Beiträge von Malte
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Dazu der Wortschwall auf "Spiegel online":
ZitatTouren mit einem E-Bike können derzeit ein rasches Ende finden: Die Fahrräder mit einem mehr als 250 Watt starken Elektromotor sind von vielen Radwegen verbannt

Der Typ da im Artikel sagt ja selbst, dass solche schnellen Flitzer eher nichts auf Radwegen zu suchen haben. Hoffentlich hält man dann irgendwie die Leute davon ab, mit den maximal möglichen 45 Kilometern pro stunde dort entlangzufahren — obwohl, das tun die Leute wahrscheinlich auch ohne Radweg-Freigabe bereits. Die Kraftfahrer werden schon dafür Sorgen, dass sich die normale E-Bike-Kundschaft auf der Fahrbahn nicht wohl fühlt.
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Und als Absacken noch ein kleiner Shitstorm: Radfahrer fährt mitten auf der Straße und behindert den Verkehr
Da ist ja mal wieder alles dabei für meinen Bingo-Zettel. Angefangen von den „Straßensteuern“ über „Radfahrer zahlen keine Steuern“ bis hin zu „Radfahrer halten sich eh nie an die Regeln“.
Und was ist eigentlich ein „Radlweg“?
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Wird wohl die betonierte "Busbucht" am Fahrbahnrand sein, denn auf dem hoppeligen Pflaster fährt es sich mit Rennradreifen nicht so gut. Aber warum sollte der Radler dort "Schrittgeschwindigkeit" fahren? Ist ja keine Fußgängerzone. Zudem muss auch der Bus dort langsam fahren, wenn er gleich um die Ecke nach rechts abbiegt.Also dieses Ding, auf dem gerade der Bus hält? Ich sehe nicht, warum man dort nicht mit dem Rad fahren sollte. Und ob der Rennradfahrer dort wirklich nur mit Schritttempo gefahren ist? Naja…

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Da steht dann im Artikel sinngemäß drinnen, dass die meisten Verkehrsteilnehmer keinen Überblick haben, wann Radwege befahren werden müssen und wann nicht und unten in den Kommentaren brodelt’s schon wieder langsam und ich wette, es dauert keine drei Stunden mehr, bis der erste schreibt: „Wenn ein Radweg vorhanden ist, so muss dieser, (sic!) verwendet werden!“
Dauerte ja nur eine halbe Stunde — und sogar inklusive dem falsch gesetzten Komma. Die Trolle, die so ein Artikel anzieht, sind echt leicht durchschaubar. Wobei rh-sh ja schon ein alter Bekannter aus dem MOTOR-TALK-Forum ist, der dort mit einem über hundert Seiten langen Thema die Kraftfahrer auf Trab gehalten hat.
Die Fahrt geht weiter in Richtung Gänsemarkt. Dort muss Dennis Last mit seinem Bus den Fahrradweg zweimal kreuzen, um in die Haltebucht hinein und wieder herauszufahren. Reden kann er im Moment nicht, weil er sich konzentrieren und aufpassen muss, dass er die Radfahrerin, die von rechts kommt, nicht erwischt.
"In meinen Augen ist das hier nicht optimal gelöst", sagt er. Genau wie auf der Mönckebergstraße, auf der Radfahrer zwischen den vielen Buslinien fahren müssen, ist die Situation am Gänsemarkt sowohl für Rad- als auch für Busfahrer unübersichtlich. Überhaupt die Radfahrer. Die seien die Schlimmsten, sagt Dennis Last. Wenig später – auf dem Rückweg in Richtung Niendorf – fährt ein Rennradfahrer am Rathausmarkt in aller Ruhe auf der Busspur.
Dennis Last bleibt nichts anderes übrig, als im Schritttempo hinterher zu schleichen.Komisch - wieso sind Radfahrer die Schlimmsten, wenn er von schweren Unfällen wegen wendender Autofahrer berichtet?
Ja, schon seltsam: Mit Kraftfahrzeugen gibt’s fast täglich einen Unfall, aber die bösen sind trotzdem die Radfahrer. Da kann man sich nur wundern.
Mir ist auch nicht ganz klar, auf welchem Bussonderfahrstreifen der blöde Radfahrer am Rathausmarkt Richtung Niendorf fährt.
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Los geht’s mit der neuen Woche. Erstmal den Bingo-Zettel bereithalten!
Los geht’s mit „Radfahrer zahlen eh keine Steuern!“: Gleiche Bußgelder für alle (dazugehöriger Shitstorm)
Ja, dann macht doch endlich mal eine Radfahrer-Steuer, die in irgendeiner Form gerecht ist. Das sind dann entweder ungefähr zehn Cent bis fünf Euro pro Fahrrad und Jahr oder, wenn es die von den Kommentatoren geforderten hundert Euro pro Fahrrad und Jahr sein sollen, auf der anderen Seite zehntausend Euro Kraftfahrzeug-Steuer für einen Kleinwagen.
Dann noch die Berliner Morgenpost: So gefährlich ist das Parken auf dem Fahrradweg
Auch geil: Ein Berliner Radfahrer kämpft gegen Wissenslücken
Da steht dann im Artikel sinngemäß drinnen, dass die meisten Verkehrsteilnehmer keinen Überblick haben, wann Radwege befahren werden müssen und wann nicht und unten in den Kommentaren brodelt’s schon wieder langsam und ich wette, es dauert keine drei Stunden mehr, bis der erste schreibt: „Wenn ein Radweg vorhanden ist, so muss dieser, (sic!) verwendet werden!“
ADAC gegen ADFC: Was Radfahrer im Straßenverkehr dürfen und was nicht
Auch wieder interessant, wie weit die Interpretation der Verkehrsregeln von ADFC und ADAC auseinander geht. Und vor allem interessant, dass beide Vereine nicht gerne in die Straßenverkehrs-Ordnung gucken und einfach mal nachlesen, was denn dort geschrieben steht. So läuft’s dann halt auf das übliche „Ich habe mal gehört, dass…“ hinaus.
Und als Absacken noch ein kleiner Shitstorm: Radfahrer fährt mitten auf der Straße und behindert den Verkehr
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Oder einfach den Verlegerwillen akzeptieren: Bitte keine spontan interessierten Leser hier. Wie schrieb Niggemeier immer so schön: Geht sterben.
Naja, zehn Cent für einen Artikel und dann noch über dieses LaterPay empfinde ich eigentlich schon als eine recht freundliche Lösung. Andererseits: Zehn Cent für einen Artikel, der so komisch zusammengeschustert wurde und offenbar eine Mehrfachverwertung ist, ist mir die Sache dann auch wieder nicht wert.
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€? No-Script-addon und das dämliche <noscript>-Tag löschen.
Oder einfach diesen Vorhang aus dem HTML-Quelltext tilgen und den Schatten der Schrift abstellen

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Toter Winkel schuld an tragischem Unfall
Hoffentlich gibt’s da noch den eigentlichen Text des Urteils — wie genau dort nun begründet wurde, dass nicht der Lastkraftwagen-Fahrer sondern der Tote Winkel am Unfall schuld ist, interessiert mich ja brennend.
Ist der Tote Winkel nun sowas wie höhere Gewalt? Und bleibt diese Idee, dass der Tote Winkel schuld ist, auf Lastkraftwagen begrenzt? Auch ein normales Kraftfahrzeug hat einige Tote Winkel, auch der Schulterblick wird eingeschränkt von diversen Säulen im Blickfeld, außerdem kann noch diverses Straßenmobiliar und -begleitgrün sowie parkende Kraftfahrzeuge oder die berühmte tiefstehende Sonne die Sicht beeinflussen. Ist dann tatsächlich nächstes Mal die tiefstehende Sonne schuld? Bislang habe ich die Straßenverkehrs-Ordnung so interpretiert, dass man nur fahren darf, wenn man den Bereich, in den man hineinfährt, auch einsehen kann. Und wenn man diverse Tote Winkel beachten muss, dann darf man trotzdem fahren? Mir ist diese Argumentation zu wirr.
Schön ist der letzte Absatz des Artikels. Der Lastkraftwagenfahrer ist ja schließlich nicht schuld, also müssen die anderen Verkehrsteilnehmer besser aufpassen. Eine Bitte an die Lastkraftwagenfahrer zu richten, trotz ihrer Toten Winkel vorsichtiger abzubiegen kommt wohl nicht über die Lippen:
ZitatDen Lastwagenfahrer trifft demnach keine Schuld. Er konnte den Radfahrer nicht sehen. Anwalt Hillmann, der die Verkehrsregelung an der Ecke Schützenhofstraße/Bremer Straße „katastrophal“ nannte, appellierte an alle Fahrradfahrer, bei abbiegenden Lastwagen besonders vorsichtig zu sein.
Mal schauen, ob das noch zur nächsten Instanz weitergereicht wird. Ich hoffe darauf.
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@DMHH hat heute auf facebook einen Vorschlag fürs Bullshit-Bingo gepostet. Ursächlich war ein Artikel im Schenefelder Boten vom 22. Juli auf Seite 10.
Ich habe das Feld von fünf mal fünf auf sechs mal sechs Kästchen erweitert und wünsche viel Spaß

Allgemein Stau Radweg 1 Radweg 2 Steuern und Geld Sonstiges ich fahre auch Fahrrad… Stau es gibt gar keine Unfälle auf Radwegen Radfahrer gehören grundsätzlich auf den Radweg abseits der Straße ich zahle Kfz-Steuer Fahrradhelm … kenne also beide Seiten zunehmender Lärm durch Stau Radfahrer können woanders lang fahren die vorhandenen Radwege sind gut Radfahrer zahlen keine Steuern Helmpflicht Verkehrsplaner haben keine Ahnung! Abgase durch Stau Radfahrer fahren eh alle bei rot kein Radfahrer hat sich bisher über die Radwege beschwert Autofahrer zahlen mehr Steuern Fahrradkennzeichen Behördenwahnsinn aggressive Autofahrer durch Stau Radfahrer fahren eh alle auf der falschen Seite Radfahren auf dem Radweg ist sehr sicher! Straßensteuern „Möchte Gern Jan Ulrich“ Einzelhändler müssen schließen Radfahrer behindern den Verkehr es fahren keine Radfahrer dort lieber an anderen Straßen mal Radwege bauen Fahrrad-Haftpflicht Scheißradfahrer! Bus wird behindert Radfahrer fährt mitten auf der Straße trotz Radweg mitten auf der Straße bestens ausgebauter und breiter Radweg Geldverschwendung Einzelfall-wurde-schonmal-fast-umgefahren-deshalb-ist-alles-ähnlich-geplante-ganz-schlecht -
Die Berliner Morgenpost macht mal wieder mit den Radfahrern weiter: Was Radfahrer im Straßenverkehr dürfen und was nicht (Dazugehöriger Shitstorm)
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Das Problem mit den Avataren ist jetzt auch behoben; man kann nun wieder sein Avatar ändern oder löschen oder was auch immer.
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Also gut:
Mittwoch, 5. August, 19.30 Uhr
Der Treffpunkt ist dann hier am Holstenplatz, quasi direkt neben der S-Bahn-Haltestelle Holstenstraße.
Ich schlage vor, wir fahren dann einfach die Kieler Straße einmal ganz rauf bis zur A23, so dass wir diese Kreuzung noch mal in Augenschein nehmen können, und anschließend wieder runter bis zum Holstenplatz. Natürlich alles artig auf dem Radweg, wir sind ja schließlich keine Kampfradler
Bringt Kameras mit! -
Äh, ja: Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu den höheren Bußgeldern für Falschparker[/size]
Was wollte der Autor uns nun eigentlich mitteilen?
Außerdem im Angebot: Lustige Wortwahl — der schmale Tanz zwischen „Übersehen“ und „Missachten“: Autofahrerin räumte Triathleten vom Fahrrad
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Irgendwie muss es doch klappen mit diesem Krieg auf der Straße:
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Gefahrenatlas:
Keine Lust auf Führerschein:
Radfahrer halten sich noch viel weniger an die Regeln und die Grünen sind doch eh unwählbar geworden und es müssten endlich Fahrradkennzeichen eingeführt werden: Und dazu gibt es sogar einen prächtigen Shitstorm!
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Vorsicht, Link führt zu BILD.de: Rambo-Radlern ist Rot egal!
ZitatBesonders schlimm: 439 Mal war die Ampel schon länger als eine Sekunde rot, bevor die Radler darüber rasten. Lebensgefährlich – vor allem für sie selbst! (…) „Das klingt nach Wildwest auf unseren Straßen. Innensenator Neumann muss da dringend gegensteuern, zum Beispiel durch die Aufstockung der Radfahr-Staffel. Radfahrunfälle führen oft zu schwersten Verletzungen. Radler haben nun mal keine Knautschzone.“
Ja, wer kennt sie nicht, diese Rambo-Radler. Fahren ständig bei rotem Licht.
Nur totgefahren werden da meistens Radfahrer, die gar nicht so dem Erscheinungsbild eines Rambo-Radlers entsprechen. Und die sind in der Regel auch noch bei grünem Licht gefahren.
Sollte man eventuell auch mal erwähnen.
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Endlich mal wieder Grundlage für eine Steuerzahler-Diskussion: Fahrrad-Parkplätze verdrängen Autos
Bislang gibt’s bei facebook allerdings noch keinen Shitstorm.
Noch mehr Steuerzahler: Platz da!
Und: Wenn halb Deutschland im Stau steht
Auch noch kein Shitstorm.
Noch viel Potenzial: Brummis ohne Schrecken
Bislang noch unbemerkt.
Ein bisschen Warnweste: Wenn alles leuchtet, leuchtet nichts
Ebenfalls noch unbemerkt.