Ich bin über Himmelfahrt in Metz (Frankreich) gewesen, ohne Fahrrad und ohne Handy (ist gerade defekt).
Die trauen sich was! Autofahren in der Innenstadt wird ziemlich harsch vergrämt. Kompliziertes Einbahnstraßensystem, ganze Straßenzüge sind umgewidmet, sie sind reine Busspuren für ihren Mettis (z.B. hier in der Nähe meiner Unterkunft).
Und Parken: Poller, versenkbare Poller (zum Sperren von Straßen), Parkhäuser, auf der Straße nur Kurzzeitparken (z.B. unmittelbar an der Kathedrale, neben der Markthalle: 1/2 Stunde kostenlos, danach pro Minute 25 Cent). Inwieweit das alles auch kontrolliert wird, konnte ich nicht überprüfen -- die bewaffneten (!) Viererpatrouillen (!) von Soldaten in der Stadt waren ja nur wegen der Terrorgefahr (in Frankreich herrscht immer noch Ausnahmezustand).
Aber die Fahrradinfrastruktur ist, mit Verlaub, scheiße. Überall Kopfsteinpflaster in der Innenstadt und bestenfalls handtuchbreite Radwege, die sich regelmäßig an Zebrastreifen oder Bushaltestellen in Luft auflösen -- das sah für mich als zeitweiliger Fußgänger alles nicht sehr attraktiv aus.