Beiträge von udoline

    Reiner populistischer Aktivismus ohne absehbare positive Auswirkung aufs Unfallgeschehen

    Dabei darf man nicht vergessen, daß ein Teil dieser betrunkenen Radfahrer in Wirklichkeit verkleidete Autofahrer sind.

    80% aller Haushalte sind dazu außerstande, allein schon deshalb, weil es ihnen an ausreichender Kenntnis der Verkehrsregeln gerade den Radverkehr betreffend schlicht fehlt.

    Die wenigen für den Straßenverkehr tatsächlich notwendigen und damit grundlegenden Regeln sind so einfach, das fast jedes Alter sie versteht. Das Problem sind nicht diese Regeln, sondern das die Eltern verhindern, das ihr Nachwuchs zum Verkehrsteilnehmer wird. Für dieses Verhindern bildet der Radweg die Grundlage. Wer nie seinen Laufstall verläßt, wird sich nicht in der Welt angemessen bewegen können oder auch nur wollen. Und so fahren die Kinder dem Auto unterwürfig auch auf linken Gehwegen, kreuz und quer, ihre Absichten verheimlichend.

    Da hilft es / kann es helfen, wenn man darauf hinweist, dass Radfahrer auch Teil des Verkehrs sind.

    Nein. Mal unterscheidest du zwischen Verstand und Instinkt/Unbewußt, mal nicht. Dem Weltbild entgegenstehende Fakten interessieren niemanden, wie man anlässlich des in jeder Hinsicht illegalen Angriffs auf den Irak nachträglich feststellte, Telepolis. Und Corona. Und Radwege. Und so.

    Der andere Punkt, der oftmals eine Rolle spielt, ist dass die Leute sich ausgeliefert fühlen und durch eigenes Handeln wenig Einfluss nehmen können

    Sie fühlen sich ausgeliefert, weil sie es so Tag für Tag eingetrichtert bekommen, durch Radwege und Medien. Ausgeliefert fühlen liegt an fehlender Kontrolle.  Wie genau man Autofahrer steuern kann, muß man bloß mal ausprobieren. Doch wird das planmäßig verhindert, durch Radwege, durch Medien.

    weil jeder Engüberholer den Abstand für ausreichend hielt, wenn man ihn darauf anspricht.

    Nachträgliche Rationalisierung. Soweit nicht aus Absicht resultiert nicht „ausreichender“ Abstand aus der Tag für Tag eingetrichterten Unwertigkeit des Radfahrers, nicht aus dem Verstand. Ich fühle mich auch nicht wohl (Instinkt), aber mir macht das nichts aus (Verstand), erst recht halte ich das niemandem vor, und ganz erst recht nicht mit einem Wert, den man zwecks Propaganda beliebig nachträglich festlegt, vor dem Mikrofon und vor der Kamera ist bekanntlich jeder Abstand nicht groß genug.

    Außerdem kann man die Abstände auf andere Weise deutlich wahrnehmbar vergrößern, wie ich hier in Oldenburg dank deren Experiment, das leider nicht wissenschaftlich begleitet wurde, feststellen kann.

    Merkurist

    Zitat

    Die Fahrerinnen, deren Autos den Einsatz behinderten

    Frauen am Steuer. Nun, dann braucht die Feuerwehr bei denen ja auch nicht löschen.

    Es gäbe eine echt ganz einfache Antwort: Kostenwahrheit. Die Halter der behindernden Autos dürfen sich sämtliche aus Einsatz und Brand ergebenden Kosten teilen. Schätzung des Einsatzleiters reicht, die Geschädigten werden sofort bedient. Für Personenschäden gibt es einen weiteren Paragraphen.

    Es tut sich hoffentlich was an der Prävention von Dooring Unfällen.

    Überlebenstechnik als Religion. Schon vor 20 Jahrem meinte jemand,

    Zitat

    „Radfahrer sind durch unvorsichtig geöffnete Autotüren stark gefährdet.“ Und warum sind andere Arten von Fahrzeugen nicht gefährdet? Schon heute lassen sich Türkontakte und Rückleuchten oder Blinker von Pkw über den Bordcomputer so miteinander verknüpfen, dass sie beim Öffnen der Tür ein für Radfahrer sichtbares Warnsignal erzeugen. Sowas hätte man schon vor 100 Jahren bauen können. Nur hilft dem Radfahrer ein Warnsignal, das in dem Moment kommt, in dem auch schon die Türe aufgeht, exakt überhaupt nichts. Aber das läßt sich optimieren: Sensoren an den Türgriffen können der Elektronik bereits die Absicht des Türöffnens anzeigen. Was wiedrum zu Fehlsignalen führt, wenn der Doseninsasse zwar schon mal an den Türgriff faßt, aber noch wartet, bis der von ihm bemerkte Radfahrer vorbei ist. Eine automatische Türverriegelung im Notfall ist ebenfalls möglich. Dann braucht man im Auto so ein Hämmerchen wie sie in Linienbussen hängen, um im Notfall des Versagens des Elektronikplunders wenigstens durch die eingeschlagene Scheibe noch die Karre verlassen zu können.

    Im Grunde bestätigst du damit meinen Satz. „Entspannt“ heißt ja, am Straßenverkehr gerade nicht teilzunehmen, jedenfalls nicht in der erforderlichen Form. Dem entsprechend muß man ihn auch nicht ernst nehmen und kann Radwege durch herabhängendes Gebüsch führen.