Beiträge von Yeti
-
-
Zum Thema Fahrradroutenbeschilderung und Treppen habe ich auch noch einen:
Dieser Pfeil erweckt den Eindruck als solle man hinter der Laterne auf den roten Weg einbiegen
Der endet jedoch 20m weiter vor dieser Treppe
Immerhin ist das ein Teil des Elbe-Radweges und ich habe schon oft Radfahrer mit vollgepackten Tourenrädern gesehen, die ihr Fahrrad die Treppenstufen hochgeschleppt haben.
Gemeint ist natürlich, dass man hinter der Hecke rechts auf den Radweg abbiegt, aber da stand gerade kein Pfosten, an den man den Pfeil hätte dranschrauben können.
-
War das hier?
-
Ist jetzt zwar kein spezielles Fahrradthema, verlinke es aber trotzdem mal. Ich wünsche dem Fahrer dieses Geltungstriebwagens noch viele solche Polizeieinsätze
-
Dieser sollte gehen
-
Es ist einfach in vielen Köpfen tief verankert, dass Radfahrer sich gefälligst so zu verhalten haben, dass sie den Kfz-Verkehr nicht behindern. Wenn ich mir hier anschaue, auf welche Randstreifen sich Radfahrer verkriechen, um bloß nicht auf der Fahrbahn zu fahren, dann wundert es mich auch nicht, dass viele aus Angst, zu knapp überholt zu werden, dem Kfz-Verkehr möglichst viel Platz lassen wollen.
Dass dieses Verhalten der eigenen Sicherheit abträglich ist, muss man erst mal lernen. Und man benötigt halt auch ein dickes Fell, um sich nicht von den Aggressionen von Autofahrern beeindrucken zu lassen, die einen von "ihrer" Fahrbahn weghupen wollen.
-
Der nicht abgedeckte Schlauch ist dann aber immer noch eine 1A Stolperfalle für Fußgänger.
Daher habe ich "lösen" in Anführungszeichen gesetzt (-> Ironie!)

-
Hier würde man das Problem ganz einfach durch ein
"lösen". -
Neue Radschnellwege für die Metropolregion Hamburg
-
Wenn man genau unter dem Bus liegt, kann einen der Fahrer auch nicht sehen. Der Begriff "toter Winkel" ist dann besonders passend.
-
-
Die derzeitige Besteuerung ist ein Ablasshandel. Typabhängige Pauschalen, die sich an Laborwerten orientieren oder Steuersätze nach Hubraum, bewirken keine Verhaltensänderung, denn die Steuer ist unabhängig vom tatsächlichen Gebrauch zu zahlen. Und wenn der Deutsche erst mal für etwas bezahlt hat, dann möchte er dafür auch seine "Rechte" maximal ausnutzen.
Eine verursachergerechte Besteuerung würde sich zusammensetzen aus einer Pauschale in Abhängigkeit der Fahrzeuggröße für die Inanspruchnahme öffentlichen Raums, eine flächendeckende Maut für die Nutzung der Infrastruktur und eine Kraftstoffsteuer, über die der CO2- und Schadstoffausstoß besteuert wird. Kurz: Wer viel fährt, wer viel Kraftstoff verbrennt und wer dies in einem viel zu großen Auto tun möchte, zahlt auch mehr.
Damit würde man auch marktwirtschaftliche Anreize schaffen, kleinere und sparsamere Autos zu kaufen, Car-Sharing Angebote, sowie öffentliche Verkehrsmittel und das Fahrrad mehr zu nutzen. Ohne solche Anreize wird das aber von alleine nicht passieren und die Autokonzerne werden immer größere Panzer auf den Markt bringen, weil sie damit Geld verdienen.
-
Ich verstehe die ganze Diskussion um CO2-Grenzwerte nicht. CO2 entsteht bei der Verbrennung fossiler Energieträger und zwar 2,32 kg CO2/l Benzin und 2,65 kg CO2/l Diesel. Das ist das Ergebnis einer chemischen Reaktion und nicht vom Fahrzeugtyp abhängig.
Wollte man den CO2-Ausstoß verursachergerecht besteuern, ginge das über die Kraftstoffsteuer, denn es ist unerheblich, ob der Kraftstoff in einem SUV oder einem Kleinwagen verbrannt wird, außer dass das sparsamere Fahrzeug mit der selben Kraftstoffmenge weiter fährt.
Der diskutierte Grenzwert von 90g CO2/km entspricht übrigens einem Durchschnittsverbrauch von
3,9 l/100km für Benziner
3,4 l/100km für DieselDavon sind moderne Kraftfahrzeuge weit entfernt. Man vermeidet es aber, den direkten Zusammenhang zwischen CO2-Emission und Kraftstoffverbrauch herzustellen, weil die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit damit offensichtlich wäre.
-
Verkehrswende aus Sicht der Autohersteller:
-
Zu wenig Fahrradstellplätze am S-Bahnhof Neugraben
Die Formulierung "Pendler verstopfen mit ihren Zweirädern die Ständer am Neugrabener Bahnhof" finde ich witzig.

-
Damit will die Stadt Hamburg sicherlich unter Beweis stellen, dass sie eigentlich supidupigerne eine tolle Radinfrastruktur bauen würde, wenn denn nur genug Platz da ist
Alle, die ständig meckern, dürfen dann auf dieser Straße immer hin und her fahren und sich freuen.Und wenn in ein paar Jahren das Geschäft der Fahrrad-Kreuzfahrten so richtig brummt, ist man dort schon mal gut vorbereitet.
-
Manche Plakate bekommen erst im Kontext eine radpolitische Aussage
-
Süddeutsche: Die aktuelle Verkehrspolitik ist Feigheit vor den Anhängern
-
Den Kindern wird in dieser Broschüre vermittelt, dass sie sich der motorisierten Gewalt zu fügen haben, ausgerechnet von dem Ministerium, das dafür zuständig wäre, gegen diese Gewalt vorzugehen.
-
Beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr kann man hier die Broschüre "Sicher auf dem Fahrrad" herunterladen:
Als ich das gelesen habe, ist mir ganz anders geworden.
Zitat
Wenn du auf einem Radweg geradeaus fährst, dann hast du Vorrang vor den
Autos, die rechts einbiegen, oder welchen, die nach links abbiegen wollen.
Die Autofahrer achten aber nicht immer auf Radfahrer oder können dich manchmal
einfach nicht sehen, weil du im „Toten Winkel“ bist. Dorthin kann ein
Autofahrer nämlich nicht gucken.ZitatSchutzstreifen für Radfahrer. Die erkennst du an der unterbrochenen
weißen Linie am rechten Fahrbahnrand.Sie ist eine Leitlinie für Radfahrer und
Autofahrer. Fahr möglichst weit rechts, denn diese Linie dürfen auch andere
Fahrzeuge überfahren.ZitatAuf Straßen ohne Radweg gilt das Rechtsfahrgebot. Das heißt: fahre so
weit rechts am Fahrbahnrand wie möglich. Wenn du dabei nicht über Gullys
holperst oder durch die Rinne fährst, weißt du, dass der Abstand zum Bordstein
stimmt.ZitatBevor du an den Autos vorbeifährst, gib Handzeichen, schau dich um und fahre erst vorbei,
wenn hinter dir kein Auto kommt.ZitatManchmal kommt es vor, dass eine Autotür genau in dem Moment geöffnet wird, wenn du daran
vorbei fahren willst. Dann hat der Autofahrer dich in seinem Rückspiegel einfach
nicht gesehen. Du warst im sogenannten „Toten Winkel“.ZitatDer „Tote Winkel“ ist der Bereich, den ein Autofahrer oder ein Lkw-Fahrer trotz der
Spiegel nicht einsehen kann. In den beiden Bildern siehst du die Ausdehnung
des Toten Winkels in rot schraffiert. Befindest du dich in diesem Bereich, kann der
Autofahrer dich nicht sehen.ZitatBesonders gefährlich wird es, wenn das Auto rechts abbiegen will. Ich darf an Kreuzungen oder Einmündungen nie direkt neben der
Tür eines Lkw stehen. Der Fahrer kann mich da nämlich nicht sehen.
Am besten wartest du, bis das Auto abgebogen ist. Wenn das Auto hält, solltest du aber fahren.Zitat![Zeichen 267 [Zeichen 267]](https://radverkehrsforum.de/images/smilies/zeichen-267.png)
Hier darfst du entgegengesetzt der Einbahnstraße fahren. Aber Vorsicht! Es können dir Fahrzeuge entgegenkommen.
Besser du fährst hier nur in Begleitung eines Erwachsenen.ZitatWenn du mit deinem Fahrrad so einen Zebrastreifen überqueren willst, musst du von deinem Fahrrad absteigen und
es über die Fahrbahn auf die andere Seite schieben. Der Fußgängerüberweg ist ja nur für Fußgänger!ZitatBei gemeinsamen Geh- und Radwegen und bei Radwegen, die direkt an einen Gehweg grenzen, ist manchmal kein eigenes Rad
fahrersignal vorhanden. Dann gilt für dich die FußgängerampelDass man Kinder zu einer defensiven Fahrweise anhält und auf die besonderen Gefahren hinweist, ist gut. Aber manches, was in dieser Broschüre steht ist falsch und gefährlich.