Beiträge von Autogenix

    Also für mich ist es kein Stress, wenn ich mit meinem Fahrrad in einem gemütlichen Tempo (bis ca. 20 km/h) auf einem ausreichend breiten Fahrradstreifen oder Hochbordradweg (die können auch gut gemacht sein) am besten so breit, dass man zu zweit bequem nebeneinander fahren kann, am Autostau vorbeifahren kann.

    Typisches Großstadtproblem, der Autostau. Betrifft den Kleinstadtradler kaum. Und wenn ich in der Früh nach München radl, dann steh ich an jeder Ampel hinter einigen vielen Radfahrern und überholen oder nebeneinaderfahren ist eher nicht. Radler die schneller fahren wollen, überholen in der regel rechts über den Gehweg. Ist kaum schneller als mit Auto, an der nächsten Ampel sieht man sich wieder.

    Bis da überall 3m breite Radwege entstehen, sitze ich im Rollstuhl und denke über über Pallativ-Medizin nach und ich bin noch unter 50.

    Bei den Landeiern ist das Problem folgendes: ich fahre auf der Straße ungestört und flott mit (>)>20km/h, muss auch nicht ständig Angst haben von Rechtsabbiegern erlegt zu werden, oder fahre alternativ auf einem 1,5-2m breiten Gehweg in Schrittgeschwindigkeit und bleibe bei jeder 2. Kreuzung 1-2 Minuten stehen, weil ein Auto auf dem "Radweg" steht und mich blockiert, wobei ihm auch gar nix anderes übrigbleibt, weil die Sichtachsen gar nicht reichen, um nicht im Weg zu stehen. Dazu kommen Grundstücksein-bzw. ausfahrten, weswegen 20km/h ein Traum bleiben, wenn man halbwegs lebensbejahend ist.


    Ursprünglich sind die Schilder oft noch von vor 1997, also als alle Radwege benutzungspflichtig waren und die Behörde keine besondere Gefahrenlage brauchte, sondern "nur" Ermessen ausüben musste. Das war aber so weich konturiert, dass es nur in besonders krassen Fällen möglich war, dagegen vorzugehen. Schilder, die danach aufgestellt wurden, hatten oft den Hintergrund, dass die StVBen auf Grund massiver Bräsigkeit die neue Rechtslage verpennt haben, und dann lieber den Status quo beibehalten haben, a

    So war es, ist natürlich Erinnerung und ich kann es nicht explizit nachweisen, aber RW-Schilder, die vor 98 schon standen, sind dann einfach geblieben und zusätzlich wurden eigentlich alle "Radwege", also Wege die baulich und/oder optisch geteilt waren in Gehweg und Radweg und Gehwege, wo man der Meinung war das ist ok, fleißig mit entsprechenden blauen Schildern bestückt. Es wurden mit der Rad-Novelle keine Radwege entbläut sondern genau im Gegenteil, jedes neu aufgehängte Schild wurde als positiv für den Radverkehr gefeiert. Kann mich zum Beispiel noch erinnern, wie der Weg zwischen den Ortsteilen Alt-Esting und Neu-Esting, etwa 1m breit, plötzlich beschilderter Geh/Radweg in beide Richtungen war, also eigentlich Innerorts, 300m freies Feld zwischen den Ortsteilen.

    Die in diesem Strang behandelte FFB17 ist auch so ein Beispiel, um ein beidseitiger Radweg werde zu können mussten damals sogar Grundstückseinfahrten umgebaut werden, damit die Autos nicht auf dem Gehweg stehen, beim öffnen vom Tor.

    Hab ich gar nicht gewusst, aber ich gehöre offensichtlich einer kleinen Community an, die "Vehicular cycling" betreibt und bin in diesem Forum ja auch nicht alleine :-o

    Bin irgendwie drüber gestolpert mit einem Twitter-Link in dem „Fahrrunter“-Kampagne". Nachdem ich mit Twitter nicht umgehen kann, war ich irgendwann da und musste über mich wenig nette Sachen lesen. da gibts dann einen Link zu Twitter und was soll man sagen, passt nicht alles, denn ich mache durchaus KFZ Platz und fahre rechts, aber behaupte meinen Platz im Verkehr durchaus auf dem Radl auch mal. Bin also ein testosteron-gesteuerter Radl-Dau

    Da kann ich nur zu einem (kleinen) Spiegel raten.

    Alle Straßen umbauzubauen ist auch nicht gerade umweltfreundlich und dauert Jahrzehnte. Kopenhagen ist da 30-40 Jahre voraus, viel weniger lang wirds hier sicher nicht dauern.

    Nebenbei habe ich noch keine getrennte Führung von KFZ und Rad gesehen, die das Problem der Konflikte an Kreuzungen löst ohne Baumaßnahmen wie Brücken oder Tunnel.

    In Holland und Dänemark ist das besser, aber trotzdem gibt es die Konflikte und der Radverkehr wird auch oft dem KFZ Verkehr untergeordnet, wenn man mal aus der Kernzone der Städte raus ist. Auch da ist indirekt abbiegen gang und gebe mit entsprechend aufgemalten Wartestreifen, unterschied ist in der Regel ein eigenes Licht-Signal.

    Man kann vielleicht in der Innenstadt-Kernzone Bereiche sperren für Autos, aber da leben und arbeiten gar nicht so viele Leute, da wird nur eingekauft und touristisiert, wichtiger sind die Bereiche um die Innenstädte, aber da ist meistens wenig Platz, wenn man mal von den Hauptachsen in Berlin absieht.

    Dann denke ich, in den größeren Städten ist der Anteil an Radlern schon relativ hoch, der Aufwand da noch ein paar mehr aufs Radl zu bekommen steht vielleicht gar nicht im Verhältnis zum Einsatz der Mittel, außer man bringt die Radler auf die Straße. Was anderes sind die Pop-up-Lanes auch nicht.

    Es würde vielmehr bringen Pendler im 10-30km Umkreis der Städte und Bewohner von Kleinstädten auf das Rad zu bringen. Aber genau das sind die Bereiche, wo eher nix passiert, bzw. da wird dann in der Politik gerne von so Projekten wie einem Radschnellweg gesprochen, weils gut klingt, man was fürs Radl tut und klar ist, dass sich darum eher die nächste oder übernächste Generation im Stadt-, Kreis und Landtag kümmern darf.

    Würden viele Räder auf der Straße fahren, wäre das Verhalten der KFZler auch anders. Dann wäre klar, das ein Radler genau da auch hingehört. Momentan ist das eher ein Einzelfall, wo die Leute erstaunt, erschrocken, manche beleidigt sind.Auf jeden Fall ist es eine Störung. Genauso sind die Reaktionen, man hat dort nichts zu suchen, ist die Meinung eines gar nicht so kleinen Teils der Autofahrer!

    Ist wie im Frühjahr Motorrad fahren, da staunen die Autofahrer auch jedes Jahr Bauklötze, was da plötzlich auf der Straße bewegt wird.

    So, wie das momentan läuft, erst mal einen Radweg planen, dann irgendwann bauen und danach schauen, ob auch jemand drauf fahren will, das bringt doch nicht wirklich was und ist unökonomisch.

    Da fände ich es besser 2m breite Radstreifen hinzumalen auf den Hauptstraßen, mit Radlpiktogramm, und wenn das angenommen wird, kann man sich immer noch überlegen, wie es in der Zukunft gestaltet wird.

    Das mit der Geschwindigkeitsbeschränkung ergibt sich doch von alleine. Auf einem 2-3m breiten Weg kann man vielleicht mit 10km/h vorbiefahren, wenn die Fußgänger reagieren und Platz machen vielleicht auch mit 15km/h, aber alles andere ist Rücksichtslos und gefährlich für beide Seiten.

    Deine genannten Abschnitte sind ja eigentlich noch relativ harmlos, viel schlimmer ist der Teil "Brucker Straße bis Kapellenweg", da sind mind. 40 Ausfahrten aus Grundstücken und Garagenhöfen, die Breite ist 70% des Weges 2m, es gibt Engstellen mit 1,5m.

    Und wenn man kleinlich ist bleibt auf deinem Teil nicht viel Radwegpflicht übrig. Richtung München kann man beim Beginn Leitenfeldweg leider nicht auffahren, der Radweg beginnt (und endet auch) hinter dem Wartehäusschen an der Busstation, da ist aber kein abgesenkter Randstein. Das auffahren bei der nächsten Gelegenheit, der Schwabenbergstraße kann man sich sparen, weil schon bei der Josef-Kistler-Straße keine Radwegpflicht mehr ist, kein Schild, keine Furtmakierung, nichts was darauf hindeuten würde, das der Gehweg nicht nur ein Gehweg ist.

    Von München kommend ist spätestens ab der Weidenstraße keine linksseitige Radwegpficht, zumindest wenn Du aus dieser in die Roggensteiner eingefahren wärst, und das tun wir doch alle ;-), kannst Du von der Radwegpflicht gar nix wissen und problemlos auf der Roggensteiner fahren,, es kommt dann auch kein Hinweis mehr bis zur Schwabenbergstraße, die letzten 50m Radweg kann man sich dann sicher sparen wegen unzumutbar, wo man dann das Rad auch am Bushäuschen vorbei schieben müsste.

    Insofern ist auf dem von Dir bemängelten Abschnitt gar keine Radwegpflicht, ärgerlich sind die beiden Kreuzungen Rank und Moosfeld, die sind wirklich gefährlich, mal abgesehen von dem schei... unvollständigen Absenkungen bei der Rankstraße, wo ich mir shcon mal Nachts eine Felge kaputt gefahren habe.

    Das eigentlich lustige an dem Video ist, er regt sich auf über die Popup-Lane für Radler, aber dass da links und rechts die Straßen zugeparkt sind, und manche 4spurig sein könnten, das regt ihn komischerweise nicht auf.

    Zu deiner letzten Bemerkung: es ist schon richtig, dass in der Regel wenig "passiert", wenn trotz Benutzungspflicht auf der Fahrbahn fährt. Nur: wenn dann doch einmal ein Unfall passiert, dann sieht das haftungs-/zivilrechtlich für dich halt ungünstig(er) aus, wie simon weiter oben schon richtig bemerkt hat. Außerdem finde ich es persönlich besser, sich an die Regeln zu halten und dann eben gegen unsinnige Beschilderungen entsprechend vorzugehen. Erfahrungsgemäß geht das allerdings meist nur mit einer Klage. Aber nun ja, dafür gibt es in Deutschland ja die Verwaltungsgerichte!

    Ja, das kann schon sein, dass es dann eine Teilschuld geben kann. Aber das kann genauso passieren, wenn Du auf dem Radweg unterwegs bist.

    Bei Konflikten mit KFZ auf einer Radverkehrsanlage ist man ja nicht automatisch fein raus, dann hat man halt keinen Helm getragen, war zu schnell, nicht umsichtig genug,...

    Es gibt einen entscheidenden Unterschied zwischen Fußgängern, Radfahrern und KFZ-Betreibern. Zwei haben maximal eine Privat-Haftpflicht, einer der genannten hat eine Zwangs-Haftpflicht, die schwer spezialisiert auf das Thema ist. Und die hat durchaus auch finanzielle Interessen und Zukunftsperspektiven, Prozesse zu führen, auch um spätere Rechtsprechung zu beeinflussen, und macht das auch ständig.

    Davon abgesehen ist man auf einem 1,5 - 2m breiten Gehweg, der zu einem gemeinsamen Fuß-/Radweg (beidseitig) geadelt wurde, als Radfahrer in der sehr viel schlechteren Position haftungs- und zivilrechtlich bei Unfällen mit Fußgängern und das durchaus zu Recht. Auch Rad/Radunfälle gibt es.

    Jemand wie ich, der seit Jahren mit den zuständige Stellen über die Radinfrastruktur diskutiert, kann dagegen auch nicht klagen, maximal gegen neue.

    Da sind die Gesetze in Bayern anders. Ich müsste jemand anderen finden, der das macht. Ich hatte mit Simon schon Kontakt und er hat mir da auch sehr geholfen, ich wäre auch durchaus bereit gewesen wegen der paar hundert Euro, aber Tatsache ist, ich kann in Bayern klagen wenn ich weniger als 1 Jahr Kenntnis von dem Problem hatte. Danach ist zu spät.

    ich fahre auch nicht immer nicht auf dem Radweg, aber halt da, wo es keinen Sinn macht für mich. Es gibt in FFB einige Stellen, da müsste ich, um mich StVO-konform zu verhalten, bei Kreuzungen absteigen und schieben. Es gibt Stellen, da weiß ich als Ortskundiger natürlich, dass das eigentlich ein Geh/Radweg ist, aber es ist an der Stelle nicht zu erkennen. Andere Wege sind einfach zu eng, zu gefährlich in Kreuzungbereichen oder Einfahrten.

    Ich fahre ja absichtlich Rad, wenn ich nur in Schrittgeschwindigkeit unterwegs sein will, gehe ich zu Fuß.

    Wenns um die Stadt FFB geht, da kannst Du Dich direkt die Radverkehrsbeauftragte wenden, die Frau Gessner.


    Wenns um den Landkreis geht, dann an den Herrn Klaas. In Emmering wäre das Bauamt zuständig.

    Es gab mal eine kurze Zeit, da ist sogar relativ viel passiert in FFB, momentan eher nicht und wenn, dann ist es meistens nicht positiv.

    Aber manchmal hilfts schon.

    Die Stadt langt gerade beim Thema Radfahren nur dann etwas an, wenn es andere Änderungen gibt, die eine neue Begutachtung erzwingen.

    In der Augsburger-Straße wird sich nichts mehr ändern, die wird irgendwann neu gebaut, also 2021 oder so.

    Das höre ich schon seit Jahren, schließlich sollte die Straße ja ursprünglich schon 2018 fertig sein, der Stadtrat hat aber noch nicht mal seinen Vorschlag an Freising übermittelt.

    Jetzt gerade ist auch das aufhängen der neuen Hinweisschilder dran, schon dazu hat es mehr wie 3 Jahre gebraucht von Anfang des Radwegskonzepts zu der Ausführung.

    FFB macht mit bei der Radar-Karte -> https://www.radar-online.net/radar-kommunen…rstenfeldbruck/

    ist gerade scharf geschaltet.

    Da passiert manchmal auch etwas, meistens gibt es zumindest eine Antwort.

    Vielleicht hilts ja auch was, wenn sich noch jemand über die Radwegpflicht und vor allem die linksseitige in der Emmeringer/Brucker Straße beschwert, dann wäre wir schon zwei. Stimmt gar nicht, vielleicht 4 oder 5.

    Aber so ganz allgemein ist man in der Stadt der Meinung, ein Radfahrer ist nur dann ein glücklicher Radfahrer, wenn er nicht auf der Straße fahren muß.

    Die letzten Monate wurden viele Gehwege für Radler freigegeben, das ist offensichtlich so etwas wie die neue Leitlinie.

    PS: ich habe noch nie gezahlt für auf der Fahrbahn fahren und ich mache das ziemlich ausdauernd & ausgiebig. Interessiert die Polizei eher nicht.

    Natürlich ist halten und parken auf einem Geh-Radweg verboten, wird aber keinen kümmern, wenn es eine Straße ist und genug Platz.

    Bei uns wird so ein Konstrukt irgendwann in nächster Zeit eine -> Fahrradstraße, damit die Autos drauf parken können.

    Das ganze wird dann als Symbol für den Radverkehr "verkauft".

    Immerhin weiß unser Ordnungsamt, dass das parken verboten ist, aber Wissen führt ja nicht zwangsweise zum handeln.

    Das kann auch genau andersrum sein.

    Schau dir mal Hamburg-München an. Mit Wegen zum/vom Bahnhof schafft man das in gut 7 Stunden.

    Mit dem Auto braucht man um die 8 Stunden (laut google maps).

    Dazu kommt, dass man im Zug noch irgendwas anderes machen kann, außer auf die Straße zu starren.

    Kann anders sein, aber dann fahre ich auch nicht wie Google-Maps das gerne hätte ;) wenns mir pressiert.

    Früher bin ich ab und zu nach Heikendorf gefahren, das ist bissl hinter Kiel und zugegeben habe ich die Fahrt immer in den Abend gelegt,

    vor der Expo in Hannover ging das in deutlich unter 6h, danach um die 6h, und dieses dann Tür/Tür.

    Inzwischen gibts einige Strecken wo es nicht einfach ist mit dem Auto schneller zu sein (München -Berlin z. B) und unter Tags sicher auch Hamburg-München.

    Allerdings muss ich nur selten mitten in die Stadt.

    Ich fahr a auch gar nicht mehr oft mit dem Auto.

    Es gibt zwei Gründe, warum ich weitere Strecken mit dem Auto fahre:

    - die Reisezeit mit der Bahn ist zu langsam, es spielt die Reisezeit dann also eine Rolle

    - ich bin mit dem Bus und der Familie unterwegs, dann schlafen wir ja auch drin im Auto.

    Tatsächlich ist es heutzutage gar nicht so unwahrscheinlich, deutlich mehr Zeit auf der Autobahn zu verbringen wegen Stau, wie man ursprünglich wollte.

    Deswegen fahre ich auch seltener mit dem Auto, weil es sich eben meistens doch nicht "auszahlt".

    Wobei die Bahn leider auch immer wieder schafft, die Reisezeit um 1-3 Stunden zu verlängern. Letztes Jahr waren bei mir 1/4 der Bahnreisen um 1-2h länger als geplant.

    Was genau ist dir aufgefallen?

    Was Dir selber ja auch aufgefallen ist. Du steckst neben Hern Thering "viele" andere CSU-Mitglieder in einen Topf, obwohl Du das Bashing ja gar nicht magst.

    Es mögen viel CSU-Mitglieder Herrn Therings Meinung sein, aber es sind auch sicher viel SPD-Mitglieder seiner Meinung, viele FDP-Mitglieder, viele Linkenwähleru und auch viele Nicht-Parteimitglieder.

    Der Satz ist also stark vereinfachend und , finde ich, ziemlich populistisch:

    Zitat

    Thering hat, wie auch viele andere CDU-Mitglieder, keine andere Agenda als die, vor krassem Populismus nicht zurückzuscheuen, um möglichst viele Wählerstimmen und die "Lufthoheit über den Stammtischen" (heute virtuellen Stammtische in Form der assozialen Hetzwerke) zu gewinnen.

    Umweltschutz und die Umweltschutzbewegung ist kein ausschließlich "linkes" Thema, man kann sogar in diesen Kreisen auf erstaunlich viel Liberale, Liberalrechte, Rechtskonservative bis zu rechtsradikalen Menschen treffen. Zumindest bei uns aufm Land.

    Viele Dinge beim Thema Umweltschutz wurden von CDU/CSU und FDP gefördert oder gestartet.

    In Hannover haben viele SPD-Politiker sicher eine ähnlich positive Haltung zum Auto wie in BW ein grüner Ministerpräsident.

    Thering hat, wie auch viele andere CDU-Mitglieder, keine andere Agenda als die, vor krassem Populismus nicht zurückzuscheuen, um möglichst viele Wählerstimmen und die "Lufthoheit über den Stammtischen" (heute virtuellen Stammtische in Form der assozialen Hetzwerke) zu gewinnen.

    Ich halte nichts von solchen Verallgemeinerungen nach dem Schema alle Politiker in einen Sack gesteckt und dann ordentlich mit dem Knüppel drauf gedroschen, da triffst du immer den richtigen

    das ist sogar mir aufgefallen

    Diese Überwachung, wie sie China betreibt, natürlich auf keinen Fall.

    Bei der App muss man die Probleme gegen den konkreten Nutzen abwägen.

    Bei Corona ist ja "R" die harte Währung und nicht Geld: Jede Maßnahme verändert "R" und insgesamt darf der Wert auf keinen Fall über 1 steigen.

    Mal schauen, was die nächsten Wochen bringen.

    Richtig, abwarten und dann nach jeweiligen Stand in Ruhe eine Entscheidung treffen.

    Und sollte die App-Pflicht werden (und sinnvoll sein) wirds trotzdem am Anfang sein wie mit dem Klopapier, den Laptops und den Masken. es wird Wochen dauern, bis auf dem Markt überhaupt ausreichend Smartphones (zu einem akzeptablen) Preis zur Verfügung stehen.

    Der Hauptunterschied ist doch, dass man nicht nur durch die App einiges an Datenautonomie aufgibt, das mag für eine Zeit lang gerechtfertigt sein,

    sondern das auch durch das Tool, auf dem die App läuft, die Datenhoheit deutlich gestört wird.

    Es war letztes Wochenende ein interessanter Artikel darüber in der SZ-Beilage, wie das in China funktioniert.

    Gesellschaft - SZ

    Keine Perspektive für eine freiheitliche, demokratische Grundordnung.


    Die Kosten mal außen vor, darum geht es erst einmal gar nicht. ....

    Vergleich hinkt, wenn man etwas nicht mehr machen darf

    -> mit dem Diesel in die Stadt fahren.

    dann lässt man das halt und oder nimmt Alternativen.

    ist es ganz was anderes, ob man etwas muß, also beim Beispiel Diesel zu bleiben, man

    -> sich einen Diesel mit Temp6d der Marken VW, Mercedes oder BMW zu kaufen,

    wo jeweils 6 Modelle stehen zur Verfügung stehen. Und es wenn man diesen Besitz nicht nachweisen kann, darf man nicht in die Stadt, auch wenn man immer mit dem Radl oder ÖPNV fahren würde.

    Gut, so Smartphone-Hersteller, Apple und Google brauchen natürlich auch Konjunkturprogramme und immerhin bleibt wenigsten die MwSt. im Land.

    natürlich geht es praktisch nicht, ich habe z. B, ein 8 Jahre altes BB mit OS10 und es ist extrem unwahrscheinlich, das die App dann darauf laufen wird. Auch wenn OS10 auch ältere Andriod-Apps zum Teil verträgt. Es gibt viele Leute mit älteren Andriod-Versionen und Apple-Versionen, ich kenne auch Leute mit MS-Betriebssystem auf dem Telefon, auch da wird die App mit großer Wahrscheinlichkeit nicht laufen.