Der Sozialetat macht über 50% der gesamten Staatsausgaben aus. Bei einer ziemlich hohen Staatsquote.
Ich kann da kein "mit Füßen treten" erkennen.
Über die genaue Ausprägung kann man immer diskutieren. Von "mit Füßen treten" sind wir meilenweit entfernt.
Nur weil die Sozialausgaben hoch sind, heißt das noch nicht automatisch, dass sie sozial gerecht sind.
Siehe zum Beispiel hier:
Quelle hartz IV.org vom 30.11.2020
https://www.hartziv.org/news/20201130-…v-familien.html
"Ab 2021 mehr Kindergeld – aber nicht für Kinder in Hartz IV Familien
Bild: Mutter mit zwei traurigen Kindern
Die Kindergeld Erhöhung 2021 ist eine der höchsten der letzten Jahre. So steigt das Kindergeld ab dem 01.01.2021 um 15 Euro je Kind. Die Einzigen die davon nicht profitieren, sind Familien im Hartz IV Bezug."
Und da sage ich: Diese Familien werden mit den Füßen getreten. Und das ist eines Sozialstaates absolut überhaupt nicht würdig. ![]()
Und in Bezug auf die aktuelle Coronakrise würde ich gerne mal von dir wissen, wie du das beurteilst, dass die Arbeitgeber mit ihrer Weigerung durchkommen auf eigene Kosten zu Coronatests der Belegschaft verpflichtet zu werden, während alle Bundesbürger, ob reich oder arm jetzt seit fast einem Jahr verpflichtet sind Schutzmasken, die zur Nicht-Ausbreitung des Corona-Virus beitragen, selber zu finanzieren.