Beiträge von Malte

    Du wirst da aber kaum noch Schlaf finden ab 7 Uhr, wenn du nicht ein eigenes Schlafwagenabsteil ganz für dich alleine gebucht hast, und ohne dass die Nachbarabteile neben dir angebucht sind. Wären also gerade mal 3 - 4 Stunden Schlaf . . .

    Glaub mir: Das ist bei mir nicht das Problem. Wenn ich schlafe, dann schlafe ich, da treibe ich auch die Zugbegleiter aus der City Night Line zur Verzweiflung :D

    Wenn du Langeweile hast fahr doch erstmal von HH nach Amsterdam (oder Utrecht, Arnhem, Nijmegen), dann von Amsterdam (...) nach Kopenhagen und auf der Rückfahrt steigst du in HH aus. So hast du gleich 2 interesante Ziele bei einem Ausflug erledigt . . . ;)

    Der Vorschlag hat durchaus Potenzial. Ist denn bei der City Night Line die Fahrradmitnahme einigermaßen unproblematisch? Ich kann nur immer in Neumünster einen Blick in den Zug werfen, wenn ich auf den Regionalexpress nach Hamburg warte, und so viel besser organisiert scheint das da ja nicht zu sein. In den Intercitys oder diesem österreichischen Eurocity kann man ja offenbar nur Kinderräder problemlos mitnehmen; bei größeren Rahmen muss man ja bangen, ob man seine vorgesehene Halterung überhaupt erreicht, ohne dass alle anderen Räder erst einmal aussteigen müssen.

    Vor 5 oder 6 Jahren hatte der CNL in Hamburg um vier Uhr keinen Ausstiegshalt, da gab es da noch Nachtruhe ;)

    Nachtruhe hin oder her, ich halte es trotzdem für ein seltsames Konzept, nicht über Nacht von einer Metropole in die nächste fahren zu können. Wenn ich das richtig sehe, rollt die City Night Line von Hamburg nach Kopenhagen über sieben Stunden lang, da kriegt man ja noch genügend Schlaf, so dass sich das lohnt.

    Der ist nicht ab Hamburg Richtung Norden buchbar, nur Richtung Süden. Und ab Kopenhagen für den "Abendverkehr" ohne Übernachtung nur bis Neumünster. Soll ein Nachtzug sein, mit dem die Gäste "über Nacht" fahren sollen . . . bis er eingestellt wird.

    Ich wollte grad lamentieren, dass es ja kein Wunder ist, dass den niemand buchen will, aber andererseits hat man wohl zu recht keine Lust, nachts ständig das Getrappel der einsteigenden Fahrgäste zu haben. Aber ob die aussteigenden Fahrgäste leiser sind? Vielleicht lasse ich mich doch einfach mit Auto und Fahrradträger bis Puttgarden bringen und nehme von dort das Fahrrad.

    Kann mir jemand erklären, wie ich die City Night Line von Hamburg nach Kopenhagen buchen kann? Dieses Gerät auf der Bahn-Webseite lotst mich immer mit der Bummelbahn nach Neumünster, wo ich drei Stunden warten soll, obwohl die City Night Line offenbar ja auch durch Hamburg fährt.

    Und wenn für alle beteiligten Radler aus drei Richtungen VZ205 gilt? Welcher ist dann der letzte Radler? Galt mal für viele Jahre an der Kreuzung Rutschbahn / Grindelallee / Bogenstraße bei der Veloroute 3.

    Wäre das OLG Hamm für die Rutschbahn zuständig, hätte es einfach bei der Straßenverkehrsbehörde nachgefragt. Ich habe leider das Aktenzeichen des Urteils nicht zur Hand, hatte aber damals darüber berichtet.

    Wer muß eigentlich die Vorfahrt gewähren, wenn an einer Kreuzung zwei Seiten ein Vorfahrt gewähren Zeichen haben? Ich bin gerade bei Schwiegereltern in MeckPomm und hier hat sich das tatsächlich eingebürgert den Radweg an Einmündungen ebenfalls ein Dreieck auf spitze Vz. 205 anzuhängen. So hat also die einmündende Straße ein VZ. 205 und der querende Radweg ebenfalls.

    Laut einem Urteil des Oberlandesgerichts Hamm fährt der Radfahrer zuletzt, weil das ja nicht anders gemeint sein kann.

    Kann man eigentlich die Info von 2800 Teilnehmern mit Helmpflicht vs. 4700 Teilnehmern ohne Helmpflicht als erste grobe Abschätzung nehmen was passieren würde wenn denn die Helmpflicht in D eingeführt würde?

    Das würde ich so nicht berechnen wollen, dazu hängt die Teilnehmerzahl von zu vielen anderen Faktoren ab. Beispielsweise wird sich nicht jeder Nicht-Helmträger einen Helm anschaffen, um ihn einmalig bei einer Radnacht aufzusetzen, wogegen man sich bei einer gesetzlichen Helmpflicht wohl schon eher einen zulegen könnte.</p>

    Eigentlich dominierte ja die Diskussion um die Helmpflicht die Düsseldorfer Radnacht. Trotzdem schön, dass der Veranstalter sich im letzten Absatz freut, die Straßen aufgrund der geringen Teilnehmerzahl schneller als erwartet an den motorisierten Verkehr zurückgeben zu können.

    Es gibt noch ein paar Änderungen an der Verkehrsführung.

    Man hat sich beispielsweise etwas klarer ausgedrückt, dass Rad- und Fußlinge auf diesen Gattern nichts verloren haben:

    Ja, da drüben geht’s durch. Das Tor ist eh abgeschlossen:

    Wer die obige Beschilderung sehen kann, ist aber eh schon ein Kampfradler oder -fußgänger — man soll ja schließlich oben auf dem Deich verkehren:

    Das möchte ich ja gerne mal sehen, wie die hier üblichen Ausflügler jenseits der 60 Jahre dort ihre E-Bikes den Deich hochwuchten.

    Hier sehen wir einige solcher Kampfradler in Aktion, die trotz deutlichen Verbotes die Gatter überqueren. Das gelingt entgegen meiner Befürchtungen eigentlich ganz gut — man darf sich halt nur nicht so viele Sorgen machen. Zwei Radfahrer befahren im Hintergrund ordnungsgemäß den buckeligen Weg oben auf dem Deich und erreichen dabei ungefähr Schritttempo, ein anderer biegt verbotenerweise nach links ab und befährt die für den Schwerlastverkehr vorgehaltene Strecke:

    Diese Aufnahme ist ein paar Minuten jünger und zeigt die Situation weiter westlich. Aufgrund der Unfallgefahr mit dem Schwerlastverkehr und der Aufrechterhaltung der Flüssigkeit ebenjenes Schwerlastverkehres ist es unbedingt geboten, dass Radfahrer auch hier auf dem Deich entlangradeln. Hier gibt’s immerhin kein buckeliges Pflaster, das zum Straucheln einlädt, dafür aber Schafe und Fußgänger in Massen. Man mag sich ja ausmalen, wie sehr das Verhältnis zwischen Fußgängern und Radfahrern an einem wirklich sommerlichen Tag belastet wird.

    Eigentlich ist ja auch der Witz, dass am Wochenende kein Schwerlastverkehr stattfindet, wohingegen die meisten Ausflügler am Wochenende unterwegs sind. Das hätte man ja bei dieser komischen Beschilderung unter Umständen berücksichtigen können.

    Kampfparken hin oder her, das ist schon lästig: Parkplatz-Not sorgt für Ärger in Glücksburg

    Zitat

    Ausreden, wie schlecht sichtbare Parkverbots-Hinweise, lässt Dressel nicht gelten. „Zugegeben, die Schilder waren nicht in optimaler Höhe angebracht, aber dennoch klar erkennbar.“ Von weggeworfenen Schildern sei ihm nichts bekannt. Dafür von gestohlenen in der Uferstraße. „Am Sonntagmorgen fehlten 15 Parkverbots-Schilder, die bis bis heute nicht aufgetaucht sind.“

    Sowas sehe ich hier auch in meiner Gegend hin und wieder, wenn eine bestimmte Firma am Werk war. Da muss man das Haltverbot schon aufmerksam suchen, weil es sich in direkt in Kniehöhe hinter den parkenden Kraftfahrzeugen versteckt. Das ist natürlich nachts der Hit, wenn jemand darüber stolpert und das Blech womöglich noch gegen den Lack kullert. Diese winzigen Schilder haben eben einen Vorteil: Ein paar runde Haltverbote, die dazugehörigen Rohre mit einem halben Meter Länge und ein paar Fußplatten kann der Azubi in seinem Kleinwagen transportieren, da muss man nicht viel Aufwand betreiben. Auch wenn diese Meinung unter Radfahrern unpopulär sein mag: Da habe ich vollstes Verständnis, wenn manch einer das Abzocklied anstimmt.

    Also, ich fahre ja sowohl Auto als auch manchmal mit dem Fahrrad, kenne also beide Seiten. Und ich kann bestätigen, dass sich Radfahrer so gut wie niemals an die Verkehrsregeln halten, z.B. fahren auf der Fahrbahn trotz vorhandenem Radweg oder rechts vorbei zur roten Ampel schlängeln. Ich finde, Radfahrer bräuchten unbedingt ein Kennzeichen, einen Helm und bitteschön auch noch einen Organspendeausweis. Wer sich freiwillig in der Großstadt das Radfahren antut, dem ist nicht mehr zu helfen.

    Witzig, dass die Kommentare unter Fahrrad-Artikeln echt immer die gleichen sind, ganz unabhängig vom eigentlichen Ausgangsthema.

    @Malte, ich weiß, es ist eine nervige Arbeit. Aber kannst Du evtl. die Beiträge zur "geschütztem Radinfrastruktur" in einen eigenen Thread überführen? Ich würde hier lieber weiterhin etwas zu Medienberichten lesen und nicht sich im Kreis drehenden Endlosdiskussionen folgen. Vielen Dank vorab!

    Ja, darum kümmere ich mich nachher mal. Ich habe seit heute endlich mal wieder etwas mehr Zeit, seit ich vorhin ein paar Übungen in der Uni beenden konnte.