Beiträge von Malte

    frage mal provokativ, welcher Effekt bei Radfahrern wohl durch diese Seite erzielt wird?!

    Bislang ging das Feedback tatsächlich eher in die Richtung, man müsse mal an der Infrastruktur arbeiten oder etwas ähnliches. Bei mir sind bislang tatsächlich keine Beschwerden eingetrudelt, dass die Karte oder die Zahl jemandem besondere Angst eingejagt hätte. Dass Radfahren unter Umständen gefährlich sein kann dürfte den meisten bereits bewusst sein :/

    Die Angabe "Getötete Radfahrer im Jahr 2017" auf der Hauptseite ist irreführend, da ja auch (mutmaßlich) selbstverursachte (Allein-)Unfälle aufgelistet sind. Dies ist insbesondere deshalb problematisch, weil Medien dies unreflektiert übernehmen [1]. Besser wäre z.B. "Verstorbene Rad Fahrende im Jahr 2017".


    Guter Einwand, setze ich gleich um.

    HTML-Anker für die einzelnen Einträge in der Listenansicht, so dass du (und andere) auf konkrete Fälle verlinken können. Grund:

    Hier ist (mir) total unklar auf welchen Fall du dich beziehst.


    Das hat allerdings twitter verbockt — der von dir verlinkte Tweet war eigentlich ein Retweet von dem hier:

    Ich überlege mir mal, wie man dort vernünftige Anker einbauen kann.

    Wir sollten allerdings in Erfahrung bringen, wie denn da die Lage ist. Das klingt mir ja nicht so, als wäre der Tunnel voll gesperrt und man könne dort herumbummeln, da fährt ja wenigstens sechs Mal pro Stunde der Pendelbus durch und offenbar ja auch einiger Schwerlastverkehr.

    Ich will das Thema noch mal hervorholen. Mir ist aufgefallen, dass man zur selben Zeit am selben Ort eigentlich immer wieder recht bekannte Gesichter trifft, woraus ich folgere, dass ein Teil der Radfahrer immer in einem recht engen Zeitfenster unterwegs ist. Daraufhin fiel mir dann die Sache mit dem Shuttle wieder ein: Wenn man ohnehin zur selben Zeit unterwegs ist und die Fahrtrichtung vieler Radfahrer aus meiner Wohngegend in Eidelstedt vermutlich die Innenstadt sein dürfte, warum dann nicht zusammen fahren?

    Das muss dann ja auch gar nicht unbedingt zwangsläufig die Kieler Straße mit 16 Fahrrädern auf dem rechten Fahrstreifen sein, aber vielleicht einfach schon mal zu viert oder fünft entlang etwas ruhigerer Strecken. Vielleicht kann man dann auch mal ein paar Leute mitnehmen, die sich Radfahren in Hamburg aus irgendwelchen Gründen nicht zutrauen.

    @Blaue Sau: Du hattest dir doch vor zwei Wochen mal was überlegt, wie ist denn da der Stand?

    Mal eine ganz kindische Idee: Jeder, der da hinkommt, bringt noch fünf Radlinge mit. Irgendjemand stellt Musik hin, ein anderer bringt heißen Kaffee mit, vielleicht noch ein paar Kekse, dann können wir mit Straßenmalkreide noch ein paar Räder auf den Boden malen und machen so eine oder zwei Stunden „Reclaim the Streets“ hinter Absperrgittern. Gibt bestimmt ein paar lustige Fotos, die man in die üblichen Netzwerke einwerfen kann.

    Ich fänd’s jedenfalls total super, wenn nachher nicht in der Morgenpost steht, bäh, der Tunnel wurde für den Kraftverkehr gesperrt, obwohl insgesamt nur vier Radfahrer durchgefahren sind. Das darf ruhig nach ein bisschen mehr aussehen.

    Nun besser?

    Der Server wird ja seit dem Serverumzug von Plesk verwaltet (ja, ich weiß, Plesk… aber ich habe einfach nicht die Zeit, so viele Webseiten ohne Hilfsmittel zu verwalten). Plesk bringt in der neuesten Version HTTP2 mit und das sorgt offenbar für einige Probleme.

    Wenn man aber einfach der Anleitung folgt, klappt alles problemlos:

    Wegen dringender Wartungsarbeiten ist das Radverkehrsforum heute am 7. Februar ab etwa 19 Uhr nicht mehr erreichbar. Ich hoffe, spätestens um 21 Uhr wieder alles am Laufen zu haben.

    Ich bin da heute im Zuge meiner Kieler-Straße-Vermeidungs-Strategie eher zufällig langgefahren und stellte fest, dass die Bauarbeiten offenbar größtenteils abgeschlossen sind und die Brücke befahrbar ist. Größte Überraschung: Es gibt Schutzstreifen.

    Na gut, die 5,50 Meter restliche Fahrbahnbreite zum Applizieren einer Mittellinie im Sinne der Verwaltungsvorschriften wird man wohl irgendwie hinbekommen haben.

    Es passiert danach das, was ich halt bereits im Eingangsbeitrag bemängelt hatte: Man wird wieder auf den buckeligen Radweg geleitet. Da gibt’s also ein Stück neuer Infrastruktur in der Mitte, die anschließt an einen alten Rumpel-Radweg, der teilweise nur ordnungswidrig befahren werden kann.

    Hier geht’s los:

    Die rote Pflasterung endet umgehend, ab hier kann man sich toll die Zähne auf dem Buckel-Radweg ausschlagen:

    Und natürlich ziehe ich den Ärger an wie ein Magnet: Der Kraftfahrer hinter mir flippt an der Hupe vollkommen aus, weil ich eben nicht der Aufleitung vom Schutzstreifen auf den Radweg gefolgt bin, während vor mir das beste Beispiel zu sehen ist, warum man den Radweg nicht befahren kann: Da parkt nämlich gerade jemand umständlich ein.

    Das Überholmanöver wird angesichts der Mittelinsel abgebrochen, die Nervensäge hinter mir biegt gleich rechts ab. Da hat sich das Pushen des Blutdrucks ja mal richtig gelohnt. Der weiße Transporter rangiert derweil weiterhin mit geöffneter Heckklappe hin und zurück:

    Hier geht noch ein Stückchen Radweg weiter:

    Hier endet der allerdings seit der letzten Sanierung des Gehweges. Ab hier ist entweder Fahrbahnradelei oder Schieben angesagt:

    Das wird im Sommer bestimmt total super, wenn auf den Radwegen wieder die ganzen Besucher des Niendorfer Geheges parken und auf dem Gehweg einige Radfahrer zwischen den Fußgängern kampfradeln:

    Wieder ein Stück Radweg:

    Neue Farbe, neues Glück. Mein Handtuch zum Händetrocknen ist breiter als dieses Ding:

    Naja, toll, okay, geplant wird eben nur für den Bereich der jeweiligen Sanierung, da hat man eben Schutzstreifen geplant und im Westen einen Anschluss an die bisherige Radverkehrsinfrastruktur hergestellt. Ich find’s trotzdem total schade, dass man bei dieser Gelegenheit nicht wenigstens einfach auf die Aufleitung verzichtet hat, die nun jedem Kraftfahrer suggeriert, er dürfe Fahrbahnradlern nun Feuer unterm Hintern machen. Eine Aufleitung auf einen Radweg, den man anschließend nur ordnungswidrig befahren kann, ist einfach nur witzlos.

    Aber das gehört wohl auch irgendwie zur Fahrradstadt Hamburg.