Beiträge von Malte
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Entwarnung für die Anwohner: Die Parkplätze sind sicher!
Tempo 30 und Mischverkehr werden ja bestimmt prima funktionieren. Man sieht ja in anderen Tempo-30-Zonen, was passiert, wenn man Radfahrer überholen muss, obwohl gar nicht ausreichend Platz vorhanden ist.
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Ich habe mich mal vor ein paar Wochen mit einem Polizisten unterhalten, der wegen einer Veranstaltung abgestellt wurde, eine Straße zu sperren. Er meinte, so ungefähr alle drei Stunden hätte er eine Stoßstange an der Kniescheibe, weil sich irgendjemand mit seiner Karre durchdrängeln möchte, mindestens einmal pro Stunde würde er beschimpft.
Auf der anderen Seite der Erdkugel nimmt man das nicht ganz so locker:
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Wie groß ist eigentlich die Wahrscheinlichkeit, dass solche tollen Umbaumaßnahmen jedenfalls teilweise rückgängig gemacht werden? Auf den nun entstandenen Richtungsfahrbahnen ist ja nunmal keine Koexistenz von Kraftfahrzeugen und Fahrradfahrern möglich. Da müsste man ja nicht nur den Schutzstreifen entfernen, sondern zusätzlich noch die Parkplätze nach links oder nach rechts verschieben.
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Thüringer Fahrradclub: Tempo 80 auf Landstraßen ist genug
Dazu gibt es auch einen Shitstorm auf facebook inklusive Steuergeldern und so.
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Auf der facebook-Seite der Hamburger Morgenpost gibt es auch wieder ganz prächtige Kommentare zur letzten Critical Mass. Auf der Webseite der Morgenpost hat’s bis zu dem Vorwurf mit den Steuergeldern auch nur exakt einen einzigen Kommentar gedauert.
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Hat sich da eigentlich schon was ergeben? Die Bebelallee ist ja offenbar auch ein sehr kontrovers diskutiertes Thema.
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Es gab ja schon lange keinen Stammtisch mehr

Neue Idee: Im Sommer erstmal ein paar Straßen angucken und dann im Hamburger Stadtpark den Grill aufstellen? Ich habe mal ein Doodle aufgemacht für Termine von Ende August bis Mitte September. Sonnabends könnte man direkt am Stadtpark im EDEKA einkaufen, Sonntag müsste man sich halt schon vorher beim Hauptbahnhof oder am Flughafen eindecken:
Bis zu den fraglichen Terminen müsste ja auch die grandiose Langenhorner Chaussee fertig sein

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Die Critical Mass Hamburg startete am Freitag von den Alsterwiesen. Das hielt ich ja schon für einen recht gewagten Treffpunkt: Da wollen dann fünftausend Radlinge los, Richtung Süden geht’s zum amerikanischen Konsulat, das hätte die Polizei wahrscheinlich nicht so gerne gesehen, und die Durchfahrtsbreite für Radfahrer und Fußgänger ist ja gerade mal bummelige drei Meter breit, nachdem alle ihr Bike irgendwie auf das Hochbord getragen haben. Zwischendurch hätte es noch ein paar Abzweigungen gegeben, aber entweder von Arbeitsstellen verengt oder ohnehin nur einspurig als Einbahnstraße.
Also Richtung Norden raus bis zum Klosterstern. Das war schon abenteuerlich genug — darum soll es aber gar nicht gehen.
Man konnte aber im Zeitraum von 18 bis 19.15 Uhr, als die Teilnehmer zum Treffpunkt fuhren, prima erkennen, wie wenig diese Fahrradstraße funktioniert, wenn mal wirklich viele Radfahrer dort unterwegs sind. Ich düste in einer schier endlosen Schlange von Radfahrern zur Alsterwiese, einige fuhren nebeneinander, andere überholten sich gegenseitig, es fühlte sich beinahe an wie Amsterdam oder Kopenhagen.
Und dann gab es die ganzen Profis, die im Auto unterwegs waren. Die konnten natürlich nicht mehr oder weniger langsam im Teilnehmerfeld herumrollen, mussten unbedingt überholen, zwängten sich bei Fahrbahnverengungen noch gerade so durch und holperten und polterten da an den Radfahrern vorbei. Ein paar waren auch am Hupen und Schimpfen und vollkommen außer sich — aber: Warum denn nur?
Ich mein, wenn ich da sehe, aha, ich fahre in einer Fahrradstraße, in der gerade ungefähr hunderte Radfahrer unterwegs sind, warum gebe ich mir denn dann den ganzen Stress, dort jetzt noch uuuuunbedingt Überholmanöver zu starten und mich aufzuregen, wenn ich mit meiner Kiste trotzdem nicht vorbei fahre? Kann man dann nicht einfach mal sagen, okay, ich fahre mit 15 Kilometer pro Stunde hinter den Leuten her und rege mich einfach mal nicht auf? Klar, einige Manöver von den Radfahrern, die wohl schon vor dem eigentlichen Start gegen 19.30 Uhr in Stimmung waren, die waren auch unnötig und dürften die Stimmung nicht verbessert haben, aber trotzdem: Wozu das Ganze?
Oder anders gefragt: Wann baut man endlich das
wieder ab und macht eine ganz normale Straße daraus? Eine „echte Fahrradstraße“ ohne Durchgangs-Kraftverkehr ist ja offensichtlich nicht gewünscht. -
Wenn Du eine gültige Fahrkarte der Buslinie hast und die Beförderungsbedingungen die Mitnahme von Fahrrädern nicht nur nicht verbieten, sondern sogar regulieren und somit vorsehen, ist es Dein gutes Recht, mit dem Fahrrad den Bus zu nutzen. Ohne Wenn und Aber. So lange dafür Platz ist, natürlich. Aber auch eine Person ohne Mitbringsel darf nur zusteigen, solange Platz für sie da ist.
Ich würde eine Beschwerde schreiben und um Auskunft bitten, ob spezielle Anweisungen existieren, die den Beförderungsbedingungen widersprechen. Und wie das begründet und wo das der Kundschaft kundgetan wird.
Ich habe mal auf der facebook-Seite der HOCHBAHN nachgefragt.
Wie bist du am Ende nach Hause gekommen? Taxi, geschoben/getragen? Im Beschwerdeschreiben zusätzlich entstandene Kosten / Zeitverluste einfordern. Wenn es bei der Bahn auf einmal kein Radabteil gibt, dann muss diese u.U. am Ende sogar eine Hotelübernachtung zahlen, wenn auch nachfolgende Züge keine Möglichkeit bieten.
Ich bin zurück zur S-Bahn gewatschelt und habe die verbleibenden zwei Kilometer geschoben. Das Problem war einfach, dass ich mir nicht meine brandneue Vorderradfelge ruinieren wollte und man bei einem platten Reifen ja schon mal aufpassen muss, dass die Felge nicht auf dem Boden kratzt. Das wollte ich eigentlich vermeiden, deshalb war ich ja so scharf darauf, dass mich der Bus bis direkt vor die Tür fährt.
Aber ich glaube nicht, dass ich jetzt irgendwelche Verluste geltend machen sollte. Im Gegensatz zu der Bahn waren die fraglichen Buslinien im Endeffekt ja überhaupt nicht für eine Fahrradmitnahme freigegeben.
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Ich bin ja ganz platt, dass es mal eine Baustelle gibt, an der Vz 208 (Gegenverkehr hat Vorrang) und Vz 308 (Vorrang vor dem Gegenverkehr) richtig eingesetzt wurden.
Naja, das mit dem Zeichen 208 hat ja auch nur gerade eben so noch geklappt. Das steht ja beinahe schon drüben auf der Weide.
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Diese ganzen Stop-a-Douchebag-Videos erinnern mich irgendwie an die Leute, die beim Fahrradfreitag die Kreuzungen sperren.
Ich frage mich, ob das in der Längenhorner Chaussee auch täglich passiert. Also die Sache mit den Autos, nicht die mit den Aufklebern. Dort ist ja die rechte Fahrbahnseite wegen Bauarbeiten gesperrt, auf dem Hochbord wird aber immer noch (ordnungswidrig?) geparkt. Die müssen ja entweder wochenlang dort stehenbleiben oder über den Fuß- und Radweg anreisen — und zwar dann auch gleich für ein paar hundert Meter.
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Phänomenaler Kreisverkehr in Itzehoe:
Na, ob das alles mit rechten Dingen zugeht? Diesen Schutzstreifen im Kreisverkehr finde ich schon obskur genug, aber hier werden Radfahrer ja auch noch just an einer Stelle in den Kreisverkehr geleitet, die man hätte blöder gar nicht wählen können. Gilt für Radfahrer hier eigentlich § 10 StVO? Muss ich also warten, bis ich in den Kreisverkehr einfahren kann? Davon abgesehen bezweifle ich, dass der ausfahrende Fahrbahnverkehr mich an dieser Stelle rechtzeitig wahrnehmen wird. Ein großartiges Konstrukt. Leider habe ich nicht rausbekommen, ob das als Unfallschwerpunkt gilt, offenbar ist der Kreisverkehr bislang unauffällig.
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Es hat sich in den letzten zwölf Monaten übrigens… nichts verändert. Am Sonnabend radelten die meisten Radfahrer erstmal brav oben auf dem Deich, bis das dann doch zu buckelig oder zu lästig mit den Fußgängern wurde.
Nun ist ja ein Teil der Strecke momentan wegen der beschriebenen Bauarbeiten komplett gesperrt. Das sieht dann so aus:
Ich las daraus: Noch 2,9 Kilometer bis zur Sperrung. Gemeint war aber: Die Umleitung ist 2,9 Kilometer lang. Na prima. Warum stellt man denn nicht gleich noch so ein gelbes Umleitung-Pfeil-Schild daneben, dann merkt ja auch der Dümmste, was gemeint ist.
Die Umleitung sieht dann auch an einer Stelle so aus:
Die Fahrbahnbreite gibt das regelkonforme Überholen eines einzelnen Radfahrers sowieso nicht her, aber das stört am Lenkrad eher weniger. Im Bereich der Ausfahrt ist es dann so gefährlich, dass man die Radfahrer auf den Sandweg bittet. Da ist es dann auch total sicher, ist ja alles mit Absperrgittern abgesichert, da kann ja nichts passieren. Man muss nur bei den Bodenwellen vorne hinter der ersten Bake ein bisschen aufpassen, da hat sich später gleich mal ein Radfahrer gemault, der versucht hat, dort im spitzen Winkel rüberzufahren. Und nachts oder bei tiefstehender Sonne sind die nackten Absperrgitter bestimmt auch ganz großartig zu erkennen.
Von der Rückseite sieht das dann so aus:
Da bummelt man also mit dem Rad nach links hinüber, um den Verkehr nicht zu behindern? Oder wie ist das gedacht?
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Die Berliner Morgenpost ist mal wieder ganz witzig: Wichtigtuer und Sonntagsfahrer – eine Radfahrer-Typologie
Außerdem: »Manchmal muss man Radfahrer vor ihren eigenen Verhaltensweisen schützen.«