So steht es in dem bereits weiter oben verlinkten Spiegel-Artikel.
Die Unschuld des Busfahrers am tödlichen Unfall, der Radfahrer kam von links hinten, konnte nur dank der Kameras im Bus bewiesen werden. So stand es in der NWZ. Der Busfahrer hat für die Aufnahme auch nichts drücken müssen, denn er hatte den Radfahrer nicht gesehen. Die NWZ hat dabei die Polizei, bzw. deren Ermittlungen, und das Gerichtsverfahren wiedergegeben, keine warmen Versprechungen. Als hier die Kameras eingeführt wurden, ging es ausschließlich um den Innenraum und den Schutz des Fahrers.
Pustekuchen. Ungefragt wird alles im 15? Meter Radius aufgenommen und gespeichert, soweit es sichttechnisch eben möglich ist. Anderswo eventuell vorhandene Beschränkungen werden aufgehoben werden, denn ein autoritärer Staat braucht permanente Überwachung. Ein Blinder mit Krückstock sieht, was hier vorgeht.
Radverkehr wird gezwungen den Radfahrstreifen zu verlassen
Er will sich zwingen lassen, denn er könnte sich auch angesichts der bekannten Zustände solchen Streifen verweigern.
In Bussen und Bahnen wird die Video-Überwachung gewünscht.
Klar, damit man auf keinen Fall selbst tätig werden muß, wenn mal wieder Nervensägen und Rüpel nebenan sitzen. Da es diese genauso mit Kameras gibt, sind demnächst alle für Einlaßkontrollen. Gabs ja neulich schon, ohne Schein über einen Test durfte ich nicht mehr mitfahren (= fristlose Kündigung der Dauerkarte). Widerstand hat sich da nicht geregt, der brave Deutsche macht wie befohlen. Und anschließend gibt es sie in Massen, die dieses Mitmachen alles hinrationalisieren.
Die Zeit der Unschuldsvermutung ist vorrüber.