Prozess wegen Nötigung und vorsätzlicher Körperverletzung

(Quelle: Presseverteiler der Staatsanwaltschaft Hamburg)

Mittwoch, den 09.09.2020, 10.30 Uhr * AG HH-Harburg, Abt. 623 * A 3.06/Ebene 3,


Buxtehuder Str. 9 * A. (48) * Nötigung, Körperverletzung * 2011 Js 202/20 (623
Cs 76/20)


A. wendet sich gegen einen Strafbefehl über eine Gesamtgeldstrafe

von 100 Tagessätzen wegen Nötigung und vorsätzlicher

Körperverletzung. Er soll den Geschädigten P., der mit seinen

beiden Töchtern eine Radtour unternahm und in der Wilstorfer

Straße den dortigen Radweg befuhr, am 15.09.2019 mit seinem PKW

überholt, vor P. auf den Radweg gefahren und ihn bewusst

abgedrängt haben. Sodann soll A. aus seinem Fahrzeug

ausgestiegen und P. in Gegenwart seiner Töchter ins Gesicht

geschlagen haben. Der Angeklagte war darüber verärgert, dass P.

ihn zuvor gebeten hatte, den Radweg nicht wegen eines

Telefonats in seinem PKW zu blockieren.

Kommentare 4

  • 100 Tagessätze für jemanden ins Gesicht schlagen finde ich nicht zu viel. Wenn sich das so zugetragen hat wie beschrieben, würd ichs glatt verdreifachen. Geht gar nicht. Überhaupt nicht.

  • Hoffentlich wurde auch die FSST von dieser Tat informiert und nimmt das als Anlass dem Herren eine MPU zu verordnen.

  • 100 Tagessätze finde ich schon recht viel. War wohl nicht das erste mal, dass der Herr vor Gericht stand?

    • Mit dem Strafbefehl war er ja nicht einverstanden, deshalb wird am Mittwoch in Hamburg-Harburg verhandelt. Falls sich allerdings im Prozess zeigen sollte, dass er schlechter als mit 100 Tagessätzen wegkommen könnte, erwarte ich, dass der Angeklagte den Strafbefehl akzeptieren wird, um eine höhere Strafe zu vermeiden.

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