Beiträge von geisterradler

    Ich habe einen (sehr sparsamen) Freund, der fährt seinen PH in der Regel ausschließlich elektrisch, die etwa 60km reichen in der REgel, weil halt günstiger. Nur wenns weiter weggeht, dann jammert er wegen tanken.

    Er ist allerdings nicht so sparsam, dass mein Hinweis, mit dem Radl ist noch viel günstiger bei so kurzen Strecken, fruchtet.

    Stimmt, zumal der elektrische Verbrauch gerade im Winter sowohl bei PHEV als auch BEV im Kurzstreckenbetrieb durch die Decke geht, da die Fuhre erst mal aufgeheizt wird. Bedauerlich auch, dass immer nur Geld als Regulativ taugt.

    Frau Schimeyer hat genau meinen Humor: Sie ist krank und rollatort. Und deswegen muss ihr Auto nah am Haus stehen, dass ihre Tochter nicht so weite Wege hat, wenn sie ihre Mutter zum Arzt fährt.

    Ich kann den Ärger ja verstehen, ich frag mich nur warum ein Ordnungsamt 50 Jahre braucht, um zu merken, dass man dort nicht parken kann.

    Machen die dort keine Feuerwehr-Kontrollfahrten, beschwert sich da nie die Müllabfuhr?

    Naja. Vielleicht haben die Leute da vor 50 Jahren noch in ihren Garagen parken können. Vielleicht waren die 3,05m Restbreite auch noch gegeben bei Parken auf der Fahrbahn. Um mal nur bei Kleinwagen zu bleiben, der VW Polo I war 1560mm breit, das aktuelle Modell ist bei 1751mm. Der Lieblingscitypanzer VW Tiguan ist 1859mm breit. Werte vermutlich alle ohne Spiegel. Stellplatznachweis für die Zulassung und gut ist.


    Positivbeispiel das zeigt, warum Überholabstand so wichtig ist.

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    Bei diesen Zitaten geht einem doch der Finger an die Stirne. Im ersten Fall wird zu dichtes Auffahren der Autofahrer ignoriert, im zweiten Fall fragt man sich: Winterdienst, was ist das? Fahrbahn für den Radverkehr - ist das ein Tabu?

    Winterausrüstung wie Spikereifen hätte auch erwähnt werden dürfen. Ist ja gerade bei Glatteis der absolute Bringer - obwohl das natürlich auch Auffährunfälle durch den MIV produzieren könnte, wenn der Radling da auf einmal hart nen Anker wirft.

    geisterradler

    Ich bin da zwiegespalten. Manche Lastenräder/Pedelec (ohne Kennzeichen) haben um die 350 kg Gesamtgewicht. Theoretisch sind auch 450 kg möglich, wobei man dann natürlich weder bergauf noch Bordstein rauf/runter fahren kann. Für mich sind das teilweise Autos in einem rechtlichen Gewand eines Pedelec.
    Wenn so ein Gefährt auf einem benutzungspflichtigen kombinierten Geh/Radweg mit 25 km/h fährt, hat man als Fußgänger schon deutlich mehr Respekt als vor einem "normalen" Radfahrer.

    Ja, sehe ich auch so. Soll auf der Fahrbahn fahren. Und das Rad muss ja noch nicht mal eins von diesen Superheavy Lastenrädern sein. Wenn ich mit meinem Bullit fix und vollgeladen über so einen Handtuchradweg brettern würde, wäre ich auf jeden Fall eine Gefahr für jeden der sich dort bewegt.

    Der Fuss e.V. findet, dass Lastenräder nix auf "Wegelchen" verloren haben - so weit so gut.

    Aber das hier?
    " Auch eine Art Führerschein-Prüfung für Lastenradfahrer schlägt Fuss e.V. vor. "

    Und der ADFC fordert bessere Wegelchen....

    Verband will Lastenfahrräder von schmalen Wegen verbannen
    Mehr Platz für Fußgänger und eine Art Führerscheinprüfung für Lastenradfahrer: Ein Fachverband schlägt vor, den Raum auf Bürgersteigen umzuverteilen und…
    www.spiegel.de

    Demnächst vielleicht noch Kennzeichenpflicht?

    Das Problem mit weg.li ist, dass man einen zusätzlichen Intermediär hat, für den eine Rechtsgrundlage zur Datenverarbeitung bestehen muss.

    Sinnvoller wäre es, die Polizei über Mein Justizpostfach oder per Mail zu kontaktieren (in München hat jede PI eine Mail, zu der man auch anschreiben kann). In ersterem Fall gibt es auch keine Lücke, bei der die Daten unverschlüsselt übertragen werden.

    DAs müsste bei Knölli ja anders sein. Das generiert ja nur eine Mail, die dann über den normalen Mailclient versandt wird. Bliebe noch die Kennzeichenerkennung, falls die nicht on--board läuft.

    Kurze Durchsage vom Bayrischen Falschparkerschutz: Weg.li und Co. nur verwenden, wenn sichergestellt ist, dass
    - ein angemessenes Schutzniveau beim Transport von personenbezogenen Daten über das Internet gegeben ist
    - das eingesetzte EDV-Gerät Sicherheitsmaßnahmen wie automatische Betriebssystem-Updates und Verschlüsselung der Datenübertragung implementiert hat
    - sonstiger Unsinn, der das Anzeigen von Owi verunmöglicht

    Elterntaxis: Fotos von Falschparkern sorgen für Ärger mit Datenschutzbehörde
    Ein Münchner Vater macht vor der Schule seiner Kinder regelmäßig Handybilder von mutmaßlich falsch parkenden Elterntaxis. Die Folge: ein amtliches Schreiben…
    www.spiegel.de

    Köln, Rheinbrücken und die "Radwege" auf diesen - erinnert mich an dieses Video von Marco Laufenbergt:

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    Ist ein paar Meter flußabwärts.

    Da sollte man meinen, das für Preise die vor ein paar Jahren im Bereich Kleinwagen gewesen wären, sinnvolle Tests drin sind. Und - die Branche sollte nach dem Babboe/Carqon//Accel Desaster doch was gelernt haben... Oder sind Addbike da jetzt mit "3000€ Angebot" auf der eher-günstig Schiene, und man hat am falschen Ende gespart? Oder einfach auch ein Problem von "die Stückzahlen sind so gering, da haben wir kein Geld für aufwändigere Tests"?

    Beim Addbike finde ich diesen Tiefeinsteigerrahmen und den Steuerrohrwinkel eher 'wild'. Wenn die Gabel so schräg nach vorn steht, kommt doch bei Unebenheiten richtig Impuls auf das System, gerade bei hoher Beladung, oder?

    Prozess: Ein 16-jähriges Mädchen wurde in Lünen von einem Lkw überfahren und tödlich verletzt.
    Vor dem Amtsgericht Lünen gab es heute ein Urteil im Prozess gegen einen Lkw-Fahrer nach einem tödlichen Fahrradunfall .
    www1.wdr.de

    16 Jähriges Mädchen tot, 18 Monate auf Bewährung. Laut Gerichts-Gutachten hatte der Angeklagte nicht in den Spiegel geschaut. Der Mann hat bereits 20 Vorstrafen, wegen Einbruchs, aber auch weil er betrunken Auto gefahren ist. Das Lüner Amtsgericht verurteilte ihn zu anderthalb Jahren auf Bewährung. Er muss zudem für zwei Jahre seinen Führerschein abgeben.

    ;(

    Am Ende noch sinnvoller als Alufelgen oder Wurzelholzdekor. Wenn die Kohle für Assistenten verbraten wird, bleibt halt für die anderen Dinge weniger über. Und wenn die KFZ dadurch teurer werden, wird die Notwendigkeit einer Anschaffung vielleicht auch in Grenzfällen als nicht mehr so dringend erkannt.

    Fahrer will raus, aber Tür blockiert ist auf dem Niveau von "ich schnall mich nicht an, damit nicht im Auto verbrenne".

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    ET auf der Flucht.

    Das ist ein sehr dümmliches Nachgeplapper der haltlosen Behauptung, die Falschparker-gebühren dienten nur dazu, die Stadtkasse aufzubessern. Völliger Quatsch. Das, was an Parkgebühren hineingeht, reicht nicht dazu aus, das Personal zu bezahlen für diejenigen, die die Ordnungsgelder fürs Parkgebühren zu generieren.

    Falschparker-Kontrollen sind kein "gewinnbringendes Unternehmen", sondern eine teure Zusatz-Subvention des Autoverkehrs auf Kosten aller Steuerzahler. Nach meiner Beobachtung geht es beim Falschparker-Kontrollieren in einem hohen Maß darum, Bezahlparkplätze und Kurzzeitparkplätze freizuhalten von Leuten, die dort ohne Parkscheibe oder ohne Parkschein parken wollen.

    So soll verhindert werden, dass in der Innenstadt überall dauerhaft Autos hingestellt werden, wie es in Wohngebieten oft der Fall ist, wo oft wochenlang Autos am Fahrbahnrand stehen, ohne bewegt zu werden.

    Das die Verfolgung von Parkverstößen nicht kostendeckend ist, ist politisch gewolltes Elend. In den Niederlanden ist dem garantiert nicht so. Und sowohl die Nutzung von Scancars als auch die Anhebung der Geldbussen auf einen sinnvollen Betrag würden diesem Umstand direkt abhelfen. Muss man nur machen.

    Der Titel trifft es ganz gut. Man schaue sich diesen Teil der Straße auf Streetview an. Den Satz mit "wir achten drauf, dass das Kinderwagen und Rollis durchkommen" ist mal sicher nicht von der Realität gedeckt. Interessant auch die Anordnung des Behindertenparkplatzes - wenn dort ein etwas breiteres Fahrzeug steht, kommt auf dem Gehweg niemand mehr durch. Auf die Idee, dass man auf dieser Straße nicht auf beiden Seiten parken kann, kommt irgendwie keiner.


    Street View-Ansicht von „Marienberger Str.“ · Google Maps
    65936 Frankfurt am Main West
    www.google.com