Beiträge von Alf

    Der Bundesverband Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung ist jetzt auch dahinter gekommen, dass seine Mandanten beim Parken auf Rad- und Gehwegen relativ schnell mit einem Punkt versorgt werden könnten und fordert eine Verhältnismäßigkeit der neuen Bußgelder:

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    Man will damit sagen: "Wir parken weiterhin auch auf Geh- und Radwegen. Es ist uns völlig egal, mit welchen Bußen oder Strafen dies belegt wird. Wir tun es trotzdem. Damit Ihr mal klar seht! Also bringt die Verschärfung der Sanktionen für Fußgänger und Radfahrer rein gar nichts, weil sich für sie nichts verbessert. Denn Ihr wisst ja: Wir werden es trotzdem tun. Wir lassen und nicht belehren und auch nicht beeindrucken. Aber hört doch bitteschön auf, uns Punkte und Führerscheinentzug anzudrohen. Dass wäre fatal, denn dann könnten wir ja nicht mehr auf Geh- und Radwegen parken bzw. unseren LKW hiervon nicht mehr wegfahren. Möglicherweise müssen wir dann sogar unseren Beruf wechseln. Dann werdet Ihr schon sehen, was Ihr an uns hattet. Also: Lasst uns das tun, was wir bisher auch immer getan haben und lasst uns jetzt bitteschön in Ruhe!"

    Für so etwas hätte man bei einer Beratungsfirma (gibt's überhaupt welche, die auf so etwas spezialisiert sind?) sicher sehr viel Geld hingelegt!

    Ob dann die abgelieferte Qualität und vor allem das Rechtsverständnis dem Stader RVK 2020 entspricht, darf bezweifelt werden. Warum sollte sich wohlmöglich ein Autofahrer plötzlich die Radfahrbrille aufsetzen, nur weil er eine Menge Geld dafür bekommt?

    Erst mal abwarten, ob solche Anzeigen überhaupt zu einem Ergebnis führen. Hier in Bruck würde so etwas im Sande verlaufen. Beim parken sagt die Polizei sagt -> nicht zuständig, Ordnungsamt. Ordnungsamt sagt, nur was wir selber sehen.Für Anzeigen ist die Polizei zuständig.

    Im fließenden Verkehr, fragt die Polizei ob was passiert ist, Sachschaden oder Verletzte, wenn nein kein Handlungsbedarf

    Dazu muss man aber auch sagen, dass in Fürstenfeldbruck (Bruck) der Ordnungsdienst noch vor einiger Zeit vor der Entscheidung stand, die Verkehrsüberwachung mangels Kostendeckung nicht gleich komplett einzustellen. Man konnte sich letztlich aber dann doch nicht dazu durchringen.

    Der ganze Hammer an der Geschichte aber ist, dass ich vor 36 Jahren in genau der Jugendherberge oberhalb der Straße für mehr als eine Woche gewohnt habe. Damals gab es die rote Furt noch nicht, das weiß ich ganz genau. Auch die 30-Zone ist seitdem neu. Und wir sind damals auch Rad gefahren in Eckernförde. Wie es aber damals mit Blauschildern aussah, weiß ich leider nicht mehr. Mensch, wie die Zeit vergeht...

    Was mir aber auffällt, ist die Haltelinie für Radfahrer. Die nimmt die gesamte Breite der Furt ein. Somit ist Radverkehr dort wohl nur in Richtung Strand erlaubt.

    Ich habe vor 30 Minuten die Gemeinde Gilching über die Situation schriftlich informiert. Soeben kam die Antwort:

    Danke für den Hinweis. Ist ganz anders als wir mit Beschilderungsplan angeordnet haben. War letzte Woche im Home Office daher keine Kontrolle.

    Hier mal wieder etwas aus Bayern, genauer: aus dem Gilchinger Stadtteil Argelsried, nahe dem Starnberger See:

    Richtung Westen


    Richtung Osten

    Ohne Baustelle ist [Zeichen 239][Zusatzzeichen 1022-10] angeordnet, was in beiden Richtungen in Zeiten der Baustelle natürlich nicht aufgehoben wurde. Zur temporären Beschilderung fällt mir eigentlich nicht mehr ein, obwohl ich mir Mühe gebe...

    Ottobrunn ist leider genau auf der anderen Seite von München, von mir aus gesehen.

    Bei mir sieht's leider ganz genauso aus. Ich habe versucht, in Google die Örtlichkeit zu lokalisieren und habe hierfür eigentlich nur die Bushaltestelle sowie die freien Felder im Hintergrund als Anhaltspunkt. Auf den ersten Blick habe ich nichts finden können. Zu dumm, dass man von den Reklameschilder nichts erkennen kann, außer "Sky".

    Wir haben bei unserem C-Max eine Anhängerkupplung nachrüsten lassen und nehmen nun schon seit einigen Jahren regelmäßig zwei Erwachsenen-Fahrräder und ein Kinderrad mit. Allerdings jeweils ohne E-Antrieb. Früher hatte ich auch so einen Träger, der auf die Heckklappe geschnallt wird. Da traute ich mich kaum, auf der Autobahn schneller als 70 km/h zu fahren. Ich habe dem Ding nie getraut. Es hat geklappert und gescheppert. Und da soll jetzt ein Pedelec sicher transportiert werden? Also, für mich wäre das nix. Aber nochmal 800 Euro für das Nachrüsten der Kupplung zu investieren, das muss natürlich auch noch einmal verdaut werden.

    Hast du mal den Bioladen-Besitzer gefragt, was ihn angetrieben hat, das Schild aufzuhängen? Und wer es gestaltet hat?

    Ich habe mich zunächst erst einmal nur an die Gemeinde gewandt und ganz dumm meine Fragen formuliert. Denn ich gehe natürlich davon aus, dass es ja wohl ein gültiges Verkehrszeichen sein soll, welches von der Straßenverkehrsbehörde platziert wurde. Die Gemeinde soll dann bitte selber auf die Idee kommen, dass das so nicht geht und dem Bioladenbesitzer auf die Füße treten. Ob jedoch so weit gedacht wird, davon gehe ich jetzt mal nicht automatisch aus...

    In meiner Nachbargemeinde Türkenfeld (Oberbayern) habe ich letztens während meiner abendlichen Corona-Anti-Stress-Radlrunde nicht schlecht gestaunt, als ich eine neue Variante des Verkehrszeichens 254 (Verbot für Radverkehr) entdeckt habe:

    Wie man sieht, zeigt das Schild auch schon erste Wirkung. Der Radler links sieht zu, dass er hier schleunigst verschwindet...

    Hier noch ein Überblick der Gesamtsituation:

    Ich muss mal bei der Gemeindeverwaltung nachfragen, warum die denn nicht das offizielle 254er genommen haben und warum das Schild nicht bereits bei der vorherigen Einmündung aufgestellt worden ist, wo es die letzte Möglichkeit gegeben hätte, ohne umzukehren eine alternative Route zu wählen. Und natürlich darf ich die Frage nicht vergessen, warum der Radverkehr in Gegenrichtung n i c h t verboten wurde.

    Was hat man dir darauf geantwortet, Alf ? Oder hat man bis heute dein Anliegen nicht verstanden?

    Ich erhielt einige Wochen später folgende Mitteilung:

    Sehr geehrter Herr ###

    wir beziehen uns auf Ihr Anliegen an Herrn ### vom 06.02.19 zur Verkehrssituation Am Mühlstetter Graben/Siemensstraße und an der Augsburger Straße.

    Nach örtlicher Beurteilung, zusammen mit den Kollegen vom Landratsamt Fürstenfeldbruck und der zuständigen Mitarbeiterin „Verkehr“ der Polizeiinspektion Gröbenzell, sowie nach rechtlicher und sachlicher Beurteilung der Beschilderung wird eine entsprechende Änderung der jeweiligen Verkehrssituation veranlasst.

    Das war am 26. Februar 2019. Passiert ist bislang jedoch nichts.

    2017 wurden 700km "Radweg" abgefahren von der Firma Topplan und Problemstellen erfasst (leider zum Teil auch falsch) Da zu gibts auch nette Unterlagen, steckt also viel Arbeit drin. https://www.topplan.de/ffb

    Erst einmal ist der Begriff "Radwegenetz" bereits schon im Ansatz völlig verfehlt. Denn die dort ausgewiesenen Routen stellen mitnichten etwa Radwege im Sinne der StVO dar, sondern sind lediglich Routen, auf denen sich der Radverkehr bitteschön zu verkrümeln hat, damit der Kraftverkehr auf den direkten und stark befahrenen Routen nicht ausgebremst wird. Es hat aber schlichtweg keinen Sinn eine Route festzulegen, die doppelt so lang ist und überwiegend über unbefestigte Wege führt, für die auch kein Winterdienst ausgeführt wird.

    Das ganze wird dann verpackt mit Wegweisern, die man sich speziell für Radfahrer ausgedacht hat, also mit kleinen Schildchen mit grüner Schrift auf weißem Grund. Denn Radfahrer scheinen schließlich wohl nicht in der Lage, die für ohnehin für alle Verkehrsteilnehmer vorgesehenen gelben Wegweisern zu finden, zu lesen, zu deuten oder was auch immer.

    Das ganze geschieht dann unter dem Deckmantel der Radverkehr-Förderung und es gebe xxx km Radwege im Landkreis. Nur, dass es sie faktisch gar nicht gibt.

    2018 gabs dann sogar Bürgerbeteiligung über das http://www.radar-online.net. Der Alf hat da viele, viele Meldungen gemacht, meine ich zumindest zu erkennen,

    Stimmt. Momentan bin ich bei meiner 122. Meldung für den Landkreis Fürstenfeldbruck angelangt.