Bei Rot über die Ampel, Handy am Ohr, illegale Drogen intus - und das alles trotz Nummernschild und Führerschein (*) ...
(*) um genau zu sein: einer hatte keinen ...
Bei Rot über die Ampel, Handy am Ohr, illegale Drogen intus - und das alles trotz Nummernschild und Führerschein (*) ...
(*) um genau zu sein: einer hatte keinen ...
So eine Situation habe ich arbeitstäglich an einer Hofeinfahrt. Das ist dann nunmal so, dass man da nicht forsch vortritt, sondern erstmal kurz die Lage peilt. So wie man es eben beim Ausfahren eines Fahrzeugs auch machen würde/sollte.
Ich war nur irritiert von der impliziten Annahme, da müssten irgendwelche Abstandsflächen existieren.
Und alles nur, weil die Autos in zwei Reihen fahren plus in zwei Reihen stehen müssen.
Schön aufgeschlüsselt.
Dass ich vor meiner Haustüre einen Schutzbereich gegenüber dem Gehweg bräuchte, ist mir allerdings neu.
Wie würdest Du Dich verhalten, wenn Du hier aus der Haustür trittst?
Forschen Schrittes auf den Gehweg treten - peng - ist Dir ein flotter Fußgänger gegen die Schulter geknallt oder ein Kind vors Schienbein geradelt.
Oder: auf der Schwelle stehenbleiben und gaaaaaanz vorsichtig den Kopf vorstrecken und die Lage peilen?
Normalerweise hat man ja Vorgärten oder so was in der Richtung.
Aber die Leute im EG vom Lattenkamp können ja nicht mal ein Staubtuch aus dem Fenster ausschlagen, ohne Gefahr zu laufen, ein Unfall zu verursachen ...
Apropos Parkplätze: schaut euch mal diese Straße an.
und
Geschlossene Wohnbebauung auf der einen, eine U-Bahn-Station auf der anderen Seite, dazu eine Bushaltestelle.
Von der Hauswand bis zum Zaun der Bahnlinie sind es 31 Meter.
Davon entfallen auf:
Schutzbereich für aus der Haustür tretende Personen: 0,0 Meter
nutzbare Breite des Gehweges: maximal 2,5 Meter
Auto - Querparken: mindestens 5,5 Meter
Fahrbahn: 6,9 Meter
Streifen, der vielleicht mal ein Gehweg gewesen sein könnte, aber jetzt dem Längsparken dient: 2,4 Meter
Auto - Schrägparken: 4,6 Meter
Nebenfahrbahn: 3,6 Meter (faktisch nur für Kfz)
Auto - Schrägparken: 5,5 Meter
Die kursiv gesetzten Bereiche sind als »Park+Ride« ausgeschildert. Grotesk - das ist viel zu innenstadtnah und mitten im Wohngebiet.
Summe:
Auto exklusiv: 21,6 Meter
Fahrbahn gemischt: 6,9 Meter
Fußgänger: 2,5 Meter
Und immer schreiben sie »Straße«, wenn »Fahrbahn« gemeint ist ...
Man muss leider damit rechnen, dass die Behörden dann die Finanzkeule rausholen. In Hamburg sind schon Leute mit Zahlungsaufforderungen wegen OWis überzogen worden, weil sie an Licht- und Ampelmasten Wohnungen gesucht, Nachhilfe angeboten oder sich anderweitig geäußert haben. Stichwort "nicht genehmigte Sondernutzung". Man müsste es also so aufziehen, dass die Behörden sich das nicht trauen wegen öffentlichem Aufruhr.
Da gibt es nur einen klitzekleinen Paragraphen dagegen, der unnützes Hin- und Herfahren verbietet. Der wäre hier einschlägig.
Was soll eigentlich diese Epidemie von Aktionsvorschlägen, habt Ihr da oben im Norden auf einmal massenhaft Zeit verbunden mit Aktionismussyndrom oder ist die Luft so schlecht, dass der Sauerstoff das zentrale Nervensystem nicht mehr erreicht?
Hier war gerade Critical Mass ...
Ist heute der 1. Mai oder der 1. April?
Ampel-Prognose: Verkehrsfluss steigern, Schadstoffausstoß reduzieren – das soll mit einer genauen Ampelphasen-Prognose gelingen – eine App zeigt an, wann eine Ampel umspringt. „Man kann dann bereits frühzeitig vom Gas. Andersrum spart man sich das emissionsstarke Anfahren – man muss nicht bremsen, wenn man weiß, dass es grün wird“, sagt Dirk Hühne vom Fachbereich Technische Anlagen. Der erste Testlauf soll noch in diesem Jahr starten – und auch für Radfahrer und Fußgänger funktionieren.
Zu blöd nur, dass die Bedienung eines Handys während der Fahrt verboten ist. Auch für Radfahrer.
Stimmt. Das Parken auf Radstreifen ist nicht legal.
Wobei das ja anscheinend keine Geste mit der Hand war, sondern das korrekte Verhalten des anderen Autofahrers, bei einer blockierten Kreuzung nicht in diese einzufahren.
Der Artikel benennt deutlich die Schuldfrage:
Dabei übersah er ab den Fahrradfahrer (55), der auf der Humboldtstraße stadtauswärts fuhr. Als er seinen Fehler bemerkte, bremste der Fahrer des Transporters und kam noch rechtzeitig zum Stehen. Der Wagen ragte aber bereits in den Radweg ...
Und zum Schluss:
Schwer verletzt wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Der Radfahrer trug einen Helm.
Auf dem Weg zum Einzeller - der Radfahrer der Zukunft
Schmidt: Wir haben etwa eine Jacke in der Ausstellung, die sich durch den Fahrtwind aufbläht und den Radfahrer wie eine große Amöbe wirken lässt. Die Studierenden, die diesen Prototypen entwickelt haben, möchten so für mehr Sichtbarkeit und Sicherheit sorgen.
Nach Tacho vielleicht - wenn man rechts von der 60 einen Nagel reinschlägt...
60 pro Achse.
In Duisburg sollen "illegale Radfahrer" geschnappt werden.
Sind das Radfahrer ohne gültige Aufenthaltserlaubnis? Werden die dann abgeschoben?
Aufgabe für den Designer: Baue ein adäquates Modell für Autos!
Quartiersbelange mal andersrum:
Plötzlich überall freie Stellflächen - City wird zum Parkplatz-Paradies
Vor einem Jahr war vorm Chilehaus jeder Parkplatz den ganzen Tag belegt – jetzt ist plötzlich jeder zweite frei.
(Wer Javascript deaktiviert, kann den ganzen Artikel lesen.)
Was ist der Grund: Es wird täglich mehrmals kontrolliert. Dadurch sind die Dauerparker, die früher vielleicht einmal pro Woche ein Knöllchen abfassten, in die Parkhäuser verschwunden (oder fahren ÖPNV).
Und dann noch die kurze Erwähnung: Wer Radwege zuparkt, wird abgeschleppt.
Ist denn nicht diese Schilder-Ampel-Striche-Kombination ein "gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr"?
Mir war diese Regelung bekannt, aber ich möchte da nicht das Ergebnis einer Umfrage unter Kraftfahrern sehen
Ich schon. Und dann alle Falschantworter zur Nachschulung. ![]()
Drei habe ich noch:
SPIEGEL ONLINE: Zählt der Fahrradzähler nicht in gewisser Weise auch das Auto an? Schließlich ist der Platz in einer Stadt begrenzt. Müssen künftig Pkw-Fahrer zugunsten der Radler auf Fahrstreifen verzichten?
Peter: Eine ernsthafte Förderung des Radverkehrs ist grundsätzlich unmöglich, ohne die Infrastruktur zu Lasten anderer Verkehrsmittel umzuverteilen. Wenn man zudem davon ausgeht, dass eine Erhöhung des Radanteils in Innenstädten auch einen Rückgang des Pkw-Verkehrs bedeutet, wäre es sicherlich vertretbar, stellenweise einzelne Autospuren einzuengen oder zurückzubauen.