...Anliegens des Radfahrers
Seit wann interessieren in Deutschland Anliegen von Radfahrern? Wir sind ein Autoland!
...Anliegens des Radfahrers
Seit wann interessieren in Deutschland Anliegen von Radfahrern? Wir sind ein Autoland!
Es gibt übergewichtige Menschen, die lieber dubiose Abnehmpillen schlucken als ihr Verhalten (Ernährung / Bewegung) zu ändern. Das ist mit den Luftreinigungsgeräten nicht anders: Lieber mit irgendetwas an den Symptomen rumspielen als die Ursachen zu bekämpfen, wenn das mit einer Änderung von Gewohnheiten verbunden wäre (weniger Auto fahren).
Wie schon mehrfach geschrieben, ging es Voss & Konsorten niemals um die Urheber, sondern nur um die Verwerter. Es wäre schön, wenn an Springer mal jemand ein Exempel statuiert, dessen Urheberrechte so offensichtlich verletzt wurden.
Ich habe immer meine letzte Steuererklärung dabei, falls ein Autofahrer mit mir darüber diskutieren mag.
Nun ist das Thema Radverkehr auch explizit im Stader Bgm-Wahlkampf angekommen. Wer hätte gedacht, dass ein CDU-Kandidat das mal zum Wahlkampfthema macht? Was er unter "besserem Radverkehr" versteht, bleibt abzuwarten. Wir verschicken heute noch 7 Fragen zum Thema Radverkehr an die 4 Bgm-Kandidaten und hoffen auf eine Antwort bis zum 01. Mai.
Die Amtsinhaberin setzt inhaltlich weiterhin ausschließlich auf (ihre?) Kompetenz, weil sie ja schon seit 7 1/2 Jahren Bürgermeisterin in Stade ist und vorher schon 11 Jahre Bürgermeisterin in Bad Münder war.
Wieder einmal Schieben verboten, aber dann irgendwie doch nicht...
...denn hier hat man doch genug Platz eingerichtet für Fußgänger und Radverkehr in beiden Fahrtrichtungen, oder nicht?
Der inflationäre Gebrauch von Verbotszeichen macht auch vor dem Kfz-Verkehr nicht halt, denn wenig später ist die eingerichtete Umleitungsstrecke für Fahrzeuge komplett gesperrt.
Und selbst, wenn man gemäß MSDWGI unterstellt, dass die Verbotszeichen nur für die Verkehrsfläche gelten sollen, auf der sie aufgestellt wurden, verbietet man an der nächsten Kreuzung das Radfahren, wo es sowieso verboten ist: auf einem linksseitigen Gehweg. Das Verbot, zu Fuß zu gehen, scheint aber trotz Absperrschranke links nur für die rechte Straßenseite zu gelten, oder wie soll man die Kombination ![]()
verstehen?
Wem gilt denn das Z205 im Hintergrund?
nteressant, kein Wort über Fahrradhelme?
Das kann nur bedeuten, dass er einen getragen hat, was man natürlich nicht erwähnt, wenn...
ZitatZudem zog er sich Kopfverletzungen zu.
Langsam wird es zwar komplett Offtopic, aber es sei, speziell an Ullie gerichtet noch ein Link zu einem bereits etwas älteren Artikel erlaubt, in dem es darum geht, wie Sprache unser Denken beeinflusst: https://www.zeit.de/zeit-wissen/20…komplettansicht
Für wen eine Fahrbahn eine Autofahrbahn ist, wird darauf sicherlich nicht mit dem Fahrrad fahren.
Warum trotzdem nur ganz wenige Radler auf der breiten "Autofahrspur" fahren, ist zu diskutieren.
- Weil ständig von Autofahrbahnen die Rede ist und damit ständig der Revieranspruch der Autofahrer auf ihre Fahrbahn untermauert wird?
- Weil "Straße" geschrieben wird, wenn die Fahrbahn gemeint ist?
- Weil Jahrzehnte lang versucht wurde, dem Autoverkehr auf der Fahrbahn freie Fahrt zu verschaffen und Fußgänger und Radfahrer dafür an den Rand gedrängt wurden?
- Weil die Straßenränder oft genug nicht einmal Platz für Fußgänger bieten, sondern für Kraftparkzeuge und sich Fußgänger den letzten Rest mit Radfahrern teilen sollen, die man dem Autoverkehr auf der "Autofahrbahn" aus dem Weg schaffen wollte?
- Weil Mobilität immer noch zuerst mit Automobilität gleichgesetzt wird?
- Weil die motorisierten Verkehrsteilnehmer einen Anspruch darauf erheben, jederzeit mindestens mit der zulässigen Höchstgeschwindigkeit fahren zu können und jedes langsamere Fahrzeug als Verkehrshindernis betrachtet wird?
- Weil seit der Massenmotorisierung auf der Straße (nicht nur auf der Fahrbahn) vor allem das Recht des Stärkeren gilt?
- Weil immer wieder verbreitet wird, es sei für Radfahrer zu gefährlich auf der Fahrbahn und man müsse sie durch "Radwege" schützen?
Die Fahrbahn heißt Fahrbahn, weil darauf die Fahrzeuge fahr'n. Quelle: http://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/__2.html
Wenn also ein benutzungspflichtiger Radweg versperrt ist, dann darf der Radfahrer auf die Autofahrbahn.
Wie heißt das Ding doch gleich? ![]()
Mir zeigt das eigentlich nur, dass du dem Kopfkino, dass die PBL-Aktivisten mit den Aufnahmen bezweckt haben, auf den Leim gegangen bist.
Die gestellte Szene zeigt eine Situation, in der es schon schief gegangen ist: Warum steht der eine LKW schon halb auf dem Radfahrstreifen? Und warum stehen die Kinder irgendwie dazwischen? Das dürfte allerdings aber auch in der Realität häufiger vorkommen als einem lieb sein kann.
In einer realen Situation müsste man fragen: Wer war zuerst da? Wartete der LKW dort und die Kinder sind von hinten in die Stelle reingefahren? Oder waren die Kinder schon dort und der LKW-Fahrer hat noch versucht, an ihnen vorbei zu kommen und ist dann vor ihnen nach rechts gezogen?
Natürlich müsste es solche Situationen nicht geben, wenn einerseits Radfahrer bereit wären, zu warten und nicht von hinten an wartenden Fahrzeugen vorbeifahren. Dazu verleitet jedoch der markierte Streifen. Auf der anderen Seite dürfen Kfz-Führer an solchen Stellen nicht versuchen, noch schnell an den geradeaus fahrenden Radfahrern vorbei zu kommen und dann auf die rechte Spur zu wechseln. Mit einzelnen Radfahrern mag das alles auch noch gehen, aber was passiert, wenn dort ein Radfahrer nach dem anderen ankommt und man mit dem Kfz rechts abbiegen will?
Da beides in der Realität aber so nicht immer funktionieren wird, kann ich die Bedenken von Epaminaidos gut nachvollziehen. Sicherer wäre es, wenn Radfahrer dort mittig auf der Fahrspur fahren würden und damit entweder eindeutig vor oder hinter dem LKW bleiben. Es müsste davor eine Strecke geben, auf der für alle Überholverbot besteht und wo sich Kfz-Führer in jedem Fall hinter vorausfahrenden Radfahrern einordnen müssten und umgekehrt auch Radfahrer nicht rechts an wartenden oder langsam fahrenden Kfz vorbei fahren dürften. Da höre ich aber bereits den Tiefbauer jammern, der die "Leistungsfähigkeit" seiner Kreuzung den Bach runter gehen sieht.
Im Prinzip wie bei einem Radwegende oder vor einem Kreisverkehr. Dort, wo größere Geschwindigkeitsunterschiede bestehen, fahren Kfz- und Radfahrer noch nebeneinander. Dann wird der Kfz-Verkehr runtergebremst und beide sortieren sich nach dem Reißverschlussverfahren ein.
Die Schwierigkeit besteht halt darin, dass Radfahrer mit sehr unterschiedlichen Geschwindigkeiten unterwegs sind. Das heißt, dass es keine einheitliche Geschwindigkeit gibt, bei der Kfz. und Radfahrer im Reißverschlussverfahren einfädeln können. Dafür muss dann deutlich werden, dass der jeweils Schnellere sich hinter dem Langsameren einzufädeln hat. Das kann der PKW sein, der von hinten kommt, aber auch der Radfahrer, der sich von hinten einer wartenden Kfz-Schlange nähert.
F
ahrradfahrbahn
Ich habe es mal korrigiert ![]()
Das Ding heißt "Fahrbahn", nicht "Auto-Fahrbahn" und auch nicht "Fahrrad-Fahrbahn". Einfach nur "Fahrbahn", weil sie zum Fahren durch Fahrzeuge bestimmt ist (s. §2 StVO)
*edit: Und da auf dem von dir gezeigten Bild die Benutzung des für den Radverkehr bestimmten Teils eines mit
als benutzungspflichtig gekennzeichneten getrennten Fuß- und Radweges durch eine Absperrschranke (VZ 600) verboten ist, darf / muss man diesen Radweg auch nicht benutzen -> §2 (1) StVO
auf die
Auto-Fahrbahn zu wechseln
Ich habe es mal korrigiert. ![]()
aus VwV-StVO zu den §§39 - 43
ZitatDie Flüssigkeit des Verkehrs ist mit den zur Verfügung stehenden Mitteln zu erhalten. Dabei geht die Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmer der Flüssigkeit des Verkehrs vor.
http://www.verwaltungsvorschriften-im-internet.de/bsvwvbund_26012001_S3236420014.htm
Das könnte man ja mal ernst nehmen, anstatt
Der Geradeaus-Verkehr darf nicht aufgehalten werden.
![]()
Der ADFC-/Radentscheide-Ansatz geht dabei so:
Erzähl den Leuten erstens ein Jahr lang, wie mies die Radwege sind, mache nach schweren Unfällen öffentlichkeitswirksame Mahnwachen und verkaufe die lokale Critical Mass als Ausdruck der tiefsten Unzufriedenheit mit den "Zuständen".
Fordere sie dann zweitens im Rahmen der Werbung für den Klimatest dazu auf, doch bitte mal so richtig Dampf abzulassen, damit "denen da oben" der Marsch geblasen wird und sie endlich mal in die Gänge kommen.
Beschwöre unablässig den Kampf um die Straße herauf. Entweder "sie" oder "wir"!
Freu dich abschließend über das erwünschte Resultat (nämlich Futter für das erfolgreiche Einwerben von mehr Finanzmitteln für Radwegebau).
Schönes Beispiel dafür sind die von foobar hier verlinkten Seiten: Der Tote Winkel lebt
Bild mit zwei großen LKW, die gefährlich nahe neben ängstlichen Kindern stehen. Fazit: Wir brauchen "geschützte Kreuzungen" wie in NL, weil da sowieso alles besser ist.
Es besteht nur die Möglichkeit, den Radverkehr auf der Abbiege-Autospur zu führen
Warum sollten geradeausfahrende Radfahrer auf der Abbiegespur fahren? Um sich anschließend wieder in den Geradeausverkehr einzufädeln, der von der Geradeausspur kommt?
Und warum ist das eine Abbiege-"Autospur"? Es ist eine Rechtsabbiegespur auf der Fahrbahn. Für Fahrzeuge. Zum Beispiel Fahrräder.
Warum bräuchte man überhaupt noch eine Abbiegespur, wenn rechts daneben kein Radweg mehr wäre, gegenüber dem man eine separate Ampelschaltung für Rechtsabbieger einrichten müsste?
Francop: Der Fahrrad-Wegweiser nach Finkenwerder steht oben auf dem Deich. Zum Glück hatte ich ein Anliegen (ich wollte nach Finkenwerder).
Zwischen L.A. (Lühe-Anleger) und Hollern-Twielenfleth: Gibt es noch weitere Radwanderwege in Norddeutschland, die nicht über diesen gesperrten Weg führen? Das
ist nagelneu.