Mittlerweile hat es sich irgendwie so eingependelt:
„Eingependelt“ war vielleicht ein bisschen übertrieben, prinzipiell gibt es jede Woche etwas neues zu entdecken.
Grundsätzlich findet der linke Fahrstreifen als Parkplatz Verwendung, was diese Straße zur deutschlandweit einzigen Straße mit insgesamt drei Parkstreifen in dieser Fahrtrichtung macht: Rechter Seitenstreifen, Radfahrstreifen und linker Fahrstreifen. Besonders schön war es in der Vorweihnachtszeit, denn dort befindet sich eine Postfiliale — ich bin zum Glück nie zu den Stoßzeiten dort vorbeigekommen, aber es soll Tage gegeben haben, an denen der Radfahrstreifen beinahe komplett zugeparkt war.


Dann ist mir noch aufgefallen, warum man wohl so häufig von bei rotem Licht rechtsabbiegenden Kraftfahrern „übersehen“ wird: Der einzige Signalgeber fürs konfliktfreie Rechtsabbiegen versteckt sich eine ganze Weile hinter dem Verkehrsschild und ist erst knappe 15 Meter vor der Kreuzung zu erkennen. Kommt man mit 50 Kilometern pro Stunde angerollt, reicht es gerade mal für eine Gefahrenbremsung, wobei die meisten wohl etwas langsamer unterwegs sein werden, schließlich muss man den Karren ja auch noch ohne Umkippen um die Ecke bringen.


Und seit etwa einem Monat ändert sich ganz regelmäßig die Beschilderung. Hier wurde noch eine nette Lücke für ganz schmale Fahrräder geöffnet, wobei man sich wohl aussuchen darf, welche Schilder man beachten möchte. Vorsicht vor der gemeinen Fußplatte rechts im Bild!

Zwei Tage später… ging es jetzt wohl links vorbei? Man beachte die Komposition aus dem Zeichen 240 im Hintergrund und dem ganzen Geraffel im Vordergrund. Den Schippenmann und das Fahrrad im Dreieck hätte man sich ja sparen können, es darf ja eh niemand einfahren, den das noch interessieren könnte:

Ein paar Schilder verschwanden dann tatsächlich bis kurz vor Heiligabend, dafür ist das Zeichen 240 nach vorne gerückt. Nun darf man nur nicht mit den verschiedenen Signalgebern durcheinanderkommen, nun liegt es ja nahe, bei grüner Fußgängerampel zu fahren.

Aber was soll’s, hier macht eh jeder was er für richtig hält.