Beiträge von Schlau Meier

    Normalerweise haben E-Bikes ja normale Ladekabel mit Netzteil, so wie z.B. Laptops auch.

    An so einer E-Ladesäule müsste man das Rad ja erstmal anschließen können und dann ist das Netzteil selber ja trotzdem ungesichert gegen Regen und Diebstahl.

    Um den Akku signifikant zu laden müsste man den ja mindestens eine Stunde da so stehen lassen, das könnte für 20-30km reichen. Wenn man direkt neben der Ladesäule sowieso Picknicken möchte kann das vielleicht Sinn machen aber sonst kann man ja auch gleich ohne Unterstützung gemütlich weiterradeln.

    Gefühlt drehen wir uns hier immer im Kreis.

    Hier noch ein Beispiel aus Hamburg. [Zusatzzeichen 1022-10] im Bereich einer Bushaltestelle, da der Radweg nicht durchgängig ist.

    Fragen, auf die ich keine Antwort möchte, da es keine eindeutige gibt: Wie weit gilt diese Freigabe denn? Wie schnell darf ich bis da hin fahren?

    Hallo,

    ich hab mir das gestern mal in der Praxis gegönnt. Zum alleine Fahren ist es klasse, allerdings zum Überholen kommt man doch unangenehm dicht an die Fahrbahn - mutmaßlich, denn ich hatte auf dem Abschnitt niemand zum Überholen. Hier wären 50cm mehr optimal gewesen.

    Allerdings sollte man die Vegetation im Zaum halten. (An der einzigen Stelle mit Busch daneben, ragt dieser schon kräftig drüber...)

    Klar ist die Strecke nicht mit gechilltem Cruisen durch den Park zu vergleichen, aber zum sicher und zügig vorankommen passts - solange man nicht überholen muss.

    Schwierig, schwierig. Könnte man meinen, dass die Vz209 nur für die Fahrbahn oder die Fahrspur links daneben gelten?

    Weil wenn ich im linken Bild (he, das ist ja Hamburg!) auf der Fahrbahn mit dem Rad nach links abbiege ist das vielleicht nicht so ratsam!?

    Und das [Zeichen 237] hebt das [Zeichen 267] ja nicht zwangsläufig auf. (Ja komm, man sieht doch, was gemeint ist... ?()

    Die Radfahrstreifen sind dort sogar 2,25m breit.

    Sitzungsdienst

    direkt zu den Planunterlagen

    Die Parkplätze in Seitenlage sind 2,10m breit + 0,50m Dooring-Abstand.

    Die Planung ist also aus Anfang 2018. "Damals" hat man noch nicht so intensiv über PBL nachgedacht. "Heute" würde man das vielleicht anders machen. Gerade stadtauswärts "schreit" es ja geradezu nach einer PBL. Gerade weil es eine "Veloroute" ist. Vielleicht wird da ja noch etwas nachgebessert und zumindest diese komischen Gummilippen dazwischengesetzt.

    Video unbedingt zu ende schauen!

    Das war nämlich das erste, was ich mich beim Bild gefragt hab: "und wie wird die Aufleitung vorn an der Sievekingallee?

    Genau: scheiße.

    Ich finde, es geht sogar. Klar ist im Video der Radweg zugeparkt, aber sonst kann man ja auf der Fahrbahn weiter und dann rechts oder sich nach links einordnen in Richtung Hammer Steindamm. (Natürlich nur was für "echte" Kampfradler). Die im ersten Beitrag genannte "Pop-up-Bikelane" finde ich da viel schlimmer. (noch mal Link zu Mapillary)

    Apropos, Sievekingdamm ist "nur" baustellenbedingt und damit keine "echte" Pop-up-Bikelane. so zumindest das Hamburg Journal

    Auf 25 km/h käme ich Fitnessmangel-bedingt ohnehin nicht. Und allzu buchstabengetreu sollte man nicht immer alle Regeln auslegen.

    Ich fahre inzwischen meist mit einem Pedelec. Da ist es echt anstrengender Schrittgeschwindigkeit zu fahren als mit 25km/h.

    Regeln sind Regeln und da gibt es nicht sonderlich viel zum Auslegen.

    Höchstens einen gesellschaftlich tolerierten Bereich, wie weit man diese Regeln übertreten darf. Und ja, ich fahre in einem verkehrsberuhigten Bereich auch eher 15km/h. Aber 25 bis 30km/h sind mir persönlich doch zu viel "Auslegung".

    Komisch, beim Fußball wird jeder Millimeter "über der Linie" in die Goldwage gelegt, da wo es aber wirklich auf Menschenleben ankommt ist eine durchgezogene Linie aber scheißegal.

    Hallo,

    ich bin ein wenig erschrocken über die Kommentare zu den neuen Radfahrstreifen am Friedrich-Ebert-Damm in Hamburg.

    Link zu Twitter . Was für eine Panik dort doch manchmal herrscht angesichts zur Nähe zur Fahrbahn.

    Ich bin zwar absoluter Hasser von Radfahrstreifen und Schutzstreifen, die komplett in der Dooring-Zone liegen, aber in diesem Fall finde ich es einigermaßen gut (weil breit) umgesetzt, sofern der Streifen frei von Falschparkern bleibt. In jedem Fall deutlich besser als der handtuchbreite Radweg vorher. Google Maps

    Klar könnte man an Abschnitten ohne Einmündung den Radweg etwas von der Fahrbahn absetzen, aber so ist wenigstens der Belag gut und gereinigt.

    Das zeigt für mich einmal mehr, wie unterschiedlich die Empfindungen und Interessen der Radfahrer sind.

    Zitat

    ;) Du meinst mit NICHT mehr fahren, vermutlich: Nur noch in Schrittgeschwindigkeit fahren. Und das ist für dich KEIN Fahren mehr.";)

    Ich möchte irgendwann auch ankommen.

    hier

    hier

    und hier

    könnte ich mir durchaus vorstellen, auch abseits der Fahrbahn zu fahren um einfach meine Ruhe vor dem vielen Autoverkehr zu haben, aber halt nicht mit Schrittgeschwindigkeit. (Ja, das ist teilweise auch innerorts). Schlussendlich fährt hier außer mir kaum jemand auf der Fahrbahn und niemand in Schrittgeschwindigkeit.

    Irre ich mich, oder sagt das Zitat oben nicht gerade aus, dass E-Scooter Fahrradstraßen eben doch benutzen dürfen!?

    Wenn ich mich recht erinnere galten für E-Scooter doch die gleichen Regeln wie für Radfahrer mit 2 Ausnahmen:

    - Gehwege/Fußgängerzonen mit "Radfahrer frei" dürfen nicht genutzt werden

    - allgemeine Radwegebenutzungspflicht.

    Ähnlich ist auch das Podbike, wovon es bisher aber auch nur Prototypen gibt.

    Kann schon Sinn machen, wobei ich nicht sicher bin ob man damit über holprige Waldwege, ggf. mit Spurrillen, fahren sollte.

    Gerade gegen Kälte und Regen schützt das sicher gut, dazu Windschnittiger und damit schneller als ein "normales" Rad (zumindest das Podbike). Kann dazu auch als bequemer empfunden werden.

    Wenn man also passende Strecken hat, kann das schon Sinn machen.

    Leider sind die Dinger preislich noch relativ teuer, was sicher auch an der bisher geringen Stückzahl liegt.

    Hallo Ullie,

    zum letzten Bild: Aber genau das ist doch Dreck. Ich würde da gerne fahren, darf es aber nicht da ich mit 25km/h aus jeder Schrittgeschwindigkeit falle. Dann lieber unbeschildert, dann darf ich den Weg zwar streng lt. StVO nicht nutzen, aber man kann ihn evtl. als nicht zur Straße gehörigen Weg sehen der von allen Fahrzeugen genutzt werden darf. Und so ist es ja auch eigentlich vorgesehen. Sobald das in der nächsten Ortschaft zum Hochbordgehweg wird ist das wieder was anderes.

    Hallo,

    Tatbestandsnr. 141196

    Bußgeldkatalog

    Zitat


    Sie fuhren auf einem Gehweg (Zeichen 239)/in einer Fußgängerzone (Zeichen 242.1, 242.2) *) mit zugelassenem Fahrzeugverkehr nicht mit Schrittgeschwindigkeit.

    Für mich ist das eindeutig.

    Wir haben auch schon mehrfach drüber diskutiert, auch in einem meiner ersten Themen hier: Link "Darf ich außerorts links auf dem Fußweg fahren?"

    Ja es ist einfach Dreck, dass man Wege nicht als "nicht benutzungspflichtige Radwege" beschildern kann, bzw. nur das besprochene Symbol auf dem Asphalt, was aber irgendwie niemand kennt.

    Die Lösung wäre auch einfach: "Außerorts dürfen für den Fußverkehr vorgesehene Wege durch den Radverkehr befahren werden, es sei denn es ist anders beschildert" oder ähnlich formuliert.

    Innerorts kann man drüber diskutieren ob man solche Wege auch mit mehr als Schrittgeschwindigkeit benutzen könnte. Auch hier wäre ich für eine "angepasste" Geschwindigkeit. Schrittgeschwindigkeit macht echt nur in engen Baustellen Sinn. Und da bin ich mir dann nichtmal mehr sicher, wo die Kombi [Zeichen 239][Zusatzzeichen 1022-10] ihre Gültigkeit verliert und normal auf dem Radweg weitergefahren werden darf. Weil mit Pech gilt das ja dann bis zur nächsten Einmündung (und dann auch noch im Rechtsverkehr und damit i.d.R. auf dem eigentlichen Gehweg).

    Meinst Du Sievekingdamm? Die genaue Ausführung kenne ich noch nicht.

    Zufällig ist genau diese Stelle gerade bei Twitter (Bild 3):

    https://twitter.com/RadwegH/status/1280961543056867333

    Dort sieht man schon aufgestellte Warnbaken am rechten Straßenrand.

    Der Radweg führte hier zwischen den geparkten Autos und der Fahrbahn lang. Als ich noch dort wohnte stand einmal ein Handwerkerfahrzeug dort - mit auf den Radweg in Kopfhöhe ragenden Leitern. Ich ärgere mich bis heute, dass ich damals nicht die Polizei angerufen hab. (Das Polizeikommissariat ist in Sichtweite).

    Wie man sich in die Hosen machen kann, wegen optionalem direktem Linksabbiegen...

    Es ist immer wieder erstaunlich wie unterschiedlich sowas in den einzelnen Regionen gehandhabt wird. Von sehr gut bis krass schlecht. Wieso man so gegen ERA und VwV-StVO verstoßen muss kann ich echt nicht nachvollziehen.

    In Ahrensburg gibt es sowas auch, allerdings mit [Zeichen 240] sieht es vielleicht nicht ganz so behindert aus. Bisher bin ich da aber immer noch unfallfrei durchgekommen, auch wenn die Furten nicht rot markiert sind.

    Während man in kleineren Städten meist eher kopfschüttelnd durch den Ort fährt, passiert mir das in Hamburg ehrlich gesagt immer seltener.

    Die Aufleitung kurz vor dem Kreisverkehr ist aber auch nicht immer das Gelbe vom Ei, (So gehts ganz gut, wenn auf der Fahrbahn wenig Verkehr ist (Beispiel Krugkoppel Hamburg) aber immer besser als diese umlaufenden Furten mit Überraschungseffekt (ob der Radfahrer dem Kreisverkehr folgt oder nicht).

    Noch ein Positivbeispiel aus Hamburg (Harvestehuder Weg)