Hat sich da eigentlich schon was ergeben? Die Bebelallee ist ja offenbar auch ein sehr kontrovers diskutiertes Thema.
Beiträge von Malte
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Es gab ja schon lange keinen Stammtisch mehr

Neue Idee: Im Sommer erstmal ein paar Straßen angucken und dann im Hamburger Stadtpark den Grill aufstellen? Ich habe mal ein Doodle aufgemacht für Termine von Ende August bis Mitte September. Sonnabends könnte man direkt am Stadtpark im EDEKA einkaufen, Sonntag müsste man sich halt schon vorher beim Hauptbahnhof oder am Flughafen eindecken:
Bis zu den fraglichen Terminen müsste ja auch die grandiose Langenhorner Chaussee fertig sein

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Die Critical Mass Hamburg startete am Freitag von den Alsterwiesen. Das hielt ich ja schon für einen recht gewagten Treffpunkt: Da wollen dann fünftausend Radlinge los, Richtung Süden geht’s zum amerikanischen Konsulat, das hätte die Polizei wahrscheinlich nicht so gerne gesehen, und die Durchfahrtsbreite für Radfahrer und Fußgänger ist ja gerade mal bummelige drei Meter breit, nachdem alle ihr Bike irgendwie auf das Hochbord getragen haben. Zwischendurch hätte es noch ein paar Abzweigungen gegeben, aber entweder von Arbeitsstellen verengt oder ohnehin nur einspurig als Einbahnstraße.
Also Richtung Norden raus bis zum Klosterstern. Das war schon abenteuerlich genug — darum soll es aber gar nicht gehen.
Man konnte aber im Zeitraum von 18 bis 19.15 Uhr, als die Teilnehmer zum Treffpunkt fuhren, prima erkennen, wie wenig diese Fahrradstraße funktioniert, wenn mal wirklich viele Radfahrer dort unterwegs sind. Ich düste in einer schier endlosen Schlange von Radfahrern zur Alsterwiese, einige fuhren nebeneinander, andere überholten sich gegenseitig, es fühlte sich beinahe an wie Amsterdam oder Kopenhagen.
Und dann gab es die ganzen Profis, die im Auto unterwegs waren. Die konnten natürlich nicht mehr oder weniger langsam im Teilnehmerfeld herumrollen, mussten unbedingt überholen, zwängten sich bei Fahrbahnverengungen noch gerade so durch und holperten und polterten da an den Radfahrern vorbei. Ein paar waren auch am Hupen und Schimpfen und vollkommen außer sich — aber: Warum denn nur?
Ich mein, wenn ich da sehe, aha, ich fahre in einer Fahrradstraße, in der gerade ungefähr hunderte Radfahrer unterwegs sind, warum gebe ich mir denn dann den ganzen Stress, dort jetzt noch uuuuunbedingt Überholmanöver zu starten und mich aufzuregen, wenn ich mit meiner Kiste trotzdem nicht vorbei fahre? Kann man dann nicht einfach mal sagen, okay, ich fahre mit 15 Kilometer pro Stunde hinter den Leuten her und rege mich einfach mal nicht auf? Klar, einige Manöver von den Radfahrern, die wohl schon vor dem eigentlichen Start gegen 19.30 Uhr in Stimmung waren, die waren auch unnötig und dürften die Stimmung nicht verbessert haben, aber trotzdem: Wozu das Ganze?
Oder anders gefragt: Wann baut man endlich das
wieder ab und macht eine ganz normale Straße daraus? Eine „echte Fahrradstraße“ ohne Durchgangs-Kraftverkehr ist ja offensichtlich nicht gewünscht. -
Wenn Du eine gültige Fahrkarte der Buslinie hast und die Beförderungsbedingungen die Mitnahme von Fahrrädern nicht nur nicht verbieten, sondern sogar regulieren und somit vorsehen, ist es Dein gutes Recht, mit dem Fahrrad den Bus zu nutzen. Ohne Wenn und Aber. So lange dafür Platz ist, natürlich. Aber auch eine Person ohne Mitbringsel darf nur zusteigen, solange Platz für sie da ist.
Ich würde eine Beschwerde schreiben und um Auskunft bitten, ob spezielle Anweisungen existieren, die den Beförderungsbedingungen widersprechen. Und wie das begründet und wo das der Kundschaft kundgetan wird.
Ich habe mal auf der facebook-Seite der HOCHBAHN nachgefragt.
Wie bist du am Ende nach Hause gekommen? Taxi, geschoben/getragen? Im Beschwerdeschreiben zusätzlich entstandene Kosten / Zeitverluste einfordern. Wenn es bei der Bahn auf einmal kein Radabteil gibt, dann muss diese u.U. am Ende sogar eine Hotelübernachtung zahlen, wenn auch nachfolgende Züge keine Möglichkeit bieten.
Ich bin zurück zur S-Bahn gewatschelt und habe die verbleibenden zwei Kilometer geschoben. Das Problem war einfach, dass ich mir nicht meine brandneue Vorderradfelge ruinieren wollte und man bei einem platten Reifen ja schon mal aufpassen muss, dass die Felge nicht auf dem Boden kratzt. Das wollte ich eigentlich vermeiden, deshalb war ich ja so scharf darauf, dass mich der Bus bis direkt vor die Tür fährt.
Aber ich glaube nicht, dass ich jetzt irgendwelche Verluste geltend machen sollte. Im Gegensatz zu der Bahn waren die fraglichen Buslinien im Endeffekt ja überhaupt nicht für eine Fahrradmitnahme freigegeben.
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Ich bin ja ganz platt, dass es mal eine Baustelle gibt, an der Vz 208 (Gegenverkehr hat Vorrang) und Vz 308 (Vorrang vor dem Gegenverkehr) richtig eingesetzt wurden.
Naja, das mit dem Zeichen 208 hat ja auch nur gerade eben so noch geklappt. Das steht ja beinahe schon drüben auf der Weide.
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Diese ganzen Stop-a-Douchebag-Videos erinnern mich irgendwie an die Leute, die beim Fahrradfreitag die Kreuzungen sperren.
Ich frage mich, ob das in der Längenhorner Chaussee auch täglich passiert. Also die Sache mit den Autos, nicht die mit den Aufklebern. Dort ist ja die rechte Fahrbahnseite wegen Bauarbeiten gesperrt, auf dem Hochbord wird aber immer noch (ordnungswidrig?) geparkt. Die müssen ja entweder wochenlang dort stehenbleiben oder über den Fuß- und Radweg anreisen — und zwar dann auch gleich für ein paar hundert Meter.
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Phänomenaler Kreisverkehr in Itzehoe:
Na, ob das alles mit rechten Dingen zugeht? Diesen Schutzstreifen im Kreisverkehr finde ich schon obskur genug, aber hier werden Radfahrer ja auch noch just an einer Stelle in den Kreisverkehr geleitet, die man hätte blöder gar nicht wählen können. Gilt für Radfahrer hier eigentlich § 10 StVO? Muss ich also warten, bis ich in den Kreisverkehr einfahren kann? Davon abgesehen bezweifle ich, dass der ausfahrende Fahrbahnverkehr mich an dieser Stelle rechtzeitig wahrnehmen wird. Ein großartiges Konstrukt. Leider habe ich nicht rausbekommen, ob das als Unfallschwerpunkt gilt, offenbar ist der Kreisverkehr bislang unauffällig.
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Es hat sich in den letzten zwölf Monaten übrigens… nichts verändert. Am Sonnabend radelten die meisten Radfahrer erstmal brav oben auf dem Deich, bis das dann doch zu buckelig oder zu lästig mit den Fußgängern wurde.
Nun ist ja ein Teil der Strecke momentan wegen der beschriebenen Bauarbeiten komplett gesperrt. Das sieht dann so aus:
Ich las daraus: Noch 2,9 Kilometer bis zur Sperrung. Gemeint war aber: Die Umleitung ist 2,9 Kilometer lang. Na prima. Warum stellt man denn nicht gleich noch so ein gelbes Umleitung-Pfeil-Schild daneben, dann merkt ja auch der Dümmste, was gemeint ist.
Die Umleitung sieht dann auch an einer Stelle so aus:
Die Fahrbahnbreite gibt das regelkonforme Überholen eines einzelnen Radfahrers sowieso nicht her, aber das stört am Lenkrad eher weniger. Im Bereich der Ausfahrt ist es dann so gefährlich, dass man die Radfahrer auf den Sandweg bittet. Da ist es dann auch total sicher, ist ja alles mit Absperrgittern abgesichert, da kann ja nichts passieren. Man muss nur bei den Bodenwellen vorne hinter der ersten Bake ein bisschen aufpassen, da hat sich später gleich mal ein Radfahrer gemault, der versucht hat, dort im spitzen Winkel rüberzufahren. Und nachts oder bei tiefstehender Sonne sind die nackten Absperrgitter bestimmt auch ganz großartig zu erkennen.
Von der Rückseite sieht das dann so aus:
Da bummelt man also mit dem Rad nach links hinüber, um den Verkehr nicht zu behindern? Oder wie ist das gedacht?
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Die Berliner Morgenpost ist mal wieder ganz witzig: Wichtigtuer und Sonntagsfahrer – eine Radfahrer-Typologie
Außerdem: »Manchmal muss man Radfahrer vor ihren eigenen Verhaltensweisen schützen.«
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Die Beförderungsbedingungen behaupten unter § 11 Abs. 3 Nr. 6, dass in Bussen maximal zwei Fahrräder im Türbereich transportiert werden dürfen. Die verlinkten Beförderungsbedingungen gelten ab dem 1. August 2015, also ab gestern, und enthalten noch immer die Bestimmungen zur Fahrradmitnahme, also hat mir der eine Typ da wohl Unfug erzählt, dass generell keine Fahrräder mehr in Bussen transportiert werden dürfen. Ich finde auch keine Regelung, dass die Kombination aus Kinderwagen und Fahrrad unzulässig wäre — ganz im Gegenteil: Wenn zwei Fahrräder im Türbereich kein Problem sind, warum ist dann ein Fahrrad und ein Kinderwagen plötzlich zu gefährlich?
Ich halte es ja für vollkommen legitim, dass der Busfahrer das letzte Wort hat, wen er einsteigen lässt und wen nicht. Aber ich fände es trotzdem angenehm, eine Begründung dafür zu bekommen. Dass die Linien 183 und 283 gar nicht für eine Fahrradmitnahme freigegeben sind wäre beispielsweise eine ganz plausible Begründung. Dass der Fahrer mein Fahrrad aufgrund eines Schadens — Speichen sind gebrochen und stehen ab, Rahmen hat eine scharfe Bruchkante — oder ähnlicher Bedenken nicht mitnehmen will, ist auch vollkommen okay. Aber diese blöden Begründungen mit dem Kinderwagen und dem Komplettverbot der Fahrradmitnahme, die verärgern mich ja auch einen Tag später noch.
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So. Kapiere ich ja alles wieder nicht.
Nachdem mein geplanter 150-Kilometer-Gran-Fondo wegen eines defekten Schlauches im Vorderreifen, für den ich sinnvollerweise auch keinen Ersatz dabei hatte und kein Loch feststellen konnte, schon am Itzehoer Bahnhof endete, musste ich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause. Und das war gar nicht so ganz einfach.
In der Nord-Ostsee-Bahn mussten in dem Wagen, in den ich eingestiegen bin, zwei Fahrgäste mit jeweils zwei Sitzen Abstand die noch leere Seite im Fahrradabteil in Beschlag nehmen. Meine (hoffentlich doch recht freundliche) nachfrage, ob die beiden entweder noch weiter auseinander- oder zusammen an eine Seite rücken könnten, wurde abschlägig beschieden: Man tat so, als hätte man mich gar nicht bemerkt. So passierte, was passieren musste: Ich stand eine ganze Weile blöd im Wagen herum, als einer der beiden merkt, dass er ja doch schon in Elmshorn aussteigen wollte, plötzlich aufspringt, mein Fahrrad herumreißt, um zur Tür zu hechten, sich das Hosenbein an der fettigen Fahrradkette beschmiert und dann erstmal das volle #ScheißRadfahrer-Programm abzieht. Dafür ist er dann leider noch weiter bis Hamburg-Altona gefahren.
So. In Hamburg-Altona wollte ich dann mit dem Bus 183 oder 283 weiter zum Eidelstedter Platz, das ist nämlich quasi direkt vor meiner Haustür. Beide fahren ja ungefähr den gleichen Linienweg und beide haben natürlich die Gemeinsamkeit, dass am Samstagabend nicht mehr so ganz viele Fahrten stattfinden. Jede Linie fährt alle vierzig Minuten, so dass man alle zwanzig Minuten irgendwie von Altona zum Eidelstedter Platz kommt.
Ein Bus der Linie 183 fährt vor, ich schicke mich an, dort einzusteigen, als sich eine Dame mit Kinderwagen noch reindrängelt. Die hatte ich vorher gar nicht gesehen und ich vermute, dass sie aus dem gegenüberliegenden Fahrstuhl gerade von der S-Bahn hochgefahren kam. Na gut, dachte ich mir, jetzt bloß keinen Ärger machen und schob mein Rad in den hinteren Türraum hinein. Dort ist übrigens tatsächlich massig viel Platz, dort können bestimmt vier Fahrräder oder zwei Fahrräder und zwei Kinderwagen oder zwei Fahrräder und zwei Rollstühle mitfahren.
Nun war ich aber drin und der Lautsprecher krächzte:
Das hatte ich tatsächlich zuerst verstanden, aber natürlich sagte er eigentlich „Radfahrer aussteigen!“ „Ich?“, fragte ich etwas verwundert nach, „Radfahrer aussteigen!“ krächzte es zum dritten Mal, „Na gut, dann gehe ich halt wieder“, sagte ich und schob mein Rad wieder hinaus. Die Türen schlossen, der Bus fuhr einen halben Meter nach vorne, dann öffnete der Busfahrer die vordere Tür, lief zu mir und erklärte mir, er könne auch nichts dafür, das wären nunmal die Regeln. Ich entgegnete, dass ich erst vor drei Tagen ein leider ebenfalls defektes Rad im Bus transportiert hätte, woraufhin er meinte, es gäbe seit ein paar Tagen neue Sicherheitsregeln: Wenn ein Kinderwagen oder ein Rollstuhlfahrer transportiert werden sollen, dann müssen Fahrräder sofort den Bus verlassen. Bei einem Unfall wäre das Verletzungsrisiko zu groß.So ganz verstand ich das nicht, wollte ihn aber auch nicht weiter aufhalten. Im Bus saßen mehrere Gäste des Wacken-Festivals, die offenbar schon am Sonnabend abgereist waren und ausgesprochen viel Gepäck mit sich führen, im Bus gegenüber lud gerade jemand ein Surfbrett ein und vor ein paar Minuten verschwanden gleich drei Kinderwagen in einem Bus der Linie 15. Aber ausgerechnet ein Fahrrad stellt nun so ein erhebliches Verletzungsrisiko dar? Halt: Ausgerechnet ein Fahrrad in Kombination mit einem Rollstuhl oder einem Kinderwagen?
Wie auch immer. Zwanzig Minuten später fuhr ein Wagen der Linie 283 vor, in dem ich schon vor dem Betreten des hinteren Türraumes per Lautsprecher des Wagens verwiesen wurde. Eine kurze Nachfrage beim Fahrer vorne, dass sich ja gar kein Kinderwagen oder Rollstuhl im Bus befände, ergab: Fahrräder dürfen seit ein paar Tagen generell nicht mehr im Bus transportiert werden. In gar keinem Bus. In überhaupt gar keinen Bus des HVV. Aus Sicherheitsgründen und so.
Ein Fahrgast reklamierte, ich solle nun nicht das Diskutieren anfangen, obwohl ich gar nicht diskutieren wollte, obwohl ich ja eigentlich schon gerne verstehen möchte, was denn nun an Fahrrädern so gefährlich ist, dass sie im Gegensatz zu Rollstühlen, Kinderwagen und Sperrgepäck nicht mehr im Bus transportiert werden dürfen. Meine Idee ist ja, dass Fahrräder in Bussen ohnehin nur geduldet wurden und quasi eher so eine Art Luxus-Gepäckstück darstellten: Mit genügend Luft im Reifen kann ein Radfahrer die Strecke ja selbst in Angriff nehmen, was einem Rollstuhlfahrer oder einem Fahrgast mit Kinderwagen eher schwerfällt. Warum nun allerdings ein relativ unhandliches Surfbrett dann nicht mit dem Taxi transportiert werden muss…?
Nun gibt es ja vom HVV eine mittlerweile recht übersichtliche Seite, in welchen Buslinien eine Fahrradmitnahme möglich ist. Ich bilde mir ein, dass es bei meinem letzten Besuch auf der Seite noch nicht diese recht komfortable Tabelle dort unten gab oder ich sie einfach nicht gesehen hatte. Nun stelle ich fest, dass ich in den letzten fünf Jahren ungefähr zwölf Mal von der Möglichkeit der Fahrradmitnahme im Bus Gebrauch gemacht habe, aber abgesehen von einer einzigen Fahrt in der Linie 189 bislang nur Buslinien getroffen habe, in denen die Mitnahme überhaupt nicht gestattet war. Das hat ja bislang alles nicht so gut geklappt, obwohl sich bis gestern noch nie ein Fahrer beschwert hatte.
Was ich dann doch noch nicht verstehe: Was spricht denn dagegen, zum Beispiel jetzt im Nachtverkehr, in dem in den Metrobuslinien 4 und 5 beispielsweise eher weniger los ist, ein Fahrrad mitzunehmen? Dass man tagsüber beim Metrobus 5 Glück haben muss, überhaupt als Fahrgast einsteigen zu können, klar, da versteht es sich von selbst, das man da kein Fahrrad reindrückt, aber nach welchen Kriterien wird denn eine Fahrradmitnahme gestattet oder nicht gestattet?
Und: Gibt es nun „seit einigen Tagen“ ein generelles Verbot der Fahrradmitnahme in den Buslinien innerhalb des HVV?
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Mein Hinweis, dass der Schutzstreifen wegen der daneben parkenden Autos nicht benutzbar sei, wurde als "Die Autos parken nicht innerhalb der markierten Parkflächen" verstanden. Und dafür könnte die Polizei nun absolut nichts.
Und was kann der Radfahrer dafür?
Und man gebe zu bedenken, dass man es nunmal nicht allen Verkehrsteilnehmern recht machen könne.
Dann soll an doch bitte so ehrlich sein und einfach ein
aufstellen, anstatt einen Teil der Verkehrsteilnehmer in solche gefährlichen Situationen zu „zwingen“.Und natürlich kam es "bisher an dieser Stelle noch nie zu Konflikten".
Aha. Dann kann man ja mal einen kamerabewehrten Radfahrer zehn Mal die Ebertallee rauf und runter schicken, da wird sich dann schon genügend Material finden. Die Ebertallee bin ich in diesem Zustand vor ein einziges Mal vor ein paar Wochen nach der Critical Mass Altona entlanggefahren und hatte da das Vergnügen, von einem Lastkraftwagen überholt zu werden. Das brauchte ich auch nicht noch mal.
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Warum man vielleicht auch als Kraftfahrer einen Helm tragen sollte.
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Mit der roten Vespa über die Chaussee — im Ernst? Die fährt doch höchstens 60 Kilometer pro Stunde. Da wird ja mega der Verkehr behindert

Im ach-so-tollen Dänemark gibt's zum Beispiel eine allgemeine RWBP.
In Dänemark kämest aber wahrscheinlich nicht mal du auf die Idee, unbedingt auf der Fahrbahn fahren zu wollen — die ist in Kopenhagen stellenweise schmaler als der Radweg und da staut sich’s nämlich. * Striche man die Radwegbenutzungspflicht aus den dänischen Verkehrsregeln, änderte sich da auf der Straße vermutlich nur wenig.* Abseits der größeren Ballungsgebiete gibt’s dann aber auch schnell bescheuerte Radwege wie in Hamburg, zum Beispiel hier oder dort.
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Legaler wär wohl die Möglichkeit, gezielt Pressemitteilungen zu fälschen und in Umlauf zu bringen.
"A7-Tunnel zu teuer - Bund plant Neubau an Schenefeld vorbei"
oder
"Flughafenerweiterung klammheimlich beschlossen. Dritte Startbahn in Niendorf!"Ganz einfach: Domain kaufen, WordPress rauf, Hamburg-spezifische Inhalte bei dpa einkaufen und dann hin und wieder so eine Meldung platzieren.
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Reißerische Überschrift mit sehr wenig Substanz dahinter.
Schön finde ich das hier:Wenn nur Einheimische wissen, dass sie da nicht fahren sollen, fehlt anscheinend eine allgemein verbindliche Beschilderung. Anders wäre doch dieser generelle Zusammenhang von Herkunft und Regelkenntnis nicht zu erklären.
Mit der Beschilderung ist das tatsächlich so eine Sache, wenn ich mich recht erinnere. Die eigentliche Fußgängerzone ist eigentlich korrekt beschildert, was das Radfahren angeht, auch wenn man natürlich darüber diskutieren kann, ob man die Schilder nicht prominenter ins Sichtfeld rückt. Das Problem ist eher, dass sich davor und dahinter noch weitere
sowie mit
und mit
beschilderte Gassen und Plätze gibt. Wenn man da nicht aufpasst, dann merkt man eben nicht, dass man tagsüber hier nicht mit dem Rad fahren darf — Ortskundige wissen das vermutlich auch nur so genau, weil das Thema jedes Jahr wieder in der Zeitung auftaucht, wenn im Sommerloch nichts anderes passiert. -
Und noch mal Schenefelder Radwege auf Seite 8. Ob nun der Ring 3 dort wirklich so umgebaut werden muss, kann ich aus der Ferne nicht beurteilen, da weiß @DMHH sicherlich mehr. Ich finde es allerdings äußerst interessant, dass es ja außer Aufstampfen mit dem linken Fuß keine einigermaßen vernünftigen Argumente dagegen gibt, wenn man mal das Thema mit dem Stau außen vor lässt. Die meisten Kommentatoren machen auf mich den Eindruck, als ob sie den Straßenverkehr vor allem durch die Windschutzscheibe wahrnehmen und mit dem Fahrrad nur zum Baggersee und zurück fahren. Wenn man dann lieber ordnungswidrig auf dem Gehweg fahren will, Bitteschön, aber die Argumentation wird dadurch ein wenig krumm.
Und sonst noch so: Wie man eine missverständliche Überschrift in einem Artikel total falsch verstehen kann und damit wieder eine neue #ScheißRadfahrer-Runde in einem bereits kilometerlangen Thema einläutet.
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Mal was aus meiner früheren Heimat: Radler-Rowdies in der Fußgängerzone
Interessant zunächst: Nichts genaues weiß man nicht. Die Polizei weiß weder, wie oft dort Streife gelaufen wird noch wie viele Verwarnungen es bislang gab.
Ansonsten stimme ich dem zu, was @Torben schon auf facebook schrieb: Die Rendsburger Innenstadt mit dem Fahrrad zu durchqueren ist total bescheuert. Also wirklich bescheuert. Als mein Vater jung war, führte die Bundesstraße 77 zwischen Schleswig und Itzehoe mitten durch die Innenstadt in einer recht abenteuerlichen Wegführung und mit einer Drehbrücke, die regelmäßig für kilometerlange Staus sorgte.
Daraufhin wurde in den siebziger Jahren die so genannte Tangente gebaut, die optisch zu dem Rest der damaligen Bauten passt und die eigentlich gar nicht so hässliche Altstadt nachhaltig verschandelte. Aber gut, irgendwo musste der Verkehr damals ja hin, autogerechte Stadt und so. Seitdem floss der Kraftverkehr gegen den Uhrzeigersinn auf zwei bis vier Fahrstreifen einmal um die Innenstadt herum; die Einbahnstraßenregelung wurde vor einigen Jahren teilweise aufgehoben.
Was man natürlich nicht bedacht hatte, waren die Leute, die mit dem Fahrrad fahren wollten.
Wenn man sich die Karte einmal ansieht, kann man tatsächlich nur auf irgendwelchen mehr oder weniger gammeligen und schmalen Radwegelein an der Stadt vorbei. Unten durch den Stadtpark führt beispielsweise eine Route, wo man dann auch wieder sehen kann, wo man abbleibt. Eine andere Route führt oben über den Obereiderhafen, endet dann an der Kieler Straße und von dort geht’s sinnvoll nur zum Bahnhof oder weiter Richtung Norden.
Die Straße „An der Bleiche“ darf man mit dem Rad nicht befahren, die Eisenbahnstraße im Norden darf man theoretisch, seit da mal das
weggerostet ist und nicht wieder ersetzt wurde. Das macht aber auf Dauer auch keinen Spaß, weil die Rendsburger Kraftfahrer auf der Straße dort keine Radfahrer dulden und ihrem Missmut deutlich kundtun. Und wenn man dann an die Polizei gerät, ist eh alles vorbei, die finden das auch nicht so pralle.Und dann kann man ja mal gucken, welche Routen noch übrig bleiben. Die einzige Route, die mir jetzt einfällt, ist echt kompliziert, aber alle anderen Routen führen entweder unten durch den Stadtpark oder oben durch den Obereiderhafen.
Abgesehen davon verstehen sich Radfahrer in Rendsburg auch eher Fußgänger mit Rädern zwischen den Beinen. Das Verständnis habe ich dort schon in der Schule so kennengelernt, als uns erklärt wurde, in Straßen ohne Radweg auf dem Gehweg und nicht auf der Fahrbahn zu fahren — wohlgemerkt mit 12 bis 14 Jahren. Ich will allerdings auch nicht ausschließen, dass es in anderen Orten ein ebenso verschobenes Verständnis gibt.
Insgesamt wundere ich mich nicht, dass die Leute dann eben einfach durch die Hohe Straße radeln und die einfachste und vor allem zielführendste Verbindung wählen. Man könnte ja nunmal auch die grundlegenden Probleme angehen und jedenfalls mit der entsprechenden Beschilderung versuchen, einen Weg für Radfahrer durch die Innenstadt zu schlagen, aber auf die Idee kommt man in Rendsburg wohl auch noch lange nicht.
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- Straßen für alle Das obligatorische Soweit-ich-weiß-müssen-vorhandene-Radwege verwendet-werden darf natürlich in den Kommentaren nicht fehlen.
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