Beiträge von Yeti

    Am vergangenen Sonntag fand die Stichwahl um das Bürgermeisteramt statt. Die Wahlbeteiligung lag bei gerade einmal 38,9%. Die bisherige Bürgermeisterin Nieber (SPD) wurde abgewählt und der bisher (ehrenamtliche) stellvertretende Bürgermeister Hartlef (CDU) zum neuen Bürgermeister gewählt.

    Nieber hat im Wahlkampf mit dem Slogan "Zukunft braucht Kompetenz" alleinig auf ihre bisherige Erfahrung als amtierende Bürgermeisterin gesetzt. Auf den Wahlplakaten wurde jedenfalls nichts thematisiert, wofür die bisherige Amtsinhaberin inhaltlich steht, außer einem fast Merkel-mäßigen "ich muss Bürgermeisterin bleiben, weil ich es schon bin" (weiter so).

    Ihr Herausforderer hat 3 Themen plakatiert: Stärkung des Ehrenamtes, bessere Verkehrsplanung (inklusive Verbesserungen für den Radverkehr), sowie mehr Bürgernähe. Die bisherige Bürgermeisterin hatte den Spitznamen Sivia Nie-da und Hartlef ist in seinem Wohnort Bützfleth, wo er bereits als Ortsbürgermeister tätig ist, sehr beliebt (der nette Herr von nebenan).

    Nun dürfen wir uns also künftig mit einem CDU-Bürgermeister herumschlagen und ich habe noch meine Zweifel, dass wir bezüglich "Besserer Radverkehr" auf einer Linie sind. Aber wer im Wahlkampf Versprechungen macht, muss sich hinterher auch daran messen lassen. In unseren Fragen an die Bürgermeisterkandidaten hat er jedenfalls ein paar bemerkenswerte Aussagen getroffen, an die ich ihn künftig gerne erinnern werde.

    Zitat

    Wir brauchen Radwege, die hinsichtlich der Breite die gesetzlichen Vorgaben erfüllen. Schilder und Hindernisse an bzw. auf Radwegen, die nicht diesen Vorgaben entsprechen, müssen endlich abgebaut werden.

    Für mich heißt das, dass hier demnächst in der ganzen Stadt die Benutzungspflicht aufgehoben wird, oder? :)

    Ich sehe hier aber auch noch einen großen Bremser an der Spitze der Verwaltung in Gestalt des Ersten Stadtrates. Es gibt auch die Befürchtung, dass sich der neue Bürgermeister schwer tun wird, sich gegen den Ersten Stadtrat durchzusetzen. Der Erste Stadtrat bildet zusammen mit dem Bürgermeister / Bürgermeisterin und dem Stadtbaurat den Verwaltungsvorstand im Rathaus.

    Derweil wurde bekannt, dass das neue Parkhaus an der Wallstraße nochmal ein paar Millionen teurer geworden ist als geplant. Was hätte man mit dem ganzen Geld alles erreichen können, anstatt ein leer stehendes Parkhaus zu bauen...

    https://www.ndr.de/nachrichten/ni…r,stade856.html

    Die Bilder sind an einem Freitag Nachmittag gegen 15:30 Uhr aufgenommen worden. In der Innenstadt war ordentlich Betrieb und im gesamten neuen Parkhaus habe ich 53 Autos gezählt. Es ist zum Heulen...

    Niemand hat das Recht, bloß weil 50 "gilt", ohne Rücksicht auf Verluste mit diesem Tempo vorsätzlich draufzuhalten, sobald man klar erkannt hat, dass das langsamere Fahrzeug kein KFZ ist.

    Als ich kürzlich vom Ordnungsamt angehalten wurde, weil ich einen blau beschilderten "Radweg" nicht benutzt habe, wurde mir sogar Verkehrsbehinderung vorgeworfen. In dem Abschnitt, in dem der hupende Ordnungsamt-Angestellte hinter mir hergefahren ist, fuhr ich übrigens 45km/h auf einer Gefällestrecke. Anschließend ging es mit 32 km/h durch eine 30er-Zone. Auch da wurde noch gehupt. Die Stader Verkehrsbehörde ist organisatorisch übrigens auch der Abteilung "Sicherheit und Ordnung" (aka "Ordnungsamt") zugeordnet. Da weiß man doch gleich, welcher Wind dort durch den Rathausflur weht...

    Anekdote nebenbei wegen Stade: Als ich einmal - lang ist es her - via ADFC zu eines Fraktionssitzung der SPD Stade eingeladen war, habe ich deutlich erklärt, dass und warum die Fahrbahn sicherer und in vielen anderen Belangen besser ist. Zum Schluss kam eine Äußerung einer Abgeordneten: Mag ja so sein, meine Kinder lasse ich dennoch auf dem Fussweg fahren

    Das kann ich so bestätigen. An erster Stelle steht das ungehinderte Vorankommen des Autoverkehrs. Eine "besondere Gefahrenlage" wird anschließend begründet mit dem aggressiven Verhalten der Autofahrer gegenüber Radfahrern. Diese sollen dann geschützt werden, indem man sie auf "Radwegen" einsperrt.

    Das ist alles in sich höchst widersprüchlich und zeigt, wie tief das Auto-Denken in den Köpfen verwurzelt ist.

    Mich hat vor einiger Zeit eine SPD-Abgeordnete des Kreistages gefragt, wie man sich als Radfahrer an einer bestimmten Straße, wo es auf einem kurzen Abschnitt keinen Radweg gibt, verhalten solle. Ich bin mit ihr das Stück auf der Fahrbahn gefahren. Was für mich (mittlerweile) völlig normal war, hat ihr Angst bereitet. Und wie sich im Nachhinein herausstellte war das keine Angst, von der Fahrbahn gerammt zu werden, sondern Angst, "den Verkehr" zu behindern.

    Dieser Teufelskreis wird befeuert von der Polizei, die Reflektorkragen an Radfahrer verteilt, die Wichtigkeit von Fahrradhelmen betont und mit abgeklebten LKW-Spiegeln vor dem Toten Winkel warnt, von Verkehrsbehörden, die auch 22 Jahre nach der StVO-Novelle das Radfahren mit [Zeichen 240] auf völlig unzulänglichen Gehwegen vorschreiben, die an jeder Baustelle ein [Zusatzzeichen 1012-32] aufhängen, von Tiefbauämtern, die auf Kritik an gefährlich schlecht einsehbaren Kreuzungen nur mit den Schultern zucken und antworten, dass Radfahrer da eben besser aufpassen müssten bis hin zu Richtern, die das Radfahren auf einer Landstraße als bewusste Provokation und Verkehrsbehinderung einstufen.

    Alles Puzzlestücke motorisierter Gewalt: https://fahrradzukunft.de/25/motorisierte-gewalt/

    Da muss ich dir in allen Punkten zustimmen. Die Gewöhnung im Kindesalter geht allerdings genau in die falsche Richtung, weil Kinder bis 8 Jahren auf Gehwegen fahren müssen. Wie soll man es ihnen hinterher wieder abgewöhnen?

    Wenn man den Leuten die realen Unfallzahlen nennt, glauben sie dennoch fest daran, dass es viel mehr Unfälle auf der Fahrbahn geben würde, wenn es keine Radwege gäbe.

    1) Dass Radverkehrsförderung durch Radweg funktioniert, ist bisher nur behauptet und nicht belegt (Korrelation, Kausalität und anderer logischer Unfug).

    Für mich heißt "Fahrradinfrastruktur" nicht gleich "Radweg". Auch wenn man dem Autoverkehr Platz wegnimmt, kostet das Geld. Und sei es für Grünstreifen und breitere Gehwege, damit du nicht gleich wieder in die Kerbe haust, dass ich dem Autoverkehr nur Platz wegnehmen möchte, um goldene Ghettos für Radfahrer zu schaffen.

    Ich glaube allerdings auch, dass man den Autoverkehr nicht alleine durch den Rückbau der Infrastruktur eindämmen kann, sondern dass es politische Entscheidungen braucht, den Autoverkehr bis auf wenige begründete Ausnahmen komplett aus den Städten herauszuhalten. Dann wäre in der Tat mehr als genug #PlatzfuersRad und auch für Fußgänger und E-Tretroller und für was weiß ich noch alles.

    Ich teile insofern auch überhaupt nicht die aktuelle Linie des ADFC oder der Radentscheide, dass "Protected Bikelanes" die Zukunft seien. Zum Einen halte ich diese abgepollerten Streifen an den entscheidenden Stellen (Kreuzungen) ganz und gar nicht für "protected" und zum Anderen festigen sie das Revierdenken. Am besten trennt man den Fahrradstreifen künftig noch mit einem Stacheldrahtzaun von der Fahrbahn ab, damit das noch klarer wird.

    Einfach nur zu fordern, dass alle Radfahrer bitte einfach überall auf der Fahrbahn fahren mögen, greift aber meiner Meinung nach auch zu kurz. Damit holt man niemanden vom Auto auf das Fahrrad. Immer wenn ich erzähle, dass ich hier auch an den "Hauptstraßen" (was man in einer Kleinstadt so nennt) auf der Fahrbahn fahre, schaue ich in völlig entsetzte Gesichter, als wäre ich ein Alien. Das wäre ihnen viel zu gefährlich, sagen alle, obwohl es noch niemand von denen mal ausprobiert hat. Und nur weil wir paar Hansel das machen, ändert sich im Großen und Ganzen gar nichts.

    Dann bleibt als weiterer Baustein der Fahrradinfrastruktur ein Netz aus Nebenstraßen. Auch dort kann man Geld gebrauchen, um diese Straßen für den Radverkehr zu ertüchtigen, indem man z.B. altes Kopfsteinpflaster gegen einen glatten Fahrbahnbelag ersetzt, Kreuzungen so umbaut, dass sie im Sichtbereich nicht mehr zugeparkt werden können, Parkplätze zurückbaut, Bäume pflanzt.

    Zuletzt zählen auch Abstellanlagen für mich zur Fahrradinfrastruktur, sowie Ladestationen für Pedelecs, Schließfächer für Taschen, u.s.w.

    Ich stehe insofern voll dahinter, mehr Geld für Fahrradinfrastruktur zu fordern und meine damit nicht mehr Geld für Radwege, schon gar nicht für neue Radwege.

    Über die katastrophalen Beschilderungen an Baustellen habe ich ja an anderer Stelle berichtet Baustellen mal verkehrt ausgeschildert, mal gar nicht

    Nun schreibt mir der zuständige MA der Verkehrsbehörde, dass man meine Hinweise aufgenommen und "nachgebessert" habe. Das ist dabei herausgekommen:

    wenig später:

    in Gegenrichtung:

    Auch an der anderen Engstelle ist etwas Großartiges herausgekommen. Dort muss man jetzt auf beiden Seiten gleichzeitig fahren.

    Vor der Baustelle des Kreisverkehrs an der Glückstädter / Freiburger Straße wird noch einmal die Situation klargestellt, dass man auf der rechten Seite fahren muss und dann folglich nicht auf der linken Seite fahren darf.

    Fazit: Sie können es wirklich nicht, selbst wenn sie wollten.

    Beim Auto darfst du gerade jenes eben nicht, Yeti.


    Wenn zwei zusätzliche Scheinwerfer auf dem Dach für Walddurchfahrten montiert sind, diese vom TÜV abgenommen und nicht funktionsfähig sind, dann zählt das als nicht funktionsfähige Beleuchtung.

    Da sehe ich aber einen Unterschied. Zusätzliche Scheinwerfer auf dem Autodach erfüllen nunmal nicht die Funktion des vorgeschriebenen Abblendlichts und können dieses daher auch nicht ersetzen.

    Das abnehmbare Akkulicht am Fahrrad ist aber keine Zusatzbeleuchtung sondern erfüllt alle Forderungen der vorgeschriebenen Fahrradbeleuchtung.

    Wie wäre es denn, wenn ich zwei unabhängige Dynamo-betriebene Lichtanlagen am Fahrrad hätte und davon jeweils nur eine in Betrieb wäre? Ist das erlaubt? Und was wäre, wenn nur eine der beiden Lichtanlagen funktionieren würde? Wo wäre der Unterschied, wenn die funktionierende Lichtanlage mit Akkus betrieben würde? Warum dürfte man das Akkulicht nur dann abnehmen, wenn sonst gar kein Licht am Fahrrad vorhanden ist?

    Na ja egal, sinnvoll ist diese Auslegung nicht, dass die Beleuchtung an Fahrrädern auch am hellichten Tage funktionieren muss.

    Aber ich darf doch auch bei einer defekten Dynamo-Beleuchtung mit einem abnehmbaren Akkulicht fahren, oder etwa nicht? Wenn ich also am hellichten Tag mit einer defekten Dynamobeleuchtung angetroffen werde, ist das abnehmbare Akkulicht gerade abgenommen.

    Wenn das nicht gilt, dann wäre es auch unzulässig, bei Dunkelheit mit einer funktionierenden Akkubeleuchtung zu fahren, wenn gleichzeitig ein defektes Dynamolicht vorhanden ist.

    Beamtenlogik: Wenn das Licht nicht funktioniert, muss man es abbauen. Dann ist es wieder legal. Oder muss man dann einen Besitznachweis für ein abnehmbares Akkulicht vorlegen? Die Formulierung des §67 StVZO sagt ja nur, dass das Akkulicht abnehmbar sein darf, aber nicht, dass man auch Fahrrad fahren darf, wenn man gar kein Akkulicht besitzt. Das kommt bestimmt bei der nächsten Kontrolle, denn mit Verkehrssicherheit darf man nicht spaßen :/

    Man könnte alles so einfach machen: Bei Dunkelheit und schlechter Sicht muss man mit eingeschalteter Beleuchtung fahren. Vorne weiß, hinten rot, fertig! Ob im Hellen und bei guter Sicht das Licht nicht funktioniert, abgenommen wurde oder ob überhaupt keines vorhanden ist, spielt dann keine Rolle.

    Ich halte bei Dunkelheit auch Reflektoren für sinnvoll.

    Die Helmpropaganda wirkt jedenfalls. Nach meinem Unfall war bei vielen, denen ich davon erzählt habe, die erste (und teilweise einzige) Reaktion, zu fragen, ob ich denn einen Helm getragen habe. Gibt es auch Helme, die gegen Rippenprellungen schützen? Muss ich mal im Fachhandel erfragen...

    Weil das Fahrrad mit geschlossenem Rahmen (also das mit den zwei Dreiecken) eben die technisch beste Lösung ist.

    Der Diamantrahmen mit Oberrohr bietet die maximale Steifigkeit und Festigkeit bei geringstem Gewicht. Das nennt man "konstruktiven Leichtbau".

    Wenn man sie aber nun zwingt, Röcke zu tragen und die Beine immer brav geschlossen zu lassen, dann, tjoa, bleibt nur noch das Damenrad...

    Genau! "Damenräder" sollten das Radfahren mit Rock oder Kleid ermöglichen. Die Vorteile des tiefen Einstiegs, die insbesondere bei älteren Radfahrern geschätzt werden, wurden erst später als solche vermarktet. Aber auch da gilt natürlich, dass ein solches Rad mit tiefem Einstieg entweder eine geringere Rahmensteifigkeit hat oder deutlich schwerer ist.

    Ich befürchte, dass deren Fahrer sich noch weniger darüber im Klaren sind, dass sie ein Fahrzeug führen als Radfahrer. Das Hin und Her in der Debatte, wo man mit den E-Scootern denn künftig fahren soll oder darf, hat sicherlich auch nicht dazu beigetragen, das Gefühl zu vermitteln, dass man auch mit dem Elektroroller ein Verkehrsteilnehmer mit Rechten und Pflichten ist.

    Bei Radfahrern ist das doch ähnlich: Je grottiger die Infrastruktur und je inkonsequenter geltende Verkehrsregeln angewandt werden, desto eher machen die Leute sowieso, was sie wollen.

    Es kommt sehr auf die Tageszeit an. Gestern sind wir da bei der Critical Mass lang gefahren und da gab es schon regelrechte Kamikaze-Überholer. Das hatten wir in der Form bislang noch nicht. Wenn ich mal eine halbe Stunde früher als sonst zur Arbeit fahre, dann ist dort auch deutlich mehr los.

    Ich kann ja mal als nächstes versuchen, die blauen Schilder an der Harburger Straße weg zu bekommen. Mal als etwas größere Herausforderung an meine Lieblings-Verkehrsbehörde, die jetzt immerhin in Kürze den gesamten Bereich um den Bahnhof von blauen Schildern befreien wird. Vielleicht hilft das beim mentalen Durchbruch, dass dies auch an Hauptstraßen möglich ist.

    Stadtauswärts gibt es bis zur oben gezeigten Kreuzung einen getrennten Geh- und Radweg. Da verstehe ich gar nicht, warum der benutzungspflichtig ist in einer Stadt, in der die Leute sowieso nicht auf der Fahrbahn fahren. Würde man die BP aufheben, würden wohl 99% aller Radfahrer weiterhin den Radweg benutzen. Problematisch sind dann immer diese gemeinsamen Geh- und Radwege, die ohne Benutzungspflicht gar nicht mehr benutzt werden dürfen. Eine Fahrbahnbenutzungspflicht wird es hier sicherlich auf absehbare Zeit an den Hauptstraßen nicht geben. Soweit sind die Verantwortlichen im Kopf noch nicht und daher würde das vermutlich leichter fallen, wenn meine Hinweise auf die Möglichkeit von gemeinsamen Geh- und Radwegen ohne BP mal in Erwägung gezogen würden.

    Auf der anderen Seite muss man sich dann aber auch fragen, ob es sich lohnt, dafür zu kämpfen, wenn am Ende doch alle weiter da fahren, wo sie es ohnehin schon tun. Es wäre dann vor allem für mich selbst, weil ich mir im Falle eines Unfalles auf der Fahrbahn nicht vorwerfen lassen muss, dass dieser Unfall infolge einer von mir begangenen OWi passiert ist.

    Stadteinwärts ist das dort aber viel schlimmer und auf diesem "Radweg" fahre ich definitiv nicht mehr. Engstellen, schlecht einsehbare Grundstücksausfahrten, auf 1,70m durch Bushaltestellen und dazu eine Geisterfahrer-Quote von 50%.

    Alles von vorne bis hinten mit [Zeichen 240]. Da käme aus meiner Sicht eigentlich nicht einmal [Zeichen 239][Zusatzzeichen 1022-10] in Frage.

    *edit: Zum zweiten Bild - Ich weiß: Verkehrszeichen stehen rechts (eigentlich) ;)

    *edit2: Zum dritten Bild - Auch wenn das [Zeichen 306] hinter der Kreuzung steht, ist das noch innerorts. Man muss halt sparen, da lässt man dann gerne mal einen zusätzlichen Pfosten weg und schraubt das Schild an die Laterne.