Beiträge von Gerhart

    Schade, kann ich mir nicht einfach ansehen.

    Und das, obwohl die Forschung mit Steuergeld an einer öffentlichen Hochschule erfolgt ist. Das Geschäftsmodell von Springerlink und Elsevier missfällt mir.

    [sarcasm]

    Springer, Elsevier usw. leisten einen wertvollen Beitrag für die Wissenschaft. Es ist nur gut und richtig so, dass Paywalls hochgezogen werden.

    Portale wie Sci-Hub die sich auf das Raubkopieren von Wissenschaft spezialisieren, verurteile ich auf's Schärfste!

    [/sarcasm]

    Some people feel the rain, others just get wet: An analysis of regional differences in the effects of weather on cycling

    https://doi.org/10.1016/j.rtbm.2020.100541

    Studie die 30 deutsche Städte danach vergleicht, wie sehr sich schlechtes Wetter auf die Stärke des Radverkehrs auswirkt.

    Demnach sind Radfahrer aus Oldenburg, Münster und Göttingen deutlich weniger wehleidig als solche aus Würzburg, Stuttgart, Hamburg oder München.

    Du bist doch ITler, oder verwechsle ich dich mit einem anderen Forumsmitglied hier?

    Ist es wirklich möglich, diese so zu entfernen, dass sie nicht wiederherstellbar sind? Ich denke da ganz naiv an z. B. das Wiederherstellenvon Dateien auf der Festplatte, die nicht zigfach überschrieben worden sind.

    Ich bin ITler, ja. Kameras fügen EXIF-Metadaten an die BIlder an, die sie abspeichern. Da steht dann jede Menge Krams drin, z. B. GPS-Koordinaten, mit was für einer Kamera das aufgenommen wurde und mit was für Einstellungen. Sieht man z. B. hier: 2021-02-01 um 12-49-58 . In dem Bild sind über 250 Stück Metadaten drin, die man sich mit Programmen wie "exiftool" anzeigen kann.

    Und natürlich kann man diese Daten auch einfach rauslöschen. Bietet mir z. B. mein Bildbearbeitungsprogramm an, "exiftool" kann's aber auch.

    Wenn die Bußgeldstelle dann eine Bilddatei bekommt wo die Daten nicht mehr drin sind, haben sie die Daten schlichtweg nicht.

    Aber wenn die dann was strafrechtlich relevantes sehen und die Polizei dann deine Datenträger konfisziert, können die mit etwas Pech noch eine Kopie der Originaldateien finden und auswerten.

    Könnte es nicht sein, dass es daran liegt, dass dieses ganze Dashcam-Thema im öffentlichen Raum meines Wissens noch nicht höchstrichterlich entschieden ist und jedem Dashcam-Nutzer wegen des Verstoßes gegen die DSGVO eigentlich immer eine Anzeige drohen würde? Stichwort "nicht-anlassbezogene Aufzeichnung" und so?

    Das, oder um Massenanzeigen vorzubeugen. Es ist nicht Aufgabe der Bürger, jegliche Owis zu melden. Ich mach das ja auch nur, wenn ich selbst tatsächlich betroffen bin.

    Ich hab noch ein GPSmap 62s mit Fahrradhalterung. Kleines Farbdisplay, bei Sonne bestens ablesbar. Batterielaufzeit ist auch nicht das Problem. Ich könnte das auch mal wieder an den Nabendynamo anschließen...

    Und wenn man sich doch mal mit dem Rad hinlegt, überlebt es das Gerät eigentlich. Smartphone eher nicht.

    Im Winter auch gut mit Handschuhen zu nutzen, weil das kein Touchscreen sondern Knöpfe hat.

    Gibt es generell eine Möglichkeit, dass man diese Route in Google-Maps oder in ein Fahrrad-Navy übernehmen kann?

    Es gibt alte GPX-Dateien zum 2. Grünen Ring: https://www.hamburg.de/radtour/671820…r-gruener-ring/

    Die Daten sind aber veraltet.

    Unter https://veloroute.hamburg/ findet man noch GPX für Velorouten.

    Ansonsten kann man Relationen auch aus OpenStreetMap runterladen, z. B. https://wiki.openstreetmap.org/wiki/Relations/Relations_to_GPX

    Oder per Overpass Turbo oder mit JOSM, usw.

    Also eine bunte Mischung aus Mischverkehr, Radfahrstreifen, Schutzstreifen und untermaßigen (laut ERA) Hochbordradwegen:

    StadtauswärtsStadteinwärts
    Mischverkehr827m2995m
    Radfahrstreifen313m18m
    Schutzstreifen1592m191m
    Hochbord1364m901m

    Wenigstens steht da nichts davon, dass man die Hochborde noch benutzungspflichtig machen wollte. Aber wer es dann doch wagt, die supertollen neugebauten Radwege zu verschmähen, kriegt wie immer den Zorn der Autofahrer ab.

    Blankenese -> Hbf:

    06:47 S1

    06:57 S1

    07:03 S11

    07:07 S1

    07:13 S11

    07:17 S1

    07:23 S11

    07:27 S1

    07:33 S11

    07:37 S1

    An der Reeperbahn sieht man dann natürlich noch die S3 und S2. Am Dammtor S31 und S21.

    Unfallstatistik 2020 in Hamburg:

    https://www.welt.de/regionales/ham…sterradler.html

    15.6% weniger Unfälle als 2019, 46% weniger Tote.

    Interessant: 3.6% mehr Fahrradunfälle bei einer Zunahme des Radverkehrs um 33% und einer Verringerung des "Straßenverkehrs" (KFZ?) um 11%.

    Eigenunfälle um satte 141% gestiegen.

    Ist das ein Beleg, dass KFZ-Verkehr für viele Radunfälle sorgt?

    Wurden einfach mehr EIgenunfälle angezeigt oder gab es tatsächlich mehr?

    Sind vielleicht viele Menschen vom Bus auf's Rad umgestiegen, haben dank mangelnder Übung aber überproportional viele Eigenunfälle gebaut?

    Statistiken sind toll, man kann erstmal alles reininterpretieren.

    Blöde Frage, was sind überhaupt "Radwege wie Kopenhagen"?

    https://1.bp.blogspot.com/-nD0uBCzjs40/U…rstrasse-01.jpg

    * Baulich getrennt von der Fahrbahn

    * Baulich getrennt vom Fußweg

    * Sehr breit.

    Und das ist platzmäßig in der Elbchaussee nicht zu realisieren. Normale Hochbordradwege jetzt als "Kopenhagen" zu bezeichnen ist nichts als Verarsche.

    Hier auch noch ein Prachtexemplar: https://www.mapillary.com/app/?lat=55.62…dIg&focus=photo

    Die Kante müsste aber niedriger sein als beim Standard-Hochbord. Im Gegensatz zu ner PBL kommt man da vermutlich hoch und runter, aber gut ist anders.

    Runter ist nie das Problem. Hoch reicht auch ein flacherer Bordstein für einen schweren Unfall. Ich weiß das.

    Nehmen wir mal den Abschnitt westlich von Teufelsbrück.

    https://www.abendblatt.de/hamburg/elbvor…Blankenese.html hat eine Visualisierung, vielleicht passt die darauf. Da ist ein Hochbordradweg, rechts davon die Mauer. Links kein Sicherheitstrennstreifen zur Fahrbahn.

    Laut Querschnitt ist der Weg 1,85m breit. Ich nehme an, dass das die lichte Breite ist.

    WIe überholen sich Radfahrer nun gegenseitig?

    Von rechts nach links:

    0.25m Abstand zur Mauer

    0.6m Radfahrer

    0.5 m Abstand

    0.6m Radfahrer

    0.5m Abstand zur Fahrbahn.

    Macht in der Summe 2.45m. Es fehlen also 60cm Breite, damit sich Radfahrer halbwegs sicher überholen können.

    Und weil das auf dem Hochbord ist, kann man nicht mal eben auf die Fahrbahn ausweichen.

    In Kopenhagen sind die Radwege immerhin so breit, dass man auf ihnen problemlos überholen könnte. Andererseits sind die Radwege dort SO gerammelt voll, dass es tatsächlich supereng ist.

    Fazit: Gefährliche Fehlplanung. Zügige Radfahrer müssten weiterhin die Fahrbahn nutzen, was wieder den Unmut der KFZler nach sich zieht.

    Es soll nun doch in großen Teilen auf Radwege kopenhagener Art gesetzt werden.

    Wie breit sind "Radwege kopenhagener Art"? Ich hab nicht nachgemessen als ich da war, aber ich würde sagen erheblich breiter. Mir ist aber klar, dass das Platzangebot in der Elbchaussee begrenzt ist.

    Die Querschnitte auf die Karte zu packen ist mal ne gute Idee. Leider sehe ich spontan nicht, welche Fahrtrichtung das jeweils ist. Und wo bleibt der Fußverkehr?

    Ich wäre auch dafür, über die gesamte Strecke Tempo 30 anzuordnen, soweit es rechtlich irgendwie möglich ist.

    Aber eine Verbesserung gegenüber Schutzstreifen ist es allemal. Alles ist besser als Schutzstreifen.

    Die Polizei Hamburg hat vier kleine Lehrvideos rausgebracht, Zielgruppe Kinder vor der Fahrradprüfung:

    https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6337/4835385

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    Die ersten drei Videos passen soweit. Kleinere Anmerkungen:

    * Regel "Abgesenkter Bordstein" fehlt. Aber die Regel überfordert auch Erwachsene.

    * Im zweiten Video fährt der Junge ganz korrekt auf der Fahrbahn, obwohl ein nicht-benutzungspflichter Radweg vorhanden ist (Alte Landstraße, Ecke Wesselblek).

    * Im dritten Video fehlt die Situation, dass man selbst abbiegen möchte: Wenn man rechts fahren will und von rechts jemand kommt, darf man i.d.R. einfach weiterfahren. Wenn man nach links abbiegen will, muss man Gegenverkehr durchlassen. Und man sieht eindrucksvoll, dass derjenige, der auf die Vorfahrt verzichtet, am Ende am längsten warten muss. Geschickter ist es, wenn die kleinsten Fahrzeuge zuerst fahren. Idealerweise erkennt man die Situation frühzeitig und hält gar nicht erst an. Aber dafür braucht's Erfahrung, die ein Kind noch nicht unbedingt hat.

    Das vierte Video hat einige Fehler:

    Zitat

    Du musst auf der Straße fahren!

    Das heißt Fahrbahn.

    Zitat

    Wenn vorhanden, benutzt du den Fahrradweg oder den Fahrradschutzstreifen.

    Es wird nicht explizit erwähnt, dass man unbeschilderte Radwege nicht benutzen braucht, wie's in Video 2 vorgeführt wird. Es wird zwar darauf eingegangen, was man bei Vorhandensein der Blauschilder tun muss. Aber nicht, was man ohne die Blauschilder tun darf. Es könnte also falsches Wissen vermittelt werden.

    Der Unterschied Schutz- und Radfahrstreifen wird auch nicht erläutert. Aber das mag wieder zu kompliziert für das Alter sein.

    Zitat

    Bei diesen Schildern ( [Zeichen 239][Zusatzzeichen 1022-10] ) darfst du ausnahmsweise fahren.

    Ganz wichtig aber vergessen: Schritt-Tempo, Fußgängern gegenüber besonders rücksichtsvoll.

    Zitat

    Am Zebrastreifen darfst du nicht fahren. Hier musst du absteigen und schieben.

    Auch falsch. Man darf fahren, genießt dann aber nicht die Vorteile des Zebrastreifens.

    Edit: Mail an Pressestelle ist raus.