"Nach der Bundestagswahl
GroKo oder Schwarz-Rot-Grün – geht das?" *)

*) https://www.deutschlandfunk.de/koalitionsverh…gruene-100.html
Man sollte es den Populisten nicht zu einfach machen. Genau das ist aber in den letzten Wochen, seitdem Lindner die Ampelkoalition sabotiert hat, geschehen. "Bloß nicht wieder so viel Streit wie mit der Ampelregierung, diese Hoffnung wird mit einer neuen Koalition nach der Bundestagswahl verbunden. Doch das dürfte nicht leicht werden: Die Koalitionsoptionen sind den Umfragen zufolge wohl eher beschränkt.", heißt es in dem zitierten DLF-Beitrag.
Dabei ist doch bereits Monaten und auch schon lange vor dem Bruch der Ampelkoalition klar aus den Wahlumfragen ersichtlich, dass es wahrscheinlich nicht für eine "Große Koalition" im klassischen Sinne, also Schwarz-Rot reichen wird.
Ebenso klar ist es ebenfalls schon lange, dass eine "Große Koalition", also eine Regierungskoalition aus den beiden größten im Bundestag vertretenen Parteien, eine Koalition aus CDU und AfD, also eine Haselnusskoalition wäre.
Spätestens mit Merz' Wortbruch ist diese Option trotz gegenteiliger Aussagen der Unionsspitzen nicht mehr auszuschließen.
Viele Journalisten aber benutzen nach wie vor den Begriff "Große Koalition" im Sinne einer Schwarz-Roten Koalition, die jedoch, das ist leider absehbar, keine große Koalition sein wird. Die AfD wird es erfreuen, den Begriff "Große Koalition" neu zu besetzen. Vorbeugende Maßnahmen dagegen wurden nicht getroffen. Dazu hätte gehört, dass der Begriff "Große Koalition" gar nicht mehr hätte benutzt werden sollen für eine schwarz-rote Regierungskoalition.
Und es hätte schon sehr viel früher darüber aufgeklärt werden müssen in den Medien, dass es mit großer Wahrscheinlichkeit wieder auf ein Dreierbündnis hinauslaufen wird, ein Ampelbündnis also, wenn auch nur mit sehr, sehr geringer Wahrscheinlichkeit eines mit den Original-Ampelfarben.