Und wenn es nicht nur darum ging?
Um das rauszufinden gibt es doch jetzt diese Ermittlungen. Ein ganz normaler rechtsstaatlicher Prozess.
Und hier noch eine Reaktion auf den Appell von Herrn Yogeshwar & Co.
"Doch selbst wenn sie gegenüber sich selbst und der Öffentlichkeit die Forderung eingestünden, dass die Ukraine sich gefälligst ergeben solle, damit wir endlich alle Ruhe hätten, blendete das zum einen den schrecklichen Preis aus, den das Land zu zahlen verdammt wäre: Säuberungen, Vertreibungen, Hinrichtungen, Terror und unendliches Leid." (Zitat aus dem von Wahl-HHler verlinkten Artikel, der von dem ukrainischen Schriftsteller Jurko Prochasko verfasst wurde.)
Zunächst mal ist es eine falsche Behauptung von Prochasko, in dem Appell vom 30.6.2022, den unter anderem der Philosoph Richard David Precht, Schriftstellerin Juli Zeh sowie Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar unterschrieben haben, würde die Ukraine dazu aufgefordert, sich gefälligst zu ergeben.
Vielmehr heißt es in dem Appell dazu: "Verhandlungen bedeuten nicht, wie manchmal angenommen wird, der Ukraine eine Kapitulation zu diktieren. Einen Diktatfrieden Putins darf es nicht geben. Verhandlungen bedeuten auch nicht, etwas über den Kopf der Beteiligten hinweg zu entscheiden. Die internationale Gemeinschaft muss vielmehr alles dafür tun, Bedingungen zu schaffen, unter denen Verhandlungen überhaupt möglich sind. Dazu gehört die Bekundung, dass die westlichen Akteure kein Interesse an einer Fortführung des Krieges haben und ihre Strategien entsprechend anpassen werden."
Interessant ist die Warnung Prochaskos vor Säuberungen, da ja gerade das, gerade jetzt von seinem Präsidenten selbst durchgeführt wird, indem er ehemals Vertraute aus wichtigen staatlichen Positionen entfernt.