Beiträge von Fahrbahnradler

    Bleibt die ungelöste Frage: Warum ist die Autofahrerin nicht einfach stehengeblieben, als "die Kinder leider nicht auf den Verkehr geachtet hätten."

    Ich denke, diese "Debatte über Verkehrssicherheit" wird falsch geführt? Wenn man bei 30 km/h innerorts Kinder einfach so überfahren "kann", sollte man vielleicht etwas tiefer graben?

    "Eine Querungshilfe mit einer "Warteinsel" in der Mitte der Fahrbahn wäre für [Olchings Polizeipressesprecher] das "Optimum" :) ja klar... wir warten gerne

    Warum kommt der Polizeisprecher auf die Idee, die Kinder seien kein Verkehr? Warum sagt er nicht, die Autofahrerin habe "leider nicht auf den Verkehr geachtet"?

    Und das hier

    Zitat

    Auch bei der Einrichtung einer Bedarfsampel spielt die Fußgängerfrequenz eine wichtige Rolle. Hier sind ebenfalls 50 Querungen pro Stunde notwendig. "Wir lassen gerade zählen", teilt Christian Richter, der Leiter des Olchinger Ordnungsamtes, mit.

    ist ja wohl grotesk. Ich übersetze das mal in ein richtig ländliches Gebiet:

    Bei der Errichtung einer Hängebrücke über einen krokodilreichen Fluss spielt die Schwimmerfrequenz eine wichtige Rolle. Hier sind 200 Querungen pro Tag notwendig. "Wir lassen gerade zählen", teilt ... na ja und so weiter.

    Hannover: Richter klagt gegen Fahrradstraße – Stadt streicht Parkplätze
    Die Zahl von Fahrradstraßen nimmt zu, doch mancher lehnt sie ab. In Hannover klagte ein Anwohner erfolgreich – doch die Stadt reagierte anders, als von ihm…
    www.spiegel.de
    Zitat

    Richter klagt gegen Fahrradstraße – Stadt streicht Parkplätze

    Es reiche nicht, einfach nur ein Schild aufzustellen, das eine Straße zu einer Fahrradstraße erkläre, so das Gericht. Damit dies rechtens sei, müssten Radfahrer in der kleinen Wohnstraße, in der sich teils Pkw-Parkplätze längs der Fahrbahn befanden, tatsächlich Vorteile gegenüber normalen Straßen haben. Aber das sei nicht der Fall gewesen.

    Daher reagierte die Stadt anders, als es sich der Kläger und weitere Anwohner erhofft hatten: Statt den Status der Fahrradstraße zu streichen oder in Berufung zu gehen, strich das Tiefbauamt einfach die Parkplätze, die für beengte Verkehrsverhältnisse gesorgt hatten: Ein Nebeneinanderfahren mit dem Velo, wie es gesetzlich bei Fahrradstraßen eigentlich vorgesehen ist, war nicht möglich, wenn Radfahren Kraftfahrzeuge entgegenkamen.

    :D :D :D :thumbup: :thumbup:

    Trockener Humor einer Berliner Tageszeitung:

    Zitat

    Eigentlich dürfte das gar keine Nachricht sein, aber in Berlin ist das immer noch was Besonderes: In der Schloßstraße in Steglitz wurden Falschparker großflächig mit Strafzetteln versehen und teils deren Autos abgeschleppt.

    Ordnungsamt greift durch und schleppt reihenweise Falschparker ab
    Mobilität und mehr in unseren Berliner Bezirks-Newslettern, donnerstags aus Steglitz-Zehlendorf, Friedrichshain-Kreuzberg und Pankow. Themenvorschau hier.
    www.tagesspiegel.de
    Wer plant sowas? Parkplatz-Posse in der Max-Brauer-Allee
    Parken oder Nichtparken – das ist in der Max-Brauer-Allee derzeit die Frage. Ein Schild, Fahrradabstellmöglichkeiten und viele Fragezeichen. Was haben sich die…
    www.mopo.de
    Zitat

    MOPO-Nachfrage beim Bezirksamt, was man sich da denn bei gedacht hat? Antwort: Nichts! „Das Aufstellen der Parkschilder und das Errichten der Fahrradbügel ist auf ein Missverständnis zwischen dem Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) sowie dem Bezirksamt Altona zurückzuführen“, so Mike Schlink, Sprecher des Bezirksamt Altona.

    Der Sprecher des Bezirksamts Altona hat es aber auch nicht einfach. Früher war er selber bei der Mopo, und jetzt ertappen seine ehemaligen Kollegen seine neuen Chefs ständig bei Fehlern ...

    Aus der taz:

    Zitat

    Dass Ausgleichspflanzungen mit klimawandelresistenteren Arten vorgesehen sind, gilt nicht: Die kuschelige Baumreihe vor der Haustür, zwar ständig zugeparkt und wegen massiver Bodenverdichtung erkrankt – die zählt.

    Die Tangstedter Landstraße hier um die Ecke ist auch so ein Beispiel, hochumstritten.

    Da bin ich neulich bewusst mal auf den "sonstigen" Radwegen gefahren, von Hohe Liedt bis Wattkorn und zurück und dann Hohe Liedt Richtung Heimat.

    Überall gibt es Autoparkstreifen zwischen Fahrbahn und Radweg.

    Südseite: 26 Autos. 10 standen mindestens mit Außenspiegel, meist aber mit Reifen auf dem Radweg. 15 taten dies zwar nicht, hatten aber (geschätzt) weniger als 50 cm Abstand zwischen Autokante und Radweg. Einer parkte legal. Eine Fahrschule.

    Nordseite: 30 Autos. 10 teilweise auf dem Radweg, 13 zu knapp daneben, 7 weit genug weg (dort hatten sie >6 Meter Platz)

    Hohe Liedt Richtung Neubergerweg: Radweg nicht benutzbar, da soweit zugeparkt, dass ich - aus wissenschaftlichen Gründen - auf den Gehweg musste.

    Augenfällig: die Autofahrer richteten sich generell linksseitig aus. Hauptsache, keiner fährt den linken Außenspiegel ab. Rechts? Schietegal!

    Aber wehe, es sollen ein paar Bäume gefällt werden, weil die Radfahrer bessere Pisten bekommen sollen!

    Oh - falsch: Die Bäume sollen gefällt werden, weil die Anwohner nach wie vor ihre Autos auf der Straße statt auf ihren 650-qm-Grundstücken parken wollen. Aber das kann man gut den verrückten Radlern und Rotgrün in die Schuhe schieben.

    Wer sagt, das es Gewicht hat? Könnte ich nicht erkennen, äußern darf er sich wohl trotzdem.

    Es ist eine kaum zu übersehende Tatsache, das Russland entweder vortäuscht, oder tatsächlich mehrere 10.000 Mann an Truppe und entsprechendes Gerät an der ukrainischen Grenze zusammenzieht, dabei fleißig sehr deutlich droht die Ukraine zu besetzen.

    Ich warte eigentlich nur drauf, das Deutschland so blöd ist, Nordstream 2 in Betrieb nehmen zu lassen.

    Blöd wäre es eher, sich dem Druck der Amis zu beugen und Nordstream zu torpedieren.

    Fußgänger klagt: Schadenersatz nach Unfall mit Fünfjährigem
    Wer haftet, wenn ein Fußgänger mit einem radelnden Vorschulkind zusammenprallt und sich verletzt? Haben die Eltern dann ihre Aufsichtspflichten im…
    www.mopo.de
    Zitat

    Im besagten Fall fuhr ein Fünfjähriger mit dem Fahrrad auf dem Gehweg seiner Mutter voraus. Ein Fußgänger war in gleicher Richtung unterwegs. An einer Engstelle setzte der Junge ohne Klingeln oder Rufen zum Überholen des Mannes an. Dabei kam es zu einer Berührung, der Mann verlor den Halt.

    Durch den Sturz erlitt der Mann erhebliche Verletzungen, seine Brille wurde beschädigt und es kam zu einer posttraumatischen Belastungsstörung.

    ...

    Aufgrund der Enge des Gehwegs an der Stelle, wo ihr Junge überholen wollte, hätte die Frau eine erhöhte Kollisionsgefahr erkennen müssen.

    Da aber ihr Sohn zuvor nicht klingelte oder durch Rufe den Mann warnte, hätte die Frau eingreifen müssen. Sie hätte warnen oder den Jungen zum Anhalten auffordern müssen.