Beiträge von Autogenix

    Radwege sind sicher! und wenn nicht, dann fehlen Ampeln!

    heute:

    https://www.abendblatt.de/hamburg/berged…dlerampeln.html (https://archive.ph/ZtYkN)

    :S

    Tatsächlich lese ich den Artikel anders. Die Dame kritisiert, dass die Extra-Ampeln für Radfahrer eher kontraproduktiv sind, auf jeden Fall wenn für Autofahrer nicht sichtbar auf der Kreuzung stehend, und plädiert am Schluss eindeutig für gemeinsame Fahrbahnampel (und Führung auf der Fahrbahn, auch wenn eigene Spur) für MIV und Radverkehr.

    Meine Frau hat Hin- und Rückfahrt nach Schweden über die Bahn gebucht im August. Hinfahrt erst Nachtzug NJ 492 nach Hamburg, dann in der Früh weiter Richtung Malmö mit dem ECE398.

    Als erstes hat sich die ÖBB gemeldet, und mitgeteilt der Nachtzug fährt nur nach Hamburg-Harburg. Und sie solle doch ein Zusatzticket zum Hauptbahnhof kaufen, das werde dann vielleicht ersetzt, müsste sie halt einreichen bei der ÖBB.

    Der Anschluss wäre damit zumindest mal knapp geworden, aber als Profis wären wir entweder in Göttingen oder Hannover auf einen ICE gewechselt und so sogar Zeit gewonnen.

    Was aber inzwischen keine Rolle mehr spielt, denn bei der Recherche ist dann aufgefallen, der ECE 398 fährt gar nicht mehr.

    Also ist Sie zum DB-Reisezentrum und hat dort auf die Fahrkarte einen Stempel bekommen mit "Zugbindung aufgehoben". Soweit, so normal. So Malte.

    Aber, im Reisezentrum wurde ihr auch mitgeteilt, dass die möglichen Ersatzzüge (IC 306 und ECE 396) Reservierungspflichtig seien, aber nicht reserviert werden können. Sie also da gar nicht mitfahren kann. Nun ist die Frage, kann die Bahn die Züge nicht reservieren, weil es Dänische oder Schwedische sind? Und warum konnte die Bahn den ECE 398 buchen/reservieren, aber nicht den ECE 396?

    So etwas haben wir noch nicht gehabt, gibt es tatsächlich Züge, die in Deutschland starten, die nur mit Reservierung genutzt werden können? Ich meine, inzwischen sind die Chancen einen Anschlusszug nicht zu erreichen bei etwa 50%, da wäre so eine Regelung ja jedes mal ein Reiseabbruch.

    Eure Erfahrungen? Wie wird das gehandhabt im europäischen Ausland? Gibt ja auch das AJC-Abkommen, das die Bahn möglichst wolkig mit sollte und freiwillig beschreibt. Außerdem ist die Fahrt komplett über die Bahn gebucht, wobei sich für den NJ offensichtlich die ÖBB verantwortlich fühlt.

    Inzwischen, also nach dem Reisezentrum-Besuch, erreichte meine Frau nun auch per E-Mail von der Bahn die Nachricht vom Ausfall des Zuges, aber da konnte die Bahn sie gar nicht mehr überraschen damit.

    Nur mal ein paar Fakten, die man berücksichtigen sollte, wenn man D und NL beim Verkehr vergleicht.

    NL / D

    Fläche: 41.500 km² / 357.000 km² = 1 : 8,6

    Einwohner: 18.100.00 / 83.500.000 = 1 : 4,6

    Bevölkerungsdichte: 432 E/km² / 232 E/km²

    Wohnen in einer Großstadt: 93 % / 73 %

    Jahresfahrleistung KFz (Inland) 12.300 / 12.500 km

    KFz Fahrzeuge pro 1000 Einwohner: 522 / 586

    KFz Fahrzeugdichte pro km²: 226 / 136


    Die NL fahren also ähnlich viel Auto, in einem kleinern Land und deutlich mehr Bevölkerung, die im Städtischen Bereich wohnt.

    Gut, könnte man argumentieren, da sind mehr Unfälle in NL klar, weil der Verkehr hauptsächlich auf Kurzstrecke im Ort stattfindet. Aber die Infrastruktur sollte das ja dann ausgleichen.

    Aber man könnte auch mal fragen: wohin fahren denn die ganzen NL in der Stadt mit dem Auto, und wann fahren sie denn so viel Rad?

    enke ich nicht. Wie ich schon schrieb, in seinen anderen Videos hat er immer explizit von „subjektiver Sicherheit“ evtl.auch von „gefühlter Sicherheit" gesprochen, nie einfach nur von Sicherheit. Er weiß es also ganz genau, Genau deswegen regt mich dieses Video ja so auf!.


    Wäre Stadt Land Rad nicht in Karlsruhe zuhause, konnte man fast meinen, er käme aus Darmstadt, bei so viel posaunen um nicht belegte Dinge.

    Keine Ahnung, aber auch im Münchner Westen kann ich in bunten Spandex gekleidete Radler sehen, die sich an Höhrnchen-Lenker festhalten, sogar in kleinen Gruppen, und dabei über Gehwege brettern, auf denen ich nie im Leben mit dem Fahrrad fahren würde.


    Gibt’s gerade an Baustellen öfters, und die Intention ist ja auch klar.

    Zum einen sind die Schilder vorhanden, also müssen sie auch irgendwo hin. Zum anderen ist Radfahrer absteigen typisch, wenn einem nix eingefallen ist, wohin mit dem Radlern.

    Man will die Radler aus der Engstelle haben, dabei ist wahrscheinlich jemandem aufgefallen, dass der Gehweg einen Tick zu schmal sein könnte, also kommt ein [Zusatzzeichen 1012-32] dazu.

    Wie wir alle wissen, sind Radler und Zubehör viel schmaler, wenn sie neben dem Radl gehen.

    Da es dem Bild nach außerorts ist, war das doch sicher auch vorher ein zweiseitiger [Zeichen 240]?

    Das [Zusatzzeichen 1012-32] wird allgemein eher als Vorschlag gesehen, nicht als Verpflichtung.

    Lustig, dass bei Radfahrstreifen plötzlich über den Rettungsdienst und dessen Probleme nachgedacht wird. Allerdings natürlich nicht über die eigentlich Ursache, nämlich dass da zu viele Autos im Weg rumstehen.

    Jetzt könnte man einen Radstreifen ja auch so anlegen, dass ein RTW problemlos darauf fahren und ihn auch jederzeit wieder verlassen könnte. Das wäre dann eine RTW-Expressspur.

    Nachdem Wohnmobile auch KFz sind, müsste der Besitzer ja dann auch dafür einen Stellplatz nachweisen.

    Was dann immer noch nicht heißt, dass die Leute ihr KFz auch auf diesen Abstellen. Bei dürften mind. die Hälfte der Garagen anderweit genutzt werden. Immerhin, das E-Auto steht in der Regel recht häufig auf dem zugehörigen Platz, muss ja geladen werden.

    Meine Erfahrung nach, ohne mit dem Sensor gemessen zu haben, scheint es durchaus Unterschiede zu geben, wie eng man überholt, je wird nach Erscheinungsbild. Soweit kann ich die Aussage von I. Walker durchaus nachvollziehen und unterstützen.

    Es ist z. B. ein deutlicher Unterschied ob ich mit dem Alltagsradl, ein Hardtail mit etwa 65 cm breiten Lenker, oder auf dem Fully mit "moderneren" ~75 cm-Lenker unterwegs bin. Obwohl die paar cm eigentlich nicht viel ausmachen sollten, und das Hardtail dazu noch einen kleinen Spiegel am Lenkerende hat, ist der Unterschied beim Überholabstand frappierend.

    Genauso, wie es einen Unterschied macht, ob die Satteltasche rechts oder links hängt.

    Oder, extrem deutlich, der Unterschied, ob man die linke Hand am Lenker hat, oder in der Hand ein Kettenschloß baumelt.

    Von "lane control", also wie weit links oder rechts man fährt, gar nicht zu reden.