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Beiträge von Malte
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In Freiburg gibt es beispielsweise separate Signalgeber für Radfahrer, um rote Ampeln zu „überspringen“: https://www.facebook.com/landesschau.bw…?type=2&theater
Das hat natürlich einen anderen Zweck als der besagte Grünpfeil, scheint mir aber je nach Einsatzlage die schönere Lösung zu sein.
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Zum Vergleich: so sieht es jetzt, nach der Fertigstellung aus: https://www.mapillary.com/app/?lat=53.56…Fsw&focus=photo
Ich will noch meine Fotos von vor zwei Monaten hinzuschmeißen, die ich damals abends aus Zeitgründen doch nicht mehr hochladen konnte.
Hier zuerst einmal das lustige Verkehrszeichen:
Natürlich gelten die Verkehrsregeln auch für Radfahrer, das soll gar nicht zur Diskussion stehen, aber wenn bei einer neu eingeweihten Verkehrsführung bereits nach wenigen Tagen so etwas aufgestellt werden muss, hmm, dann kann es auch sein, dass die Verkehrsführung vielleicht nicht so der Hit ist? Bislang konnte der Radverkehr nach rechts auf dem Hochbord abbiegen, mit dem Umbau vom Hochbord zum Radfahrstreifen ist diese Möglichkeit nun entfallen — obschon es rechts in der Dammtorstraße zunächst auf einem Hochbordradweg weitergeht. Man hätte also meines Erachtens durchaus wie an vielen anderen Kreuzungen die Möglichkeit schaffen können, zum Rechtsabbiegen vor dem eigentlichen Kreuzungsbereich direkt nach rechts aufs Hochbord zu wechseln.
Und während hier wirklich in jeder Ampelphase ein ganz tüchtiges Verkehrsaufkommen auf dem Rad zu beobachten ist…
… versuchen echt ganz schön viele, sich über das Hochbord zum Rechtsabbiegen einzuordnen:
Wenngleich man das Rechtsabbiegen eleganter lösen könnte, ist dieser zusätzliche Signalgeber mutmaßlich dem Kreuzungsdesign geschuldet. Vorne an der Fußgängerfurt am Dammtorbahnhof bekommen Radfahrer gleichzeitig grünes Licht mit dem rechts abbiegenden Fahrbahnverkehr, also muss der Radverkehr weiter hinten noch mal gestoppt werden. Selbst wenn der rechts abbiegende Fahrbahnverkehr kein grünes Licht signalisiert bekommt, wäre ohne den zweiten Signalgeber direkt an der Kreuzung die zu bemessene Räumzeit für den Radverkehr zu groß, es wäre also keine Alternative, den zweiten Signalgeber zu entfernen oder auf die Querungsfurt für Fußgänger dort hinten zu verzichten. Auf die Querungsfurt im Vordergrund kann man mutmaßlich ebenfalls nicht verzichten, weil hier die direkte Möglichkeit zum Umsteigen zwischen Bus und Bahn besteht.
Insgesamt also mal wieder eine ganz doofe Ecke — und zwar in jeglicher Hinsicht. Wenn die Adventsbeleuchtung auf- oder abgebaut wird, können Radfahrer mal wieder sehen, wie sie sich mit dem hupenden Kraftverkehr arrangieren:
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Natürlich brauchen die Fenster eines LKW-Fahrerhäuschens Vorhänge, wenn die Fahrer nachts darin schlafen sollen. Es schadet aber sicherlich nicht, die Vorhänge während der Fahrt restlos nach hinten zu schieben, sowohl auf der linken als auch auf der rechten Seite:
Naja — und wie es wohl künftig mit dem Blick aufs Verkehrsgeschehen funktionieren wird, wenn statt des Armaturenbretts ein riesiger Bildschirm ein umfangreiches Infotainment-Programm anbietet? https://twitter.com/reuters/status/1083154534132789248
Wenn man sich so ein teures Auto nicht leisten kann, kein Problem, dann baut man sich das Ding halt selbst: https://twitter.com/cookson_mike/status/1083268392117772290
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Ein Fußgängerüberweg in Plön. Beziehungsweise nicht hier auf dem Foto zu sehen, aber wohl links um die Kurve. Für so etwas ist eigentlich [url=https://de.wikipedia.org/wiki/Bildtafel_der_Verkehrszeichen_in_der_Bundesrepublik_Deutschland_seit_2017#/media/File:Zeichen_101-11_-_Fußgängerüberweg,_StVO_2017.svg]Zeichen 101-11[/url] mit einem Pfeil nach links vorgesehen.
Links um die Ecke gibt es auch tatsächlich einen Fußgängerüberweg, immerhin, aber beim Abbiegen hätte der Fußverkehr ohnehin kraft § 9 Abs. 3 StVO durchgelassen zu werden. Weiß halt nicht jeder. Mit dem Fußgängerüberweg müssen nun auch Verkehrsteilnehmer, die aus der linken Straße angefahren kommen, anhalten.
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Der Vollständigkeit halber aus einem anderen Thread entführt noch ein paar Fotos vom besagten Radweg in Plön. Man beachte insbesondere das nette
am Ende des Weges kurz vor der Ampel — wenn ich ohnehin absteigen muss, bin ich ja sowieso kein Radling mehr, für den ein Zusatzzeichen unter dem Signalgeber notwendig gewesen wäre..Das Kunstwerk markiert das Ende eines Zweirichtungsradweges, der sich durch eine Unterführung schlängelt, und mit allerlei schlechten Sichtverhältnissen und Fußgängern aufwartet. Geht so.
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großen Packmaß
Wobei ich mich schon Frage, ob das noch als Faltrad im Handgepäck-Format im Sinne der Beförderungsbedingungen durchgeht.
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Und wenn die querenden VT nicht umgenietet werden, so wird oft mit dem Heck auf der Furt gestanden, so dass man wieder ausweichen muss.
Und just an diesen Kreuzungen soll der Grünpfeil eigentlich nicht zum Einsatz kommen: Weitere Ausschluss- und Abwägungskriterien
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Der Fuss e.V. bemängelt, dass es mit einem Grünpfeil für Radfahrer zu häufigeren Konflikten mit Fußgängern kommen könnte: https://twitter.com/fussverkehr_de…743238723862529
Ich bin mir da unsicher — die Konflikte gibt es momentan bei normalem grünen Licht ebenfalls, wenn Fußgänger geradeaus möchten und Rad- oder Kraftfahrer rechts abbiegen. Wenn Radfahrer mit ihrem Grünpfeil rechts abbiegen, hat der Fußverkehr geradeaus mutmaßlich rotes Licht, da sollte es hoffentlich keine Konflikte geben. Und Kreuzungen, die aufgrund der Anordnung der Schaltungen oder des Kreuzungsdesigns solche Konflikte begünstigen könnten, werden hoffentlich nicht mit einem Grünpfeil ausgestattet. Die Vorschriften für den Einsatz des Grünpfeils sind ja ganz umfangreich, das wird ja für den Grünpfeil für Radfahrer hoffentlich ähnlich aussehen.
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Ach Gottchen! Sogar das Hamburger Abendblatt, das traditionell Therings Forderungen quasi im Wortlaut abdruckt und zu seinem wichtigsten Sprachrohr zählt, findet: CDU kann bei dem Thema Verkehr überhaupt nicht punkten
ZitatThering sei zwar sehr rührig, aber in Wahrheit sei dahinter kein eigenes Verkehrskonzept zu erkennen, räumt ein führender CDU-Stratege ein. Das müsse man nun erst einmal erarbeiten.
Und das, obwohl die CDU an jeder Stelle ihr tolles Radverkehrskonzept (Tenor: Dem Kraftverkehr keinen Platz wegnehmen) anpreist. Im Artikel bekommt aber jede Partei die verdiente Ohrfeige, beispielsweise auch die SPD für ihre Absage an die Stadtbahn (Tenor: Dem Kraftverkehr keinen Platz wegnehmen).
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Das hat ja hervorragend funktioniert: Dieses Warnsystem soll Radler schützen – ist aber verboten
Anscheinend liegt gar keine behördliche Genehmigung für die Blinkestange vor.
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Dabei ist der riesige Parkplatz des Baumarkts keine 50m entfernt...
Wo genau ist denn das? Dem blauen Schein nach neben der ARAL-Tankstelle?
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Sollen wir diesen Thread grundsätzlich mal aufteilen oder kommen alle mit diesen nunmehr 23 Seiten zurecht?

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Und: Schaeffler Bio-Hybrid: Das Fahrrad mit Dach und vier Rädern Toll: Ein vierrädriges Pseudo-Fahrrad, das auf Radwegen fahren und „parken“ darf. Ich finde, was so sehr nach Auto aussieht, darf auch gerne auf der Fahrbahn bleiben.
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Kiel testet Stickoxid-Absauganlage
Aha:
ZitatDie Anlage soll auf einem Radweg direkt am Fahrbahnrand stehen, der dafür über den Gehweg umgeleitet wird - allerdings nur im Testbetrieb für einige Wochen. Dabei sollen das Ansaugverhalten, der entstehende Lärm und die Abluft ermittelt werden, bei einem positiven Ergebnis könnten dann mehrere Exemplare aufgestellt werden.
Passend dazu: Sperrung der Südschnellweg-Brücke führt zu langem Stau
Autofahrer belasten Brücke über Gebühr, Brücke wird gesperrt. Öffentlicher Personennahverkehr verzichtet auf seine Vorrangschaltungen, um Autofahrern einen Gefallen zu tun. Vielleicht kann man in Bussen und Straßenbahnen noch einen Hut herumgehen lassen, um für die Sanierung der Brücke zu sammeln?
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Die Fahrradschleuse ist das hier:
Weil da in der Regel auf beiden Seiten der Holtenauer Straße jeweils zwei Kraftfahrzeuge drauf parken (Polizei: „Irgendwo müssen die Autofahrer ja parken!“), können Radfahrer nicht rechts nach vorne in die Schleuse fahren. Allerdings muss auch der vor der Ampel wartende Kraftverkehr noch ein Stück weiter nach links rücken, denn je nach Parkkünsten der Falschparker ist rechts ganz schön wenig Platz. Dadurch können aber entgegenkommende Radfahrer, die ja diese freigegebenen Einbahnstraßen in beiden Richtungen durchfahren dürfen, nicht mehr durch.Das sieht dann beispielsweise so aus. Das Kraftfahrzeug blockiert die eigentlich für Radfahrer vorgesehene Schleuse, links neben dem Wagen geht’s auch nicht vorbei, weil da jemand parkt.
Und weil da jemand parkt…
… kann der hier keinen Abstand zu entgegenkommenden Radfahrern halten und holt mich beinahe vom Rad. Man kann unten noch einen Teil des Brompton-Fahrradlenkers erkennen, von dem aus es bis zum linken Lenkergriff noch mal lockere zehn Zentimeter sind. Viel Abstand zum Außenspiegel war da also nicht mehr.
Vielleicht ist aber auch gar nicht das parkende Kraftfahrzeug ursächlich, sondern das gut sichtbare Handy in der Hand des Kraftfahrzeugführers.
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Leider lese ich aber noch immer nirgendwo etwas über die beabsichtigten Regelungen, die mit diesem Verkehrsversuch einhergehen sollen.
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In München versucht sich Radio Gong an billiger Reichweitensteigerung am frühen Morgen: Björn fragt die ganze Stadt: Sollte es bei dem Winter-Wetter ein Fahrrad-Verbot in der Stadt geben?