An der Kreuzung Westring / Kleiststraße, also im unmittelbaren Umfeld unserer Wohnung, wird der Radverkehr vom Hochbordradweg auf einen Schutzstreifen geführt. Der Tag, an dem der Schutzstreifen appliziert wurde, war aber auch wohl der einzige Tag, an dem der Schutzstreifen komplett befahrbar war. Aufgrund des so genannten Notparkens wird hier grundsätzlich alles zugeparkt, so dass man mit dem Rad mitunter nur gerade eben noch so vom Hochbordradweg herunterkommt:

Manchmal muss man aber auch das Rad vom Hochbord herunterheben:

In der Gegenrichtung sieht es nicht viel besser aus:

Im Laufe des letzten Jahres wurden die Schutzstreifen verlängert und Fahrradbügel und Findlinge zur Abwehr von Notparkern platziert, aber das ficht natürlich den Steuerzahler nicht an:


Und so sieht das dort grundsätzlich immer aus:


Und solange man noch vorbeikommt, stört das ja auch niemanden so wirklich. Das ist natürlich für Menschen mit Rollstuhl, Kinderwagen oder Einkäufen oder einfach auch nur Kinder, die hier die Straße queren sollen, relativ unangenehm, aber… tja

Ich komme dort regelmäßig vorbei und habe bislang nicht beobachtet, dass jemand ein Knöllchen bekommen hätte.
Bis gestern Abend:

Und als wäre es mit den Knöllchen noch nicht getan, war sogar der Abschleppwagen zugange, um den Schutzstreifen freizuräumen.


Ich habe leider heute morgen aus Zeitgründen versäumt nachzusehen, ob der Schutzstreifen nun wieder benotparkt wurde, aber ich gucke mal heute Abend vorbei. Ich nehme nicht an, dass das Abschleppen lange Wirkung zeigen wird.