Beiträge von Gerhart
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Vielleicht fahre ich morgen ein bisschen später bei Tageslicht nach Hamburg, damit ich mir die Güterumgehungsbahn mal genauer ansehen kann.
Ich hab mir das gestern gegönnt. Hbf->Elmshorn, zurück mit dem Rad.
Glücklicherweise war ich gerade am Gleis angekommen, als der Zug einfuhr. So konnte ich für mein Rad noch ein Platz im Fahrradwagen finden. War das einzige Rad, Rest waren Koffer.
Von der Strecke hat man häufig nichts gesehen wegen Lärmschutzwänden. Am interessantesten war der Abschnitt durch das wunderschöne Billbrook.
Ich kenne die komplette Strecke (bis Eidelstedt) aus Fahrradperspektive, war nett das mal andersrum zu sehen.
Mich wundert, dass über Weihnachten nahezu keine Radfahrer draußen auf den Straßen unterwegs waren. Zwischen Elmshorn und Hamburg hab ich 3 Radfahrer gesehen. In Hamburg nicht einen einzigen.
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Ein interessanter Beitrag:
https://www.youtube.com/watch?v=UXN9Wsg8-Qo
Ich fasse mal kurz zusammen: Die Industrie lügt und betrügt offensichtlich zum Schaden von deren Kunden und den Menschen in der Nähere ihrer Produkte. Hauptsache noch mehr Neuwaagen verkaufen.
Man beachte am Anfang des Videos, wo sich ein Kunde regelrecht dafür entschuldigt, dass er jetzt kein neues Auto kaufen kann.
Warum sollte BMW freiwillig umrüsten? Kostet doch viel zu viel Geld. Dafür braucht's Gerichtsurteile.
Außerdem: Es wird ein Grenzwert von 180 genannt. Trotz Umrüstung wird der nicht erreicht. Vielleicht macht es dann aus rechtlicher Sicht wenig Sinn, umzurüsten.
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Die Immaterialgüterrechte sind komplett kaputt.
Hier muss der Gesetzgeber tätig werden. Und da dies weder bei Union noch SPD zu erwarten ist, muss der Wähler tätig werden.
Ich frage mich, ob wir (die Menschheit) irgendwann den Unfug des "Geistigen Eigentums" überwinden werden. Die FOSS-Bewegung beweist, dass man großartiges erschaffen kann, ohne dass man es besonders schützen müsste.
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Hier könnte man solange an der Preisschraube drehen, bis sich der gewünschte Effekt einstellt. Es ist ja eine abgewogene Entscheidung, die Kinder später abzuholen oder nicht auszubilden. Und es dürften wohl 100% der Verstöße auch geahndet werden.
Im Straßenverkehr sind viele Verstöße nicht wirklich beabsichtigt. Und geahndet wird in Deutschland eh nichts. Das mögliche Strafmaß ist da fast egal.
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von der Polizei zur Psychiatrie begleitet
Wieso das? "Uniform tragen" ist sicher nichts, was psychiatrischer Behandlung bedarf.
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Und mich wundert, dass Unfälle als externe Kosten zählen. Über die Haftpflichtversicherung werden die ja eigentlich von den Fahrern in ihrer Gesamtheit selbst bezahlt.
Was zahlt die KFZ-Haftpflicht, wenn jemand stirbt?
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Urteil: Radfahrer können Schutzstreifen ignorieren.
Hab's ja schon häufiger postuliert. Nun hat ein Gericht so geurteilt.
Man braucht als Radfahrer nicht auf dem Schutzstreifen fahren.
Es gilt allein das Rechtsfahrgebot. "Möglichst weit rechts" kann natürlich bedeuten, dass man tatsächlich auf dem Schutzstreifen fährt.
Häufig fährt man aber links vom Streifen, ohne gegen das Rechtsfahrgebot zu verstoßen.
PKW müssen auch auch zu Radfahrern auf Schutzstreifen 1.5-2m Abstand halten.
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Prinzip von Angebot und Nachfrage nicht funktioniert, wenn es etwa um die Löhne der so knappen Paketboten, Pflegekräfte, Lokführer usw. geht
Wenn die Löhne steigen, sinkt die Nachfrage. Die Branchen funktionieren scheinbar so einigermaßen.
Ich hab bisher alle meine Pakete bekommen (teilweise 1 Tag später weil Tour zu lang).
Wo ich damit schon zu tun hatte, wurde gepflegt (klar, hätte besser sein können).
Zugausfall wegen Lokführermangel hatte ich auch noch keinen (aber man hört halt so Geschichten).
während andere, die eine gesellschaftlich geradezu schädliche Tätigkeit ausüben (Beispiele zwischen Deutscher Bank, Wolfsburg, Hambach und Zuffenhausen gerne selber aussuchen) mit Geld geradezu zugeschmissen werden.
Angebot und Nachfrage. Die Tätigkeiten sind wohl ziemlich stressig. Außerdem braucht man Beziehungen, man muss auch mit Konzernstrukturen gut klarkommen. Das Angebot ist also nicht übermäßig groß.
Nachfrage kommt evt. dadurch, dass Menschen in Führungspositionen ihre Verantwortung weiterdelegieren wollen. Dafür muss man irgendwelche Leute einstellen die einem nicht gefährlich werden und die ihre Rolle in dem Theaterstück spielen.
Oder es ist einfach Vetternwirtschaft.
Warum Aktionäre diesen Schwachsinn mitmachen ist mir aber bis heute ein Rätsel

Und das, wo doch unser Staat angeblich eine soziale Marktwirtschaft ist.
Das war vor Ausbreitung des Neoliberalismus.
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Müsste doch auch im Interesse der Freunde der "Sozialen Marktwirtschaft" sein: Dann hätten nämlich mehr Leute eine Lohnarbeit.
https://www.youtube.com/watch?v=ZO1ygXxnMOE
Wegen mir kann man solche "Jobs" wie LKW-Fahrer automatisieren oder komplett abschaffen. Menschen sollten Tätigkeiten nachgehen, für die sie besser geeignet sind. Kreative Tätigkeiten, Umgang mit anderen Menschen, usw.; 8 Stunden am Tag am Rad drehen und zwei Hebel mit den Füßen bewegen... dafür sind Menschen eigentlich viel zu kostbar.
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ich sehe keinen Grund, irgendwelche Konzerne von derartigen Tragödien profitieren zu lassen und noch reicher zu machen, indem man mal wieder irgendwelche (fragwürdigen) "technischen Lösungen" vorschreibt.
Aber du willst als technische Lösung kleinere Fahrzeuge benutzen. Davon profitieren wieder die Hersteller eben jener.
Natürlich muss man sicherstellen, dass Lösungen auch tatsächlich funktionieren.
Ein Beifahrer würde den gleichen Zweck erfüllen.
Funktionieren die zuverlässig? Der Fahrer würde sich doch dann auf seinen Beifahrer verlassen. Der Beifahrer könnte unaufmerksam sein.
Außerdem musst du entsprechend viele Beifahrer finden. LKW-Fahrer ist eh schon kein beliebter Beruf.
Weihnachtsmärkte
Falsches Thema.
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75 Tagessätze scheinen mir angemessen zu sein, jedenfalls nicht zu niedrig.
Mit drakonischen Strafen lassen sich solche Unfälle nicht verhindern.
Hätte der LKW-Fahrer angehalten, hätte er den Radfahrer trotzdem übersehen können.
Man braucht hier technische Lösungen und/oder andere Verkehrsplanung.
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Stadtrad Hamburg verleiht im Januar keine Räder: https://share.stadtrad.hamburg.de/relaunch-von-s…-neustart-2019/
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Den Neubau einer Straße so zu planen, dass Radverkehr auf der Fahrbahn verboten werden wird und parallel keinen Radweg zu bauen, würde der Widmung widersprechen.
Denke nicht dass das so ist. Z. B. https://www.openstreetmap.org/way/152472231 ist eine Umgebungsstraße, auf der Radfahren verboten ist. Im Gegenzug wurde auf der Durchgangsstraße die RWBP aufgehoben.
Mir ist weder Gesetz noch Verordnung bekannt, die Planungen für den Radverkehr erzwingen. Aber es gibt so viele Vorschriften...
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Wer es sich zutraut, warum nicht auch bei 40 Kilometern?
Das sind je nach Tempo 3-6 Stunden auf dem Rad (hin- und zurück), bei Regen und knapp 2°C. Das schafft längst nicht jeder und macht auch nur begrenzt Spaß.
Vermutlich würde ich auch lieber in meiner warmen, trockenen Blechdose sitzen; oder einfach zuhause bleiben (ja, das kann nicht jeder).
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Sind einfache Entfernung schlappe 40 Kilometer. [...] Was mich nur gewundert hat, dass außer mir nahezu kein einziger Radfahrer mehr unterwegs war wie sonst.
Ich würde auch keine 40km mit dem Rad zur Arbeit fahren, dafür ist mir meine Zeit einfach zu kostbar.
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Für den Anfang ja. Wenn sich dann aber im weiteren Verlauf eine Möglichkeit ergibt...!?
Wenn genug Platz ist, lasse ich überholen. Wenn nicht, dann halt nicht.
Angstmachen durch enge Vorbeifahrt reicht ja. Ab und zu geht's dann aber halt schief - und der Radfahrer wird dann doch mind. vom Spiegel gestreift.
Dann ist man zuweit rechts gefahren. Ist aber einfach gesagt als getan. Ich hatte bei meinem "Kontakt" auch eine Lücke übersehen, die der Idiot ausgenutzt hat.
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Das wäre die Frage, die wohl noch eindeutig zu klären wäre. Ob das Mittigfahren wirklich dazu führt, seltener Kontakt mit Autofahrern zu haben?
Gefühlt ja. Man muss aber soweit links fahren, dass Überholen vollkommen klar nicht möglich ist.
Auch die allermeisten Asis fahren niemanden absichtlich über'n Haufen.
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Warum wird hier gleich noch nach Anzahl der "Kontakte" beim Überholen gefragt?
Weil in der Studie scheinbar niemand "kontaktiert" wurde, was mir bei den Zahlen seltsam vorkam.