Auch wenn auf der Seite momentan wenig zu sehen ist, gibt’s natürlich ein öffentliches Repository:
Beiträge von Malte
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Hamburg soll ja angeblich eine Fahrradstadt werden.
Da kann sich natürlich jeder Forenteilnehmer aus Hamburg erst einmal seinen Teil denken. Und eigentlich tun wir hier im Forum ja auch nichts anderes als jeden Tag darüber zu meckern, wie scheiße die Infrastruktur ist und wie blöd die anderen Verkehrsteilnehmer sind und so weiter und so fort.
Ich fände es aber auch cool, wenn man mal die andere Seite zeigen könnte. Ich bin zwar nach wie vor der Meinung, dass Hamburg bezüglich der Verkehrsinfrastruktur ganz erhebliche Probleme hat, aber dennoch könnte man ja auch mal zeigen, dass es auch Fortschritte gibt. Ich will ganz ausdrücklich nicht darauf hinaus, jedes weggeklagte blaue Schild zu feiern, weil das den normalen Radfahrer außerhalb des Radverkehrsforums überhaupt nicht interessiert, mir schwebt eher sowas wie… ja, keine Ahnung, eine Art Sammlung von „schönen Momenten“ vor.
Ich bin vorhin durchs Niendorfer Gehege in einen goldenen Sonnenuntergang gefahren — das war toll (die An- und Abfahrt war natürlich wieder alles andere als toll, aber das gehört halt dazu). Vielleicht könnte man solche Fotos posten? Und es gibt immerhin eine recht große „Fahrrad-Szene“ an der Elbe, die auch immer wieder verrückte Sachen machen, die allerdings meistens nie die facebook-Gated-Community verlassen. Oder es gibt total viele Stadträder — und dann wieder so etwas wie klara.bike. Man kann ja nun wirklich nicht behaupten, dass in Hamburg bezüglich des Fahrrades alles schlecht wäre.
Ich habe mir jetzt jedenfalls erstmal den Domainnamen fahrradstadt.hamburg gesichert und dort erstmal eine genervte Seite draufgepackt.
Was ich damit nun tatsächlich anfangen will, weiß ich noch nicht. Erst dachte ich ja an so ein einfaches Weblog, in dem man pro Woche drei oder vier oder fünf Beiträge veröffentlicht, vielleicht auch einfach nur ein paar nette Fotos mit Fahrrad-Bezug. Oder man zieht das technisch andersherum auf und stellt wie bei criticalmass.in eine Karte in den Vordergrund, wo dann beispielsweise Fotos drauf verortet werden, die aktuelle Position von Klara angezeigt wird, irgendwelche Fahrrad-Termine stehen und vielleicht ein paar Fahrrad-Läden mit diesen Schlauch-Automaten für Notfälle angezeigt werden. Irgendwie ist die Idee noch nicht so ganz gereift — aber es soll ausdrücklich keine Mecker-Seite werden.
Was meint ihr dazu?
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Auch diese Seite gibt’s zum Mitmachen auf GitHub:
Zu tun ist da auch noch etwas: Beispielsweise müsste man die ständigen Wiederholungen von „Fahrbahnampel“, „Fußgängerampel“ oder „Fahrradampel“ durch Symbole ersetzen, da schwirrt einem ja tatsächlich die Birne. Ich weiß da allerdings momentan keine passende Lösung.
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Manchmal habe ich den Verdacht, dass es morgens auf der Straße deutlich ungemütlicher wird, wenn schon am Frühstückstisch gegen Radfahrer gehetzt wird. Da radelt man dann ins Bureau, wundert sich über dies und jenes, bekommt mehrmals die Sache mit den Radwegen durchs Fenster erklärt und stellt dann fest: Aha, heute war die Morgenpost an der Reihe! Poller-Irrsinn in Ottensen
Während die Kommentare unter dem eigentlichen Artikel ja noch einigermaßen lesbar sind, geht’s auf facebook noch einigermaßen niveauloser daher. Boah, scheiß Radfahrer, was bildet der sich ein, warum fährt der trotz Radweg mitten auf der Straße, ich fahr ihn tot, Radfahrer halten sich nie an die Regeln, Radfahren sollte man verbieten, man sollte ihm sein Rad wegnehmen, man sollte ihn überfahren, blablabla.
Tja, und dann wundert man sich, warum es mit diesem angeblichen Miteinander auf der Straße so schlecht funktioniert.
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Wie kann man beitragen?
Das Repository auf github forken, dort committen, und Dir einen Pull-Request schicken?
Ich hab das mal ausprobiert, und das "Hä" auf @Peter Viehrigs Vorschlag hin entfernt.
Bei Erfolg kann ich eine kurze Anleitung schreiben.
Eine Anleitung wäre total super, dazu wird mir in den nächsten Tagen leider die Zeit fehlen. Ich habe deinen Pull Request gerade bearbeitet
Was ist bootstrap und für was brauche ich das?
--> Wikipedia
Bootstrap ist also kein HTML-Editor, sondern eine Sammlung von Scripten, die man einbinden kann um die Website schön+nützlich zu machen.
Genau. Bootstrap ist quasi, um es mal auf einen einfachen Nenner herunterzubrechen, in Framework, um eine Internetseite layoutmäßig zu strukturieren. -
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- Fast 5000 Autos in Spielstraße gemessen - alle zu schnell
Bezüglich des letzten Artikels mit den Spielstraßen denke ich allerdings, dass dort ein Verkehrsberuhigter Bereich eher eine Fehlplanung war. Mit einer Tempo-20- oder Tempo-30-Zone hätte man sicherlich mehr Freunde gehabt.
Und noch ein Service für die Hamburger Arbeitsstellen:
- Hamburger GRÜNE wollen Hitler-Radweg auf der Reeperbahn: Reeperbahn wird flachgelegt (Shitstorm)
- Stresemannstraße: Umleitungen, Busrouten: Das müssen Sie wissen (Shitstorm)
- Ab dem 14. März: Großbaustelle an Reeperbahn und Holstenstraße (Shitstorm)
- Große Umbaupläne für Reeperbahn und Holstenstraße (Shitstorm)
- Nervenzusammenbrüche, Tränen, verpasste Termine: Strese-Umbau: Stau, aber kein Chaos (Shitstorm)
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Ich habe mal die allererste Baustellen-Version der Seite veröffentlicht:
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Ich habe jetzt ein bisschen an den Text-Inhalten geschraubt:
So richtig zufrieden bin ich damit allerdings noch nicht, denn irgendwie ist das halt so… naja, erstmal als Frage-Antwort-Spielchen formuliert, auf das vielleicht nicht jeder Verkehrsteilnehmer Lust hat, andererseits könnte ich mir vorstellen, dass die Sprachwahl auf Außenstehende etwas aggressiv wirkt.
Was meint ihr dazu?
Leichter zu lesen ist die Sache eventuell hier:
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Ok, ich kann gerade nicht folgen, sorry.
Naja, ein Teil des Gazellenkamps ist halt auch wieder so eine Strecke, wo fast jeder Radfahrer auf dem matschigen Gehweg herumfährt und sich einige Kraftfahrer ganz arg irritiert fühlen. Weil das direkt am Tierpark vorbeiführt, dachte ich schon ein paar Mal, ob nicht mal irgendein schnelles Tier hinter mir herlaufen könnte, um mir zu erklären, dass ich nicht auf dem RAAAADWEEEG fahre. Und dieses Video mit dem Strauß bildet halt total gut ab, wie ich mir das dann so vorstelle

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Ohne Worte:
Passiert auch regelmäßig Hagenbecks Tierpark. Die meinen, dass es dort einen Radfahrweg gäbe und… naja.
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Willst Du die Sache statisch aufziehen oder wird das mal über irgendein CMS gestülpt?
Bislang wäre mein Vorschlag, das einfach als stumpfe HTML-Seite zu basteln. Das sorgt erst einmal für niedrige Einstiegshürden, wenn jemand mitarbeiten will. Nachher kann man sich immer noch Gedanken über ein CMS machen, aber ich halte es nicht für sinnvoll, jetzt schon irgendwas wie WordPress oder noch etwas mächtigeres dort zu benutzen, weil man dann wieder ewig im Template herumgraben muss

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Ich habe mal ein bisschen an der Seite herumgeschraubt, das dazugehörige GitHub-Repository befindet sich hier:
Momentan ist aber noch nichts rechts auf der Seite zu sehen außer ein bisschen Bootstrap — die Radreise-Messe hat mich leider etwas mehr in Anspruch genommen als gedacht.
Wenn jemand mitmachen will: Denkt bitte daran, dass hier schon Bootstrap 4 im Einsatz ist und ein paar Dinge aus Bootstrap 3 eventuell nicht mehr funktionieren. Die Dokumentation zu Bootstrap 4 findet man dort.
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Also, um 13 Uhr will ich mir diesen Vortrag über Paris–Brest–Paris anhören, danach geh ich dann die Rennleitung zum Grandweg ausfragen.
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Ich werde mich wohl mal am Wochenende mit ein paar Texten befassen. Sind hier zufällig Diskussionsteilnehmer anwesend, denen GitHub ein Begriff ist und die schon mal an einer Webseite geschraubt haben?
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Bei solchen Fotos würde ich gar nicht mal unbedingt direkt den Abstand ausrechnen wollen — es reicht ja vollkommen aus für eine grobe Einschätzung im Sinne von „Und so sieht dieser Abstand aus der Perspektive des Radfahrers aus“.
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noch mehr Bilder zu Harburger Unfall
Dieser ganze Unfall ist eigentlich schon wieder Grund genug, endlich mal die einschlägigen sozialen Netzwerke zu verlassen. Ich bin da ja Mitglied in einigen Flitzer-Blitzer-Warngruppen und was dort wieder abging war kaum zu ertragen. Für jene Verkehrsteilnehmer bestand kein Zweifel daran, dass die Dame den Unfall verursacht hatte, weil sie nicht auf den Lastkraftwagen geachtet hatte. Und einige ganz große Profis sind beim Fahrschulunterricht mal gedanklich falsch abgebogen und sind der Überzeugung, man dürfe als Radfahrer solche Kreuzungen nur schiebend überqueren — und dann gibt’s noch ein paar, die eine Fahrradfurt nicht von einem Fußgängerüberweg unterscheiden können.
Und wenn man das alles im Kontext sieht, dass diese Verkehrsteilnehmer offenbar in einem Tempo unterwegs sind, dass sie auf solche Blitzer-Warnmeldungen angewiesen sind, kann man sich ja seinen Teil denken.
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Ich habe mir gestern aus einigermaßen aktuellem Anlass den Domainnamen „150cm.de“ besorgt. Es geht nicht um 150 Critical-Mass-Touren, sondern um den aus der Rechtsprechung entwickelten Sicherheitsabstand beim Überholen oder beim Entgegenkommen eines Radfahrers. Ich will dazu wieder ein paar eingängige Texte formulieren und vielleicht ein bisschen Suchmaschinenoptimierung betreiben, damit vielleicht der ein oder andere Verkehrsteilnehmer mal einen Blick darauf werfen kann.
Ich mache mir natürlich keine Illusionen, dass das beispielsweise die Kraftfahrer aus dem Hamburger Grandweg lesen, verinnerlichen und die Welt morgen bezüglich des Seitenabstandes ein angenehmerer Ort wäre, nein, aber vielleicht kann man ja dem einen oder anderen nach einer Diskussion noch diesen Link zustecken, damit er sich ein paar Beispiele in Text und Bild ansehen kann.
Darum suche ich noch Bildmaterial, aus dem man etwa solche Sachen basteln kann:
Hätte jemand Lust, zu der Seite etwas beizusteuern?
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Ich hasse diese Fahrradpolizisten.
Den Videobeitrag halte ich auch für unglücklich. Abgesehen von den üblichen Falschinformationen — Kopfhörer nur auf einem Ohr, sonst verboten und so weiter und so fort — fährt die Polizei ja auch gerne mal auf dem Gehweg, auch wenn die Verfolgungsjagd eigentlich schon beendet ist. So ganz nachvollziehen kann ich das nicht.
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Gefunden bei SPIEGEL ONLINE:
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als Aussteller.
Das wäre auch was für mich: „Dieser Radfahrer fuhr ein halbes Jahr lang durch den Grandweg und lebt noch.“ Einmal Händeschütteln einen Euro, schon habe ich Kohle für einen Carbonrenner zusammen.