oh-oh. Ich wünsch' dir Glasscherben, schreibt Matthias Breitinger in Zeit Online -- ein Artikel über die Roffdis unter den Radlern. Da hat er was in Gang gesetzt. Nach fünf Stunden schon 200 Kommentare. Und was für welche.
Beiträge von arvoituksellinen
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Aber genug über Armut geschwafelt. Es gibt doch auch viel Positives! Z.B. "Viel Raum für neue Perspektiven"
Die Courtage in Höhe von 5,95 % für eine solche Behausung liegt bei rund 110.000 Euro. Mit Verlaub, dafür kriegt man bei uns schon eine ganze Wohnung, auf dem Dorf vielleicht auch schon ein Haus. Allerdings ohne Alsterblick.
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Auf dem Moselradweg in der Nähe von Cochem hat es vorgestern einen schlimmen Unfall gegeben: Ein Kleinbus kam von der Fahrbahn ab und schleuderte in eine Radlergruppe, die auf dem neben der Bundesstraße verlaufenden Radweg fuhr. Eine Frau verstarb dort, mehrere andere Radler sind verletzt. Schlimm.
Gestern dann ein Fernsehbeitrag in unserem Regionalprogramm. Hab nur ich den Eindruck, dass dieser Unfall jetzt dazu missbraucht wird, die Gefährlichkeit des Radfahrens herauszustellen? "Mulmiges Gefühl, wenn die Autos so vorbeifahren" usw., so werden Radfahrer zitiert. Und ob der Radweg nicht durch eine solide Leitplanke von der Fahrbahn getrennt werden müsste. Der Verweis auf die Kosten darf nicht fehlen ("hohe Sicherheit, hohe Kosten").
Und wir machen uns hier im Forum Gedanken über Fahrbahnradeln?
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Ganz genauso wie der Typ vor ein paar Jahren: Der hat eine Baustellenumfahrung gemalt und dabei eine gelbe Linie links und eine gelbe Linie rechts der Laterne gemalt - bei vielleicht 1m Abstand zwischen den Linien

Da gibt's nur eines: Man muss "tunneln", wie hier zu sehen. Ich kenne dieses Vorgehen aus der Physik ("Quantenski").
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Schön der letzte Satz des Artikels. ("Der Radfahrer trug einen Helm.") Was will uns der Dichter damit sagen?
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Ich frage mich bei sowas immer, wie schnell man fahren muss, um an so einer Stelle die Kontrolle zu verlieren und einen solchen Schaden am Auto zu produzieren...
Ich habe früher mal hier gewohnt. Die vierspurige Fischerstraße geht von Westen her stracks geradeaus, dann macht die Verkehrsführung einen Kurve um ca. 45° in die Altenwoogstraße.
Die Kurve ist eigentlich unkritisch, wenn man 50 fährt. Mit 100 kommt man aber schon ins Schleudern. Und die Zentrifugalkraft befördert einen dann genau in das bezeichnete Gebäude. Wir haben häufiger "Besuch" gehabt, mal im Schaufenster des Geschäfts links, mal im Schaufenster des Geschäfts rechts, zweimal auch direkt in Haustür in die Mitte.
Am schönsten war mal die Demonstration des Newton'schen Pendels: Die Autovermietung im Haus hatte frisches Blech bekommen, allerdings erst nach Geschäftsschluss, sodass der Hof abgeschlossen war. Die gelieferten Wagen wurden dann eben halb auf der Straße, halb auf dem Radweg/Bürgersteig geparkt. In der Nacht kam dann wieder so ein Raser, streifte den ersten Wagen, stieß den zweiten an, der in den dritten knallte, der wiederum den vierten anstieß, sodass dieser im Schaufenster landete. (Ich hoffe, ich habe mich anschaulich genug ausgedrückt.) Ein Bild für die Götter (aber das war noch vor der Erfindung der Digitalkamera, ein Foto kann ich nicht liefern).Daraufhin stellte die Stadt dann dicke Schutzpoller vor dem Haus auf, die aber auch noch zweimal umgefahren wurden. Erst seit in der Kurve ein stationärer Blitz steht, ist Ruhe. Aber wie gesagt, ich wohne jetzt woanders.
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Können Sie ein Fahrrad aus dem Gedächtnis zeichnen?
Ein italienischer Designer hat aus den Skizzen, die ihm seine Probanden gemacht haben, mal realistisch anmutende Entwürfe angefertigt (Klickstrecke in der Süddeutschen, englischsprachige Website des Projekts). Die Fahrräder dürften in der praktischen Anwendung aber, gelinde gesagt, schwierig sein. Und interessanterweise gibt es etliche Fahrräder mit Vorderradantrieb, die Skizzen dazu stammen fast ausschließlich von Frauen. Männer hingegen verkünsteln sich eher am Rahmen. -
Die brauchen alle Kennzeichen, die Autos, damit sowas nicht mehr passiert!
Mann fährt absichtlich zwei Fußgänger mit seinem Auto an -
trockene Vorreinigung
Danke, das war ein guter Tipp. Ich hab den Handfeger genommen. Und erst als dann alles schon ziemlich staubfrei war, bin ich mit der Gießkanne dran (wir haben keinen Wasseranschluss für einen Schlauch) und habe das Fahrrad ganz altväterlich mit Lappen und Bürste gereinigt. Ich mach sowas nicht gern, hab ich als Kind schon nicht gern gemacht, aber die Sonne hat geschienen, da war es dann doch irgendwie ganz schön.
Die "Lusttour", die ich mir gestern vorgenommen habe, fällt aber aus: Heute ist Regen angekündigt
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Grand malheur de caque.
Da ist man ein paar Tage nicht zuhause, und dann das: In unserem Mehrfamilienhaus hat sich der Kellerboden gesenkt, sodass sich in den nichttragenden Wänden Risse aufgetan haben. Das wurde jetzt repariert -- rissige Mauer rausgerissen, neue Mauer gesetzt.
Leider standen unsere Fahrräder direkt neben der Baustelle. Hat natürlich niemand abgedeckt. Und jetzt sind sie fingerdick mit Baustaub bedeckt. Wie kriege ich die Räder wieder fahrbereit? Kann ich einfach mit einem Hochdruckreiniger rangehen und den ärgsten Dreck wegmachen? Oder schädige ich dann die Lager? -
Kapiert eh niemand: Was Radler dürfen - und was nicht
Na, das ist doch mal ein Fortschritt: Von n-tv -- und trotzdem kaum sachliche Fehler drin, ich habe zumindest beim Überfliegen keine gefunden. Gut, die Ampelregelung ist ein bisschen verkürzt, und der Sprachgebrauch Straße--Fahrbahn ist unklar. Alles in allem doch ein recht ordentlicher Beitrag. Wenn nur dieses dümmliche Aufmacherbildchen nicht wär...
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Es reicht nicht, dass man als Radfahrer ständig von Autofahrern angegriffen wird, jetzt müssen die Radfahrer auch gegeneinander antreten. Spiegel online (genauer: dessen Jugendableger bento) berichtet vom Bärlin Pedäl Bättle. Mit Helmpflicht.
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Räder aus Bambus, Klappräder mit normal großen Rädern und Felgen, ein Lastenrad, das nicht recht weiß, ob es eines sein will: Die "Süddeutsche" informiert in einer Klickstrecke über das "trendigste Fahrradzubehör der Saison".
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Man lese mal die Kommentare.
Auch wenn ich sonst nicht in den "sozialen Medien" unterwegs bin, ist mir schon bewusst, dass Pöbeleien beim Fratzenbuch üblich sind (das ist ja auch ein Grund dafür, dass ich mich dort zurückhalte). Aber dass dieser Ton auch in den Kommentaren einer durchaus seriösen Zeitschrift auftaucht, bei Schreibern mit Klarnamen, das gibt mir doch zu denken. -
Zeit Online bringt in der Reihe "Gesetz der Straße" einen Beitrag über Fahrradstraßen. Darin auch ein Link auf ein Wiki-Verzeichnis der Fahrradstraßen in Deutschland.
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Berlin mal wieder: Eine Spendenkampagne, um über die Stadt verteilt fünf Lastenräder zu postieren, die kostenlos ausgeliehen werden können.
Bericht im Tagesspiegel, Website der Kampagne. -
Der Artikel hinterlässt mir ein schlechtes Gefühl, es sind wieder alle Klassiker der üblen Formulierungen enthalten. Was soll das heißen, "Es kam zum Unfall"? Was ist passiert, wer war der Unfallpartner? Und warum "kam es", als sei es eine griechische Tragödie, bei der man machtlos den Mächten des Schicksals ausgeliefert ist?
Und, wenn wir mal davon ausgehen, dass der Kleinbusfahrer Unfallverursacher war: Was ist mit ihm? Unfallflucht? Ermittlungen?
Darüber hinaus wird mal wieder mit zweierlei Maß gemessen: Ein "schneller Radfahrer" fährt 25 km/h, ein Autofahrer mit dieser Geschwindigkeit ist ein Verkehrshindernis (meine Interpretation).
Und die im Schlussteil des Artikels erwähnte "große Fahrradtour mit allen Beteiligten" ist natürlich löblich, andererseits sollte so etwas im Rahmen der regelmäßigen Verkehrsschauen doch nichts ungewöhnliches sein, oder? -
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Sprachkritik: Warum kriegen Journalisten keine angemessenen Formulierungen hin?
"Stattdessen kollidierte der Mann [der Radfahrer] mit einem Auto, stürzte und verletzte sich." (2. Absatz)
Gut, im Verlauf des Artikels wird klar, wer da mit wem kollidiert ist, aber solche gedankenlosen Formulierungen regen mich auf. -
Endlich ist das Geheimnis der langen Rotphasen geklärt!