Beiträge von Fahrbahnradler

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    Hab es mir noch nicht angehört, muss mir mal die Zeit dafür nehmen.

    Wahnsinn. Bayrische Behörde: "Wenn Sie und ihre kleine Tochter auf dem Gehweg wegen Falschparkern nicht durchkommen, dann stellt das keine persönliche Betroffenheit dar - die wäre nur beim Zuparken der eigenen Hofeinfahrt gegeben. Sie hätten ja einen anderen Weg nehmen können."

    Das ist so absurd und dreist, dass es die Intelligenz jedes Betroffenen beleidigt.

    Selbst wenn die Radfahrer in der Überzahl sind, lässt sich der Jenaer Nahverkehr nicht aufhalten:

    Critical Mass 2020 als angemeldete Demonstration mit gut 500 Teilnehmern, Ordnern und Blaulicht-Begleitung vorn und hinten. Einen geschlossenen Verband konnte einer der StraBa-Fahrer darin nicht erkennen und schneidet sich am Holzmarkt unter Dauerbimmeln quer durch den Zug.

    Die Stellungnahme seines Arbeitgebers las sich danach genauso, schließlich sei die Aktion nicht hinreichend in den Medien angekündigt worden, von daher konnte der Fahrer ja gar nicht wissen, was er da vor sich hatte und überhaupt muss er ja seinen Fahrplan einhalten ...

    Und die Blaulicht-Truppe hat den Berserker gewähren lassen?

    Lieber rechtzeitig auf den linken Gehweg wechseln

    Wie kommt man denn da hin?

    Also unter dem Aspekt der Sicherheit?

    Muss ich mir das so vorstellen, dass man auf der Fahrbahn sich umguckt, ob man überholt wird oder ob man den Arm rausstrecken kann? Wenn es geht, streckt man ihn raus, zieht nach links und über die Gegenspur (hoffentlich kommt da keiner! hoffentlich fährt da nicht gerade einer vom Straßenrand aus an!) auf den linken Gehweg zu?

    Hoppla - eine Bordsteinkante!

    Das soll sicherer sein als im Kreuzungsbereich direkt links abzubiegen? Also dort, wo man beim Warten auf eine Lücke im Gegenverkehr rechts überholt werden kann und kein Hupkonzert riskiert?

    Lektüretipp (wurde auch schon 2017 empfohlen):

    Sinclair Lewis - Das ist bei uns nicht möglich

    Zitat von Wikipedia

    »Lewis wusste vieles über den Aufstieg der Nazis durch seine zweite Frau, Dorothy Thompson. Sie war Auslandskorrespondentin in Berlin und hatte Hitler sogar persönlich interviewt. Sein Roman von 1935 It Can't Happen Here (dt. „Das ist bei uns nicht möglich“) über die Wahl eines autoritären Präsidenten war eine Reaktion auf den Aufstieg Hitlers und zugleich eine Wahlkampfhilfe für Franklin D. Roosevelt in der politischen Auseinandersetzung mit dem Radikalen Huey Long, einem „ungebildete(n) Lügner mit idiotischer Weltanschauung“, der sich aggressiv mit Minderheiten anlegte und im Buch Buzz Windrip genannt wird. Der Roman war in den USA sehr erfolgreich und hatte eine starke politische Wirkung. Nach der Amtseinführung Präsident Trumps wurde er 2017 vom Aufbau Verlag in der alten Übersetzung des Kleistpreisträgers Hans Meisel neu herausgegeben.«

    Jetzt kommt der Radfahrer von rechts aus eine Fahrradstraße und hat ... nach §8 StVO keine Vorfahrt, Wartepflicht.

    Also jetzt habe ich mir den § 8 mehrmals durchgelesen und auch den Wikipedia-Artikel zu Fahrradstraßen ... aber ich komme nicht drauf: Warum soll der Radfahrer an dieser Einmündung von rechts keine Vorfahrt haben? (Und falls das so sein sollte. Woher weiß er das? Und woher soll der Autofahrer aus Blickrichtung wissen, dass der Radfahrer warten muss?)

    Regelmaß = 2,50 = in der Regel

    grundsätzliche Mindestbreite = 2m = im Einzelfall auch drunter, wenn begründet.

    Und deswegen finde ich das Wort "grundsätzlich" unglücklich.

    Wenn für ein Fahrgeschäft im Freizeitpark / auf dem Volksfest vorgeschrieben ist "Mindestgröße 1,55 Meter" oder "Maximalgewicht 110 kg", oder wenn das Bungee-Seil oder die Gurte fürs Tandem-Gleitschirmfliegen für "maximal 110 kg" zugelassen sind, dann kann ich auch nicht mit Ausnahmen kommen nach dem Motto "die Torte war so lecker, deswegen wiege ich jetzt 112 Kilo" oder "meine kleine Tochter mit 1,52 fühlt sich aber zurückgesetzt, wenn ihr großer Bruder in die Loopingbahn darf und sie nicht".

    Entweder heißt Minimum wirklich Minimum (= muss), oder es ist keines. Bis wo will man denn im begründeten Einzelfall gehen? 1,90? 1,75? 1,30?

    Was gilt denn für Fahrspuren in Autobahnbaustellen? "Minimum links / Mitte 2 Meter und rechts 2,50, aber weil wir hier nur 5,60 Gesamtbreite haben, machen wir links und mittig je 1,60 und rechts 2,40"????"

    Niemand würde das genehmigen, sondern sagen: eine Fahrspur weg und dann mit zwei Spuren durch die Engstelle.

    Grundsätzlich toll, aaaber: Auch dort fahren die lieben Radfahrer aufgrund des Kopfsteinpflasters lieber auf dem Gehweg

    Haben die beiden das gesagt? Oder fahren die da aus Gewohnheit, weil sie so erzogen wurden?

    Man nehme mal dieses Sträßchen hier:

    Google Maps
    Find local businesses, view maps and get driving directions in Google Maps.
    www.google.de

    Tempo 30, kilometerweit und flächendeckend.

    Man sieht, dass hinter der dichten Hecken-/Baumbepflanzung noch etwas verläuft, nämlich ein Gehweg und ein - nicht beschilderter - Radweg.

    Das Blättchen des Heimatvereins hat vor einigen Jahren in einer Kolumne dagegen gewütet, dass Kinder dort auf der Fahrbahn fahren dürfen/sollen. Sie müssten gefälligst zu ihrer Sicherheit zwischen Gartenmauer und Hecken-/Baumbewuchs fahren, alles andere sei un-ver-ant-wort-lich!!!

    Grotesk, aber leider üblich ...

    in dem Beschluss steht, dass Gehwege grundsätzlich nicht schmaler als 2m gebaut werden sollen. Und daraus wird abgeleitet, dass kein Gehweg jemals schmaler als 2m gebaut werden darf.

    In dem Beschluss steht:

    Zitat

    Die Stadt Stuttgart nimmt in der Planung als Regelmaß eine Breite von 2,50m und grundsätzlich eine Mindestbreite von 2m an.

    Das heißt also: sie "sollen" nicht schmaler als 2,50 m gebaut werden, und das absolute Mindestmaß sind 2,00 m.

    Es wäre natürlich schlauer gewesen, das Wort "grundsätzlich" wegzulassen, weil es, wie wir wissen, oft auch anders interpretiert wird, nämlich: "Ausnahmen sind erlaubt".

    Aber hier sieht man, was gemeint ist: das "grundsätzliche" Regelmaß sind 2,50 Meter, Abweichungen nach unten sind erlaubt, aber nur bis zu einer Mindesbreite von 2,00 Metern.

    Ich frage mich, wie der CDU-Politiker Vaatz seine persönliche Empörung über die Äußerungen einer Kabarettistin in "geistige Übereinstimmung" damit bringt, dass die Zahl der Verunglückten im Straßenverkehr in D seit Jahrzehnten relativ konstant bei 1000 pro Tag liegt, und

    - "seine Partei" das offenbar total in Ordnung findet

    - auch offenbar nichts, aber wirklich gar nichts, dabei findet, wenn das alles so bleibt?

    Was genau ist denn würdevoll daran, beim Überqueren einer Straße überfahren zu werden, nur damit leere Beifahrsitze innerorts nicht langsamer fahren müssen? Ich kann daran nichts Würdevolles erkennen.

    Arnold Vaatz. Ach der. Alles klar.

    Ich behaupte: Solange es irgendwo in Deutschland die Anordnung für Radfahrer gibt, in der falschen Richtung zu fahren, ist die Aussage, derjenige sei in der falschen Richtung gefahren, kompletter Blödsinn. Denn es kann ja niemand wissen, wo in falscher Richtung gefahren werden muss und wo jemand tatsächlich in falscher Richtung fährt.

    Das ist m.E. eine unwürdige nachträgliche Feststellung zur Belastung des Opfers, denn niemand kann auf Anhieb sagen, ob das Fahrverhalten nicht sogar zwingend vorgeschrieben war. Ziemlich sicher musste auch die Polizei erst mal nachgucken. Möglich wärs ja bei uns, dass das Opfer korrekt gefahren ist? Was also soll das Ganze?

    Deswegen schrieb ich ja: checken, ob irgendwo in München-City linkes Radeln angeordnet ist; wenn ja: weg damit. Ein Autofahrer darf sich nie darauf verlassen, dass Radfahrer nur von links kommen dürfen. Er sieht ja nicht, welche Schilder irgendwo weiter rechts an einer Einmündung aufgestellt sind.

    Gibt es da im Umkreis von 2-3 km irgendwo angeordnete linksseitige Benutzungspflichten? Dann sollte man die sofort aufheben - Klage und/oder Pressekampagne. Denn offenbar ist es einem aus der FuZo herauskommenden Lkw-Fahrer nicht vermittelbar, dass auf dem Radweg auch jemand von rechts kommen könnte!

    Das gilt natürlich auch für temporäre Baustellenbeschilderungen.

    Sorry, ich meinte, alle kriegen für ihre Kinder gleich viel "Belohnung",

    Wir werden jetzt ziemlich off-topic, aber am meisten bekommen für ihre Kinder die ALG-II-Bezieher (Eckregelsatz der entsprechenden Altersstufe [3.420 / 3.732 / 4.512 Euro] plus höhere Grenzen bei Miete usw.), gefolgt von Spitzenverdienern (Steuerermäßigung in Höhe von bis zu 47,475 % der Kinderfreibeträge [8.388 Euro], also bis zu 3.982 Euro), und am Schluss die Normalverdiener, die sich mit dem Kindergeld von 12*219 = 2.628 Euro begnügen müssen.

    Corona-Bonus lass ich da mal weg.

    Disclaimer: 1995 saß ich als Sachverständiger in der Anhörung des Finanzausschusses des Bundestages, bei der es um die verfassungskonforme Neugestaltung des Steuertarifs und der Kinderförderung ab dem 1.1.1996 ging. Die SPD hatte das Existenzminimum eines Kindes mit 625 DM pro Monat errechnet (der Paritätische kam auf über 800 DM) und wollte davon 40 % als Kindergeld auszahlen, bei Günstigerprüfung zu den Steuerfreibeträgen (Spitzensteuersatz: 53 Prozent plus 7,5 % Soli = 56,975 %, das wären 356 Euro pro Monat Entlastung pro Kind gewesen). Ingrid Matthäus-Maier fragte rhetorisch in die Runde "Oder hält das jemand für verfassungswidrig?" Ein einsamer Finger ging hoch. "Ja", habe ich gesagt: "Wenn das Kind 625 DM kostet und Sie einem Sozialhilfeempfänger die 625 Euro zahlen, dann müssen Sie allen anderen auch die 625 Euro pro Kind zahlen."

    Natürlich guckten alle, wer da meckert, und als sie sahen "Aha, von der PDS nominiert", war die Westparteien-Kuscheligkeit wieder in Ordnung.

    Aber diesen anderen Weg für Fußgänger hat er nicht aufgezeigt, dieser Leiter des Verkehrswesens, der zufällig denselben Namen trägt wie ein ikonisches Auto.

    Sehr schön finde ich auch diesen Satz:

    Zitat

    „Aus rein präventiven Gründen Verkehrsbeschränkungen anzuordnen ist nach der Gesetzeslage nicht möglich.“

    Ich nehme also an, dass überall in seinem Fürstentum Radfahrer auf der Fahrbahn fahren dürfen.