Emanzipation mit dem Fahrrad - Als Frauen in die Freiheit fuhren
https://www.spiegel.de/auto/fahrkultu…-a-1298084.html
Das Einzige, das sich seit damals geändert hat, ist wohl , dass die Ablehnung nun Rad fahrende Frauen und Männer in gleicher Weise betrifft. Damals wie heute geht es um Machtstrukturen, die infrage gestellt werden und die Parallelen sind oft erschreckend.
Aus dem Artikel:
ZitatDer Gegenwind, der Rad fahrende Frauen damals traf, war eisig. Das ist keine Überraschung in der Gesellschaft des 19. Jahrhunderts: Mann hatte Angst, dass Frau ihrer vorgesehenen Rolle wortwörtlich davonfährt.
Ersetzen wir "Mann" durch "Autofahrer" und erweitern die Aussage auf alle Radfahrer, passt es noch heute.
"Der Gegenwind, der Rad fahrende immer noch trifft, ist eisig. Das ist keine Überraschung in der Gesellschaft des 21. Jahrhunderts: Autofahrer haben Angst, dass Radfahrer ihrer vorgesehenen Rolle wortwörtlich davonfahren."