Beiträge von udoline

    Gewiß, Gewiß. Zusatz: Aufknüpfen= Verantwortlich == true && WünschtGhetto == true.

    Thomas, ich sah vorhin irgendeine Überschrift dazu und habe sofort gedacht, jetzt müssen die schon die ganze EU mit der Gefahrenlupe absuchen, um eine Anzahl zu finden genügend fürs herbeifabulieren der gewünschten Gefahr. Und morgen sehen Sie „Die Welt ist nicht genug“.

    In Kiel z.B. hat der Kommunale Ordnungsdienst (KOD)die Befugnisse zur Kontrolle des Rad- Fuß- und e-Scooterverkehrs, inkl. Personalienfeststellung und Durchsuchung.

    Durchsuchen? §§ zu nennen ist sinnvoll, insbesondere wenn man falschen Eindruck erweckt. Auf der offiziellen Seite sind sie lieber nicht benannt. Ach halt, das dürfen ja nur „Mitarbeiter*innen“, was immer das auch sein soll. Das ganze geht nur, weil man per Verwaltungsvorschrift HinzUndKunz zu Vollzugsbeamten macht. perplexity: „Die kurze Antwort lautet also: eher verfassungskonform konstruiert, aber nicht ohne Angriffsfläche.“ Wie bei Radfahrer-Ghettos geht auch da alles durch, wenn man es nur öffentliche Sicherheit nennt. „Deine Bauchreaktion lässt sich gut mit dem Gesetzesvorbehalt, dem Wesentlichkeitsgrundsatz und dem Verbot begründen, echte Eingriffsbefugnisse bloß per Verwaltungsvorschrift zu „verstecken“.“, gefolgt von einigen Gegenargumenten.
    Hatten wir das nicht schonmal…

    dann macht ihr ein flächendeckendes Netz im Zehnminutentakt"

    Vorsicht. Ich habe hier 5 Linien im Zugriff, jeder im 15 bis 30 Minuten-Takt, kann aber nicht auf Termin fahren, weil die Fahrzeiten extra so geplant werden, das in die Pausen gefahren werden muß. Heißt: Jeder Bus kommt nur nach Zufall, was mich auf Wegen bis zu 30 Minuten zu Fuß schneller macht. Die Moral von der Geschicht': Vergiß alle Parameter nicht.

    Ich korrigiere mal: Die Polizei gibt allein Oma wieder, das Unbekannte grundlos etwas getan hätten, das sich nicht gehört. SZ, das Blatt zum Einwickeln von Fisch, sprach nicht mit dem Opfer und hörte nicht die Täter, weshalb es hier unbedingt verlinkt werden muß.

    Meine Erfahrung läßt mich eine ganz andere Version vermuten, ja, auch bei Omas.

    Ich übersetze mal den Sprachtrick. Das Gegenteil von X → Y lautet nicht ¬X → ¬Y, sondern ¬(X → Y). Das Fehlen von Wegelchen ist keineswegs dahingehend zu interpretieren, daß das im Radhaus sowie in der Radverkehrsbehörde eingesetzte Personal frei von bösartiger Grundhaltung wäre. Außerdem ist nach derzeitigem Erfahrungsstand, wie einschlägige Veröffentlichungen laufend belegen, davon auszugehen, daß hierfür in der Regel ganz andere Ursachen maßgeblich sind. Daher ist P(bösrtig_Radwegentscheider)≈1 anzunehmen (MIst, das Tieferstellen entschwindet leider).

    man kann natürlich stets an das Schlechte und Dumme im Menschen glauben

    Was man ständig sehen kann, ist Wissen, kein Glauben. Ich habe Radwege als einen Indikator der Möglichkeit einer Revolution gefunden, weil die Leute sie trotz ihrer offensichtlichen Mängel und Gefahren und trotz ihrer einfachen Meidbarkeit benutzen. Solange das der Fall ist, ist die Dummheit bewiesen. Solange Radwege zu Erziehungsmaßnahmen und diversen anderen Folgen führen, ist auch das Schlechte im Menschen bewiesen. Den Menschen untersuchende Außerirdischen könnte man auf Radwege zeigend sagen, „Mehr müßt ihr über uns nicht wissen.“. Die Erde kann gesprengt werden für die intergalaktische Autobahn.

    Und wenn das dann da steht und es nicht gemacht wird (auch grundsätzlich lässt Ausnahmen zu), was dann?

    Dann könnten ja auch mal 70 Millionen Erwachsene in Aktion treten, „Von der freiwilligen Knechtschaft des Menschen“.

    ob eine Veröffentlichung der FGSV-Werke unter einer eingeschränkt-freien Lizenz da helfen könnte

    Was willst du mit Erkenntnissen erreichen in einer Zeit, da Erkenntnisse keine Rolle spielen? In einer Zeit, in der Richter das Gegenteil von dem für jeden Sichtbaren „feststellt“.

    Reiner populistischer Aktivismus ohne absehbare positive Auswirkung aufs Unfallgeschehen

    Dabei darf man nicht vergessen, daß ein Teil dieser betrunkenen Radfahrer in Wirklichkeit verkleidete Autofahrer sind.

    80% aller Haushalte sind dazu außerstande, allein schon deshalb, weil es ihnen an ausreichender Kenntnis der Verkehrsregeln gerade den Radverkehr betreffend schlicht fehlt.

    Die wenigen für den Straßenverkehr tatsächlich notwendigen und damit grundlegenden Regeln sind so einfach, das fast jedes Alter sie versteht. Das Problem sind nicht diese Regeln, sondern das die Eltern verhindern, das ihr Nachwuchs zum Verkehrsteilnehmer wird. Für dieses Verhindern bildet der Radweg die Grundlage. Wer nie seinen Laufstall verläßt, wird sich nicht in der Welt angemessen bewegen können oder auch nur wollen. Und so fahren die Kinder dem Auto unterwürfig auch auf linken Gehwegen, kreuz und quer, ihre Absichten verheimlichend.