Da hat aber jemand voll Contra gegeben:
Die Zunahme von Verkehrsunfällen verwundert nicht. Eine Stadt, deren ÖPNV-Anteil nur gerade mal die Hälfte vergleichbarer Großstädte in Europa ausmacht, hat eben auch die negativen Folgen eines ungezügelten Autoverkehrs zu tragen. Lärm, Raserei, Abgase, Platzverschwendung sowie permanente Verkehrsverstöße von Rotlichtmissachtung bis Handynutzung sind Alltag. Es gibt weder Umweltzonen, eine autofreie Innenstadt, flächendeckende Verkehrskontrollen oder mehr Überwachung. Umweltbewusste Bürger laufen mühselig treppauf, treppab über oder unter die Erde (U/S-Bahn) oder können sich in überfüllten Diesel-Bussen von Stau zu Stau schaukeln lassen. Fahrradfahrer müssen unter Einsatz ihres Lebens alte Schrottwege oder neuerdings immer mehr waghalsige Routen auf Straßen befahren. Fußgänger dürfen sich an Ampeln kurze Grünphasen erbetteln, um Straßen überqueren zu dürfen. Eine Straßenbahn, Symbol für urbane Lebensqualität, fehlt völlig. Der Senat versagt in der Verkehrspolitik komplett.