Dann warst du wohl noch nicht auf vielen "Radwegen" an Landstraßen unterwegs, denn grade dort ist der Murks auch nicht besser, sondern schlimmer.
Deswegen hab ich die auch nicht in Anführungszeichen gesetzt 
Natürlich braucht Radinfrastruktur auch eine anständige Breite, muss geradlinig, eben und gereinigt sein.
Also all das, was sie häufig nicht ist.
Der neueste Scheiß ist ja die Zupflasterung mit kleinen
und der Bau von abgesenkten Bordsteinen, damit der Radfahrer immer Nachrang hat.
Ist nicht schön. Aber wenn so ein Schild nur alle 5km steht, kann ich damit leben.
Und definiere mal "Hauptverkehrsstraße". Da fängt doch die Willkür schon an. Überall, wo ich bislang auf innerörtlichen Wegelchen unterwegs war, sind mir sicher viele Begriffe dafür eingefallen. Die lauteten aber nicht "Komfort, Schnelligkeit und Sicherheit"!
Ist schwer zu definieren.
Ein Beispiel wo ein Radfahrstreifen deutlich besser ist als die vorige SItuation ist der Wiesendamm in Hamburg. Auch wenn ich die Straße mangels hoher Verkehrsdichte nicht als Hauptverkehrsstraße bezeichnen würde.
Sievekingsallee wäre so eine Hauptverkehrsstraße. die Radwege sind Mist, auf der Fahrbahn zu fahren bringt dort auch kaum Spaß. Nachts stadteinwärts geht's ganz gut, es stören nur paar total bescheuerte Raser, die nicht mitbekommen haben, dass die Autobahn aufgehört hat.
Hier vernünftige Radfahrstreifen wäre eine positive Entwicklung.
Dass bestehende Wege nichts taugen ist kein Grund anzunehmen, dass man es nicht besser bauen könnte.
welche "Sicherheitsgründe" bitteschön...!? Lässt sich das objektiv belegen - oder ist das wieder nur das omnipräsente Gefühl der Angst vor "den schnellen Autos"...!? Ich fahr seit über 20 Jahren Landes- und Bundesstraßen. Gefährlich ist daran gar nix.
Ich meine es gibt außerorts vermehrt Auffahr- bzw. Überholunfalle, die eher tödlich enden als innerorts. Die meisten tödlichen Unfälle (über alle Verkehrsarten) finden auch auf Landstraßen statt.