Beiträge von Autogenix

    Sondierungspapier klingt beim Thema Verkehr erst mal so, als ob die FDP mit sich selber geredet hat.

    Prinzipiell sollte man von der Ampel nicht zu viel erwarten, weder für Umwelt noch Radln.

    Die Grünen sind ja inzwischen schon seit Jahren in einigen Städten und in einem Bundesland am Regieren. Mir wär noch nicht aufgefallen, dass da viel mehr passiert wäre beim Thema Radverkehr. Kenn ein paar Stuttgarter, die fallen nicht vor Begeisterung ausm Auto aufs Rad.

    SPD, gut, in Berlin gibts ein paar positive Änderungen, Allgemein gibst dort aber soviel offensichtliche Missstände, dass man der Verwaltung, wie fast überall in Deutschland Untätigkeit vorwerfen muss.

    Und die FDP, hüstel, macht wohl aus Radwegen keine Autoparkplätze, weil Radfahrer dann vielleicht auf der Fahrbahn fahren müssten/dürften.

    Meine Frau ist ja auch Lehrerin. In Bayern wird es jetzt, tatata, tatsächlich Dienstlaptops geben sollen, man hat ja den Bedarf erkannt, wenn man Schüler digital bespaßen können soll.

    Sie will in liebevoll Corony nennen.

    Also irgendwann kommt der, nicht sofort. Ist ja noch neu mit dem digitalen Unterricht, Corona hat uns ja erst vor kurzem überfallen. Aber irgendwann nächstes Jahr gibts einen Dienstcomputer. Ob dann in 10 Jahren mal ein Dienstdrucker kommt? Und Papier? Stifte?

    Wer weiß es schon.

    Kaum zu glauben, aber seit gestern hat meine Frau einen Dienstlaptop, nun genannt Corony.


    Das ist die Verwaltung in Bayern, schnell und entschieden. Nur ein Jahr nach der Ankündigung und 2 Monate nach der offiziellen Verkündung "nie wieder digitalen Heimunterricht", ist er da!

    Das Gymnasium meines Sohnes hat übrigens nun ein seit etwa 2 Wochen einigermaßen laufendes Video-Chat-Programm. Beim Elternabend hats funktioniert.

    Es ist nicht so, das da irgendwelche [Zeichen 240] verhängt worden wären.

    Der Gehweg ist nur zum Teil auf ~50cm Breite geschrumpft. Beschildert ist nix, es stehen halt Plastik-Bauzaun und Barken rum in dem Bereichen, in denen gerade gearbeitet wird. Die Stadt ist sicher der Meinung, dass man da problemlos Fahrrad fahren kann.

    Nicht mal [Zusatzzeichen 1012-32] , was bei uns der Normalzustand wäre bei so einer Baustelle. Wobei es schiebend mit dem Rad schwierig wäre.

    Da bin ich ja auf morgen früh gespannt.

    Heute morgen haben sie schon aufgebaut, allerdings weiter vorne. Dafür war die Ampel an der Augsburger abgeschaltet. Man merkt, die ist eigentlich völlig überflüssig, kein Problem in irgendeine Richtung.

    Wenn das Kabelverlegen fertig ist, vielleicht gibts ja dann frischen Teer, damit weniger holper und der Weg ist 1,5m breiter?

    Ok, unrealistisch.

    Wenn ich dran denk, was die Hauptstraße in Mammendorf jetzt für eine Dämpfer-Test-Strecke ist.

    Ich bin nach wie vor dafür, StVO nebst VwV und BKatV in die Tonne zu treten und das von vorn neu aufzuziehen.

    Hat die CSU doch nun schon zwei mal probiert, indem sie explizit in der Neufassung nicht auf den Altbestand hingewiesen hat.

    Klar bräuchte es eigentlich eine neue StVO. Aber alleine weil dann 50% der bestehenden Schilder und Markierungen auf der Straße ungültig wären,

    wird das so schnell keiner machen. Von den Zeitfenstern mal abgesehen, momentan brauchts doch von "da könnt ma was ändern" zu der Abstimmung im Bundesrat 2, im letzten Fall mindestens 4 Jahre

    Das Schild hängt da etwa, seit das Gewerbegebiet den Anschluss über den Kreisel der FFB11 hat, die Umgehung von Puchheim-Ort.

    Damals wollte man nach dem Bau der FFB11 verhindern, das der KFZ-Verkehr weiterhin den Weg über die Roggensteiner und Aubinger den Weg nach München sucht. Das ist auch einigermaßen geglückt, die Autos, die Du fahren siehst, sind meistens Anwohner aus Puchheim.

    Deswegen kräht da auch kein Hahn danach.

    Puchheim hat ja einen, sagen wir, dem Radverkehr nicht negativ eingestellten Bürgermeister. Aber der ist sich trotzdem sehr bewusst, das er nicht wiedergewählt wird, wenn es plötzlich an bestimmten Stellen Kontrollen, im schlimmsten Fall gar Geschwindigkeitskontrollen ,geben würde.

    Das neuste ist doch Hochparterre, also Radweg auf Stelzen. Da bekommen Verkehrsplaner feuchte Augen.

    Bei der Radlschnellweg-Planung Bruck-München-Vorstellung stellen sich einige so etwas am Puchheimer-Bahnhof vor, über den Parkplatz.

    Nicht, das da ein Stellplatz verloren gehen müsste.

    Muss man sich vorstellen, einen 3.-rangigen Schleichweg zur echten Radlstraße zu machen, keine Chance. Kostenpunkt maximal 5000€ fürs Schilderaufstellen. Aber eine Brücke über einen KFZ-Parkplatz, genannte Zahl war 200.000 - 250.000€, das wäre kein Problem. Alles fürs schnelle radln nach München. Für die Straße gibts schon seit Jahrzehnten gut ausgebaute Ausgleichsrouten. Unter anderem eine Autobahn.

    Und deswegen wirds auch noch 15-30 Jahre Dauern mit dem Schnellweg.

    Klar, wenn man es sich leisten will, ist Separation sicher die Lösung mit den wenigsten Unfällen und Problemen.

    Wir bauen die nächsten 30-40 Jahre halt einfach 2 komplette Infrastrukturen neu, einmal für Radler und einmal für Fußgänger. Dazu kommt in absehbarer Zeit noch der Pakerl-Transport in Innenstädten.

    Vorteile:

    - Sicher

    - KFZ-Infrastruktur bleibt unangetastet und kann weiter ausgebaut werden

    - Schafft Arbeitsplätze

    - Braucht viel Zeit, also wenig Änderungen "fühlbar", alle bleibt wie es ist, trotzdem kann man sich mit großen Visionen in der Zukunft beschäftigen. Ideal für Union/FDP und Grüne-Wähler.

    Nachteil:

    - für ÖPNV wird kein Geld übrigbleiben, anderes ist wichtiger

    - Umwelt

    Klar können Lohnerhöhungen Arbeitsplätze kosten.

    Lohnerhöhungen können aber auch keine Arbeitsplätze kosten.

    Soweit ich gelesen habe, war die Einführung des Mindestlohns, im Gegensatz zu den Unkenrufen der FDP und der Union, nicht negativ für die Arbeitsplatzentwicklung und die deutsche Volkswirtschaft. Eher im Gegenteil. .