Blaue Geradeaus-Pfeile
Der Sinn und Unsinn der Sperrung an sich, ist ja wieder ein anderes Gespräch
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Blaue Geradeaus-Pfeile
Der Sinn und Unsinn der Sperrung an sich, ist ja wieder ein anderes Gespräch
Ist das am anderen Ende ein Kreisverkehr oder eine Wendeschlaufe?
Kreisverkehr
Normalerweise jeder, der die Schilder sieht
An dieser notwendigen Voraussetzung scheint es bei vielen zu hapern. Das Fahrbahndesign ist eine großzügige Einladung, da reinzufahren.
Wer kommt bei diesem Straßenpanorama schon auf die Idee, dass man da nicht reinfahren soll? Was steht denn an der Hauptstraße links und rechts?
Es gibt aber auch gute Vorbilder: Radfahrer in knallgelber Neon-Weste, Helm auf dem Kopf mit neongelbem Überzug. Bei Aldi zwischen Käse- und Wurstregal getroffen. Ich hätte ihn sonst glatt übersehen.
Und der Beitrag beginnt mit kriminell fahrenden Autofahrern und mehreren Autofahrerinnen, die sich über dunkle Radfahrer beklagen ... und dabei an ihrem schwarzen Fahrzeug stehen. Genau mein Humor.
Bis zur Einmündung ist er ja fahrbahnbegleitend und danach auch wieder und in Gänze auch. Wird schwer da für die gesamte Strecke zu argumentieren.
Dann müsste es aber möglich sein, nahtlos vom Radweg auf die Fahrbahn zu wechseln, bevor der Radweg wegschwenkt.
Das wird bestimmt lustig ![]()
Vor allem, wenn Du das der StVB vorab mitteilst und darum bittest, Schilder "Radfahren auf der Fahrbahn ist erlaubt" aufzustellen.
ZitatUrsprünglich waren Kosten von 3 Milliarden Euro für 2024 kalkuliert, die je zur Hälfte der Bund und die Länder tragen. Der Verband der Verkehrsunternehmen geht jetzt von bis zu 1,1 Milliarden Euro mehr aus, also von bis zu 4,1 Milliarden. Die Länder sind bereit, die zugesagten 1,5 Milliarden zu zahlen plus die Hälfte von dem, was oben drauf kommt. Der Bund will nicht mehr als die zugesagten 1,5 Milliarden zahlen, also nicht die Mehrkosten. Bundesverkehrsminister Volker Wissing hat bei der Verkehrsministerkonferenz gesagt, er sehe keine Notwendigkeit, darüber überhaupt zu reden.
Wissing will also keine 500 Millionen Euro rausrücken. Dieser Betrag entspricht den Baukosten der 3,2 km kurzen Verlängerung der A 100 in Berlin.
ZitatDenn selbst Jugendliche müssten sich nun auf der Straße Gefahren aussetzen, denn Ausnahmen gelten nur für Kinder bis zum vollendeten elften Lebensjahr.
Das müssen die Nachwirkungen vom Garchinger Atomreaktor sein. Da werden aus zehn schon mal elf Lebensjahre.
Und viermal falsch "Straße" und nur einmal richtig "Fahrbahn".
Eine Landesstraße, die "seit Jahren Schrott ist" und jetzt schon teilweise gesperrt wird hat keine Priorität…?
Wenn es eine "Ländesstraße" wäre, dann sähe das vielleicht anders aus.
Vielleicht hat ja ein Bäuerle sein Reisig abgebrannt ...
Hier die Länd-Hauptstadtzeitung: https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.untergr…3876adbbc9.html:
ZitatAls Ursache für die Unfälle nannte der Sprecher am Samstag einen Wechsel aus Regen und Sonne sowie das Fahrverhalten einiger Autofahrer. Der Regen habe für eine rutschige Fahrbahn gesorgt, während der immer wieder aufkommende Sonnenschein viele Autofahrer geblendet hätte. Dazu kam, dass einige Autofahrer zu schnell unterwegs waren oder zu wenig Abstand gehalten hatten. Unfallbeteiligte hatten mehreren Medien zufolge zudem von plötzlich aufziehendem Nebel gesprochen. „Dazu liegen uns keine Erkenntnisse vor“, sagte der Polizeisprecher.
Meine Familie berichtet von hinter der Bezahlschranke der "Heilbronner Stimme":
- plötzlich und kurzzeitig Starkregen, dann wieder Sonne bei nasser Fahrbahn, dann wieder Platzregen
- hohe Gischtfahnen
- es hat auf der linken Spur gekracht wie am Fließband
- "guck Dir die Autos an, es hat nicht die Falschen getroffen, die sind gerast wie blöd, obwohl die Fahrbahn nass war und die Sicht miserabel"
von Untergruppenbach nach Ilsfeld fährt man "Richtung 16 Uhr"
laut Heilbronner Stimme vor der Bezahlschranke hieß es: "Wir konnten plötzlich nichts mehr sehen"
Vielleicht hat ja ein Bäuerle sein Reisig abgebrannt ...
Kurioserweise hat der NDR gerade eine Umfrage laufen, wie zufrieden man mit der Demokratie in Deutschland ist. Ich habe nicht gerade die Bestnote vergeben, denn dass der Staat seine eigenen Regeln systematisch und dreist grinsend missachtet, ist ja nix Neues.
So etwas
ZitatMan kann doch nicht gegen Hunderte unsinnige Verkehrszeichen klagen, nur damit die zuständige Behörde ihren Job macht.
sollte in einer Demokratie (= Rechtsstaat) überhaupt kein Thema sein! Sondern: falls man es behördlicherseits bisher verschlampt haben sollte, müsste ein Brief reichen.
Oder eine Gesetzesänderung:
Für jedes rechtswidrig herumstehende Verkehrszeichen bekommen die Verantwortlichen das Gehalt / die Besoldung um 5 Euro pro Monat gekürzt, und die meldende Radfahrerin bekommt eine steuerfreie Prämie in gleicher Höhe.
»Im Streckenverlauf der Straße überholte der PKW-Fahrer den Radfahrer und musste sodann aufgrund von Gegenverkehr vor dem Radfahrer einscheren und verkehrsbedingt seine Geschwindigkeit verringern.«
Muss wohl heißen:
»... überholte den Radfahrer, obwohl es an dieser Stelle nicht ohne Gefährdung möglich war«
Wahrscheinlich parkte einer auf der Fahrbahn - oder dachte der Überholer und/oder der Texter der Meldung, der Überholer könne bis zur nächsten Einmündung auf der linken Fahrbahnseite bleiben?
Man muss, wenn irgend möglich, direkt vor der Tür stehen.
Egal, wie, aber keinen Meter zuviel laufen
Vor dem Balkon würde ja auch gehen ...
ZitatDie Anwohner, denen das Parkflächen-Problem bewusst ist, haben sich arrangiert: Toleranz heißt das Zauberwort, auch wenn die Sache nicht ganz StVO-konform sein mag.
Ah ja. Gehweg auf 50 cm einengen nennen die "Toleranz".
F = m * a, wer hätte das gedacht?
Dann muss man eben die Infrastruktur so bauen, dass sich Lastenräder und Fußgänger nicht in die Quere kommen. Ich hätte da die Fahrbahn als Vorschlag ...
Und noch eine Frage ergibt sich für mich aus der wie selbstverständlich vorgetragenen Erläuterung, durch Abgleich des Schaltprotokolls der Ampeln und dem Bordcomputer eines Pkws könne man erkennen, wer Rot und wer Grün gehabt habe.
Sind denn wirklich beide Systeme sekundengenau kalibriert? 6 Sekunden Abweichung (bzw. je 3 in entgegengesetzter Richtung) reichen doch aus, um die Ampelphasen zu vertauschen ...