@Katrins Beiträge zum Unfall habe ich hierhin verschobem: Unfall und Lichtzeichenanlage
Beiträge von Malte
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Die Beiträge zum Thema Carsharing findet ihr jetzt hier: Carsharing
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Die Beiträge bezüglich des Mord-Urteils beim Raser-Rennen in Berlin habe ich hier hin verschoben: Lebenslänglich für Berliner Todesrennen
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Hmm, dumme Sache: Ich bin vorhin gegen 20.30 Uhr noch mal dort langgefahren — aber nicht durch den Tunnel, der war nämlich nicht für den Kraftverkehr gesperrt. Es machte auf mich auch nichts den Eindruck, dass da im Laufe des Abends noch mit einer Sperrung zu rechnen wäre. Am besagten Fußgänger- und Fahrradtunnel unter dem S-Bahnhof war auch nichts zu sehen, was auf Bauarbeiten hindeutete.
Weiß da jemand genaueres?
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Um mal ein kurzes Statusupdate zu diesem Projekt zu geben:
Die Sache scheitert momentan daran, dass ich nicht genügend Zeit habe, die ganzen Gesetzestexte in maschinenlesbarer Form abzulegen. Hätte jemand Lust, bei der Sache mitzumachen? Zu erledigen wäre primär abtippen beziehungsweise kopieren und korrekturlesen der Texte.
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Gnarf, und mein Lieblingstroll ist auch dort und rennt mir hinterher. Ich sollte mich einfach aus dem Thema heraushalten.
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Langsam geht’s echt heiß her. In den einschlägigen Gruppen auf facebook sollte man sich nicht mehr als potenzieller Sympathisant zu erkennen geben, da wird mittlerweile zu viel Stimmung gegen den ADFC, Radfahrer und die GRÜNEN gemacht. Die Administratoren verstehen darunter einen „respektvollen Diskussionsstil“ in „friedlicher Atmosphäre“.
Das ist ungefähr so toll wie damals auf der Uhlenhorst. Ach, Moment, wie geht’s denen denn eigentlich? Der ADFC Hamburg bestimme die Politik, bemängelt man dort. Hmm — interessante Aussage einer Bürgerinitiative, die sich unlängst dafür feiern ließ, als seltsamer privater Vertragspartner der Politik die Busbeschleunigung „verhindert“ zu haben.
Ich habe langsam den Eindruck, dass die Bevölkerung tatsächlich meilenweit von der Politik entkoppelt wurde. Dazu passt das Herumgebrülle im Verkehrsausschuss, die ganzen Anfeindungen gegen Andersdenkende und ein gewisser Sarkasmus, der sich in den einzelnen Beiträgen erkennen lässt. Man fühlt sich eben überhaupt nicht mehr ernstgenommen — und hin und wieder kommt jemand mit ein paar Falschinformationen vorbei, die dann als Motivation für weiteren Zorn herhalten müssen.
Wenn das so weitergeht, sitzen SPD und GRÜNE bei der nächsten Wahl nicht mehr im Parlament — Die AfD freut sich schon.
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Oh, jetzt geht’s doch noch weiter:
Das blöde ist ja, dass man über dieses Thema gar nicht mehr vernünftig diskutieren kann. Seit gestern Abend ist die Stimmung in den einschlägigen Gruppen so sehr auf Krawall geschwenkt, dass jetzt nicht nur gegen die GRÜNEN, sondern auch stellvertretend gegen diese blöden Radfahrer geschossen wird.
Vielleicht sollte man Altona einfach an Dänemark zurückgeben: Dann gäbe es binnen kürzester Zeit eine wie auch immer geartete Infrastruktur da unten.
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Die Sache hat sich dann offenbar schon vor der Bezirksversammlung wieder erledigt:
Dann warten wir mal bis 2020 oder 2021, bis an der Elbchaussee Streifen aufgemalt werden? Oder vorher schon mal ein bisschen Druck ausüben, dass es keine dünnen Streifchen werden, sondern was vernünftiges?
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Linksabbiegender Radverkehr? Woran erkenne ich aus größerer Entfernung, dass das Miniding auf der Insel nur für Abbieger sein soll? Und warum ist da eine Aufstellfläche fürs indirekte Abbiegen? Sorry, ich raffe das da gerade nicht.
Tja, damit sprichst du ja meinen allerliebsten Kritikpunkt an: Nicht nur jede Stadt, sondern auch jeder Bezirk einer Stadt macht sein eigenes Ding. Man fährt womöglich als Ortsunkundiger Radfahrer durch die Gegend, muss aber an jeder Kreuzung erstmal überlegen, wie man denn in der gewünschten Richtung weiterfahren kann, beziehungsweise welche Signalgeber es gibt und welche gültig sind. Es gibt ja Kreuzungen, an denen man nicht mal in Ruhe geradeausfahren kann, ohne zwischendurch die Straßenseite wechseln zu müssen.
Radverkehr passt eben einfach nicht in den deutschen Straßenverkehr — das kann man einfach nicht oft genug feststellen.
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Bei 3 und 4 darf man doch schon immer ohne Beachtung einer Ampel abbiegen. Das hat nichts mit dem 1.1.17 zu tun. Denn beim indirekten Abbiegen muss man nur auf den Querverkehr achten. Nicht mehr auf die Ampeln in der neuen Fahrtrichtung.
Vollkommen richtig, ja, wobei es diesbezüglich auch unterschiedliche Interpretationen des Verordnungstextes gibt. Insofern bin ich mir auch gar nicht sicher, ob man denn bei 1 und 2 nicht auch einfach links abbiegen dürfte — sicher bin ich mir nur, dass die Polizei aus ihrem Streifenwagen dort einen glasklaren Rotlichtverstoß erkennen wird. Außer uns und den Leuten drüben im Verkehrsportal dürfte das ja wieder niemand verstehen.
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2. Auf der Mittelinsel eine Full-Size-Ampel für Fahrräder (3 Streuscheiben)Das gibt’s auch unten am gerade umgebauten westlichen Ende der Reeperbahn:
Ich bin mir unschlüssig, was ich davon halten soll. Der Signalgeber für den linksabbiegenden Radverkehr erlischt, sobald er meint, dass nun keine linksabbiegenden Radfahrer mehr kommen können, denn die müssen ja irgendwann alle losgefahren sein. Danach gibt’s dann keine Irritationen mehr für abbiegende Kraftfahrer oder geradeausfahrende Radfahrer, welcher der Signalgeber denn nun gültig ist. Und weil der Radverkehr hier links vom Abbiegeverkehr geführt wird, gibt’s auch gar kein Rätselraten, ob man bei roter Fußgängerampel noch Radfahrer durchlassen muss.
Eigentlich gar nicht mal so blöd.
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Was mir ja mittlerweile an allen Ecken Hamburgs ganz gewaltig stinkt sind diese neumodischen Aufstellflächen zum indirekten Linksabbiegen. Die sind alle in den letzten Jahren entstanden, aber ob man sich als Radfahrer dort regelgerecht verhalten kann ist Glückssache.
Im Prinzip gibt es die folgenden Möglichkeiten:
- Es gibt einen separaten Signalgeber für indirekt linksabbiegende Radfahrer.
- Es gibt keinen separaten Signalgeber für indirekt linksabbiegende Radfahrer, aber in Richtung der künftigen Fahrtrichtung einen kombinierten Signalgeber für Radfahrer und Fußgänger.
- Es gibt keinen separaten Signalgeber für indirekt linksabbiegende Radfahrer, in Richtung der künftigen Fahrtrichtung ist lediglich ein seit 1. Januar definitiv nicht mehr gültiger Signalgeber für Fußgänger zu sehen.
- Es sind in der Aufstellfläche wartend keine Signalgeber zu sehen.
Variante 3 überwiegt nach meiner Beobachtung wenigstens im westlichen Hamburg. Da hat man dann aber wenigstens ein Licht, an dem man sich orientieren kann, obgleich man ja jedes mal einen saftigen Rotlichtverstoß begeht, weil die Fußgängerampel in der Regel einen Moment früher grünes Licht zeigt als die eigentlich gültige Fahrradampel. Klar, das wird die Polizei nicht sanktionieren, aber… blöd ist’s trotzdem.
Dann taucht nach Sanierungen von Kreuzungen aber immer öfter Variante 4 auf, bei der ich mich jedes Mal frage, ob die Planer eigentlich schon mal auf dem Rad gesessen haben. Das ist manchmal so bescheuert geplant, dass man nicht mal den Signalgeber auf der linken Straßenseite erkennen könnte. Dann fragt man bei der zuständigen Straßenverkehrsbehörde nach und hört sich so goldige Tipps an wie: Man solle einfach so lange warten, bis die Autofahrer hinter einem losfahren wollen. Klar, das wird bestimmt richtig gut funktionieren.
Klar, natürlich kann man als einigermaßen geübter Radfahrer auch direktes Linksabbiegen praktizieren. Das ist aber auch mir dann zu blöd, wenn auf dem Fahrstreifen zum Linksabbiegen wieder eine ganze Menge Kraftfahrzeuge warten und man eh nicht in einem Schwung über die Kreuzung kommt.
Mal sehen, wie sich das jetzt weiter entwickelt.
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Okay, ist doch nicht so geil. Mal sehen.
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Sooo. Ich habe jetzt endlich nach Ewigkeiten eine Lösung gefunden:
Einfach den Link zum Tweet in den Beitrag schmeißen, das sollte dann funktionieren:
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Es ist absolut bekloppt. Heute bei Starkregen ins Bureau geradelt: Erwartungsgemäß war bei dem Wetter nicht ganz so viel los, von „bei Regen fährt eh keiner mit dem Rad“ war Hamburg heute allerdings weit entfernt. Langsam habe ich das Gefühl, dass sich die Erkenntnis verbreitet hat, dass man auch bei Regen mit dem Rad fahren kann und für solche Tage kein eigenes Auto vorhalten oder in den Bus steigen muss.
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Städtebund lehnt Fahrverbote ab:
Nun ist es zwar richtig, dass Feinstaub nicht nur aus dem Dieselmotor gepustet wird, aber bei Stickoxiden kann ich mir schwer vorstellen, wie die beim Bremsvorgang entstehen können. Wie auch immer: Mit dem Whataboutism über Krankenhauskeime wird man bei diesem Thema nichts.
In Niedersachsen ist Stefan Wenzel von den Grünen auch nicht so für Fahrverbote:
Stattdessen lieber eine halbe Milliarde in die Hand nehmen, um den öffentlichen Nahverkehr umweltfreundlicher zu gestalten. Wohlgemerkt: Umweltfreundlicher gestalten, nicht ausbauen. Da fehlt also noch immer der Anreiz für die ganzen Pendler mit Verbrennungsmaschine, den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel zu wagen. Ohne das jetzt recherchiert oder nachgerechnet zu haben möchte ich behaupten, dass halbwegs moderne Busse schon heute allein aufgrund der Auflastung insgesamt umweltfreundlicher daherkommen als die ganze Flotte von Pendler-Kraftfahrzeugen.