Beiträge von Malte

    Was fällt euch beim Betrachten dieser Werbeanzeige auf?

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    Die Halterung 108 ist die ganz links im Bild:

    Ich weiß nicht — ich würd’s an deiner Stelle glatt riskieren, wenn du keine Sorge wegen der Gabel oder des Gewichts hast. Hättest du jetzt eine der mittigen Halterungen zugewiesen bekommen, hätte ich da größere Bedenken, ob du da dein Rad ohne große Kraftanstrengungen mit breitem Lenker rein kriegst.

    Die Reifen müssten eigentlich nach meiner Beobachtung im Fahrradabteil gerade eben so passen, notfalls lässt du tatsächlich ein bisschen Luft raus — auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen. Ich hätte eher wegen des breiten Lenkers Sorgen, denn wenn du in Düsseldorf einsteigst, ist der ICE ja schon eine Weile unterwegs, insofern könnten sich da schon Räder links und rechts neben deinem Stellplatz befinden.

    Ansonsten: Welche Stellplatznummer hast du denn? 101, 102, 107 und 108 sind vertikale Halterungen, da hättest du mit deinem breiten Lenker vermutlich weniger Probleme, wobei dann wiederum die Frage ist, ob deine Federgabel die in ungesunder Richtung wirkende Belastung von 27 Kilogramm leiden mag. 103 bis 106 sind horizontale Halterungen, da wird’s meistens etwas enger.

    Der Kieler Schrevenpark liegt im Westen der Stadt und ist ungefähr das Ausflugsziel für jene Kieler, die es im Sommer nicht an den Strand geschafft haben. Um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen und den Radverkehr zu fördern, wird dort Stück für Stück eine Fahrradstraße eingerichtet. Um den Park herum gab es bisher einen umlaufenden Fuß- und Radweg, daneben eine Fahrbahn mit Kopfsteinpflaster.

    Bislang war das eher so eine Sache mit einem benutzungspflichtigen Radweg in einer Tempo-30-Zone. Gemeinsam auf ein Bild kriegt man es leider nicht so oft…

    … hier aber schon. Fahrradstraße und Tempo-30-Zone im Vordergrund, benutzungspflichtiger Radweg im Hintergrund. Kraftfahrzeuge und Krafträder sind… in dieser Fahrradstraße nicht erwünscht? Hä? Das ist wohl eher ein Scherz als ernst gemeint.

    Die ganze Sache ist natürlich wieder schier fantastisch.

    Also gut, jetzt gibt es hier im Bereich ein bisschen mehr Fahrradstraße. Fahrradstraße meint hier aber auch nur das übliche: Ein Parkplatz mit einem Fahrradpiktogramm in der Mitte. Dass hier zu zweit nebeneinander mit dem Rad gefahren werden kann ist wohl eher nicht anzunehmen:

    Blick in die Gegenrichtung: Im Bereich des neu freigegebenen Teilstücks der Fahrradstraße gibt es jetzt so etwas. Fangen wir mal von rechts an: Hier ist eine Fahrradstraße, die aber an dieser Stelle plötzlich nicht für den Kraft- und Kraftradverkehr freigegeben ist. Im Gegensatz zu dem obigen Foto handelt es sich an dieser Stelle wohl um keinen Scherz, sondern eher um ein Versäumnis. Dass in dieser üppig mit Parkplatzen gesegneten Straße kein Kraftverkehr stattfinden soll, halte ich für schwer vorstellbar.

    Was haben wir als nächstes? Eine für Fußgänger durchlässige Sackgasse. Toll. Offenbar wurde das falsche Schild bestellt, denn im Hintergrund lockt die rote Spardose mit „Radfahrer frei“.

    Immerhin: Modale Filter funktionieren in Kiel und werden auch gerne und häufig eingesetzt. Es ist nicht alles schlecht an dieser neuen Beschilderung, aber manches etwas verwunderlich. In der Gegenrichtung sieht das nämlich so aus: Hier gibt es also eine Fahrradstraße, die aber nicht für Radfahrer gilt. Da kann man echt nur gratulieren: Guckt sich die fertige Beschilderung denn wirklich keiner mehr an?

    Dafür fehlt hier wieder irgendeine Art von Freigabe für den Kraftverkehr:

    Weiter hinten folgt dann wieder der bisherige benutzungspflichtige Radweg ab der Kreuzung, die oben abgebildet wurde.

    Die Rückseite des modalen Filters wirkt ein bisschen lustig, weil da ja gar keine Kraftfahrzeuge passieren können und Radfahrer sowieso nicht, denn die müssen an dieser Stelle ja noch den tollen Radweg benutzen. Natürlich ist das trotzdem eine sinnvolle Beschilderung, weil hier nunmal eine Fahrradstraße beginnt, nur kann hier tatsächlich niemand vorbeikommen, den das so richtig interessieren könnte.

    Das gilt auch die Abseprrung an der Grenze zwischen Geh- und Radweg nebenan. Der Radweg ist mit Zeichen 237 beschildert, hier sind also erst einmal gar keine Füße vorgesehen. Fußgänger kommen also nie in den Genuss dieser Beschilderung, außer sie laufen ordnungswidrig auf dem Gehweg herum — oder Radfahrer steigen an dieser Stelle ab, um weiter auf dem Gehweg zu schieben. Dort wurden auch mühsam die Fahrradpiktogramme aus dem Gehweg entfernt.

    Es ist aber sowieso nicht so richtig klar, ob man hier wirklich einen reinen Radweg beschildern wollte und Fußgänger grundsätzlich die Wege durch den Park nehmen sollen oder ob eigentlich ein gemeinsamer Fuß- und Radweg, also irgendwas mit Zeichen 240 angedacht war:

    Schon wieder so eine lustige Stelle: Es folgt ein weiterer modaler Filter, darum handelt es sich um eine Sackgasse, die aber von Fußgängern durchquert werden kann. Fußgänger können aber dieses Schild eigentlich nie sehen, denn sie dürfen weder auf der Fahrbahn noch auf dem benutzungspflichtigen Radweg laufen. Und natürlich ist es ein bisschen witzig, dass der modale Filter nicht für Fahrräder durchlässig sein soll:

    Das ist übrigens ebenjener modaler Filter. Ganz schön viel Blech dafür, dass es sich um eine Fahrradstraße handeln soll.

    Aber: Es ist immerhin ein guter Anfang. Und wenn man die Beschilderung noch einigermaßen ordentlich hinbekommt, gibt’s auch keine Missverständnisse mehr.

    Beim Betrachten der Pläne vom Gleismannsbahnhof fiel mir auf: Die Straßenführung war nach dem Krieg noch ganz anders, es gab noch gar nicht die vielen Brücken über die Süderelbe, sondern nur die Alte Harburger Elbbrücke mit der Straßenbahn und die Brücke des 17. Juni. Die Straßenbahnlinien fuhren 1955 über den Veritaskai und den Kanalplatz — also auch über diese Brücke.

    Ein paar Zentimeter „Gleis“, sofern man es denn als solches Bezeichnen möchte, sind auch heute noch sichtbar — fünfzig Jahre nach Ende der Straßenbahn in Harburg.

    In der Harburger Jägerstraße wird momentan gebaut — und es kamen ein paar alte Straßenbahngleise ans Tageslicht, wurde in einer Gruppe auf Facebook gemeldet. Ich war am Sonnabend sowieso in Hamburg unterwegs und habe mir einen kleinen Ausflug nach Harburg gegönnt. Weil ich mit meinen dicken Fingern meine Kamera falsch bedient hatte, war ich gleich zwei Mal dort und traf sieben weitere Fotografen, die von den Straßenbahngleisen angelockt wurden.

    Hier erkennt man schon zwei auffällige gepflasterte Reihen im verdächtigen Abstand von 1,435 Metern.

    Blick Richtung Süden: Die angekündigten Gleise:

    Den Rest der Gleise Richtung Innenstadt wurde wohl beim Einbau des Kanalisationsdeckels entfernt.

    Noch ein paar Eindrücke:

    Ob hier im weiteren Verlauf wohl noch mehr kommt?

    Soweit ich es nachvollziehen kann, handelt es sich hier um die Endhaltestelle Rönneburg, den südlichsten Punkt des gesamten Hamburger Straßenbahnnetzes. 1958 fuhr hier noch die Linie 13 von Rönneburg nach St. Pauli, 1962 wurde endete nach einigen Linienzusammenlegungen und -kürzungen die Linie 11 aus Lurup, dann wohl irgendwann die Linie 12. 1971 war hier wohl Schluss mit der Straßenbahn, stattdessen fuhren die damals als besonders modern und fortschrittlich Dieselbusse zum Bahnhof Harburg, wo dann in die Bahn nach Hamburg umgestiegen werden durfte.

    Die Endhaltestelle Rönneburg war offenbar als Wendedreieck ausgelegt, die Straßenbahn fuhr also nur einige Meter in diese Straße rein, wendete dann und fuhr zurück in die Innenstadt:

    Auf YouTube gibt es ein tolles Video aus dem Jahr 1971, das eine der letzten Fahrten der Straßenbahnlinie 11 in der Jägerstraße zeigt: Hamburger Straßenbahn Linie 12 in Hamburg Harburg 1971

    Ab Minute 1:10 ist die Bahn gerade in die Jägerstraße eingebogen. Im Hintergrund ist der Betriebshof 26 zu sehen, der heute als Busdepot dient. Bei Minute 1:27 ist die Endhaltestelle Rönneburg zu sehen, das Gebäude im Hintergrund steht heute noch. Ab 1:56 wendet die Bahn hier. Ab 2:15 ist wieder die Jägerstraße zu sehen, es gab dort auf der anderen Seite ebenfalls ein Gleis, das aber wohl schon vor längerer Zeit entfernt wurde. Anschließend geht es wieder zurück in die Innenstadt.

    Der Kieler Grasweg war früher ein Industriegebiet am Kieler Güterbahnhof West, parallel zur Veloroute 10, die auf der alten Güterbahntrasse errichtet wurde. Mittlerweile habe sich dort verschiedene Betriebe angesiedelt, unter anderem ein Café, eine Discothek mit Kino und Restaurant, eine Kletterhalle, ein Fitnessstudio, diverse Werkstätten, Dienstleistungsbetriebe, Autohäuser und so weiter und so fort.

    Der Kraftverkehr durfte bislang quasi parken wo er wollte, Fußgänger konnten dann sozusagen selbst sehen, wo sie abbleiben. Das wurde nun geändert, der ehemalige Parkplatz mit wassergebundener Oberfläche wurde nun zu einem Gehweg mit Findlingen zur Abwehr von Kraftfahrzeugen.

    Soweit, so gut, der Rest ist mal wieder der Hit. Die Beschilderung ist nicht so gelungen.

    Eigentlich gilt im Grasweg Tempo 30. Ich bin mir nicht sicher, ob man eigentlich eine Tempo-30-Zone einrichten wollte, denn dieses Streckenverbot gilt natürlich nicht mehr nach dem Abbiegen in eine andere Straße des weit verzweigten Gewerbegebietes. Das ist jetzt aber sowieso egal, denn seit ein paar Wochen prangt vor dem Zeichen 274-30 ein… falsch herum aufgestelltes Zeichen 308 mit einer Warnung vor Fußgängern. Ich weiß nicht, worüber ich mich eher wundern sollte: Dass dieses Schild auch mehrere Tage nach Abschluss der Arbeitsstelle und der damit einhergegangenen Engstelle noch nicht abgebaut wurde oder dass sich einfach niemand darüber wundert, dass Zeichen 308 verkehrt herum montiert zu haben.

    Weiter geht’s. Ein Schraubendreher war wohl auch nicht aufzutreiben, denn das Zeichen 315, das das Parken auf dem Gehweg erlaubte, wurde lediglich überklebt. Ich möchte glatt sagen: Immerhin.

    Kurz darauf kann man dann sowas bestaunen. Was soll mir das sagen? Pardon, aber wieso gibt man sich nicht mal ein kleines bisschen mehr Mühe und bringt diese seltsamen Zettel, über deren rechtliche Wirkung ich mir sowieso nicht so ganz klar bin, vernünftig an? Was soll ich mir als Verkehrsteilnehmer beim Anblick von dieser Gesamtkomposition denn noch anders denken als „naja, ist wohl eh alles egal“.

    Hier stehen jetzt noch zwei Haltverbote, die schon früher dort standen, als man noch auf dem Gehweg parken durfte. Die zeitliche Beschränkung, die wohl irgendwie eine Art Lieferzone etablieren sollte, wurde abgeklebt, der Rest eher nicht. Das korrespondiert natürlich hervorragend mit den übrigen Haltverboten, die während der Arbeitsstelle dort aufgestellt wurden.

    Heute haben wir echt alles da:

    Zum Schluss gibt’s noch die andere Seite der Engstelle. Dort wurde auch Zeichen 308 aufgestellt, dieses Mal sogar richtig herum. Mittlerweile liegt das Schild aber einfach auf dem Gehweg herum, auf dass sich irgendein sehbehinderter Fußgänger schön das Bein bricht. Da dieses Zeichen 308 richtig herum aufgestellt wurde, war das verdrehte Zeichen 308 zu Beginn des Graswegs wohl Absicht — oder ein ganz blöder Zufall. Es wäre aber schön, wenn die heiligen Verkehrsregeln auch so weit für die Straßenverkehrsbehörden gelten könnten, so dass es eine einigermaßen verständliche Beschilderung gäbe.

    Hmm, das klingt ja… interessant: Kieler Polizei stellt Videoserie zum Radverkehr ins Internet

    Wenn ich mir den Facebook-Auftritt der Polizei Kiel und Plön ansehe, dann wird das wieder so eine „gegenseitige Rücksicht“-Nummer. Die Beamten werden doch gar nicht in der Lage zu sein, die ganzen Späßchen zu erklären, die sich die Kieler Straßenverkehrsbehörde ausgedacht hat. Ich bin mal gespannt, was passiert.

    Weiß einer von euch etwas Näheres?

    Na klar:

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    Es sieht wohl so aus, als ob man sich lose an verschiedenen Punkten trifft und dann mit eingeschalteter Critical-Maps-App zum Lustgarten fährt.

    Zu den schönsten Fotos aus der Landeshauptstadt im Klimanotstand gehört auch immer wieder das lustige Späßchen, kostengünstige Radverkehrsinfrastruktur auf der Fahrbahn mit einem Schutz- oder Radfahrstreifen einzurichten, während der benachbarte Hochbordradweg bestehen bleibt. Dieser Spaß aus der Verwaltung bringt mich als Radfahrer ungefähr einmal im Monat in Erklärungsnot, wenn ich an der roten Ampel gefragt werde, warum ich denn nicht „den bestens ausgebauten und breiten Radweg“ verwende, sondern stattdessen „mitten auf der Straße“ fahre.

    Auf die Spitze trieb man es dann im Hasseldieksdammer Weg. Dort gab es zunächst den üblichen untermaßigen Radweg aus Kaisers Zeiten, dann wurde das so genannte aufgeschulterte Parken eingerichtet und der Radweg mit einem Pinsel einen Meter nach rechts auf den Gehweg verschoben. Dann brachen wieder neue Zeiten an und auf der Fahrbahn wurde ein Schutzstreifen angelegt. Da kann man schon mal durcheinander kommen, wobei ich mich schon frage, warum man dann als Kraftfahrer mitunter alle drei Arten der Infrastruktur zuparken muss.

    Das OVG Schleswig hat dann gestern der Stadt Kiel ihre lustigen Luftfilter um die Ohren gehauen: OVG-Entscheidung: Jetzt droht wieder ein Diesel-Fahrverbot in Kiel

    Weil man in Schleswig von der Wirksamkeit der Luftfilter nicht überzeugt ist, müssen womöglich doch noch Fahrverbote für Dieselfahrzeuge her. Das ist natürlich ungünstig, weil im Süden von Kiel die A21 anschließen soll, die ein vermutlich nicht unerhebliches Verkehrsaufkommen in den Theodor-Heuss-Ring spült. Aber bis die fertig ist, fahren wir vielleicht schon mit fliegenden Untertassen, dann hat sich das Fahrverbot sowieso erledigt.

    Parallel verlaufen zwar Fahrradstraßen und der Knooper Weg, aber die Kieler Fahrradstraßen sind bekanntlich auch eher ein Parkplatz mit Fahrradpiktogramm in der Mitte: Wenn dort ein Kraftfahrzeug entgegenkommt, muss der Radverkehr abbremsen und zur Seite fahren und dass an den Kreuzungen der geradeausfahrende Radverkehr kraft abgesenkter Kantsteine Vorfahrt haben soll, klappt auch nur ganz mäßig.

    Oder es passiert sowas:

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    Ein paar solcher Begegnungen waren für mich der Grund, allem Stress zum Trotz lieber auf der Holtenauer Straße entlangzukurbeln anstatt noch mal durch diesen Parkplatz mit Fahrradpiktogrammen zu düsen. Und ich kann auch sehr gut verstehen, warum mancher Radling in dieser Fahrradstraße lieber auf dem Gehweg herumkurbelt, anstatt sich auf der Fahrbahn mit überholenden oder entgegenkommenden Kraftfahrzeugen zu prügeln.

    Natürlich habe ich pflichtgewusst versucht, diesen Defekt zu melden. Nachdem ich eine Weile die E-Mail-Adresse der zugständigen Behörde gesucht und eine Mail abgeschickt hatte, bekam ich umgehend Antwort von deren Mailserver, dass es die E-Mail-Adresse nicht gäbe. Nach weiteren fünf Minuten Suche stieß ich auf dieses Tool und bin gespannt, ob das wohl besser funktionieren wird.

    Der bemängelte Mangel wurde jetzt als abgeschlossen markiert mit dem Hinweis, dass man die zuständige Straßenmeisterei informiert habe.

    Ich hoffe mal, dass man nicht die gleiche E-Mail-Adresse genutzt hat wie ich.

    Oxide sind relativ harmlos.

    Außer für den Lack, wie du mir vor ein paar Wochen erklärt hast ;) Und ich suchte drum nach einer Alternative, doch musste feststellen: Der ganze andere Kram enthält auch ziemlich viele Chemikalien, die für die Umwelt problematisch erscheinen. Das hatte ich wohl nicht so ganz günstig formuliert.

    weil in den meisten Sonnencremes Titandioxid und/oder Zinkoxid als Bestandteil verwendet werden

    Lischen-Radieschen und ich hatten Anfang des Monats mal das durchaus üppige Sortiment einer dm-Drogerie mit Codecheck abgeklappert.

    Wir haben tatsächlich nicht eine einzige Sonnencremé gefunden, die weder Titan- noch Zinkoxid enthält und gleichzeitig frei von irgendwelchen schwer abbaubaren Polymeren und kein Mikroplastik enthält und frei von Stoffen ist, die Lebewesen im Wasser hormonell beeinflussen. Grundsätzlich hat man entweder eines der beiden Oxide oder ein schwer abbaubares Polymer mit drin, den ganzen anderen Kram gibt’s dann in verschiedenen Kombinationen noch oben drauf.

    Ich habe den Eindruck, dass Sonnenschutz ein dermaßen chemischer Cocktail ist, dass man eigentlich kein Produkt guten Gewissens kaufen kann. Umweltfreundlich (und lackfreundlich) verhält man sich wohl nur, wenn man sich vor 9 Uhr oder nach 17 Uhr draußen bewegt, so dass die UV-Strahlung nicht mehr ganz so extrem ist und weder zum Sonnenbrand noch zu einer nennenswerten Alterung der Haut führt. Sobald man aber Sonnenschutz aufträgt, klatscht man ja einen chemischen Cocktail sondergleichen in die Umwelt.

    Beim Radfahren habe ich immerhin noch den Vorteil, langärmelige Kleidung und eine lange Hose tragen zu können. Das hat in den letzten beiden Wochen temperaturmäßig eigentlich hervorragend geklappt. Ins Gesicht muss ich mir den Kram aber trotzdem schmieren, mit Skimaske ist Radfahren wohl eher nicht angesagt.

    Drück die Speichen doch mal richtig, dass sich das entspannt. Eigentlich ist es genau umgekehrt, man hat manchmal am Anfang ein Singen, dass nach kurzem fahren vorbei sein sollte, bzw. durch drücken der Speichen gibt sich das dann. Vielleicht hat sich ja im Kampf um Platz bei deinem Radl im Zug einige Speichen verschoben, die jetzt gerne wieder an Ihrem angestammten Platz wären.

    Die Speichen sind es leider nicht, an denen habe ich schon herumgerissen wie blöde. Ich tippe mittlerweile eher darauf, dass die Schaltung aufgrund unsachgemäßer Handhabung einen abbekommen hat und nun während der Fahrt ihr Leid klagt. Das mag dann aufgrund der entstehenden Vibrationen so klingen, als ob die Speichen aneinander reiben.

    Das ist allerdings auch keine befriedigende Erkenntnis, denn einerseits ist die Schaltung dann kaputt, andererseits erklärt es noch nicht, warum das Problem relativ termingenau mit dem Tausch der Felge aufgetreten ist.

    Nachdem ich das Thema eine Weile aus den Augen verloren hatte, gibt es nun doch wieder Neuigkeiten. Das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz hat einen Entwurf für die Anpassung des Urheberrechts an den digitalen Binnenmarkt vorgelegt.

    Uploadfilter sind natürlich enthalten, obwohl die Große Koalition versprochen hatte, Uploadfilter auf jeden Fall zu vermeiden: Zweites Gesetz zur Anpassung des Urheberrechts an die Erfordernisse des digitalen Binnenmarktes

    Mehr dazu: