Auf die Ausgangsfrage weiß die Süddeutsche die richtige Antwort, aber genausowas habe ich ja eigentlich nicht gesucht. (Ich habe den Artikel nicht gelesen, pro Tag sind nur 10 Artikel kostenlos zugänglich.)
Beiträge von arvoituksellinen
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Zwei Netzfundstücke: Was ganz besch... und vom Zahnarzt gesponsert
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Die "Süddeutsche" mal wieder:
Acht einfache Tipps, die Radfahren sicherer machen
Fahrradfahrer werden geschnitten, angehupt, übersehen. Aber mit ein paar Tricks kann jeder Radler die Gefahren minimieren.Alles dabei -- von Warnkleidung bis zum Helm. Besonders schön: Nr. 5 "Verkehrsregeln einhalten".
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Nein, ich will keine Polyester-Radfahrkleidung. Aber ich habe ein peinliches Problem mit meinen Alltagsklamotten: Wegen meiner dicken Beine scheuert jede Hose früher oder später im Schritt durch. Wenn ich Fahrrad fahre, sogar noch früher. Letztens habe ich sogar meine gute Lederhose ruiniert.
Gibt es ein Patentrezept, das "Durchscheuern" zu vermeiden oder zumindest zu verzögern? Vielleicht gibt es ja auch "hosenschonende" Sättel? Jeder Tipp ist willkommen. -
Aus meiner alten Heimat Hannover:
Soso, Radler dürfen die Straße [gemeint ist wohl die Fahrbahn] mitbenutzen. Sehr großzügig.
Und das alles wegen eines Urteils von 2010 (gab es da nicht eine StVO-Änderung, die schon von 1997 datiert?). Trotzdem ist von einer "neuen Rechtslage" die Rede.
Und der Stadtsprecher meint: "Bei Straßen mit großem Verkehrsaufkommen wie dem Cityring ist davon auszugehen, dass wegen der Verkehrssicherheit die blauen Radwegeschilder bleiben". Aha. Das klingt so, als würde sich die Gefährdungsprüfung auf eine Verkehrszählung beschränken.Mein Fazit: Wenn die Aussagen nicht durch die HAZ grob verfälscht worden sind (wovon man bei dieser Zeitung leider immer ausgehen muss), hat die Verwaltung in Hannover die Zeichen der Zeit immer noch nicht richtig erkannt.
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Haben die in England auch irgendwas im Trinkwasser? Un-glaub-lich.
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Was fördert den Umstieg aufs Rad?
Darin diese schöne Passage:
"Immer wieder werden Planer von unerwarteten Effekten überrascht. So platzten in Bern beispielsweise auf einmal die morgendlichen Busse und Bahnen aus allen Nähten. Damit hatte keiner gerechnet. Was war geschehen? Schulkinder hatten auf einmal mehrheitlich Smartphones, und sie fuhren lieber zur Schule, anstatt zu laufen oder zu radeln, um mit den Geräten spielen zu können. ... "Deshalb kann keiner sagen, ob der Radverkehr in Zukunft wachsen wird." -
Absteigen ist gar nicht so schlimm ("Die Zeit" über den Kapitänsweg in Övelgönne).
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Ich bin über Himmelfahrt in Metz (Frankreich) gewesen, ohne Fahrrad und ohne Handy (ist gerade defekt).
Die trauen sich was! Autofahren in der Innenstadt wird ziemlich harsch vergrämt. Kompliziertes Einbahnstraßensystem, ganze Straßenzüge sind umgewidmet, sie sind reine Busspuren für ihren Mettis (z.B. hier in der Nähe meiner Unterkunft).
Und Parken: Poller, versenkbare Poller (zum Sperren von Straßen), Parkhäuser, auf der Straße nur Kurzzeitparken (z.B. unmittelbar an der Kathedrale, neben der Markthalle: 1/2 Stunde kostenlos, danach pro Minute 25 Cent). Inwieweit das alles auch kontrolliert wird, konnte ich nicht überprüfen -- die bewaffneten (!) Viererpatrouillen (!) von Soldaten in der Stadt waren ja nur wegen der Terrorgefahr (in Frankreich herrscht immer noch Ausnahmezustand).
Aber die Fahrradinfrastruktur ist, mit Verlaub, scheiße. Überall Kopfsteinpflaster in der Innenstadt und bestenfalls handtuchbreite Radwege, die sich regelmäßig an Zebrastreifen oder Bushaltestellen in Luft auflösen -- das sah für mich als zeitweiliger Fußgänger alles nicht sehr attraktiv aus. -
Das Auto. Die polemische Gegenoffensive (ca. 55 min langes Essay auf SWR2). Auf der Website ist zwar auch der Text nachzulesen, aber es ist einfach so gut gesprochen, dass schon die Stimmen ein Genuss sind.
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Der Traum eines Crash-Test-Dummies: Fahrrad fahren (Werbespot eines Versicherers).
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Darum verunglücken so viele Radfahrer in Köln
Der Express listet die häufigsten Gründe für Radunfälle in acht Kategorien auf und bietet dann eine "Umfrage" an: Was kann man gegen den dramatischen Anstieg der Radunfälle tun?
Wenn man sich die Fallzahlen der geschilderten Kategorien anschaut, bleibt eigentlich nur die Antwort: Autoverkehr einschränken*. Aber diese Antwortmöglichkeit wird natürlich nicht genannt. Stattdessen hat man die Alternative "eigene Radwege" oder "Unterordnung unter den motorisierten Verkehr".*ich will nicht "verbieten" sagen.
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"kam es zu einer leichten Berührung..."
Herrgottnochmal, wie kann man den Journalisten* solche dämlichen Formulierungen abgewöhnen? Da hat ein Autofahrer beim Überholen den erforderlichen Seitenabstand nicht eingehalten. Punkt. Jegliches Victim-Blaming ("fuhr auf der Straße, obwohl ein Radweg vorhanden war") ist unangebracht.
*Oder sollte die Formulierung gar aus der Polizeimeldung stammen? Im Presseportal habe ich die Meldungen allerdings nicht gefunden.
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Ach, aber doch nicht hoffnungslos ...
(Im Gegenteil, ich schätze an diesem Forum, dass eigentlich immer ein zivilisierter Umgangston gehalten wird, selbst wenn die Meinungen mal auseinandergehen.)
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Hallo Thomas,
abgesehen von der etwas unseriös wirkenden URL klingen die auf deiner Website vorgebrachten Überlegungen plausibel. Gefällt mir! -
ähm... woher weißt du das? Die Sendung kommt doch erst am Montag? Ich habe jedenfalls keinen Link gefunden, wo ich sie mir jetzt schon anschauen könnte.
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OK, ist kein Video, nur ein Bild: E-Bike selbst gemacht (Netzfund).
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Zitat von Malte
Aus den Kommentaren zu dem o.a. Artikel im österreichischen "Kurier" ein Universalkommentar, der praktisch unverändert in jede Diskussion eingefügt werden könnte, in der es um Radfahrer, Autofahrer, Radwege oder Verkehrsplanung geht:
"Ich fasse die Meinungen hier einmal zusammen:
Radfahrer sind die größte Gefahr im Straßenverkehr. Täglich gibt es tote und verletzte Autofahrer wegen der Radfahrer.
Radfahrer sollen verpflichtend die nicht vorhandenen Radwege benützen.
Radwege sind ja schließlich unnötig und weil die Radfahrer keine Steuern
bezahlen, sollen sie auch nicht gebaut werden. Mit der gleichen Logik
dürfen dann auch Autos mit ausländischen Kennzeichen nicht mehr bei uns
fahren. Zahlen ja auch keine Steuern. Blöd nur, dass dann die
österreichischen Autofahrern bald auch nicht mehr mit ihren Autos ins
Ausland fahren dürfen. Aber man darf dann sicher freiwillig auch im
Ausland zusätzlich Steuern zahlen.
Radfahrer und Fußgänger sollen Warnwesten tragen müssen mit einer gut
sichtbaren Registrierungsnummer. Frage: Wenn ein Autofahrer
ausnahmsweise mal sein geliebte Vehikel verlässt, muss er dann auch eine
Warnweste tragen? Und welche Nummer schreiben wir da drauf? Das
Autokennzeichen oder ein Fußgängerkennzeichen?
Bei Unfällen soll in Zukunft automatisch der Radfahrer die Schuld haben,
solange nicht das Gegenteil bewiesen ist, schließlich ist ja allgemein
bekannt, dass Autofahrer sich nie falsch verhalten, Radfahrer aber
ständig Regeln verletzen."