Also für mich ist es kein Stress, wenn ich mit meinem Fahrrad in einem gemütlichen Tempo (bis ca. 20 km/h) auf einem ausreichend breiten Fahrradstreifen oder Hochbordradweg (die können auch gut gemacht sein) am besten so breit, dass man zu zweit bequem nebeneinander fahren kann, am Autostau vorbeifahren kann.
Typisches Großstadtproblem, der Autostau. Betrifft den Kleinstadtradler kaum. Und wenn ich in der Früh nach München radl, dann steh ich an jeder Ampel hinter einigen vielen Radfahrern und überholen oder nebeneinaderfahren ist eher nicht. Radler die schneller fahren wollen, überholen in der regel rechts über den Gehweg. Ist kaum schneller als mit Auto, an der nächsten Ampel sieht man sich wieder.
Bis da überall 3m breite Radwege entstehen, sitze ich im Rollstuhl und denke über über Pallativ-Medizin nach und ich bin noch unter 50.
Bei den Landeiern ist das Problem folgendes: ich fahre auf der Straße ungestört und flott mit (>)>20km/h, muss auch nicht ständig Angst haben von Rechtsabbiegern erlegt zu werden, oder fahre alternativ auf einem 1,5-2m breiten Gehweg in Schrittgeschwindigkeit und bleibe bei jeder 2. Kreuzung 1-2 Minuten stehen, weil ein Auto auf dem "Radweg" steht und mich blockiert, wobei ihm auch gar nix anderes übrigbleibt, weil die Sichtachsen gar nicht reichen, um nicht im Weg zu stehen. Dazu kommen Grundstücksein-bzw. ausfahrten, weswegen 20km/h ein Traum bleiben, wenn man halbwegs lebensbejahend ist.