Beiträge von udoline

    Bernd Sluka vor Millioen von Jahren: Weils niemand ernst nimmt.

    Ach, halt, er meinte nur Radwege. Na gut, dann von mir: Weils niemand ernst nimmt. Radfahrer sind keine Verkehrsnehmer, so wirds schon den Kleinen beigebracht. Bei der Sorge um Radfahrer geht es nicht um die Radfahrer, sondern um das Wohl aller anderen.

    Der Unwille, entsprechende Hinweise zur Kenntnis zu nehmen, läßt mich ersteres vermuten bei jenen, die Hinweise zur Kenntnis nehmen müßten. Die NWZ jedenfalls hat sich nicht gerührt, wenn ich ihr was darbieten wollte, ebenso bei anderen Zeitungen, wie ich gelegentlich las. Meine Webseite gibt es seit bald 25 Jahren, keine einzige Reaktion von jenen, die Hinweise zur Kenntnis nehmen müßten.

    Keine Unschuldsvermutung mehr.

    Belohnungen für die Benutzung der separierten Extrawurst

    Bedenke, das 90% der Belohnungen ohne Auto keine Belohnungen wären. Fast alle Ampeln: Für und Wegen Auto. Haltegebote: Ebenso. Fußgängerzonen: Jedenfalls zum erheblichem Teil. Innerorts Licht: Fürs Auto. Und so weiter. Die ganzen Malereien, Verbote… Vielleicht spürt das der nichtmotorisierte Verkehrsteilnehmer.

    Senior Mass unterstützen: Sichere Radwege für alle Generationen!
    Wir rufen auf zur Senior Mass Fahrraddemo am Samstag, den 20. Juni 2026. Die Demo startet um 13:00 Uhr an der Yorckstraße Ecke Katzlerstraße in 10829 Berlin.…
    berlin.adfc.de

    „Senior Mass unterstützen: Sichere Radwege für alle Generationen!“

    Nach der Wandlung vom Radweg zum sicheren Radweg sehen wir jetzt die Wandlung vom sicheren Radweg zum sicheren Generationenradweg — in Wahrheit wohl Sozialismusradweg, einer für alle.

    Weil das so schön klappt, wirds mit der Riesendemo nichts, denn das Amt hat gewarnt. Ghostarchiv will die Seite holen und bekommt „too many requests in a given amount of time“. Die Leistung absichtlich beschränkt wie bei deren sicheren Generationradwegen.

    Wenn Affen lesen könnten, würden sich die Horden lachend auf die Schenkel klopfen, mit Tränen in den Augen.

    Warum lese ich von dir eigentlich ausschließlich Verharmlosungen, aber so selten Eingang auf Argumente. Natürlich wird sich der Überwachungsstaat aller erreichbaren Kameras bedienen. Wurde auch schon vor Jahrzehnten filmisch dargestellt, falls die eigene Phantasie nicht so einfach Szenarien ausreichen sollte.

    Gemäß meinem zur Zeit unten stehenden Motto wird jeder Kamerainhaber, der diese nicht absichert, am Kommenden freiwillig mitgewirkt haben.

    Damit habe ich meine Meinung hier genügend dargestellt.

    Ich behaupte, das der angebliche Beifang der Hauptzweck ist. Den Beweis werden wir in einigen Jahren geliefert bekommen, indem sich immer öfter immer mehr staatliche Institutionen an diesem Hauptzweck bedienen werden. Ich sehe ja längst eine Zunahme von Erfolgsmeldungen allein dank illegaler/halblegaler/halbseidener Kameras. Die Väter des Grundgesetzes hätten Bilder wie Tonaufnahmen einstufen sollen. Ich habe jedenfalls kein Verständnis, Null,null, für irgendwelche Relativierungen, Verharmlosungen und Verteidungen unerbetener Aufnahmen. Zum öffentlichen Raum zähle ich dabei auch den Bus, ich will doch doch nicht mit meinen Steuern meine eigene Überwachung bezahlen.

    Natürlich ist es so, das der Inhaber der Kamera im Vorteil ist, weil er Aufnahmen zu seinem Nachteil einfach nicht vorzeigt bzw. löscht. Für ein Gleichgewicht der Mittel gehören Kameras im öffentlichen Raum verboten ODER gezieltes Löschen führt unweigerlich und immer zu erheblichen Haftstrafen. Ich bevorzuge das Verbot, weil ich weiß, wohin die Überwachung führen wird. Gerade Radfahrer sollten sich gegen solcherart Überwachung wehren, statt selbst aufzurüsten, weil sie das nicht gewinnen können.

    Die Verwertbarkeit vor Gericht spielt keine Rolle, wenn man es richtig anstellt — eine Vorgehensweise von einem Sozialanwalt des Erfolges wegen empfohlen.

    einen unzweifelhaft als Gehweg zu erkennenden ... Gehweg mit

    Rekursionen sind Programmierern vorbehalten. Eine Verkehrsfläche, die man nicht ohne weiteres als Gehweg erkennt, ist kein Gehweg (diverse Urteile). Einen Gehweg mit 239er zu kennzeichnen ist wegen Überflüssigkeit illegal. Das 239er ist eine Verhaltensanweisung, kein Flächendeklarator, was ein 239er auch an Nicht-Gehwegen illegal macht, denn Fußgänger haben sowieso Gehwege zu benutzen.

    Die Erläuterungen zu den blauen Schildern, „kennzeichnet einen X-Weg“, widersprechen den jeweiligen zuvorstehenden Sätzen und sind daher unerheblich.

    Ob bei einem Einschlag gegen eine Mauer mit 40 km/h oder schneller ein Helm noch etwas hilft, steht auf einem anderen Blatt.

    Ne ne, darauf baut das ja auf. Kopfkino: Bei vollem Tempo über den Lenker und mit angelegten Armen Kopf voraus gegens Auto oder anderes Hindernis — Anker setzen. Da muß das Plastegedöns gefälligst was nützen. Und wenn nicht, bei meinem gemütlichen Tempo ganz sicher — dank Anker Verkennung einiger Faktoren. Es hat einen Grund, warum jederman mal mit Rennern, mal mit Terrorradlern zusammen erwähnt wird.

    So steht es in dem bereits weiter oben verlinkten Spiegel-Artikel.

    Die Unschuld des Busfahrers am tödlichen Unfall, der Radfahrer kam von links hinten, konnte nur dank der Kameras im Bus bewiesen werden. So stand es in der NWZ. Der Busfahrer hat für die Aufnahme auch nichts drücken müssen, denn er hatte den Radfahrer nicht gesehen. Die NWZ hat dabei die Polizei, bzw. deren Ermittlungen, und das Gerichtsverfahren wiedergegeben, keine warmen Versprechungen. Als hier die Kameras eingeführt wurden, ging es ausschließlich um den Innenraum und den Schutz des Fahrers.

    Pustekuchen. Ungefragt wird alles im 15? Meter Radius aufgenommen und gespeichert, soweit es sichttechnisch eben möglich ist. Anderswo eventuell vorhandene Beschränkungen werden aufgehoben werden, denn ein autoritärer Staat braucht permanente Überwachung. Ein Blinder mit Krückstock sieht, was hier vorgeht.

    Radverkehr wird gezwungen den Radfahrstreifen zu verlassen

    Er will sich zwingen lassen, denn er könnte sich auch angesichts der bekannten Zustände solchen Streifen verweigern.

    In Bussen und Bahnen wird die Video-Überwachung gewünscht.

    Klar, damit man auf keinen Fall selbst tätig werden muß, wenn mal wieder Nervensägen und Rüpel nebenan sitzen. Da es diese genauso mit Kameras gibt, sind demnächst alle für Einlaßkontrollen. Gabs ja neulich schon, ohne Schein über einen Test durfte ich nicht mehr mitfahren (= fristlose Kündigung der Dauerkarte). Widerstand hat sich da nicht geregt, der brave Deutsche macht wie befohlen. Und anschließend gibt es sie in Massen, die dieses Mitmachen alles hinrationalisieren.

    Die Zeit der Unschuldsvermutung ist vorrüber.

    Der Omnibusfahrer drückt nichts, es wird permanennt und rundum aufgezeichnet.

    Seit Jahrzehnten zeigen Geschichten und Filme aller Klassen und Qulitäten, die die Gefahren ständiger Überwachung aufzeigen. Und dennoch gibt es Fans, die von Grundrechten nichts halten. Ich hoffe nur noch, das meine Lebenserwartung kurz genug ist, die Folgen nicht mehr voll erleben zu müssen.