Beiträge von udoline

    Selbstverständlich, auch wenn mich zunächst der Titel erfreute.

    Jeder „Radweg“ ist ein Shit-Test. Je unpäßlicher, desto mehr Punkte auf der nach oben offenen Road-To-Hell-Skala. Je mehr Punkte, desto mehr Belehrung und Erziehung als Ausgleich, aber auch desto mehr Gewöhnung und desto mehr Punkte auf der nach oben offenen Stairway-To-Heaven-Skala. Je mehr Demut, desto billiger die Treppe.

    Die Form des Artikels zeigt, wie weit das auch in LU schon fortgeschritten ist. Andererseits sehe ich kauim Wegelchen.

    Straßenschilder im Weg | Besser Helm anziehen: Dieser Radweg in Esch ist ein echter Hindernis-Parcours
    Ein Radweg in Esch sorgt für Probleme. Nutzer müssen Hindernissen ausweichen. Unter anderem wird ein Parkscheinautomat zur Hürde. Oder ein Straßenschild.
    www.tageblatt.lu

    Endlich mal nichts als die Wahrheit, „Besser Helm anziehen: Dieser Radweg in Esch ist ein echter Hindernis-Parcours“, und dennoch nicht vom Postillon.

    Radfahrer stößt mit Hirsch zusammen und stirbt: So kam es zum ungewöhnlichen Unfall
    Bei Berchtesgaden kam es auf der Roßfeldstraße zu einem folgenschweren Unfall. Das war passiert.
    www.pirsch.de

    „Tödlicher Unfall: Radfahrer kollidiert offenbar mit Hirsch“. Praktischerweise wird der Vergleich mitgeliefert.

    Wildunfall mit E-Scooter: Zwei Kinder kollidieren mit Reh
    Ein kurioser Wildunfall ereignete sich jüngst in Baden-Württemberg: Ein Reh verendete nach einem Zusammenstoß mit einem E-Scooter.
    www.pirsch.de

    „Wildunfall mit E-Scooter: Zwei Kinder kollidieren mit Reh“, und überleben.

    Wenn die Freunde des Fahrrad fahrens das wüßten…

    Kettler sagte mal, das ein Kläger im Grunde mit dem Grundgesetz argumentiere. Da hat er recht. Der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz kann nicht einfach so suspendiert werden.

    Zudem muß sich der besagte Satz mit „Sonderwegen außerhalb geschlossener Ortschaften“ und „Radfahrstreifen innerhalb geschlossener Ortschaften“, fragen lassen, wie der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz per Formalie, nämlich ein Ortsschild, entfallen kann. Nach dem Ortsschild könnten ja die Tatsachen weiterhin die gleichen sein, per T50 oder 30 oder sonstwas. Das 10 Meter vorhergehende Verbot wird allein durch das Ortsschild zur Erlaubnis.

    Und morgen kommt der Weihnachtsmann.

    Nur zu. Ich bin das Zentrum der kriegsfreien Zone. Mindestens 20 Kilometer Radius um Oldenburg kannste die Fahrbahnen benutzen, eher 30km. Helpsen, Schauder, habe ich 2 mal auf meiner Webseite. Fahre direkt nach Norden, Delmenhorst oder auch Bremen, und dann in meine Richtung. Dann berichte, ab wo man nicht mehr erzogen wird. Noch etwas höher, Berne, werde ich definitiv in Ruhe gelassen, nur ab und zu mal ein Huper.

    1: Er wechselt nicht Fahrstreifen. Er biegt aber auch nicht ab. Queren tut er ebenfalls nicht, denn er will ja einfach nur weiter der Straße folgen. Was also ist das für ein Vorgang? Wer Querung behauptet, muß darlegen, warum dieselbe Tätigkeit unter anderen Umständen „indirekt links abbiegen“ heißt. Auch wäre die Frage, für wen diese ranpappte Fläche sein soll, ergo, ob sie nicht Teil der Fahrbahn ist, zum rechts am Wartenden vorbei fahren.

    2: Das da Links ist ein Gehweg, auch dem 240er wohnt nicht die Macht des Umgestaltens inne.

    Is übrigens Tempo 50, die werden schon wissen, warum.

    In der von Demokratie geplagten Schweiz gehts auch nicht besser. Damit die lieben Radfahrer nicht hier rüber fahren müssen und nach Westen der Luzernstraße folgen, soll nördlich an der Bahn ein neues separates Wegelchen gebaut (Luterbach) werden, mit Brücke, 4 Millionen CHF, mit Rodung, Fledermäusen, allem pipapo.

    Begründung: „Der Stresspegel für Velofahrende auf diesem Abschnitt – insbesondere im Verkehrsknotenpunkt Chrüzplatz – wird durch den Fachbereich Langsamverkehr des Kantons Solothurn als sehr hoch eingeschätzt.“, mit Chrüzplatz = Kreutzplatz. Nicht nur Streß, auch nicht hoher Streß, sondern das Maximum.

    Kann sich irgendwer denken, wie da wohl Streß entstehen könnte? Oder liegt das an der im Schweizer evolutionär angelegten Langsamkeit? Ja, Thomas, ich weiß: Hetzjagd durch den Hintermann, dafür ist der Schweizer eben nicht gemacht. Oder sollte der Streß etwa durch nur teilweise Beblauung entstehen…

    Wo immer man hinsieht, betreutes Radfahren, betreute Teilnahme am Straßenverkehr. Teleporter überall und jetzt!

    aber hey, ich hatte auch in Hamburg schon Autofahrer, die mir aus dem Innenraum ein "Fahrradstraße!!!!" herübergeblökt haben

    Damit ist der Beweis erbracht, das auch sowas dem Verscheuchen dient.

    „Dagegen hält eine Radfahrerin, die erklärt, noch immer würden zu viele Radfahrer auf der Lutherstraße den Verkehr blockieren“: Radfahrer und Radwegbefürworter sind fast 100% deckungsgleich, man muß nur gezielt genug nachbohren. Der Hauptunterschied zwischen Radfahrern und Radwegbefürwortern liegt darin, daß letztere lauter schreien.

    Wie dummdreist kann man sein als Redakteur?

    Bitte frage den Schmidt, direkt per Mail. Ebenso, warum er das Geschlecht verschweigt.

    Wie hierzugegend ein Fall läuft das Wegelchen stets auf der billigeren Seite. Ich fabrizierte gerade Kettlers Äußerungen zur strafrechtlichen Verfolgung der Verantwortlichen auf meine Webseite. Man müßte den Eltern direkt eine Formulierungshilfe Strafantrag zukommen lassen.

    Oh ja, bitte. Statte dein Auto damit aus und gebe die Anweisung. Bei Mißgeschick aber nicht weinen. Das es nicht klappt, kann man Spielen entnehmen, etwa Elite Dangerous, obwohl die Bedingungen optimal sind, keine optische Erkennung, alle notwendigen Daten direkt ohne jede Ermittlung zur Verfügung, die Umgebung unveränderlich, die Geschwindigkeit auf „Gemütlich“ reduziert. Manchmal gelingt es mir, blind und trotzdem schneller zu landen.

    Tatsächlich geraten real existierende RoboCars angesichts simpelster Sitationen noch immer außer Rand und Band oder schalten einfach ab. Es ist eben doch wesentlich komplexer, als man meint, als man als außenstehender auch nur ahnt. Das wird ein wesentlicher Grund sein, die Städte wieder autogerecht zu gestalten, und zwar brutaler, als es je war, das Verkehrsrecht ebenso. Dann ist Fahrrad fahren endgültig abgeschminkt, Halleluja.

    Aber ja, das wird sich ändern. Es wird schön bei 2 km/h beginnen und über die Jahre langsam steigen, bis es dann bei einer genehmen Geschwindigkeit ankommt, nicht dem physikalisch möglichen, das wohl irgendwann erreichbar sein wird. Nutzen wird man das aber nicht für die Garage, na ja, doch, sondern für die Fahrt, goto autogerechte Stadt.

    Ob ein Roboter es wohl schafft, draußen Fahrrad wie auf einem Lineal gezogen zu fahren? Nur 50 Meter am Stück? Ich glaube, mir gelingt das selten, zufällig, ebenso wie mehrere Sekunden zu stehen. duck.ai sagt: Fahren möglich, wie Mensch vergleichbar, sehr langsam fahren und stehen aber deutlich im Hintertreffen.

    Gut, soweit zur Lage der kommenden Androiden-Nation.

    Mich hat die Todeszone angesprochen, könnte aus Mad Max stammen, na ja, wahrscheinlich aus reichlich Geschichten. Als Motiv würde ich eher den Zuschauer annehmen, der soll Radwege wollen, Wahlkampf eben. Nachtrag: Jetzt verstehe ich das erst. Klar, genau so, 2 Adressaten.

    Gleich mal teilnehmen… No, Anmeldung erforderlich, natürlich über dritte zum Datengrabbeln. Und die Jugend „Welchem Geschlecht gehörst du an oder fühlst du dich zugehörig?“ Mein Geschlecht ist natürlich „Verkehrsteilnehmer“, fehlt, mist. Gut, jedenfalls auch da wieder mehr sprachzerstörte Radwege, unser Ghetto soll schöner werden.

    "Todeszone" - Wie eine Radlerin ihren Arbeitsweg erlebt
    Julia Gais pendelt mit dem Rad zwischen Waldkirchen und Passau. Ihr Arbeitsweg zeigt, wie riskant Radfahren im Alltag sein kann. Warum sie von "halbherziger…
    www.br.de

    „Todeszone“ — Wie eine Radlerin ihren Arbeitsweg erlebt

    „Im Krisenfall bedeutet es den Tod, ich kann nicht ausweichen.“

    100% Propaganda. Und Bernd Sluka macht mit, statt von seiner eigenen Webseite zu zitieren. Den hatte ich damals anscheinend falsch eingeschätzt.

    Die Details sind zu zahlreich, sie hier alle aufzuzählen.

    Und schon kommt die Bestätigung für die Marotte, das andere für die eigenen Entscheidungen verantwortlich sein müssen.

    Pedelec-Sicherheit: Kostenloses Training für über 65-Jährige am 09.09.
    Die Polizei Warendorf schulte 20 Personen praktisch und theoretisch. Weitere Pedelec-Kurse für älter
    www.ad-hoc-news.de

    eMoped-Kurse. Weil Leute mit endlos Zeit nicht gewillt sind, selbst auszuprobieren, selbst nachzudenken, selbst zu beobachten, selbst Schlußfolgerungen zu ziehen, selbst zu üben. Was machen die, wenn sie niemanden finden, der ihnen alles haarklein erzählt? Heulend in der Ecke sitzen? Was die Polizei ihnen da noch rät, ich weiß nicht, ob ich das wissen will, sowas wie „Geben Sie Vollgas und bremsen Sie dann maximal“ wirds schon nicht sein. Aber der Steuerzahler zahlts ja, damit der Teilnehmer auch danach noch wie ein nasser Kartoffelsack drauf sitzt.

    [und mal wieder der ADFC, der damit seine Abkehr von Fahrrad demonstriert]