Beiträge von udoline

    „Ob Verkehrsplaner:in, Radfahrende:r oder einfach an nachhaltiger Stadtplanung interessiert“

    Ohne Sprachzerstörung läuft nichts mehr.

    Ein Nicht-Verkehrsplaner will also Verkehrsplanern ihren Beruf erklären. Der sollte mal Feuerwehrmännern deren Beruf erklären für einen richtigen Einlauf.

    Hand und Fuß haben

    schnell gehen, sonst liest es keiner mehr.

    Für Hand und Fuß gibt es Webseiten. Werbung: Thomas' und meine. Aber ich meine, es ist sinnvoller, einfach auf 2 grundlegende(!) Widersprüche hinzuweisen, ich hatte mehrere genannt, eben solche, die auch ein 5jähriger versteht. Und dann eventuell die Werbung. Der wichtigste nicht aufgeführte Widerspruch: Auf dem Fahrrad kommen so wenig wie bei keiner anderen Tätigkeit ums Leben, eine Priorität in Sachen Sicherheit ist nicht nötig.

    Und schnell? Warum nicht langsam. Dann kommentiert niemand mehr und dein Dingt bleibt oben. Oder nicht? Die ersten frühen 666 Anseher sind dann vielleicht verschenkt, aber die Nachzügler…
    Oh, „Danke, da arbeiten wir dran“, der macht das noch nichtmal alleine.

    Ohne Registrierung ist keinerlei Reaktion möglich. Eine Einmaladresse reicht Google auch nicht, nein, eine Handynummer muß es sein.

    Ich glaube nicht, dass so viele Menschen so zynische Demagogen sind. …indem er sich selber einredet, es bestünde in Wahrheit doch eine geheime Kongruenz zwischen gefühlter und realer Verkehrssicherheit.

    = Die übliche Rationalisierung. Angesichts der aufgeführten Punkte, bestimmt gibt es noch eine Reihe mehr, ich hatte nur 2 Minuten des Videos genommen, bezweifle ich, das diese unbewußt stattfindet. Und selbst wenn: Wer was verbreitet, hat gefälligst drüber nachzudenken, erst recht, wenn er meint, andere damit widerlegen zu können. Selbst ein 5jähriger würde einige Erklärungen prompt verstehen, was Radwege angeht — weil sie offensichtlich sind. Wenn keinerlei Reflexion stattfindet, kann das nur Absicht sein.

    Also ja, zynischer Demagoge. Andere Erklärung.

    Vielleicht könnte ihm per KI ein 5jähriger Feuer unterm Arsch machen. (natürlich als Erklärbär, nicht als Bediener einer KI). Hmmm, vielleicht ist ja der Typ künstlich.

    So auf diesem Niveau macht der das ja. Wie ich an den Kommentaren sehe, fällt das niemandem auf. Und wer vom Thema unbelastet dort zufällig drüber stolpert, glaubt den Müll. Ist ja kurz genug, damit man sowas auch bei Desinteresse mal eben laufen läßt — Mission erfüllt. Dazu paßt, das er mit „Stadt Land Rad“ einen nicht passenden aber viel verwendeten Titel wählte.

    Wäre Google keine Datenkrake, würde ich dort mal eben 2 Sätze reinhämmern.

    Glaube? Bei jemanden, der vorgibt, sich mit dem Thema zu befassen? Bei Problemen, die man mit offenen Augen sehen kann? Trotz „Physische Trennung, wo immer möglich.“? Bei „Bauliche Trennung“, die hier ja nun lange Zeit ausschließliche Machart war? Trotz „Kreuzungen sind so gebaut, das Konflikte strukturell ausgeschlossen sind.“? Trotz „hängt die Sicherheit dagegen oft davon ab, ob der Radfahrer im toten Winkel gerade hinsieht“? Trotz verwerfens des Unfallrisikos zugunsten von „Wie viele Menschen trauen sich überhaupt aufs Rad“?

    Nix mit Glaube. Die Zeit der Unschuldsvermutung ist vorrüber. Der macht seinen Schein nicht in Verkehrsklimbim, sondern in Apologetik.

    Dieser Marvin redet stets von subjektiver oder gefühlter Sicherheit.

    Wer weiß, von wem dieser Apologet eingekauft wurde. Studiert Verkehrsplanung, ohne Augen im Kopf zu haben, Fachrichtung Sprachzerstörung. 1:1 ADFC. Es ist wieder der übliche Trick, den gesammelten Mist als Einzelfälle aufzuführen, und Holland ist sowieso besser, isn Naturgesetz.

    Und, haste ihn gefragt, ob er deinen dicken Hals kurieren will?

    Interessant an diesem Fall: … Comicform

    Aha. Nicht also „Gerade auf einer innerörtlichen Hauptstraße ohne eigenen Radweg stelle ein solcher Straßenzustand eine erhebliche Gefahr für Radfahrer dar.“

    Wenn ein Meteorit einen Radfahrer trifft, dann, weils Ghetto fehlte.

    Für solch' argumentative Armut scheinen Comics tatsächlich angebracht zu sein.

    Wenn die Rechtsargumente ausgehen, versucht man es mit globaler Gesellschaftskritik ...

    Wenn einem die Argumente ausgehen, versucht man, auf Worten rumzureiten.

    Jede Maßnahme ist an ihrer Begründung zu messen, die üblicherweise nicht auf Umfragewerte zielt. Das war meine Aussage. Wollte ich in diesem Zusammenhang Gesellschaftskritik üben, würde ich sagen, das sich der Bürger ohne jeden Widerstand den Rechtsstaat wegnehmen ließ.

    Praktischerweise sieht man paar Meter weiter auf diesem Gehwegelchen eine Radfahrerin in Richtung links, und an anderer Stelle zwei Schüler ebenso. Ist die Linksgurkerei dort normal? Wirkung gegen Begründung.

    Was fürn Schrott. Erst haut sich Librewolf (=Firefox) für den Apple-Kram allen Speicher rein und ist dann überfressen.

    bei Radfahrstreifen plötzlich über den Rettungsdienst

    Klar, man hat ja keine Argumente. Zum Ausgleich muß man schnell noch nachtreten: Autofahrer! Wir wurden gezwungen. Wegen der Radfahrer mußten wir euch ausbremsen. Die sind schuld. Nur der Rettungsdienst rettet euch vor dem Schlimmsten, Tempo 5, Dauerstau. Weil die Radfahrer eure Fahrspur wollen.

    Erzähle mir niemand, das sei nur Kuddelmuddel.

    dass die "allgemeinen Verkehrsanschauung" hier einen getrennten G+R erkennen würde

    Klar, wenn man sie fragt. Die Befragten sind aber wie Frauen: Das eine sagen, den Mainstream nachplappern, das andere tun, immer schön auf dem Wegelchen watscheln, parken, abladen, usw uwf etc pp. An ihren Taten sollt ihr sie erkennen, nicht an ihren Worten. Dieses wird bekanntlich regelmäßig auch nicht unterbunden, sondern gefördert. Sagte ich bereits, deshalb ist die Stadt mein bester Zeuge.

    wenn das nicht dem WIllen der Behörde entspricht

    Vorsicht. Ich wiederhole mich, „Das OLG Jena hat es in 4 U 432/04 richtig erkannt: Die Beschränkung der Widmung ergibt sich grundsätzlich nicht aus der Beschilderung eines Verkehrsbereichs mit Verkehrszeichen. Entscheidend für den Umfang der Widmung ist vielmehr der äußere Befund eines öffentlichen Weges, die äußerlich erkennbaren Merkmale der Verkehrsfläche unter Berücksichtigung der örtlich gegebenen Verhältnisse und der allgemeinen Verkehrsanschauung.“

    Die Behörde kann nicht (≠ darf nicht) einfach umdefinieren, schon gar nicht in der Weise, das es keine Wirkung entfalten soll, man also nur eine formale Voraussetzung vortäuscht. Dabei muß man berücksichtigen, das Radfahrer auf Radwegen kaum Chancen auf Schadensersatz haben, Radwege also sowieso schon nach ständiger Rechtsprechung keine Verkehrsflächen ausschließlich für Radfahrer sind, sondern eine Täuschung, Schein-Radwege, Fahr-Da-Morganas ©Thomas, ja, auch 241er und 237er. 241er und 237er setzen deshalb außerdem eine baulische und damit wirksame Trennung voraus, welche bekanntlich regelmäßig und in voller Absicht unterlassen wird.

    Die genannte Verkehrsanschauung der Stadt selbst ist also, das ihre Radwege ≈ Gehwege sind. Jedenfalls hier, bei den Bildern da oben, und bei vielen anderen Bildern und anderswo selbst inaugenschein genommenen Gelump.

    Mit anderen Worten: Die Stadt ist mein bester Zeuge dafür, das es Radwege gar nicht gibt.

    Und nebenbei gesagt, die Klägerin oder auch Nicht-Klägerin könnte ihre Erfolgswahrscheinlichkeit erheblich steigern, wenn sie statt zu klagen oder nicht zu klagen einfach gemeinsam mit anderen wie vorgeschrieben auf der Fahrbahn ginge.