Ich scheine ein Geschwindigkeitsfanatiker zu sein, denn ich kann deine Beurteilungen von Geschwindigkeit nicht teilen:
- alles über 60 außerorts ist zu schnell
- innerorts am besten überall 20
- 20 auf einem E-Scooter mit ca. 2-3 PS Höchstleistung fördern Tempo-Suchtverhalten
Da komm ich nicht mit (im übertragenen Sinn).
Alle diese Geschwindigkeiten bin ich schon mit dem Fahrrad gefahren und meine Vorstellung von "Leichtigkeit und Sicherheit" im Verkehr haben auch damit zu tun, nicht nur zu kriechen.
Davon ab: Dass die E-Scooter Autofahrten ersetzen, bezweifle ich auch. Dass sie das Autofahren indirekt förderten und das Auto noch mehr als alleiniges Fahrzeug positiv darstellten, aber auch.
Warum erfolgt in 'den Medien' nicht ein täglicher Aufschrei über die Schäden des KFZ-Verkehrs für die Allgemeinheit? Weil das Auto nicht zur Disposition steht und 1000e Tote, Platzmangel und verpestete Luft und ein auch optisch verschandeltes Stadtbild in Kauf genommen werden.
Und: Wie war das nochmal mit der Einführung von nicht stationsgebundenen Leihrädern?
Und wie steht es um die Einführung von Verleih-Pedelecs, die mit wenig Anstrengung auf 25 zu beschleunigen sind? Alles Einstiegsdrogen in die Tempo-Sucht?