Boah. Wenn man einfach mal einen Bruchteil der Kosten für eine solche Kampagne in einen Rhetorik-Kurs für den Bundesverkehrsminister investiert hätte, gäbe es jetzt nicht diese unsägliche Kampfradler-Rhetorik:
Oder, vielleicht noch abwegiger: Man preist nicht an jeder Ecke das Tragen eines Fahrradhelmes in Verbindung mit „Radfahren ist ultramegagefährlich“ an, sondern beseitigt mal ein paar Gefahrenstellen.
am 22. und 23.2 hast Du den gleichen Unfall zweimal aufgenommen (68-jährige Radfahrerin von Kraftfahrzeug erfasst und getötet). Nur der auf der Karte bei Petersroda eingetragene stimmt mit dem Text der Pressemeldung überein.
Ups — danke für den Hinweis, das werde ich nachher mal korrigieren.
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Geht's um den ICE 4? Da werden die Vorderräder in unterschiedlicher Höhe eingehängt, so dass das normalerweise passen sollte.
Das war bislang aber auch so:
Dennoch: Wenn da jemand ein etwas breiteres Rad mitbringt — und „breiter“ kann ja bereits ein einfacher Rennradlenker mit 50 Zentimetern Breite sein — kann nebenan unter Umständen der Platz nicht mehr genutzt werden. Den Spaß hat man ja jedes Mal in Zügen, die aus hügeligen Gegenden angerollt kommen, wo schon ein paar Mountainbikes hängen.
Total super, acht Stellplätze auf 3143 Millimeter. Da bleiben dann pro Fahrrad ungefähr vierzig Zentimeter — was wiederum bedeutet, sobald jemand sein Mountainbike oder ein ähnlich breites Rad einhängt, bleibt der Stellplatz links und rechts davon unbenutzbar. Und im Gegensatz zum Inter- oder Eurocity kann man in dem knapp bemessenen Fahrradabteil nirgendwo sonst mit seinem Rad abbleiben.
Ich find’s ja immer wieder interessant, wo in Hamburg noch Reste der Straßenbahn zu finden sind. Alte Straßenbahndepots gibt es quasi in jedem Stadtteil, manche beherbergen heute Bau- oder Supermärkte oder Fahrradläden, in der Innenstadt findet man an vielen Hauswänden noch alte Rosetten der Oberleitung, hier und da blitzen dann auch ein paar Gleisreste hervor, etwa in der Straßburger Straße oder am Am Hochrad.
Für meine Begriffe ganz erstaunliches wurde nun am Hamburg-Wasser-Platz zu Tage gefördert. Heute morgen sah es dort noch so aus:
Im Laufe des Tages grub man etwas tiefer und stieß auf das obligatorische Kopfsteinpflaster, was in vielen Straßen Hamburgs unterhalb der Fahrbahn schlummert. Dazwischen: Alte Straßenbahnschienen!
Leider hat mich unser Freund und Helfer nicht näher an die Baugrube herangelassen. Mal sehen, ob morgen noch was von den Schienen übrig ist, einen Teil hat man ja offenbar schon aus dem Boden gerissen und nebenan abgelegt.
Aktivisten rufen zum kollektiven Grillen auf der Max-Brauer-Allee auf. Zudem Themen des Newsletters "Elbvertiefung": der Netzrückkauf, Phantombilder und Alexander Zverev
Das hier ist eben auch etwas, worüber ich mich wundere. Ich habe keine Ahnung, ob die zu einem Notfall oder „nur“ einem Krankentransport hier sind — aber auch dieses Fahrzeug wurde ja nicht hollywoodmäßig krachend auf dem Hochbord eingeparkt, sondern man fuhr meines Erachtens einigermaßen sorgfältig die Grundstücksauffahrt hoch und parkte anschließend rückwärts hier auf dem Radweg ein.
Es will mir nur einfach nicht in den Kopf, warum man nicht am rechten Fahrbahnrand stehenbleibt, auf den drei Richtungsfahrstreifen der Kieler Straße ist ja nichts los, was den Begriff „Verkehrsaufkommen“ in irgendeiner Weise gerecht würde. Ich dachte vielleicht erst, man habe es womöglich nicht so gerne an den Heckklappen zu arbeiten, während nebenan der Kraftverkehr vorbeirauscht, aber diese Problematik hat man jetzt ja nur drei Meter zur Seite verschoben.
Wie auch immer: Sollen sie halt da parken. Ich find’s ja witzig, dass an dieser Stelle andauernd jemand steht, entweder irgendwelche Fahrzeuge von Monteuren oder der Pizzadienst oder eben jetzt ein Krankentransport. Vielleicht könnte PK 27 ja einfach mal dort montieren lassen.
Willkommen im Jahr 2017 des Herrn — dem Jahr, in dem die USA sich von allen Klimaschutzzielen abwenden und die Deutschen von den Chinesen abgehängt werden: Die neue Klima-Lokomotive
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Hat das schon mal jemand in Hamburg probiert? Also tatsächlich mal jemanden abschleppen? Ich habe echt keine Lust, mir dann nur wieder irgendwas von „irgendwo muss der doch parken“ und „da passt man doch noch durch“ anzuhören.
Womit wir wieder beim Thema wären: Am Sonntag habe ich mich dann gleich wieder ärgern dürfen:
Nun liegt es mir ja fern, das Parkverhalten von Einsatzfahrzeugen zu kritisieren, die eigentlich zu einem Notfall unterwegs waren. Allerdings gibt es an der Kieler Straße zwei überbreite Fahrstreifen, die Fahrbahn fasst also problemlos vier Kraftfahrzeuge nebeneinander, doch geparkt wird immer genau auf Fuß- und Radweg — schließlich will man ja nicht den Verkehr behindern und so, nä?
Die Polizei möchte offenbar auch nicht den Verkehr behindern. Man hatte es offenbar eilig, nehme ich mal an, aber es war genügend Zeit, die beiden Funkstreifenwagen mehr oder weniger passgenau auf dem Fuß- und Radweg einzuparken und beinahe komplett dichtzumachen. Man hätte sich ja auch dafür entscheiden können, einfach am rechten Fahrbahnrand zu parken, dann wäre problemlos Platz für Kraftfahrer, Radfahrer und Fußgänger. Oder man hätte dort „aufgeschultertes Parken“ halb auf dem Radweg praktizieren können. Aber ein Radfahrer mit Kinderanhänger, von denen mir kurz vor dem Foto auch zwei auf der Fahrbahn entgegenkamen, passen dort eben nicht mehr lang. Für jemanden mit Rollstuhl und Rollator wird es sicher auch etwas enger.
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ich bei der Hamburger Polizei unter der 110 eine vernünftige Antwort bekommen werde, wenn jemand auf dem Radweg parkt. Man wird es diesbezüglich wie bei der Einrichtung von Arbeitsstellen halten: Der Radverkehr wird sich seinen Weg suchen.