Da hilft es / kann es helfen, wenn man darauf hinweist, dass Radfahrer auch Teil des Verkehrs sind.
Nein. Mal unterscheidest du zwischen Verstand und Instinkt/Unbewußt, mal nicht. Dem Weltbild entgegenstehende Fakten interessieren niemanden, wie man anlässlich des in jeder Hinsicht illegalen Angriffs auf den Irak nachträglich feststellte, Telepolis. Und Corona. Und Radwege. Und so.
Der andere Punkt, der oftmals eine Rolle spielt, ist dass die Leute sich ausgeliefert fühlen und durch eigenes Handeln wenig Einfluss nehmen können
Sie fühlen sich ausgeliefert, weil sie es so Tag für Tag eingetrichtert bekommen, durch Radwege und Medien. Ausgeliefert fühlen liegt an fehlender Kontrolle. Wie genau man Autofahrer steuern kann, muß man bloß mal ausprobieren. Doch wird das planmäßig verhindert, durch Radwege, durch Medien.
weil jeder Engüberholer den Abstand für ausreichend hielt, wenn man ihn darauf anspricht.
Nachträgliche Rationalisierung. Soweit nicht aus Absicht resultiert nicht „ausreichender“ Abstand aus der Tag für Tag eingetrichterten Unwertigkeit des Radfahrers, nicht aus dem Verstand. Ich fühle mich auch nicht wohl (Instinkt), aber mir macht das nichts aus (Verstand), erst recht halte ich das niemandem vor, und ganz erst recht nicht mit einem Wert, den man zwecks Propaganda beliebig nachträglich festlegt, vor dem Mikrofon und vor der Kamera ist bekanntlich jeder Abstand nicht groß genug.
Außerdem kann man die Abstände auf andere Weise deutlich wahrnehmbar vergrößern, wie ich hier in Oldenburg dank deren Experiment, das leider nicht wissenschaftlich begleitet wurde, feststellen kann.