Beiträge von Yeti

    Die Fahrbahn ist dort ca. 7m breit, also 3,50m pro Fahrspur. Es gibt im Bereich der Eisenbahnbrücke keine Geschwindigkeitsbegrenzung und kein Überholverbot. Im Bereich der Oste-Brücke kurz vor dem Ortseingang Hechthausen hingegen gilt max. 50km/h und Überholverbot. Die Fahrbahn ist dort genauso breit wie unter der Eisenbahnbrücke.

    Nein, sie reicht eben nicht!

    Warum sollten 2,75m bei 60km/h oder 70km/h nicht ausreichen? Es gibt dort nunmal den "Radweg" und alle benutzen ihn. Ich glaube auch nicht, dass du dort stressfrei auf der Fahrbahn fahren würdest. Die 7m reichen nämlich nicht aus, um trotz Gegenverkehr mit ausreichendem Abstand Radfahrer zu überholen. Zu glauben, dass deswegen alle Autofahrer auf der Bundesstraße auf die Geschwindigkeit des Radfahrers runterbremsen und mit dem Überholen warten, bis der Gegenverkehr frei ist, halte ich für naiv.

    In Fahrtrichtung Cuxhaven ist der Streifen nur noch 80cm breit. Mit einer Reduzierung der Fahrspurbreite auf 2,75m im Bereich der Brücke könnte man den "Radweg" beidseits auf 1,50m bringen. Insgesamt stehen unter der Eisenbahnbrücke nur 9m zur Verfügung. Wären das 2 Fahrspuren von jeweils 4,50m würde ich auch sagen, dass man dort auf der Fahrbahn fahren kann. Aber wegen der Brücke wird man ja nicht die gesamte B73 verbreitern.

    Es gibt Planungen für eine neue Ostebrücke. Im Zuge des Neubaus soll dann nur noch ein einseitiger Radweg angelegt werden. Die Eisenbahnunterführung bleibt wo sie ist und es ist auch künftig nicht vorgesehen, die Fahrbahn auf dem Abschnitt zu verengen. Einen mit 2m "Breite" durchgehenden Radweg plus 50cm Trennstreifen zur Fahrbahn soll es dort also auch künftig nicht geben.

    Beidseitig: Radfahrer absteigen. Und in entgegengesetzter Richtung auch.

    Und der gemeine Geisterradler denkt sich: Wo ich absteigen soll, durfte ich vorher auch fahren. *facepalm*

    Habe ich hier neulich auch an der B73 gesehen, allerdings in der noch sinnloseren Kombination [Zeichen 101][Zusatzzeichen 1012-32]. Es wird also vor abgestiegenen Radfahrern gewarnt., daher fährt man besser weiter. Das ist nämlich auch zum Schieben nicht breit genug.

    Es gibt dort auf dem Abschnitt der B73 zwischen Hechthausen und Burweg auf beiden Seiten Radwege. https://goo.gl/maps/H4MweTQm3qV722eJA

    Auf der Oste-Brücke und unter der Bahnunterführung wollte man aber keinesfalls die Fahrbahnbreite reduzieren (dann hätte man vielleicht sogar ein Überholverbot und 70km/h anordnen müssen), sondern hat die Radwege unter der Eisenbahnbrücke einfach auf ein Maß zusammengeschrumpft, dass man darauf tatsächlich nicht mehr fahren kann.

    Ob dieser Blumenstrauß für einen Radfahrer aufgestellt wurde, oder ob dort "aus ungeklärter Ursache" jemand mit dem Auto gegen die Brücke gefahren ist, ist mir nicht bekannt.

    Die VB wollte mit der doppelten Beschilderung zum Ausdruck bringen, dass dort zwar einerseits die Voraussetzungen für eine Benutzungspflicht nicht gegeben sind, dass man aber trotzdem nicht möchte, dass sie auf der Fahrbahn fahren. Sie sollen sich daher bitte in Fußgänger transformieren und ihr Fahrrad auf dem Gehweg schieben. Beim nächsten Mal bitte das Rad gleich zuhause lassen und zu Fuß gehen (für wichtige Wegstrecken: Auto benutzen).

    Das ist doch ein Flaschenhals direkt nach dem Ausgang. Ich verstehe nicht, wie so etwas genehmigt werden kann (falls es überhaupt genehmigt wurde).

    Vermutlich sind diese "Fahrradständer" sowieso nur Alibi und niemand hat damit gerechnet, dass die auch benutzt werden.

    In welchem Bereich gilt denn das ?

    *edit: das Zeichen 283-50 "Absolutes Halteverbot"

    Wenn ein Radweg als solcher mit dem weißen Rad auf blauem Grund gekennzeichnet ist, dann ist es eigentlich überflüssig auch noch [Zeichen 260] dazuzuhängen.

    Das habe ich schon häufiger gesehen, dass die Verkehrsregeln noch einmal extra erklärt werden.

    Hier wird per Zusatzzeichen darauf hingewiesen, dass in einer 30er Zone an Kreuzungen rechts vor links gilt.

    In Braunschweig ist mir aufgefallen, dass Fahrradstraßen zusätzlich auch als 30er Zone gekennzeichnet werden.

    Blick in die VwV-StVO:

    Zitat

    Zu den §§ 39 bis 43 Allgemeines über Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen

    I. Die behördlichen Maßnahmen zur Regelung und Lenkung des Verkehrs durch Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen sollen die allgemeinen Verkehrsvorschriften sinnvoll ergänzen. Dabei ist nach dem Grundsatz zu verfahren, so wenig Verkehrszeichen wie möglich anzuordnen.

    ...

    Verkehrszeichen, die lediglich die gesetzliche Regelung wiedergeben, sind nicht anzuordnen. Dies gilt auch für die Anordnung von Verkehrszeichen einschließlich Markierungen, deren rechtliche Wirkung bereits durch ein anderes vorhandenes oder gleichzeitig angeordnetes Verkehrszeichen erreicht wird. Abweichungen bedürfen der Zustimmung der obersten Landesbehörde.

    Das habe ich auf dem Bild nicht erkannt, dass man dort auch geradeaus fahren kann. Aber von links kommt eindeutig eine Einbahnstraße. Ein [Zeichen 267] wäre hilfreich, um das zu verdeutlichen. Das ist jedenfalls auf diesem Ausschnitt auch nicht zu sehen.

    Ist denn das Schild, das man links neben dem schwarzen Auto von hinten sieht, wenigstens ein [Zeichen 267][Zusatzzeichen 1022-10]? Oder dürfte der schwarze Wagen dort nach rechts in deine Richtung abbiegen?

    Legalisierung von Rennrädern und Mountainbikes: Die hpts. noch aus der Nazi-Zeit stammenden Lametta-Vorschriften müssen ersatzlos in den Orkus. Wer sein Rad mit haufenweise Reflektoren verschandelnönern ;) will, soll es tun. Ein aktives Front- und Rücklicht bei Dunkelheit(!) sind meines Erachtens ausreichend

    Licht brauchst du seit ein paar Jahren am hellichten Tage nicht einmal mitführen. Diese Regelung könnte man auch explizit auf die ganzen Reflektoren ausweiten. Wer bei Dunkelheit fährt, braucht Licht und Reflektoren, aber am hellen Tag ist das unnötig.

    Die Nominierung zum "Pannenflicken" wird es geben, sobald Stade Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen geworden ist. Bürgermeisterin Nieber hält die Mitgliedschaft und Zertifizierung als fahrradfreundliche Kommune für die wesentlichen Merkmale einer fahrradfreundlichen Stadt. Da würde ich den Optimismus dann gerne etwas dämpfen, zumal die Radfahrer sicherlich nichts davon spüren, ob im Rathaus irgendwo eine Urkunde auf dem Flur hängt oder nicht. Die Motivation sehe ich ohnehin eher darin, dass man anschließend behaupten kann, man sei fahrradfreundlich, sobald man Mitglied in der AGFK geworden ist und erst recht, wenn man dafür sogar zertifiziert wurde.

    Man kann viel meckern, aber meckern alleine hilft nicht. Und trotz aller Mängel und Unzulänglichkeiten kann man ja hier trotzdem Fahrrad fahren. Einerseits muss man natürlich Missstände ansprechen, aber ich halte auch nichts vom ständigen Lamentieren, dass alles ganz furchtbar ist. Ich möchte halt auch, dass hier künftig mehr Leute Fahrrad fahren als bisher. Dafür muss man dann aber auch mal aus der ständigen Opferrolle herauskommen. Wer will schon gerne zum Opfer werden, wenn er doch auch weiterhin bequem mit dem Auto fahren kann?

    Es gib die Facebook-Seite https://www.facebook.com/fahrradfreundlichesStade/ mit 150 Abonnenten und 500 - 1000 Aufrufen pro Woche, manchmal auch mehr. Der Blog dient nur als Ergänzung, z.B. für die Aktion mit den Fragen an die Kandidaten zur Bürgermeisterwahl.

    Die Diskussionen hier mit euch haben mir schon sehr geholfen und neue Ideen und Impulse gegeben. Vielen Dank dafür euch allen!

    Es fällt mir tatsächlich schwer zu ergründen, welche Regelung die Straßenverkehrsbehörde hier eigentlich beabsichtigt hat von wegen „man sieht doch was gemeint ist“.

    Variante 1: Man wechselt beim [Zeichen 239][Zusatzzeichen 1022-10] auf die Fahrbahn. Den folgenden Unfug sieht man von dort aus nicht mehr und außerdem gibt es keine Möglichkeit, im Bereich des [Zeichen 240] oder [Zeichen 241-30] zurück auf das Hochbord zu wechseln.

    Variante 2: Man legt vor dem [Zeichen 239][Zusatzzeichen 1022-10] eine Vollbremsung hin, hüpft dann nur auf dem Hinterrad weiter bis zum [Zeichen 240], zieht dort nach rechts direkt vor die Geschäftseingänge und beschleunigt wieder auf normale Fahrradgeschwindigkeit, um dann beim [Zeichen 241-30] wieder nach links zu schwenken.

    Ich hätte gerne ein Video von Variante 2.

    Wieso soll das gelbe Schild bedeuten, dass Du »sofort«, also an der Ampel die Fahrbahn überquerst? Du kannst doch dort gar nicht nach links abbiegen! Der Zaun ist undurchdringlich. Das gelbe Schild besagt doch wohl: »An der nächsten Einmündung/Kreuzung links ab«. Schließlich hat der Pfeil ja ein Teilstück, das geradeaus weist, bevor er nach links abknickt.

    Würde die Behörde wollen, dass Du eine links-rechts-Kombi machst, dann hätte sie ein anderes Schild aufstellen müssen.

    :)

    Ich habe keine Ahnung, was meine Lieblings-VB damit zum Ausdruck bringen will. Vielleicht soll das für Radfahrer gelten, die nach links in die Schölischer Straße einbiegen wollen. Das darf man aber wegen eines [Zeichen 250] gar nicht. Direkt an der (ehemaligen) Kreuzung hat man alles mit [Zeichen 254][Zeichen 259] vollgestellt und möchte damit vermutlich sagen, dass man als Radfahrer und Fußgänger dort nicht die Fahrbahn überqueren soll. Kann meinen Freunden bitte mal jemand die Bedeutung von Verkehrszeichen erklären?

    Ich müsste mich da mal eine Weile hinstellen und andere Radlinge beobachten. Vermutlich werden die meisten Radfahrer, die eigentlich geradeaus weiter fahren wollen, dort die Straßenseite wechseln und dann über den Behelfs-Gehweg geisterradeln.

    Hier entsteht der nächste Kreisverkehr: https://www.google.de/maps/@53.60947…m/data=!3m1!1e3

    Los geht's von der Glückstädter Straße Richtung Nordost.

    Vorher ist das ganze Konstrukt natürlich benutzungspflichtig mit [Zeichen 241-30]. Da man auf ein [Zeichen 241-30][Zusatzzeichen 1012-31] verzichtet hat, sehe ich nicht, dass man dem gelben Umleitungsschild überhaupt folgen darf.

    Dafür gibt es auch eigentlich keinen Grund, denn außer der Tatsache, dass man dort die Ampel auf dem "Radweg" platziert hat, kann man ganz normal auf der richtigen Straßenseite weiter fahren. Warum also mit Schrittempo auf der falschen Seite fahren?

    Die Kombi [Zeichen 241-30][Zusatzzeichen 1012-31] wollte man wohl auf jeden Fall vermeiden, weil man dann ja auch auf der Fahrbahn weiter fahren dürfte, was bei angeordnetem Tempo 30 auch nicht das Problem darstellen sollte. Es scheint aber hier an jeder Baustelle oberste Priorität zu haben, dass Radfahrer im Baustellenbereich auf gar keinen Fall auf der Fahrbahn mitgeführt werden.

    Dieses Bild bietet sich in Gegenrichtung:

    Auf ein klarstellendes [Zeichen 239] am Behelfs-Gehweg hat man vermutlich aus dem selben Grund verzichtet wie in Gegenrichtung und das mit Erfolg: Es wird fleißig auf den 0,80m - 1,00m geradelt, anstatt auf der Fahrbahn gefahren. Zum Glück tut es ja nicht so doll weh, wenn man mit dem geisterradelnden Gegenverkehr zusammenstößt, weil der ja weiter vorne auf Schrittempo begrenzt ist.

    Im Hintergrund erkennt man schon die nächste originelle Idee:

    Trotz unterschiedlich gepflasterter Bereiche hat man sich für ein [Zeichen 240] entschieden und das ist hier ganz neu: Man weist mit dem [Zusatzzeichen 1000-31] sogar auf möglichen Gegenverkehr hin. Das alles spielt sich auf insgesamt 2,20m "Breite" zusammen mit den Fußgängern ab.

    Wenig später soll man dann noch einmal um die Behelfsampel herum fahren, bevor es dann wieder mit [Zeichen 241-30] weitergeht.

    Das fand ich auch lustig. Vermutlich waren die Absperrschranken ausgegangen. Sieht man, was gemeint ist? :/

    Da die Ampel derzeit nicht in Betrieb ist, wollte man wohl verhindern, dass da einfach jemand über die Fahrbahn latscht oder radelt, weil er die rote Furt so einladend fand. Außerdem kommt hier nirgends eine Baustelle ohne mehrere [Zeichen 254] und [Zeichen 259] aus, also musste man die auch noch irgendwo unterbringen. Es fehlt allerdings bereits das sonst obligatorische [Zusatzzeichen 1012-32] darunter. Erste Fortschritte sind erkennbar. :thumbup:

    Und dann gibt es noch das Teilstück der Schölischer Straße, welches vor der Baustelle des Kreisverkehrs als Sackgasse endet. Radfahrer kommen aber durch, sofern sie bis Haus-Nr. 2 ein Anliegen haben.

    Wenn ich hier die erste für Radfahrer und Fußgänger korrekt beschilderte Baustelle finde, bringe ich der Verkehrsbhörde einen Blumenstrauß und eine Flasche Sekt, versprochen! :S

    Da scheint immer der selbe zu stehen? Der Bäcker vermutlich?

    Ja, offensichtlich immer der weiße Transporter der Bäckerei.

    Bild von Malte: https://criticalmass.in/stade/2018-07-23/photo/27585

    In Gegenrichtung: Anhand des Zollstocks im Vordergrund und der Fugen der Pflasterung komme ich auf eine Restbreite von 1,10m zwischen Stoßstange und Bordsteinkante. Aber geht nicht anders wegen der in Stade ungewöhnlich verengten Platzverhältnisse (getrennte Fahrspuren für Links- und Rechtsabbieger).

    Manchmal steht der Bully aber auch auf dem Gehweg der Harsefelder Straße. Erwischt? https://goo.gl/maps/nkutrpXS8n1SttCK8

    *edit: nein, auch bei Google-Maps sieht man den weißen Transporter an der Stelle.

    Der Parkplatz hinter dem Haus ist natürlich nur für die Kunden.

    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass in einem von A. Scheuer geführten Ministerium sinnvolle Vorschläge umgesetzt werden.

    Kann einer unserer IT-Experten die Ideen auslesen und archivieren? Dann hätte man hinterher noch die Möglichkeit, das Ergebnis nachzuvollziehen (oder zu belegen, dass das Ergebnis nicht nachvollziehbar ist).