Beiträge von Reipe

    Auf 85 Seiten ist darin beschrieben, wie es ist, was daran nicht gut ist und wie man es besser machen könnte. Mal sehen, was er daraus macht.

    Zunächst einmal Kompliment für deine (eure) Leistung!

    Wird hoffentlich ganz oft abgeschrieben oder als Vorlage für andere Kommunen genutzt.

    Was mir aufgefallen ist, auf Seite 23 steht in dem PDF:

    " Im Unterschied zu einer Fahrradstraße ist auf einem Geh- und Radweg Halten und Parken verboten und zugelassener Anliegerverkehr darf dort nur mit Schrittgeschwindigkeitfahren."

    Auch in Fahrradstraßen ist das Halten und Parken für Kfz nur auf extra dafür ausgewiesenen Flächen erlaubt. Dies ist leider den meisten PKs, Ordnungsämtern usw. und schon gar nicht den Führerscheinbesitzern bekannt.

    ADFC Hamburg Fahrradstraßen

    Dort das Erklär-Video vom LSGB (Landesbetrieb Straßen, Gewässer, Brücken Hamburg).

    Steht aber auch immer wieder falsch im Internet

    Falschinformationen von Bussgeld-Info

    Hier ein klärendes Bild dazu aus der Fahrradstraße Tornquiststraße in HH-Eimbsüttel mit jeder Menge Falschparker. Oder ist das Fahrradsymbol auf der Fahrbahn letztendlich eine Parkraummarkierung?

    Tempo 50 in Ortschaften ist keine Mindestgeschwindigkeit, sondern die Höchstgeschwindigkeit. Selbst jemand, der ein 30er Schild übersieht, verliert seinen Führerschein nicht, hätte er/sie sich an Tempo 50 gehalten.

    Ich habe bei diesen notorischen Gasgebern kein Mitleid, auch wenn diese nach Selbsteinschätzung systemrelevant sind.

    Kein Pflege-, Getränke und Pizzalieferdienst in Hamburg braucht ein Auto. Das geht auch mit dem Fahrrad. Besonders jetzt, wo halb Deutschland zu Hause festsitzt.

    Und LKW Fahrende sollten sowieso besonders vorsichtig und dementsprechend langsam unterwegs sein.

    Feindliches grün

    In Hamburg in der Nähe von Stadion und Arena an der Kreuzung Farnhornweg / Hellgrundweg gab es bis Juli 2019 folgende Situation:

    Der Radweg ist/war auch vor der Kreuzung benutzungspflichtig.

    Eine Mail an die übergeordnete Mailadresse der Hamburger Polizei von 15 Uhr wurde am folgenden Tag noch vor 8 Uhr beantwortet. Ich zitiere einmal, weil es mir ganz selten passiert, dass sich die Hamburger Polizei für meinen HInweis bedankt.

    "...Sie haben vollkommen recht mit ihrer Feststellung. Es scheint hier zu einem behördeninternen Ablaufproblem gekommen zu sein. Weswegen die 2015 angeordnete Änderung nicht umgesetzt wurde kann ich derzeit noch nicht sagen. Dies werde ich später verfolgen. Als Maßnahme habe ich einen unverzüglichen Austausch der Signalstreuscheiben angeordnet, damit dieser Zustand geändert wird. Hamburg Verkehrsanlagen wird dies schnellstmöglich umsetzen. Hierrüber erhalte ich eine sofortige Rückmeldung, so dass die Durchführungskontrolle meinerseits gegeben ist.

    Wir möchten uns ausdrücklich für ihren Hinweis bedanken!"


    Keine drei Stunden später war die Streuscheibe bereits ausgewechselt. Es geht manchmal also überraschend schnell.

    Stefan Gelbhaar hat eine kleine Anfrage an die Bundesregierung gestellt, was die Sache mit dem Überholabstand angeht: Scheuers falsche Versprechungen mit dem Überholabstand

    Antwort der Bundesregierung: Ist doch alles easy, denn Radfahrstreifen sollen ja mindestens 1,85 Meter breit sein. Aber dafür wäre eh nicht der Bund zuständig, sondern die Länder.

    Leider kann ich die im verlinkten Artikel genannte kleine Anfrage von Stefan Gelbhaar nicht finden. Ebenso finde ich keine Antwort der Bundesregierung zu dem Thema..

    Kann mir jemand auf die Sprünge helfen oder gilt weiterhin:

    Es spielt keine Rolle, ob die Radfahrer*in auf der Fahrbahn im Mischverkehr, auf einem Schutzstreifen oder auf einem Radfahrstreifen unterwegs ist: Wer sie überholt, muss den vorgeschriebenen Mindestabstand einhalten. ?

    Hier ist es archiviert:

    141. Sitzung des Deutschen Bundestages (17.01.2020)

    Für uns interessant ab Stunde 4:40

    Plossi (für nicht Hamburger: ist eine Hamburgensie) ist immerhin als "Nutzer von Radverkehr" unterwegs.

    Zur Höchstform läuft er aber erst bei den Worten "Radfahrer, die Rambo-artig ..... Kinder gefährden" auf.

    Dann kommt aber noch jemand ans Podium (ab 5:23), wo mir beim Zuhören Angst und Bange wird. Es handelt sich um den Sprecher für Verkehr einer Bundestagsfraktion.

    Wer die Meinung vertritt, die objektiv wirksamste Methode die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhen wäre der Ausbau von Parkplätzen, weil damit unnötige Parkplatzsuchfahrten entfallen , der lebt in einer sehr eigenen Welt.

    Da nicht jeder diesen Unsinn anschauen wird, hier das Wortprotokoll.


    "Die vorliegen Anträge der Koalition und der Grünen zur Novellierung der Straßenverkehrsordnung haben das Ziel den Radverkehr über die anderen Verkehrsteilnehmer zu stellen. Rote Ampeln sollen überfahren werden können, Kreuzungen bis 5 Meter Abstand von sollen frei von parkenden Auto sein und sogar die Koalition unterstützt hier praktisch die flächendeckende Einführung von Tempo 30 in den Städten. Ohne Augenmaß sollen Radfahrer gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern bevorzugt werden. Und diese Ungleichbehandlung der Verkehrsteilnehmer wird die AfD Fraktion nicht mittragen. Und speziell in dem Antrag der Grünen liest man, dass Autofahrer für die Verkehrsunfälle die Hauptverantwortlichen wären. Die objektiven Zahlen sprechen eine ganz andere Sprache. Radfahrer sind die Hauptunfallverursacher im Straßenverkehr. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes werden ungefähr 5,5 mal so viele Unfälle mit Personenschaden durch Radfahrer verursacht im Verhältnis zu Autofahrern und die durch Radfahrer verursachten Unfallzahlen steigen Jahr für Jahr um 6% und die für Autofahrer sinken. Und noch etwas, das ist mir besonders wichtig, weil das nämlich sehr ernsthaft ist. Wer sein Kind auf dem Fahrrad transportiert setzt es einem 25 mal hören Verletzungsrisiko aus als Eltern, die ihre Kinder im Auto transportieren. Und das Propagieren, das Propagieren von Kindertransport auf Fahrrädern in der Stadt ist objektiv betrachtet fahrlässiger Umgang mit der Gesundheit Schutzbedürftiger

    [ich meine hier jetzt kurz einen charakteristischen Stummel-Bart zwischen Oberlippe und Nase im verzerrten Gesicht des Redners gesehen zu haben].

    Sie wollen hier, sie wollen hier eine heile Märchenwelt mit Fahrrädern zeichnen, die es so gar nicht gibt. Nüchtern betrachtet sind Fahrräder in hohem Maße unpraktisch und gefährlich. Fahrräder, ja Fahrräder erfüllen die sichere und komfortable Transport Aufgabe bestenfalls bei schönen Wetter und in ebenem Gelände. Und kurz zur Einordnung, 3% der Personenkilometer werden über das Fahrrad abgewickelt, 75% über das Auto. Das Fahrrad bedient im Wesentlichen Verkehrsstrecke von durchschnittlich 9 Kilometer pro Tag und das Auto von 39 km pro Tag und damit ist klar, das Fahrrad ist vor allen Dingen das Verkehrsmittel der städtischen Bohéme und für große Teile der Bevölkerung keine Alternative zum Automobil. Ja genau das sind ihre Wähler und deshalb ist ja auch dafür. Das Automobil ist das Verkehrsmittel der arbeitenden Bevölkerung, vor allen derer, die zur Arbeit pendeln und in Zeiten von immer höheren Mieten werden somit die Stadt- gegen die Landbewohner ausgespielt. Als Partei, die die arbeitende Bevölkerung im Blick hat, können wir die Bevorteilung des Fahrradverkehrs auf Kosten der Autofahrer nicht unterstützen. Wir wollen auch den innerstädtischen Verkehr reduzieren und somit auch die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer dort erhöhen. Die objektiv wirksamste Methode dazu wäre der Ausbau von Parkplätzen, damit unnötige Parkplatzsuchfahrten entfallen. Laut internationaler Studien kann man durch eine Ausweisung bezahlbarer Parkplätze den innerstädtischen Verkehr um 30% reduzieren. Niemals schaffen sie das mit ihren Gaga Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs. Die Verkehrspolitik eines Industrielandes hat in erster Linie den essenziellen Transport Bedürfnissen der Mehrheit zu dienen und Deutschland ist kein kollektiver Freizeitpark und Verkehrspolitik muss rationale Politik sein. Wir können ihren Anträgen nicht zu stimmen, ihrem Antrag dagegen Stimme wir zu. Vielen Dank.

    Dinge passieren in Hamburg…

    Mitten auf dem Radstreifen: Mann holt sich Frühstück – plötzlich steht sein Maserati in Flammen

    Ehrlich, ich war das nicht und distanziere mich grundsätzlich von Leuten, die Eigentum anderer beschädigen. Aber anscheinend gibt es da noch irgendwo eine höhere Instanz.

    Halleluja.

    Zum Glück ist dem Fahrer nichts passiert, weil er Frühstück holte. Aber so bescheuert mitten auf einem Radschutzstreifen Parken verdient nicht unbedingt Anerkennung meinerseits.

    Am 04.12.2019 wird im Ausschuss für Mobilität der Bezirksversammlung Eimsbüttel (Grindelberg 62-66, 12. Stock, 20144 Hamburg)

    ein Vortrag zum Thema „Planung DB-Autoreisezuganlage in Eidelstedt“ von einem Referenten der Deutschen Bahn gehalten.

    So langsam bekomme ich Angst vor der Denkweise von Herrn Dennis Thering.

    Was geht in einem CDU-Politiker vor, der einen Zusammenhang zwischen 2.330 Unfällen mit Beteiligung von Fahrradfahrern in Hamburg und der „Lautlosigkeit“ von E-Bikes herstellt?

    Lautlos, doch nicht gefahrlos – Hamburger wirksam vor zu leisen E-Bikes schützen

    Der Bosch-Mittelmotor meines E-Bikes mit 0,34 PS ist leider nicht ganz geräuschlos, jedenfalls bis 25 km/h. Darüber hinaus schaltet er sich ab und man hört eventuell mein angestrengtes Atmen.

    Die inzwischen vielen Radler, die mich ohne Motor überholen sind zum Glück keine Gefahr für irgendjemanden und irgendetwas.

    Was werde ich tun, um die zahlreich getöteten Menschen (ja, dieser Zusammenhang wird im Antrag hergestellt!!!!) zukünftig zu vermeiden?

    Im Keller liegt noch eine Kuhglocke (nein, kein Geschenk vom Andy aus Bayern), die werde ich mir um den Hals binden. Dann hört mich jedenfalls jeder, auch im Wilhelm-Stein-Weg.

    Also bleiben wir mindestens noch sechs weitere Jahre bei diesen Verhältnissen? Puh. Unter der Brücke schlägt mal wieder eine Mischung aus mangelhafter Infrastruktur und Rücksichtslosigkeit sondergleichen zu. Auch das kleine Zeichen 239 mag nichts daran ändern, dass hier niemand kapiert, man diese Kreuzung eigentlich bewältigen soll.

    Ein Stück weiter, wo die Radfahrenden in beide Richtungen unter der Brücke fahren müssen und neben drei Kfz-Fahrspuren sich an einer Baustelle vorbei schleichen ist aber auch nicht mehr Platz. Und das schon seit vielen Wochen.

      


    An dieser Stelle:

    Neuer Jungfernstieg / Alsterglacis

    Anfang Mai, noch ohne Baustelle, gab es da einen Unfall. Zwei Radfahrende kollidierten, Platzwunde und Nasenbeinbruch.

    Besondere Beachtung sollte die Abstellfläche der Blauen finden. Ja, ich weiß, Einsatz, Notfall und so. Aber wäre es nicht viel einfacher gewesen die beiden Autos einfach auf der Fahrbahn abzustellen? Das Blaulicht hätte wahrscheinlich vor dem Abfahren der linken Aussenspiegel geschützt.

    Der später eintreffende RTW hat es dann richtig gemacht und zeitsparend gestanden.

    Nach der provisorischen Bushaltestelle geht es aber weiter.

    An der Edmund-Siemers-Allee / Bundestraße hätte es mich dann fast erwischt. Die Fahrradampel für geradeaus ist vorbildlich mit einer Mülltüte verhängt, die Ampel links davon zeigte grün. Irgendwo eine Absperrbake, aber kein Problem daran vorbei zu fahren. Kennt man ja als Radfahrer, Radwege sind selten frei.

    Dumm, dass die grüne Ampel einen kleinen grünen Pfeil nach links hat. Der ist aber leider nicht zu erkennen. Oder seht ihr da auf dem Bild einen Linkspfeil in der inzwischen roten Ampel?

    Naja, rechtzeitg gebremst und ab nach links, entgegen der Fahrtrichtung, aber offiziell so erlaubt.

    Auf der anderen Straßenseite dann deutlich das Umleitungsschild zu sehen.

    Direkt vor dem Schild stehend ist es dann aber nicht so eindeutig wie das mit der Umleitung gemeint ist. Ich möchte eigentlich Richtung des hohen Hotelbaus auf der rechten Seite und nicht nach Kiel zu Malte.

    Offenbar ist es aber auch anderen aufgefallen, dass das Umleitungsschild blöd steht. So ist es seit freitag eine wenig gewandert und steht heute da:

    Aber zu spät. Inzwischen ist wieder Geisteradeln vor dem Uni-Hauptgebäude angesagt.

    Habe ich am Freitag dann auch gemacht.

    Nochmals Entschuldigung an alle Radfahrer, die ich durch mein Fehlverhalten gefährdet habe!

    Jetzt könnte man wegen der Bilder vermuten, dort sind überhaupt keine Radfahrer unterwegs, stimmt aber nicht.

    Das betrifft auch den Radverkehr in der Grindelallee.

    Die Haltestelle vom Metrobus 4 wurde von der Mitte an den rechten Rand auf den Radstreifen verlegt. Ohne Beschilderung oder Markierung für den Radverkehr. Damit begeht jeder dort haltende Bus eine Ordnungswidrigkeit, Halten auf Radstreifen, jedenfalls aus Sicht der Radfahrenden.

    Gefährlich ist aber, dass Radfahrer in die zwei Fahrstreifen stadteinwärts ausweichen müssen, wenn sie an einem dort unerlaubt stehenden Bus vorbei fahren wollen.

      


    Genervt sind auch die Fahrgäste. Der Bus steht im Stau. Und wenn sie endlich grün an der Fußgängerampel haben, ist der Bus gerade von der provisorischen Haltestelle abgefahren.

    Genervt sind auch die Autofahrer. Denn der Bus muss auf die linke Fahrspur wechseln, um in der Edmund-Siemers-Allee auf die ursprünglich Busspur zu gelangen. Das sorgt für Stau, in dem dann die nachfolgenden Busse stehen.

      

    Vorab: hier wird nicht über einen aktuell verunglückten Radler berichtet!

    In den Medien wird immer wieder über "alle" Radfahrer, die als Rad-Rüpel unterwegs sind und andere und sich selbst gefährden, diskutiert. Klar, dass diese Radler auch jede Menge Unfälle verursachen. Da wäre es doch interessant einmal Zahlen zu haben, wer Unfälle tatsächlich verursacht. Also wie verteilen sich die Verkehrsunfälle in Hamburg, bei denen der Unfallverursacher ein Pkw-Fahrer, Radfahrer oder Fußgänger war, eigentlich auf die einzelnen Gruppen?

    Hat sich auch Dennis Thering gedacht und den Hamburger Senat befragt.

    Risikogruppen im Straßenverkehr – Verteilung der Pkw- und Fahrradunfälle in Hamburg auf die verschiedenen Altersgruppen

    Obwohl die Antwort jetzt schon eine paar Tage vorliegt, konnte ich bisher nichts dazu in den Medien, mit denen Herr Thering oft schon "Exklusiv-Vorab" Meldungen veröffentlicht, finden. Sind die Zahlen der Grund? Deshalb hier eine Auszug:


    Anzahl der Verkehrsunfälle nach Alter bei Hauptverursacher Pkw-Fahrer sowie Unfälle je 1 000 gemeldeter Personen der Altersgruppen in 2018

    AltersgruppenAnzahlQuote
    17 Jahre100,62
    18-24 Jahre5 11634,81
    25-34 Jahre8 84829,46
    35-44 Jahre7 84330,03
    45-54 Jahre7 72828,16
    55-64 Jahre5 53426,54
    65-74 Jahre3 37321,50
    75 Jahre und älter3 50619,54


    Und nun die Zahlen der Fahrradfahrer als Verursacher (ACHTUNG für sensible Autofahrer: kann Schockstarre auslösen!)


    Anzahl der Verkehrsunfälle nach Alter bei Hauptverursacher Fahrradfahrer sowie Unfälle je 1 000 gemeldeter Personen der Altersgruppen in 2018

    AltersgruppenAnzahlQuote
    10-17 Jahre2181,76
    18-24 Jahre1240,84
    25-34 Jahre2360,79
    35-44 Jahre1960,75
    45-54 Jahre1700,62
    55-64 Jahre1240,59
    65-74 Jahre550,35
    75 Jahre und älter420,23

    Den Stau bei Bordeaux gab es zur Ferienzeit schon vor Jahrzehnten, damals noch ohne Navi.

    So bin ich damals auch schon mal mit dem Auto durch Bègles gefahren. Lang ist es her.

    Gut, dass man sich da inzwischen wehrt.

    Ob Tempo 30 da aber wirklich hilft, wage ich zu bezweifen.

    Wenn hier in Hamburg Stellingen die Kieler Straße dicht ist, weil unterm" Stellinger Deckel" die Polizie (mit Atemschutz?) einen Unfall aufnimmt, dann merke ich das auch in meiner 30er Straße. Da wird dann mit dem Auto schon mal über Fußwege gefahren, wenn auch nicht immer mit Tempo 50.

    Deshalb finde ich den Ansatz von Österreich genial:

    Tiroler Straßensperren: Hier ist seit heute dicht

    Und von wo kommen Kommentare wie "krass europarechtswidrig" und "diskriminierend"?

    Linksabbieger aus der Schäferkampsallee in den Morokamp fährt Radfahrer um.

    Abbiegeunfall Moorkamp / Schäferkampsalle in Eimsbüttel

    Der Linksabbieger für den Autoverkehr aus der Schäferkampsallee hat kein Extra-Lichtsignal. Allerdings erhält er grün (das kleine Signal unterhalb Jerusalem-Schild), wenn der Gegenverkehr rot hat.

    Bisher habe ich dort nur zwei Unfälle mit Rechtsabbiegern gesehen. Zum Glück noch nie einen Unfall mit dem Metrobus 4, der dort ebenfalls rechts abbiegt.

    Dachte zuerst der Unfall wäre glimpflich verlaufen, da schon eine Stunde später alles weg war. Hatte aber den Polo nicht von vorn gesehen. Und der stand schon verdammt weit weg von der Radwegfurt.

    Bin zwar kein Mitarbeiter vom PK 27, aber vielleicht geht es auch ohne Transparenzgesetz.

    Der Langenfelder Damm ist überplant worden und ab Juli 2018 sollen die Bauarbeiten beginnen. Dazu werden auch die Einmündungen verändert, so auch am Privatweg / Vehrenkampstraße.

    In der Erstverschickung sollte der Mündungsbereich Privatweg /Vehrenkampstraße großzügig über 25 Meter aufgepflastert werden, um einen lebenswerten großzügigen Bereich für Fußgänger zu erhalten und den Abkürzungsverkehr der Kreuzung Kieler Straße / Langenfelder Damm durch den Privatweg unattraktiv zu machen.

    Hier argumentierte die benannte Verkehrsbehörde, die bestehenden Tempo 30 Schilder aus Vehrenkampstraße und Privatweg müssten weiter Richtung Einmündung Langenfelder Damm aufgestellt werden. Dadurch würde dann aber das Ausfahren aus dem Privatweg durch die Aufpflasterung ein benachteiligendes „Ausfahren aus einem Grundstück“ sein. Und dies ist nicht erlaubt. Deshalb ist die Aufpflasterung nicht möglich. Außerdem würden „diverse Park- und Haltemöglichkeiten“ entfallen. Nämlich genau 3 legale Möglichkeiten.

    In einer Stellungnahme vom Mai 2018 zu der Planung steht folgender Satz geschrieben: „… begrüßen, dass der Privatweg endlich und erstmalig für Radfahrende befahrbar wird. Bisher war hier die Durchfahrt verboten und die Zufahrt nur Anliegern gestattet.“

    Warum soll man nun für ein Jahr etwas ändern, was sich seit Jahrzehnten bewährt und keinen gestört hat? Das "Anlieger frei" wurde mindestens die letzten 40 Jahre nicht kontrolliert und es hat auch nie einer beachtet, behaupte ich. Das wäre doch einmal eine Anfrage nach Transparenzgesetzt wert.

    ADFC geht auf die Barrikaden

    "Gelbe Westen" das ist der ADAC.

    Von denen gern verteilt an Erstklässler (was ja nicht schlecht ist) und an allen Verkehrsteilnehmern gefordert, die keine Autofahrer sind.

    Man beachte: der Gesetzgeber fordert gelbe (oder orange oder rote) Warn-Westen im Auto mitzuführen. Tragen muss man sie im Bedarfsfall in Deutschland aber nicht. Weder bei einer Panne noch bei einer Runde Skat auf der Autobahn.

    ADAC Warnweste

    Es ist sehr ärgerlich, dass viele Ampeln nicht zum Nutzen der Fußgänger oder Radfahrer dienen.

    Ampeln gibt es nur wegen dem Autoverkehr!

    Fußgänger und Radfahrer benötigen untereinander keine Ampeln.

    War gestern wunderbar zu beobachten an der Ampel zwischen HH Hauptbahnhof und Spitalerstraße. Tausende Fußgänger unterwegs oder wartend auf dem Radweg, um dann mit Hilfe der Ampel durch den Autoverkehr zu kommen.

    Wie ich weiter oben schon sagte:

    An ihren Baustellen werdet ihr sie erkennen! (Die Stadtverwaltungen, die dann wenn's eng wird, dem Autoverkehr keine Verengung zumuten, aber Radler und Fußgänger zusammendrängeln.) Oder wie in deinem Fall in Stade, gar nicht erst ernsthaft den Radverkehr zur Kenntnis nehmen.


    Am Theodor-Heuss-Platz (Dammtor Bahnhof) ist gut erkennbar, welchen Stellenwert der Rad- und Fußverkehr für die Verantwortlichen der Stadt Hamburg hat.

    Für das Bild ohne Fußgänger und Radfahrer musste ich sehr lange warten.

    Es handelt sich um einen benutzungspflichten gemeinsamen Zweirichtungs Rad- und Fußweg.