Die Insassen haben den Grundumsatz, den der Radfahrer sowieso auch hat. Die 2.500 kcal sind ja nur der zusätzliche Verbrauch für die 100 km Radfahren. Also das direkte Gegenstück zum Benzinverbrauch.
Das ist nicht ganz richtig. Zum Grundumsatz zählt z.B. auch der Erhalt der Körpertemperatur. Bei körperlicher Aktivität muss dafür aber nicht gesondert Energie umgesetzt werden, weil der Körper dann eher überschüssige Wärme loswerden muss.
Was ich damit sagen will: Die Grenze zwischen Grundumsatz und Leistungsumsatz ist fließend.
Im Übrigen hat man auch beim Autofahren einen höheren Energieumsatz als wenn man nur reglos auf dem Sofa liegt. Es gibt also auch einen Leistungsumsatz beim Autofahren.
Laut dieser Seite entstehen pro Kopf und Jahr gut 3 Tonnen CO2 für die Ernährung in der Schweiz.
Das mag für die durchschnittliche Ernährung gelten, die in Mitteleuropa vor allem zu fleischlastig ist. Wer aber versucht, den zusätzlichen Energiebedarf des Radfahrens mit Fleisch zu decken, ernährt sich falsch. Sicherlich hat man nach sportlicher Aktivität (insbesondere nach Ausdauersport) auch einen erhöhten Bedarf an Protein. Aber nicht zur Energiegewinnung, sondern zur Regeneration von Muskeln, Sehnen, .... und auch definitiv nicht 1kg / 100km.
Am besten deckt man den Energiebedarf nach einer langen Radtour mit Kohlenhydraten und Fett. Für die Bilanz wären also typische Lebensmittel anzusetzen, die diesen Bedarf decken (Nudeln, Reis, Kartoffeln, Brot, Pflanzenöl, Butter, Vanilleeis, Hefeweizen
...).
Auf der anderen Seite würde ich auch gerne mal den erhöhten Energiebedarf zur Erhaltung von Übergewicht betrachten, zu dem die von dir genannte durchschnittliche Ernährungsweise beiträgt.