Stimmt, ist gepflastert. Und ein wenig bei den Spezialisten gestöbert habe ich inzwischen auch ...
Die Seite ist sowieso total super. Echt schade, wie viele Spuren da in den letzten Jahren noch abhanden gekommen sind.
Stimmt, ist gepflastert. Und ein wenig bei den Spezialisten gestöbert habe ich inzwischen auch ...
Die Seite ist sowieso total super. Echt schade, wie viele Spuren da in den letzten Jahren noch abhanden gekommen sind.
Ich schmeiße einfach mal diesen Artikel zu den Velorouten unten in Harburg in den Raum: Radverkehr läuft künftig quer über Kreuzungen
Ich habe beim Durchlesen zwei Dinge festgestellt:
Irgendjemanden hat’s an der Landesgrenze zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein getroffen:
Ich möchte ja fast tippen, dass da jemand von rechts vom freigegebenen Gehweg aus Schenefeld kam und dann von der Stoßstange getroffen wurde. Den Spuren nach ist die Sache ja glückerlicherweise relativ glimpflich abgelaufen.
Auch hier gilt: Die Beamten haben sicherlich andere Sorgen, als sich jetzt einen ordentlichen Parkplatz zu suchen. Soweit okay, da will ich denen auch echt nicht in den Ohren liegen.
Nur: Es wundert mich schon, warum dieser Parkplatz unbedingt der Radweg sein muss. Man kann überall parken, die ganze Holstenstraße ist momentan aufgrund des Wasserrohrbruchs extrem verkehrsberuhigt, es gibt am rechten Fahrbahnrand massig Parkplätze, man hätte auch hier auf dem Abbiegestreifen zum Parkplatz parken können.
Doch trotz aller Eile navigiert man zielgenau auf den Radweg hinauf, so dass man die Zufahrt zur Tiefgarage nicht behindert. Mit dem Fahrrad ist das Vorbeifahren eine ganz tolle Sache, weil man natürlich vom Kraftverkehr aus der Tiefgarage umgehend „übersehen“ wird. Abgesehen davon mag es natürlich auch einsatztaktische Gründe geben, warum man parkt wie man eben parkt. Die vermag ich mir hier allerdings nicht auszumalen.
Der Vollständigkeit halber: Zwei Fotos von den kleinen Straßenbahn-Überresten beim Fußgängerüberweg am Gymnasium Hochrad.
Und schon sind die Schienen wieder weg: Ich bin heute morgen gerade pünktlich zum, äh, „Herausreißen“ vorbeigekommen.
Abends war der meiste Kram schon weg. Offenbar entfernt man dieses Mal auch das Kopfsteinpflaster — besonders gut scheinen die Steine ja nicht befestigt gewesen zu sein, erstaunlich, dass man da eine so dicke Fahrbahn draufpacken kann.
Ein Bericht im NDR:
Das ist doch ungefähr so wie mit § 35 Abs. 7a StVO, aus der ein Teil der Angestellten der Deutschen Bundespost ableiten, mit ihren Kraftfahrzeugen immer und überall auf dem Radweg halten und parken zu dürfen und mit Postfahrrädern auch jederzeit entgegen der Fahrtrichtung und auf allen Straßenteilen fahren zu dürfen.
Termin
Verkehrsausschuss Hamburg-Nord
Tagesordnung:
Dienstag, 30. Mai 2017, 18:00 – 21:00
Robert-Koch-Straße 17, 20249 Hamburg, Deutschland
Malte
Auf der Tagesordnung stehen auch wieder eine Reihe Fahrradthemen.
Alles anzeigenTOP 5.1: Raser in der Sierichstraße stoppen
Ploß fordert Blitzer, denn da würde zu schnell gefahren.
SPD: Wie viele Raser gibt es denn? Man solle lieber woanders blitzen.
Bürgerin: Blitzampel mache keinen Sinn wegen Rückstau aus der Bebelallee.
Abgelehnt.
Interessanterweise blieb hier der laute Aufschrei aus, mit der Ablehnung eines Blitzers kann Rot-Grün wohl punkten. Die Frage ist aber, warum Ploß ausgerechnet so etwas fordert? Na, wegen der Bürgerbeteiligung natürlich. In der Drucksache 20-3891, die man leider nicht direkt verlinken kann, heißt es: „Die CDU unterstützt daher Initiativen von Bürgern, die sich bemühen, dass die gesetzlich vorgeschriebene Geschwindigkeit in der Sierichstraße von Autofahrern eingehalten wird.“
Das hätte er aber besser einfädeln müssen.
Na, schau an, die Polizei ist auch der Meinung, dass ein Blitzer an der Sierichstraße nicht so richtig sinnvoll wäre:
Boah. Wenn man einfach mal einen Bruchteil der Kosten für eine solche Kampagne in einen Rhetorik-Kurs für den Bundesverkehrsminister investiert hätte, gäbe es jetzt nicht diese unsägliche Kampfradler-Rhetorik:
Oder, vielleicht noch abwegiger: Man preist nicht an jeder Ecke das Tragen eines Fahrradhelmes in Verbindung mit „Radfahren ist ultramegagefährlich“ an, sondern beseitigt mal ein paar Gefahrenstellen.
Hi Malte,
am 22. und 23.2 hast Du den gleichen Unfall zweimal aufgenommen (68-jährige Radfahrerin von Kraftfahrzeug erfasst
und getötet). Nur der auf der Karte bei Petersroda eingetragene stimmt mit dem Text der Pressemeldung überein.
Ups — danke für den Hinweis, das werde ich nachher mal korrigieren.
In Deutschland gibt’s für alles eine Norm, aber nicht für die richtige Tragweise von Fahrradhelmen:
Geht's um den ICE 4? Da werden die Vorderräder in unterschiedlicher Höhe eingehängt, so dass das normalerweise passen sollte.
Das war bislang aber auch so:
Dennoch: Wenn da jemand ein etwas breiteres Rad mitbringt — und „breiter“ kann ja bereits ein einfacher Rennradlenker mit 50 Zentimetern Breite sein — kann nebenan unter Umständen der Platz nicht mehr genutzt werden. Den Spaß hat man ja jedes Mal in Zügen, die aus hügeligen Gegenden angerollt kommen, wo schon ein paar Mountainbikes hängen.
Man muss sie nur suchen ...
Total super, acht Stellplätze auf 3143 Millimeter. Da bleiben dann pro Fahrrad ungefähr vierzig Zentimeter — was wiederum bedeutet, sobald jemand sein Mountainbike oder ein ähnlich breites Rad einhängt, bleibt der Stellplatz links und rechts davon unbenutzbar. Und im Gegensatz zum Inter- oder Eurocity kann man in dem knapp bemessenen Fahrradabteil nirgendwo sonst mit seinem Rad abbleiben.
Ich find’s ja immer wieder interessant, wo in Hamburg noch Reste der Straßenbahn zu finden sind. Alte Straßenbahndepots gibt es quasi in jedem Stadtteil, manche beherbergen heute Bau- oder Supermärkte oder Fahrradläden, in der Innenstadt findet man an vielen Hauswänden noch alte Rosetten der Oberleitung, hier und da blitzen dann auch ein paar Gleisreste hervor, etwa in der Straßburger Straße oder am Am Hochrad.
Für meine Begriffe ganz erstaunliches wurde nun am Hamburg-Wasser-Platz zu Tage gefördert. Heute morgen sah es dort noch so aus:
Im Laufe des Tages grub man etwas tiefer und stieß auf das obligatorische Kopfsteinpflaster, was in vielen Straßen Hamburgs unterhalb der Fahrbahn schlummert. Dazwischen: Alte Straßenbahnschienen!
Leider hat mich unser Freund und Helfer nicht näher an die Baugrube herangelassen. Mal sehen, ob morgen noch was von den Schienen übrig ist, einen Teil hat man ja offenbar schon aus dem Boden gerissen und nebenan abgelegt.
Zwei der Schilder sind gerade an der Holstenstraße im unbeachteten Einsatz: