Beiträge von udoline

    Ein Fahrzeug deckt Transportbedürfnisse.

    ist ein Widerspruch zum vorhergesehenden Satz. ODER „Bedürfnis“ meint die Notwendigkeit. Die sehe ich weder beim motorisierten Roller noch beim Elektromofa, sie beide dienen der Bequemlichkeit. Das ist mit dem Fahrrad nicht vergleichbar, weil sie dieses ersetzen.

    Und die Suchtfrage ist ja wohl auch bei den Zweirädern gegeben: das Höher-Schneller-Größer-Teurer-Prinzip greift hier genauso.

    Du siehst Elektroroller im nennenswerten Ausmaß in solcherlei Einsatz? Ich nur im Alltag. Die angebliche alltäglche Notwendigkeit mit sportlichem Gebrauch zu begründen ist nicht ganz neu. Das Fahrrad solcherlei Suchtpotential zuzuschreiben, wie es beim Auto gut untersucht ist, ist wegen seiner Selbstbegrenzung Fehl am Platze, gelinde gesagt. Es sei denn, der Wunsch nach körperlicher wie geistiger Fitneß sowie der Wunsch nach gewisser Effizienz beim Gebrauch des Verkehrsmittels ist eine Sucht. Oder auch einfach nur der Wunsch nach einem preiswerten oder technisch anspruchsarmen Verkehrsmittel, beides wird in der Priorität zunehmen.

    Aber immerhin bei einem Pedelec musst du noch mittreten, um vorwärts zu kommen

    Den Ein-Aus-Schalter des Motors an die Drehung der Kurbel zu legen war echt schlau. Der eRoller ist wenigstens ehrlich.

    Brügge? Wie kommst du ausgerechnet

    Weil es sich dort so leicht stirbt.

    Fahrradfreundlich ist ein Eindruck

    Ich würde glatt noch 100€ setzen darauf, das man, wenn man dem mal nachginge, feststellen müßte, das „Fahrradfreundlich“ allein auf der öffentlichen Darstellung beruht. Mit Eindruck im Sinne „wahrgenommenes Gesamtbild von einem Gegenstand“ hat die nichts zu tun. Radwege und alles, was man dafür hält, wären ohne dieses implantierte „Fahrradfreundlich“ nicht möglich.

    „Schrödingers Hauptstraße“, gleich mal vormerken.

    Fahrbahnen als Möbiusband. DIE fahren mal hier, mal dort, obwohl es immer dasselbe ist.

    Ach ja, fällt mir gerade ein. Erinnert man sie an die radweglose Vergangenheit, kommt stets, das es ja viel weniger Autos gab. Natürlich wissen sie, das schneller gefahren wurde, und das das „weniger“ vor Ort dann auch nicht stimmte.

    Alles nur Hinrationalisierung eines für sie selbst nachteiligen Verhaltens.

    Würde § 1 StVO angewendet, müßten Autofahrer ständig Bußgelder bezahlen, denn Absatz 2 gälte bereits für die Wahl des Verkehrsmittels, da das Auto vielfach ohne Umstände und damit zumutbar durch anderes ersetzt werden kann (30 % aller Autofahrten für Geh-Entfernung).

    Die Moral von der Geschicht': Argumentiere mit § 1 nicht.

    Gewiß, Gewiß. Zusatz: Aufknüpfen= Verantwortlich == true && WünschtGhetto == true.

    Thomas, ich sah vorhin irgendeine Überschrift dazu und habe sofort gedacht, jetzt müssen die schon die ganze EU mit der Gefahrenlupe absuchen, um eine Anzahl zu finden genügend fürs herbeifabulieren der gewünschten Gefahr. Und morgen sehen Sie „Die Welt ist nicht genug“.

    In Kiel z.B. hat der Kommunale Ordnungsdienst (KOD)die Befugnisse zur Kontrolle des Rad- Fuß- und e-Scooterverkehrs, inkl. Personalienfeststellung und Durchsuchung.

    Durchsuchen? §§ zu nennen ist sinnvoll, insbesondere wenn man falschen Eindruck erweckt. Auf der offiziellen Seite sind sie lieber nicht benannt. Ach halt, das dürfen ja nur „Mitarbeiter*innen“, was immer das auch sein soll. Das ganze geht nur, weil man per Verwaltungsvorschrift HinzUndKunz zu Vollzugsbeamten macht. perplexity: „Die kurze Antwort lautet also: eher verfassungskonform konstruiert, aber nicht ohne Angriffsfläche.“ Wie bei Radfahrer-Ghettos geht auch da alles durch, wenn man es nur öffentliche Sicherheit nennt. „Deine Bauchreaktion lässt sich gut mit dem Gesetzesvorbehalt, dem Wesentlichkeitsgrundsatz und dem Verbot begründen, echte Eingriffsbefugnisse bloß per Verwaltungsvorschrift zu „verstecken“.“, gefolgt von einigen Gegenargumenten.
    Hatten wir das nicht schonmal…

    dann macht ihr ein flächendeckendes Netz im Zehnminutentakt"

    Vorsicht. Ich habe hier 5 Linien im Zugriff, jeder im 15 bis 30 Minuten-Takt, kann aber nicht auf Termin fahren, weil die Fahrzeiten extra so geplant werden, das in die Pausen gefahren werden muß. Heißt: Jeder Bus kommt nur nach Zufall, was mich auf Wegen bis zu 30 Minuten zu Fuß schneller macht. Die Moral von der Geschicht': Vergiß alle Parameter nicht.

    Ich korrigiere mal: Die Polizei gibt allein Oma wieder, das Unbekannte grundlos etwas getan hätten, das sich nicht gehört. SZ, das Blatt zum Einwickeln von Fisch, sprach nicht mit dem Opfer und hörte nicht die Täter, weshalb es hier unbedingt verlinkt werden muß.

    Meine Erfahrung läßt mich eine ganz andere Version vermuten, ja, auch bei Omas.