Beiträge von Fahrbahnradler

    Also ich habe jetzt auch mal nachgelesen. Rundes Schild: Benutzungspflicht. Eckiges Schild: Angebotsradweg.


    La signalisation des voies conseillées et réservées aux cyclistes est obligatoire et est assurée au moyen du panneau C113. Celui-ci doit être exclusivement implanté en signalisation de position. Il peut être complété par les panonceaux M3 et M4.
    La signalisation de fin des voies conseillées et réservées aux cyclistes est aussi obligatoire et est assurée au moyen du panneau C114.



    Le panneau de signalisation routière français circulaire à fond bleu, bordé d’un listel blanc et portant en son centre un pictogramme représentant une bicyclette, signale aux cyclistes et cyclomoteurs sans side-car ou remorque qu'ils sont tenus de circuler sur la piste cyclable ou la bande à l'entrée de laquelle il est placé.

    Wer oben genau hingeschaut hat, konnte auf Höhe des Zebrastreifens schon was erkennen. Hier sieht man es deutlicher: Der einseitige Zweirichtungsradweg wechselt die Fahrbahnseite.

    Hm. Radweg Ende. Soweit ist das klar. Dann das Dreiecksschild. Für den, der das nicht versteht, aber Französisch kann, auch noch in Textform: »Vorfahrt gewähren«. Darunter das Fahrrad-Zusatzschild.

    Heißt das jetzt, dass die Radfahrer dem Fahrbahnverkehr Vorfahrt gewähren müssen? Sprich: Autofahrer müssen nur für Fußgänger bremsen (Zebra!!!), während sie bei Radfahrern durchbrettern sollen?
    Oder richtet sich das Schild an den Fahrbahnverkehr mit dem Hinweis, dass die querenden Radfahrer Vorfahrt haben?

    Okay, jetzt aber ernsthaft zu lustigen Schildern für Radfahrer. Erstmal die nette Verkehrsführung eines einseitigen Zweirichtungsradweges mit Mittelstreifen hinter einem Wartehäuschen. Wir sind ja nicht in Ham- sondern in Straßburg.

    In Wacken gibt es jetzt auch eine direkte Straßenbahn vom Gelände zum Baggersee. Für die Abkühlung zwischendurch.
    Wacken? Waaaackeen?

    Nicht ganz. (Und gleich neben der Haltestelle steht keine Open-Air-Bühne, sondern der Musikpalast.

    [Washington] D.C. church says a bike lane would infringe upon its constitutional ‘rights of religious freedom’

    Die meinen, Religion könne man nur mit genügend Parkplätzen vor der Kirche (auf der Fahrbahn) ausüben.

    Kommt drauf an, wen die anbeten:

    »Ja, der Aberglaube treibt einige Menschen sogar so weit, dass sie sich Kerben und Zickzack-Muster in ihre Reifen schnitzen lassen, um so den Gott des Aquaplaning zu überlisten.«

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    Wieso sind Fluchtwege nur nachts ein Thema? Auch bei guter Sicht ist ein blockierter Fluchtweg ein blockierter Fluchtweg und ist somit immer frei zu halten.

    Zwischen 22 und 6 Uhr gilt in Zügen ein verschärftes Sicherheitskonzept.
    Was Fluchtwege bei Tage angeht, habe ich mich belehren lassen müssen, dass es legal ist, wenn bei 320 km/h Trolleys im Gang stehen und oder die Türen versperren.

    Der Name steht normalerweise auf einem Schildchen an der Brusttasche. Dienstnummer gibt es bei uns nicht. Der Kollege hätte dafür sorgen müssen, dass die Klappsitze freibleiben und Reisende ungehindert an den Fahrrädern vorbeikommen, denn die haben da Vorrang. Bei Nachtzügen - deswegen habe ich die Bilder oben gepostet - kommt der Aspekt "Fluchtweg" hinzu, da sind wir verpflichtet, Durchgänge freizuhalten.

    Der Text in der Zeitung ist so schön, der kann in jedem Deutschunterricht als Beispiel dafür eingesetzt werden, wie man es nicht macht. Alles in eckigen Klammen ist von mir

    Bereits im Juli 2013 kam es auf der Staatsstraße zwischen Falkendorf und Herzogenaurach zu einem Aggressionsdelikt zwischen einem Fahrradfahrer und einem Autofahrer, berichtet die Polizei jetzt in einer Pressemitteilung.
    Ein Radler war demnach mit einem Bekannten [woher will man wissen, ob das ein "Bekannter" des Radfahrers war? Vielleicht war es der Bruder, der Chef, der Trainer?] auf der Straße [das Wort "Fahrbahn" ist unbekannt?] unterwegs und verursachte einen erheblichen Rückstau ["Stau"? Eben fuhr der Radler noch! Da stand doch wohl keiner! Und die Straße ist so breit, dass man über die Gegenfahrbahn überholen kann; wenn wegen Gegenverkehr kein Überholen möglich ist, hat vielleicht der Gegenverkehr das Langsamfahren verursacht]. Als die beiden dann auf den Radweg [auf Google Earth sieht man ein Asphaltband, getrennt durch einen mindestens meterbreiten Grünstreifen, da könnten auch Traktoren fahren] wechselten, rief ihnen der geschädigte [wie hoch war der Schaden in Euro?] Autofahrer durch das geöffnete Fenster zu [woher weiß die Polizei das? Nirgends wird erwähnt, dass der Autofahrer Anzeige erstattete], dass sie doch schon früher den Radweg hätten benutzen können, da sich wegen ihnen nun ein Stau bildete. [Laut Google Earth ist alle paar Hundert Meter ein Überwechseln möglich, so lange muss man es schon mal aushalten. Falls der "Radweg" überhaupt benutzungspflichtig sein sollte.]

    Radfahrer schmeißt Rad auf die Straße und flippt aus

    Daraufhin wechselte einer der Radler zurück auf die Straße ["Fahrbahn"] und warf sein Fahrrad vor den Pkw und nötigte den Autofahrer anzuhalten, heißt es in der Polizeimeldung weiter. Anschließend zog der korpulente [ts, ts, ts, man ist politisch korrekt] Mann den Autofahrer aus seinem Fahrzeug und drückte ihn gegen eine Laterne [Moment mal - der PKW steht auf der Fahrbahn, die Fahrertür ist links, da sind wir also mitten auf der Fahrbahn: wo kommt denn da eine Laterne her?]. Erst nachdem der Geschädigte mit der Polizei drohte, ließ ihn der aggressive Radfahrer los.

    Polizei sucht den Zeugen

    Diesen Vorfall hat ein nachfolgender Zeuge beobachtet, jedoch seine Personalien nicht hinterlassen. Jetzt nach über zwei Jahren schrieb der Zeuge an die Polizeiinspektion Herzogenaurach und teilte mit, dass ihn der kahlrasierte Mann [was ist denn nun los? Einen kahlrasierten Mann - man beachte den Unterschied zu einem "kahlköpfigen" Mann, den der Zeuge offenbar genauestens feststellen konnte - hatten wir bisher nicht. "k" stand bisher für "korpulent". Oder meint er etwa den Autofahrer?] erneut begegnet sei. Er hatte ihn sofort wiedererkannt und merkte sich das Autokennzeichen [Ach! Autofahrer!], mit dem der Verdächtige nun unterwegs war [welche Marke und welche Farbe hatte das Autokennzeichen, das dem Mann als Transportmittel diente? Hat der Platz nicht für "merkte sich das Kennzeichen des Autos, mit dem ..." gereicht?].


    Leider vergaß [woher will die Polizei wissen, dass er es vergessen hat? Vielleicht wollte er ja anonym denunzieren?] der Zeuge auf dem Anschreiben jeglichen Hinweis auf seinen Namen und seine Erreichbarkeit, weshalb die Polizei darum bittet, dass sich dieser persönlich bei der Polizeiinspektion Herzogenaurach unter der Telefonnummer 09132/78090 meldet, um seiner Zeugenpflicht nachzukommen. [Und damals, im Juli 2013 hat dieser Zeuge sich noch nicht gemeldet? Woher weiß die Polizei überhaupt, dass er ein Zeuge ist? Vielleicht hat er das alles nur erfunden? Oder der aus dem Seitenfenster brüllende Autofahrer hat ihn erfunden?]

    Und dann ist noch zu berücksichtigen, dass in dem Ausgabentopf "Radwegausbau" manchmal der größte Teil in das Anlegen von Autoparkplätzen gebuttert wird!
    Schaut Euch mal den Maienweg an:

    Wenn die Autos hier asphaltierte Parkplätze an der Seite bekommen und bei dieser Gelegenheit der Radweg rot gepflastert wird, dann sagt die Behörde: "Wir haben x Millionen in den Radweg investiert". Traurig, aber wahr.

    //Und passend gabs heute eine ziemlich deutliche Anfrage der Stadtratsfraktion der Grünen, ob der Ausbau des Radverkehrsnetzes systematisch(!) ausgebremst würde.

    Schön formuliert:

    Sollen vergleichbare Baumaßnahmen für den Kfz-Verkehr (Bsp. Tunnelbauten am
    Mittleren Ring) zukünftig entsprechend auch gestoppt werden, wenn zu erwarten
    ist, dass die Baustellen den Verkehrsfluss behindern? Wenn nein, warum werden
    hier unterschiedliche Maßstäbe zwischen Fahrrad- und Kfz-Verkehr angelegt?