Die Neubourgstraße wird zur Fahrradstraße https://goo.gl/maps/Z3GxguRApPZZsWGz6
https://sessionnet.krz.de/stade/bi/vo0050.asp?__kvonr=2381
Der Entwurf, der mir bekannt ist, sieht vor, das Parken auf der Südwestseite der Straße beizubehalten und zwar aufgeschultert auf dem bisherigen "Radweg" (auf dem Bild links, die Einbahnstraßenrichtung soll umgedreht werden).
Das bedeutet, dass der Gehweg so schmal bleibt wie eh und je, weil man sich nicht getraut hat, die Zahl der Parkplätze deutlich zu reduzieren. Und das, obwohl in 200m Entfernung ein neues Parkhaus die meiste Zeit allenfalls zur Hälfte belegt ist und obwohl das ein Schulweg zu einer Grundschule ist.

Aufhebung der "Radweg" Benutzungspflicht Thuner Straße: https://goo.gl/maps/m8mS5UACTdGFpFaB8
https://sessionnet.krz.de/stade/bi/vo0050.asp?__kvonr=2382
Leider ist ![Zeichen 239 [Zeichen 239]](https://radverkehrsforum.de/images/smilies/zeichen-239.png)
vorgesehen, wie zu befürchten war. Die Gehwege halte ich in beiden Fahrtrichtungen zum Radfahren für ungeeignet und eine Verträglichkeit mit dem Fußgängerverkehr für ausgeschlossen. Ich hatte die Teilnehmer an den "Arbeitsgesprächen" bereits vor 6 Monaten aufgefordert, dort nicht mehr als Vertreter der Fahrradinitiative aufzutreten. Meine Zustimmung findet das jedenfalls nicht.
Bislang war auch immer davon die Rede, dass dort Tempo 30 angeordnet werden soll. Dies klingt in der Mitteilungsvorlage nur noch nach einer Option, die man später in Betracht zieht, wenn sich zeigt, dass es nicht funktioniert. Immerhin steht darin schwarz auf weiß, dass es keine außergewöhnliche Gefahrenlage gibt. Vermutlich hofft man, dass dort schon alle mit dem Fahrrad weiter auf den Gehwegen fahren werden und die Sache damit erledigt ist. Ich werde also künftig täglich mehrmals dort mit dem Fahrrad entlang fahren müssen, damit sich die Leute an Radfahrer auf der Fahrbahn gewöhnen und hoffen, dass es mit der Zeit immer mehr Radfahrer ebenso tun. Ich hoffe auch, dass sich Fußgänger dort gegen rücksichtslose Radfahrer wehren.

Unter dem Strich werden damit zwar zwei absolut inakzeptable Benutzungspflichten aufgehoben, aber ein Signal einer grundlegenden Wende bleibt aus. Es wird weiterhin darauf geachtet, dass die Maßnahmen auf keinen Fall zu Lasten des Autoverkehrs gehen.