Ich finde es aber auch davon unabhängig gar nicht so einfach zu entscheiden:
Wenn ich einfach nur von A nach B möchte, nerven mich diese Hügel auch. Wenn ich aber im Wandermodus fahre, finde ich die Führung etwas losgelöst von der Fahrbahn angenehmer.
Die Meinung teile ich zwar, aber das halte ich ja noch für eine andere Fragestellung. In diesem Fall sind die Wege ja als straßenbegleitend angelegt, folgen aber nicht dem Höhenprofil der Fahrbahn — und das ist dann bei beiden Arten der Fahrt, also der gemütlichen Wanderfahrt oder der schnelleren A-nach-B-Fahrt eher anstrengend, finde ich.
Der offenbar allenfalls torkelradelnde Bürgermeister findet aber, dass man die Buckel beim Fahren kaum merkt
Mal eine ähnliche Frage in diesem Zusammenhang: Wurden in der Vergangenheit an außerörtlichen Straßen die Geh- und Radwege erst später angelegt oder direkt aus Kostengründen irgendwie durch die Landschafft drappiert, um die teuren Einschnitte in die hügelige Landschaft einzusparen?
Das fällt mir bei außerörtlichen Touren jedes Mal wieder auf: Während die eigentliche Fahrbahn quasi gradlinig durch die Landschaft gelegt wurde, folgt der benachbarte Geh- und Radweg quasi jedem Hügel, von denen es sogar in Schleswig-Holstein eine Menge gibt, und führt an jedem einzelnen Baum vorbei. Ich würde ja tippen, dass man den Trog für die Fahrbahn damals nicht noch um zwei Meter verbreitern wollte oder den Radweg erst im Nachhinein daneben gelegt hat. Und so geht es dann für Radfahrer unablässig auf und wieder ab und wieder hoch und wieder runter.
Im niedersächsischen Teil der Bundesstraße 4 wurden in der Vergangenheit auch einige Radwege neu errichtet, die eigentlich ganz gut zu fahren sind, aber auch jedem Hügel hoch und runter folgen und außerdem nicht nur schützenswerten Bäumen, sondern quasi jedem Maulwurfshügel ausweichen:
Bei neuen Radwegen ist mir schon klar, wie das wohl passiert sein wird, aber wie ist das mutmaßlich bei älteren Wegen abgelaufen?
Das man nie umgeleitet wird, auch nicht über ungewöhnliche Strecken. kann man nicht sagen.
Das kommt ja auch immer drauf an — in Hamburg wird beispielsweise der RE 70 hin und wieder mal über die Güterumgehungsbahn umgeleitet. Wie man bei Google sehen kann, ist das ein nicht unerheblicher Umweg auf einer zum Teil nur eingleisigen Strecke. Das geht dann also auch nur zu Zeiten, in denen dort kein Güterverkehr rollt und dann auch immer nur für Züge des RE 70, die an beiden Seiten der Strecke warten müssen, bis der jeweilige Gegenzug durch ist.
Und natürlich wäre es cool, wenn bei einer Sperrung in Elmshorn ganz einfach die Züge wenden, durch den Hauptbahnhof fahren und dann ab Bad Oldesloe oder Lübeck nach Kiel fahren. Das scheitert nur schon daran, dass die beiden Nebenbahnen nicht elektrifiziert sind und wie es die Tradition in den letzten Jahrzehnten verlangt hat, wurden entlang der Strecken jegliche Weichen und Ausweichmöglichkeiten zugunsten finanzieller Einsparungen abgebaut. Da kommt man also gar nicht mehr vorbei.
Leider überwiegt in der konkreten Situation oft der Ärger, so dass Überlegungen für ein nachhaltiges Verkehrskonzept unterbleiben.
Genau das meine ich: Natürlich sind die Fahrgäste frustriert, wenn der Zug voll ist oder ausfällt oder eine Strecke gesperrt wird. Für den Laien ist es ja auch gänzlich unverständlich, warum nicht einfach noch ein paar Wagen angehängt werden können oder man woanders lang fährt. Aber im Endeffekt lässt sich beinahe jedes dieser Probleme wieder auf unsere Begeisterung aus den 70ern zurückführen, möglichst viele Bahnstrecken stillzulegen oder abzubauen.
Was genau verhindert eigentlich im Schiffbeker Weg die Fahrbahnbenutzung durch Radler (außer das Brett vorm Ko^h^h^h dem Rückstau, den man ggf. links überholen kann...)?
Ich vermute mal, es ist ähnlich wie auf der Kieler Straße. Man kann zwar auf der Fahrbahn radeln, wird aber von den übrigen Verkehrsteilnehmern nicht unbedingt freundlich behandeln. Unsereins löst das eventuell mit einem dicken Fell, andere bleiben offenbar lieber auf der brüchigen Radverkehrsinfrastruktur oder rollen auf dem Gehweg herum.
In dem Bericht werden Radfahrer erwähnt, die sich über die Verkehrsführung an der Unfallstelle beschweren, der Radverkehr würde dort über einen Grünsteifen geführt, anschließend müsse man wieder zurück auf die Fahrbahn fahren. Einen Gehweg gäbe es zwar auch, der wäre aber so schmal bemessen, dass man noch nicht einmal sein Rad nebenher schieben könne. Ich kann mir das nicht so richtig vorstellen, hat jemand zufällig ein paar Fotos von der Stelle zur Hand oder könnte am Sonntag welche schießen?
Dann kommt noch die Polizei zu Wort, die ja als Straßenverkehrsbehörde eine nicht unerhebliche Verantwortung trägt, dass die Radverkehrsinfrastruktur in Hamburg so ist wie sie ist. Und die Polizei meint:
Zitat
Aus Polizeikreisen heißt es dagegen, Radfahrer hätten zum Beispiel auch die Möglichkeit, vorher die Straßenseite zu wechseln und ein Stück auf der linken Fahrseite zu schieben.
Pardon, aber das bringt mich echt auf die Palme. Die Hamburger Polizei stellt zwar die Straßenverkehrsbehörde, aber ich habe immer wieder dein Eindruck, dass bei der Hamburger Polizei so gut wie kein Mitarbeiter der Straßenverkehrsbehörde auch mal mit dem Rad fährt. Wenn ich mit dem Rad unterwegs bin, egal ob zur Arbeit, zum Einkaufen oder zum Freibad, dann will ich nicht regelmäßig absteigen und schieben, sonst kann ich mir das Radfahren ja auch sparen.
Als ich noch in Hamburg gewohnt und täglich einen Arbeitsweg von neun Kilometern pro Richtung bestritten habe, wurde ich nicht nur auf der Kieler Straße, sondern regelmäßig auf anderen Straßenabschnitten mit Arbeitsstellen beglückt, die gänzlich ohne Radverkehrsführung auskamen. Und wenn ich dann nachfrage, warum das so ist wie es ist, dann höre ich mir an, es wäre nicht genügend Platz vorhanden. Tja. Weil man eben weder fünf Parkplätze auf dem Seitenstreifen in einen Notweg umwandeln möchte noch womöglich einen von zwei Richtungsfahrstreifen. Und einfach auf der Fahrbahn zu fahren ist insbesondere bei mehrstreifigen Fahrbahnen nicht jedermanns Sache, da passieren dann solche Manöver wie am Schiffbecker Weg und am Ende ist einer tot. Wow.
Aber im Endeffekt sollen Radfahrer andauernd absteigen und schieben, weil man dem Auto keinen Platz wegnehmen möchte, nicht einmal temporär für ein paar Tage oder Wochen. Aber wenn ich mal grob überschlage, wie oft ich auf meinem Arbeitsweg absteigen und schieben hätte müssen, wäre ich bestimmt locker doppelt so lange unterwegs gewesen. Und dann kann ich auch gleich ins Auto oder in die Bahn steigen, da gibt man sich wenigstens einigemaßen Mühe, mich zeitnah ans Ziel zu bringen.
Parallel zum Konjunkturprogramm der Bundesregierung hat das Land Schleswig-Holstein heute seine Klimaschutzförderungen vorgestellt. Gefördert werden unter anderem Solarzellen, nicht-fossile Heizungen, Ladepunkte für E-Fahrzeuge — uuuuund Lastenräder.
Nordrhein-Westfalen förderte mit maximal 30 Prozent der Anschaffungskosten und maximal eintausend Euro, Hamburg spendierte sogar 2.000 Euro für E-Lastenräder und 500 Euro für normalbetriebene Lastenräder.
Vielleicht wissen die Schleswig-Holsteiner nicht, wie viel ein Lastenrad kostet. Grundsätzlich scheint man unter 2.000 Euro eher eine Sparversion mit günstigen Komponenten und ohne Lichtanlage zu bekommen, so richtig interessant wird die Sache wohl eher erst ab 3.000 Euro, mit Elektroantrieb eher ab 4.000. Und dann wird auch nur maximal die Hälfte des Anschaffungspreises gefördert, als ob es irgendwelche Lastenräder unterhalb von 800 Euro gäbe.
Das eBullit E6100 Gates Alfine 11 Bluebird, für das ich mich interessiere, liegt mit 6.305 Euro in weiter Ferne. Hätte mir das Land 2.000 Euro dazugegeben, hätte ich zugeschlagen, mit 400 Euro eher nicht. Das e-muli mit Gates-Riemen und Alfine 11 liegt immer noch bei 5.415 Euro. Das günstigste Lastenrad mit Dynamobeleuchtung, das ich aufgetan habe, ist das Babboe Big mit 1.499 Euro. Das ist aber als Dreirad eher nicht so mein Fall. Sobald aber ein Motor dazukommt, den ich bei einem Lastenrad dann doch für einigermaßen brauchbar halte, kommen gleich lockere zweitausend Euro drauf. Selbst das zweite auf der Förderungswebseite abgebildete Rad, das ich für ein Yuba Mundo halte, kostet mutmaßlich über viertausend Euro.
Das ist halt so wie bei der Corona- oder Abwrackprämie für Autos: Eine Prämie von zwei- oder fünf- oder zehntausend Euro ist zwar nett, hilft aber im Endeffekt auch nur denjenigen, die sowieso genügend Geld für einen Neuwagen haben, in deren Preisklassen die Finanzspritze dann nur zehn Prozent ausmacht. In meinem Beispiel mit dem Bullit macht die Förderung dann 6,4 Prozent aus, beim Babboe Big immerhin 26,7 Prozent.
Ich weiß nicht — ich habe den Eindruck, angesichts der Höhe der Förderung als auch der Deckelung auf die Hälfte des Anschaffungspreises wusste man beim Land wohl nicht, wie viel Fahrräder oder Lastenräder kosten. Das ist in unserer Gesellschaft auch nichts ungewöhnliches, ich kann mich noch gut an das Entsetzen meiner Kollegen vor acht Jahren erinnern, als ich ankündigte, 749 Euro für ein ordentliches Fahrrad auszugeben. Die 400 Euro nimmt dann gerne mit, wer sich ohnehin ein Lastenrad kaufen möchte oder gerade gekauft hat, denn die Förderung gilt sogar rückwirkend bis zum 1. Januar, aber einen Ansporn zur Anschaffung eines Lastenrades, um das Auto häufiger stehenzulassen sehe ich darin jetzt nicht unbedingt — obwohl das ja eigentlich das Ziel der Förderung war:
Eine Umstellung der individuellen Mobilität ist ein wichtiger Beitrag zur Mobilitätswende. Elektronisch betriebene Lastenräder sind eine umweltfreundliche Alternative zu Verbrennungsmotoren und sogar zum öfentlichen Nahverkehr. Die Lastenfahrräder werden mit maximal 400 Euro bezuschusst, maximal können 50 Prozent der förderfähigen Kosten erstattet werden.
Im Prinzip gibt es durch die geplante Senkung der MWSt von 19% auf 16% eine Kaufprämie auf alles, also auch auf Verbrenner.
Es tauchen im Netz ja so langsam die ersten Analysen auf und es scheint, dass nach wie vor primär jene Bevölkerungsgruppen profitieren, die ohnehin schon keine nennenswerten Geldsorgen haben.
Ich würde tippen, dass die Nummer mit der Umsatzsteuer eine Art Deal zwischen SPD und CDU war, um quasi die Coronaprämie für Kraftfahrzeuge hinten rum einzuführen. Größere Innovationen hinsichtlich Umwelt- und Klimaschutz finden sich da ja eigentlich auch nicht.
Eine wirkliche Richtungsänderung hat also eher nicht stattgefunden. Wir fahren jetzt eventuell nicht mehr ganz so schnell in die falsche Richtung, aber man muss sich wohl schon darüber freuen.
Ich weiße mal kurz einen Moment vom Thema ab, denn heute trug sich mal wieder ein Schauspiel zu, bei dem man froh sein muss, entweder ein Auto zu besitzen und/oder zu Hause arbeiten zu können.
Um 16:07 Uhr wurde von einem schweren Unwetter gewarnt, das heute durch Hamburg und das südlich Schleswig-Holstein ziehen sollte:
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Anderthalb Stunden später zerlegt sich unabhängig vom Unwetter das Stellwerk in Elmshorn:
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Es folgen die üblichen Maßnahmen, die einzelnen Linien werden in einen nördlichen und einen südlichen Teil gebrochen, Fahrgästen werden die Umleitungen über Bad Oldesloe und Lübeck nahegelegt. Die Umleitungen sind wie jedes Mal für die Katz, denn von Bad Oldesloe nach Neumünster und von Lübeck nach Kiel fahren ein, beziehungsweise zwei LINT 41 pro Stunde. Da sollen dann die Fahrgäste von zwölf Doppelstockwagen und ungefähr 16 normalen Wagen plus die Fahrgäste von zwei ICEs einsteigen.
Ich bin in der Vergangenheit in solchen Fällen einfach bockig im Bureau geblieben, anstatt mir die Umwege anzutun und mehrere Stunden in Bad Oldesloe oder Lübeck mit aberhunderten weiteren Fahrgästen auf einen schmalen Platz im Zug zu warten.
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Und dann haben wir jetzt noch eine Pandemie. Den aufgeregten, beziehungsweise absolut angepissten Beiträgen in den gesellschaftlichen Netzwerken zufolge wurden Fahrgäste eindringlich gebeten, die kleinen LINTs nicht rappelvoll zu quetschen, es wurde wohl mehrfach tatsächlich versucht, die Züge maximal zur Hälfte zu füllen. Und dann steht man da inmitten eines Unwetters auf Bahnsteigen, die aus Kostengründen zu einem Drittel überdacht sind und Wartehallen, die aus Kostengründen seit Jahren geschlossen sind, und darf sich dann ausrechnen, ob man wohl in fünf oder erst in neun Stunden in den Zug nach Hause reinkommen wird. Oder man hat das Glück ein Taxi zu erwischen. Oder hat zufällig einen fliegenden Teppich dabei.
Mit dem Schienenersatzverkehr zwischen Elmshorn, Pinneberg und Hamburg war es wohl ebenso abenteuerlich, angeblich haben die dort einsetzten Busse teilweise nur zwölf Fahrgäste transportiert, damit die Abstandsregeln eingehalten werden könnten.
Was bin ich froh, dass ich von zu Hause arbeiten kann.
Aber es zeigt eben die Problematik der öffentlichen Verkehrsmittel auf: Die Sache mit vielen Menschen in einem engen Fahrzeug ist schon schwer genug, aber sobald dann ein Problem im Betrieb auftritt, bricht das ganze System zusammen. Abstandsregeln und Infektionsschutz passen einfach nicht zu öffentlichen Verkehrsmitteln.
Edit: Der Zugverkehr im Bereich Elmshorn ist immer noch gestört und man kann die Zeit weiterhin in vollen Zügen genießen. Sofern man denn vom Zugpersonal reingelassen wird.
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Wenn ich die Meldungen in den gesellschaftlichen Netzwerken verstehe, sind aufgrund der Corona-Eindämmungsmaßnahmen noch nicht alle Fahrzeuge im Einsatz und es bleiben wohl gerade hinsichtlich der verringerten Kapazität zur Wahrung der Abstände eine ganze Menge Pendler an den Bahnsteigen zurück.
Und dann stellt sich als Arbeitnehmer schon die Frage: Will man dem Arbeitgeber regelmäßig erklären, warum man es trotz einigermaßen pünktlich fahrender Züge nur mit mehrstündiger Verspätung zum Arbeitsplatz geschafft hat — oder steigt man einfach ins Auto und stellt sich diese Frage nicht?
Heute kommt dann also die heiß erwartete Coronaprämie für Autos und noch mehr Autos. Sogar Verbrennungsmaschinen, die die ab nächstem Jahr gültigen Grenzwerte deutlich überschreiten werden, und Neuwagen, die in einer Preisklasse liegen, dass deren Zielgruppe ohnehin nicht auf eine Prämie angewiesen sein wird, haben noch Anspruch auf finanzielle Unterstützung.
Mehrwertsteuersenkung, Kinderbonus, Hilfen für Kommunen – und keine Kaufprämie für Verbrenner: Union und SPD haben sich auf ein 130-Milliarden-Euro-Paket verständigt, mit dem die Coronakrise bewältigt werden soll.
Keine Kaufprämie für Verbrenner? Ich hielt dieses Ergebnis für dermaßen unwahrscheinlich, dass ich das gar nicht glauben mag. Die CDU war dafür, ein Teil der SPD war dafür, haben sich jetzt Bundesumwelt- und Bundesfinanzministerium tatsächlich durchgesetzt?
Der Unfall hat sich offenbar hier ereignet. Die Radfahrerin war auf einer der neuen Popup Bike Lanes unterwegs,, der Lastkraftwagen nebenan auf der Fahrbahn. Die Straße ist quasi schnurgerade bis zum Horizont, man kann ewig weit schauen, aber trotzdem passieren solche Unfälle.
Dann schaue ich mir die Bilder vom Unfallort an und stelle fest: Der Lkw ist wohl nach jetzigen Erkenntnissen nicht mit einem Abbiegeassistenten ausgestattet, wohl aber mit einem Ich-gucke-nicht-Aufkleber:
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Das will einfach nicht in meinen Kopf. Wir geben Geld aus und beschenken Lkw-Fahrer mit diesen dreieckigen Schildern, die so ein bisschen was mit Schuldumkehr mit sich bringen, anstatt zum vorsichtigen Abbiegen zu mahnen oder gar Abbiegeassistenten einzuführen.
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Ich würde da ja glatt diese ganzen supergeilen Zweirichtungsradwege nominieren, die ja seit einigen Jahren in Hamburg im Bereich von Arbeitsstellen angelegt werden. Das klingt dann immer so, als ob diese provisorischen Verkehrsführungen nur für ein paar Wochen blieben, aber den Kram an der Kieler Straße genießt man ja auch schon seit zweieinhalb Jahren.
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Neu ist auch die Radwegbenutzungspflicht, die vorschreibt, dass Radfahrer einen vorhandenen Radweg nutzen müssen und ihnen dort das Fahren auf der Straße verboten ist.
Und das hat man dann als Radfahrer wieder als Problem an der Backe: Irgendjemand sieht durch die Windschutzscheibe einen Radweg (oder etwas, das er für einen Radweg hält) und fühlt sich nun umso mehr zu Belehrungen, Hupen oder Scheibenwaschwasserspritzen legitimiert, denn schließlich sagt ja sogar die Polizei, dass ein Radweg, wenn er vorhanden ist, „verwendet“ werden müsse.
Und wenn man dann zwecks Anzeigeerstattung bei der Polizei auftaucht, heißt es dort womöglich auch: Wenn ein Radweg vorhanden ist, muss dieser, (sic) verwendet werden.
Am Steinadlerweg in Hamburg-Billstedt wurde ein Radfahrer offenbar von einem Lastkraftwagen überfahren; er starb noch am Unfallort. Genaueres weiß man allerdings noch nicht: Fahrradfahrer von Lkw überrollt und getötet
Heute kommt dann also die heiß erwartete Coronaprämie für Autos und noch mehr Autos. Sogar Verbrennungsmaschinen, die die ab nächstem Jahr gültigen Grenzwerte deutlich überschreiten werden, und Neuwagen, die in einer Preisklasse liegen, dass deren Zielgruppe ohnehin nicht auf eine Prämie angewiesen sein wird, haben noch Anspruch auf finanzielle Unterstützung.
Außer der Automobilindustrie und der Bundesregierung möchte aber quasi niemand diese Prämie. Klar, Klimaschützer lehnen eine solche Prämie ohnehin ab, aber sogar Ökonomen, ja sogar in den einschlägigen Fridays-For-Hubraum-Stammtischgruppen konnte sich niemand für diese Prämie erwärmen.
Da drin wurde im wesentlichen darüber berichtet, dass Klimaanlagen, die horizontale Luftströme erzeugen die Verbreitung von Krankheitserregern im speziell untersuchten Fall den Corona-Virus von einer Person auf andere begünstigen. Genau dieser Hinweis von dir hatte mich ja neugierig gemacht und veranlasst mal selbst in einem Eisenbahnwagen nachzuschauen, wie dort die Strömungsverhältnisse sind.
Ehrlich gesagt würde ich ja gerne erst einmal in die Verlegenheit kommen, mir über horizontale oder vertikale Luftströme bei Klimaanlagen Gedanken machen zu müssen. Wenn ich an den letzten Sommer zurückdenke, bin ich mindestens zwei Mal pro Woche mit Zügen gefahren, bei denen die Klimaanlage defekt war. Und in dieser empirischen Statistik sind nur jede Zugfahrten enthalten, bei denen es draußen heiß genug war, um eine Klimaanlage zu bemerken, und die nicht am späten Abend stattfanden, wenn es ohnehin schon kalt war.
Den Rest kannst vermutlich dem Lack gegenüber ignorieren.
Naja, außer dass sich mit etwas Pech ein Pilz drin festsitzt, der am Zucker nascht und dabei den Lack aufsprengt. Irgendwo anders habe ich noch gelesen, dass in den Zuckertropfen Alkohol gäre, der dann den Lack angreift.
Andererseits: Wenn man sich im Internet zu diesen Themen informiert, dann hat man schon den Eindruck, dass man weder Fahrräder noch Autos draußen abstellen könne und ganz offensichtlich ist die Problematik so groß ja nicht.