Ein Fahrzeug deckt Transportbedürfnisse.
ist ein Widerspruch zum vorhergesehenden Satz. ODER „Bedürfnis“ meint die Notwendigkeit. Die sehe ich weder beim motorisierten Roller noch beim Elektromofa, sie beide dienen der Bequemlichkeit. Das ist mit dem Fahrrad nicht vergleichbar, weil sie dieses ersetzen.
Und die Suchtfrage ist ja wohl auch bei den Zweirädern gegeben: das Höher-Schneller-Größer-Teurer-Prinzip greift hier genauso.
Du siehst Elektroroller im nennenswerten Ausmaß in solcherlei Einsatz? Ich nur im Alltag. Die angebliche alltäglche Notwendigkeit mit sportlichem Gebrauch zu begründen ist nicht ganz neu. Das Fahrrad solcherlei Suchtpotential zuzuschreiben, wie es beim Auto gut untersucht ist, ist wegen seiner Selbstbegrenzung Fehl am Platze, gelinde gesagt. Es sei denn, der Wunsch nach körperlicher wie geistiger Fitneß sowie der Wunsch nach gewisser Effizienz beim Gebrauch des Verkehrsmittels ist eine Sucht. Oder auch einfach nur der Wunsch nach einem preiswerten oder technisch anspruchsarmen Verkehrsmittel, beides wird in der Priorität zunehmen.
Aber immerhin bei einem Pedelec musst du noch mittreten, um vorwärts zu kommen
Den Ein-Aus-Schalter des Motors an die Drehung der Kurbel zu legen war echt schlau. Der eRoller ist wenigstens ehrlich.