Beiträge von Fahrbahnradler

    Ich würde ja kontern mit "Wir brauchen keine INSM". Und das mit 10 Geboten pflastern, die von denen stammen könnten:

    1. Du sollst keinen Mindestlohn von 12 Euro pro Stunde begehren.

    2. Du sollst keiner Gewerkschaft beitreten.

    3. Du sollst keinen Betriebsrat gründen.

    4. Du sollst keine planbare Freizeit haben.

    ...

    Der Punkt ist m.M.n. eher, dass der Autofahrer bei dem Crash laut Bericht "mind. 79 km/h" drauf hatte und später wieder erwischt wurde "wie er erneut mit über 70 Kilometern pro Stunde durch die Stadt raste". Die Geldstrafe kommt meines Erachtens einer Aufforderung gleich, so weiterzumachen.

    Zitat

    Die Richterin sprach von einem tragischen Fall,

    Da kommt einem die Galle hoch.

    Und dann da hier:

    Zitat

    «Radweg» ist eine eigene Strasse oder der Teil einer Strasse, die bzw. der Radfahrern vorbehalten und als Radweg gekennzeichnet ist. Ein Radweg ist von anderen Strassen oder anderen Strassenteilen durch bauliche Einrichtungen getrennt.

    [Zeichen 240] kann es also gemäß dieser Definition nicht geben. Beziehungsweise: Die Fläche ist kein Radweg / enthält keinen Radweg. Also kann auch keine Benutzungspflicht angeordnet werden.

    Oder?

    Anstatt die Maske abzusetzen (draußen! Abstand!) macht man Untertitel, weil man das Genuschel nicht versteht. Dit is Pozilei Berlin, wa?

    Findige Menschen könnten jetzt auf die Idee kommen, orangefarbenes Klebeband an jedes Halteverbotsschild zu kleben ...

    Diese Broschüre sollte man ihren Machern links und rechts um die Ohren hauen. Was die da eingezeichnet haben, ist kein "sicherer Weg", sondern Selbstmord.

    Der sicherste Weg wäre folgender:

    Das Kind kommt ja aus einer einstreifigen Fahrbahn, die so schmal ist, dass es nicht überholt werden darf/kann, wenn es nicht gerade in der Gosse radelt. Da ist ja dankenswerterweise in der Mitte ein Grünstreifen hinter einer Bordsteinkante aufgemalt.

    Also ordnet man sich da - mit Umschauen und Handzeichen - schon mal mittig/halblinks ein und gibt zu erkennen, dass man an der Aufwertung in die Linksabbiegespur wechseln will. Das macht man und hat dann eine wunderbare und sicherstmögliche Linksabbiegeoption.

    Alles andere, egal ob indirekt über rechshinten oder diese eingezeichnete Linie, ist doch eine Ver-X-fachung des Risikos. Ich als Elternteil würde mit in den Unterricht gehen und die Lehrkraft bitten, mündlich zu erläutern, wie das funktionieren soll. Und dann das Modell sowas von auseinandernehmen. Das ist doch verantwortungslos!

    Irgendjemand hat mal analysiert: In den 1960ern und 1970ern, bis in die 1980er hinein sind Straßenbauprojekte mit brachialer Vehemenz durchgepowert worden (wobei es kaum Widerstand gab, man fand die Einweihungen neuer Straßen ja toll). Irgendwann wurden viele Anwohner sauer und begannen sich zu wehren. "Zufällig" standen danach aber vor allem Bahnprojekte auf der Planungs-Tagesordnung. Und die bekamen den"Shitstorm" ab. In Verbindung damit, dass der scheinbare Nutzen einer Umgehungsstraße für viele einsehbarer war als der reale Nutzen einer neuen Bahntrasse, ergab das eine toxische Mischung.