Oder "Tatverdächtiger unterhielt Geschäftsbeziehungen zu Menschen mit Migrationshintergrund"
Waaaas? Zu Donald und Ivanka Trump? Das muss ich sofort FoxNews erzählen!
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Oder "Tatverdächtiger unterhielt Geschäftsbeziehungen zu Menschen mit Migrationshintergrund"
Waaaas? Zu Donald und Ivanka Trump? Das muss ich sofort FoxNews erzählen!
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Zum Thema Aufreißer in der Schlagzeile: Zu den Zeiten, als die BRD einen Friedensnobelpreisträger als Bundeskanzler hatte, gab es den Witz über zwei Straßenverkäufer einer Boulevardzeitung, die eines Tages extrem unterschiedlichen Verkaufserfolg hatten. Die Aufmacherstory war über ein »Feuer im Bordell«. Fragt der schlechte Verkäufer den anderen: »Wieso hast Du denn zehn Mal so viel verkauft wie ich?« - »Ganz einfach - ich habe immer gerufen "Brand im Puff"!«
Nun versteht sich allerdings das Abendblatt als seriöse Zeitung und als Abonnementszeitung. Wenn also dort im Titel ein Detail steht, dann erwartet man, dass dies irgendetwas zur Aufklärung des Falles beiträgt. Stellt man nach Lektüre des Artikels fest, dass dem nicht so ist, dann sinkt die eigene Meinung von dieser Zeitung (»Wieso schreiben die das erst? Wollten die, dass ich das Blatt nur deswegen kaufe?«). Das kann dem Abendblatt eigentlich nicht recht sein.
Die hätten genauso gut titeln können:
»Tatfahrzeug war schwarz« oder »Tatfahrzeug hatte fünf Türen«, »Der Fahrer trug Halbschuhe« oder »Fahrer war Linkshänder«.
»Er wollte sich am Samstagmorgen nur schnell einen Kaffee kaufen, stellte sein Luxus-Bike gegen 10.30 Uhr vor dem Laden am Hauptbahnhof ab.«
Ich hab' den Artikel jetzt drei Mal durchgelesen und finde nichts über »mit einem Schloss gesichert«.
Also »Hauptbahnhof« »schnell« und »abstellen« bei einem 2.500-Euro-Rad ... finde den Fehler ...
Aber anscheinend war der Dieb ja noch dümmer ...
Wie man sieht, sind Hollandräder nur bei Rückenwind praktisch. ;-))
Zum Thema »Mit dem Rad zur Arbeit« bin ich gerade über eine Statistik aus Frankreich für das Jahr 2015 gestolpert.
Stadt Paris - die Prozentangaben beziehen sich auf das hauptsächlich genutzte Verkehrsmittel, also nicht auf die Länge der Strecke
64,8 % ÖPNV
12,3 % Kfz
4,5 % Moped
4,2 % Fahrrad
9,5 % zu Fuß (incl. Inliner und Roller)
4,7 % kein Arbeitsweg (außer aus der oberen Etage runter in den Laden oder das Bistro ...)
Bei Entfernungen ab 4 km bricht die Radnutzerquote ein.
Ich habe mal nach dem Werbespruch mit der sauberen Luft gegoogelt.
Erster Treffer eines Ortes:
At the start of the day, you may like to drive from the hotel to the famous Blue Lagoon, where you can renew your relationship with nature and enjoy breathing the clean air while relaxing in the warm, geothermal seawater. From there you can drive to Stokkseyri and Selfoss before going on to Skógar.
Ich wusste gar nicht, dass die Metropolregion Hamburg bis zu der Insel mit den Vulkanen mit diesen unaussprechlichen Namen reicht ;-))
Auf Deutsch finde ich Werbung für North Dakota ...
In dem Ort mit clean air gibt es sicherlich keine Traktoren, keine gedüngten Felder, kein AKW und keine Staubstürme ...
Linksabbiegender Radverkehr? Woran erkenne ich aus größerer Entfernung, dass das Miniding auf der Insel nur für Abbieger sein soll? Und warum ist da eine Aufstellfläche fürs indirekte Abbiegen? Sorry, ich raffe das da gerade nicht.
Das nervt mich auch immer wieder, wenn ich auf eine Kreuzung zufahre, hinter der ein kleines rotes Lämpchen brennt. Der Linkspfeil drunter hat die Größe eines Fingernagels.
Was macht eigentlich die Pozilei, wenn sie einem vorwirft, bei roter Fahrradampel gefahren zu sein und man sagt »Sorry, aber ich fahre hier zum ersten Mal, und von dahinten sah es so aus, als sei die nur für die Linksabbieger«?
Ich habe heute noch etwas Neues gesehen, und zwar an der mit Velostreifen ausgestatteten umgebauten Kreuzung Saseler Chaussee / Saseler Damm-Stadtbahnstraße.
1. Fahrbahnampel
2. Auf der Mittelinsel eine Full-Size-Ampel für Fahrräder (3 Streuscheiben)
3. Auf der Mittelinsel eine Fußgängerampel
Als erstes werden 2 und 3 gleichzeitig grün. So etwa 1-2 Sekunden später wird 1 grün. Wiederum 2-3 Sekunden später erlischt das grüne Licht von 2 - die Ampel ist jetzt dunkel und nicht als Fahrradampel erkennbar. Da ich mit dem Auto unterwegs war, kann ich nicht sagen, wie das Umschalten auf Rot erfolgte, aber eine Fahrradampel, die ausgeht, finde ich ziemlich spektakulär.
Hier wird gebaut:
...
Also rufe ich das Revier an - am Samstag, den 11. Februar. Antwort: »Ich schicke da mal eine Streife vorbei.«Heute schreiben wir Samstag, den 18. Februar. Ich rufe wieder an: »Es geht um die Baustelle Hohe Liedt.« - »Ja, Sie hatten vor einer Woche schon mal angerufen.« (!!!) - »Ja, und die Schilder stehen da immer noch.« - »Die können wir als Polizei nicht einfach wegnehmen. Wir wenden uns nochmals an die Baufirma.« Die seien schließlich sachkundig. Aha.
Die Baustelle ist zwei Meter nach außen verlegt, das heißt: der sonstige Radweg ist jetzt hübsch in rot erreichbar, dafür ist jetzt der Gehweg unter Absperrungen verschwunden.
Alle Schilder sind weg.
Nein, ich rufe jetzt nicht an, um zu fragen, wo die Fußgänger bleiben sollen ...
Zweirad ähem: Fahrzeug mit ungefähr 18 Rädern »übersehen«:
Ein Kleinlaster wollte ersten Angaben zufolge aus eine Tankstelle auf den Georgswerder Bogen abbiegen – dabei übersah der Fahrer anscheinend einen heranbrausenden 40-Tonner.
Ob das die Radfahrer mitmachen würden? Die Rampen haben 10 bis 14 Prozent Steigung ...
Auch olympische Spiele und der Halley'sche Komet finden regelmäßig statt. ![]()
man käme ja auch nicht auf die Idee, einen Radweg durch die Louvre zu legen, um elf Minuten schneller am Ziel zu sein.
Schade, dass ich nicht da war. Quer durch den Louvre führt sogar eine Straße.
Und dann reden wir natürlich auch über die »Schutzstreifen« mit 70 cm direkt an parkenden Autos entlang. Die können ebenfalls nicht von »möglichst weit rechts« erfasst sein, denn wir wissen ja, was passiert, wenn eine Autotür aufgerissen wird.
facebook-Radfahrer
Was ist das denn?
Da helfen dann vielleicht nur drei Linien. Von außen kommend markiert die erste Linie die linke Begrenzung der Parkposition von Autos. Die zweite Linie - im Idealfall ein Meter weiter Richtung Mitte - markiert den rechten Rand des Schutzstreifens, die dritte dessen linken Rand.
Parkdruck allerorten. Lösung: Gebühren erhöhen bzw. überhaupt erst einführen.
(Ach ja: und vielleicht mal die Zahl der Parkplätze dem Bedarf anpassen?)
Hier wird gebaut:
Und zwar wird das, was man nach Genuss von reichlich Alsterwasser als Radweg bezeichnen könnte, erneuert (= aus Asphalt werden Betonsteinchen in rosa). Zu diesem Behufe ist eine Absperrung errichtet worden, die nur den Plattengehweg (jedenfalls zum Teil) freilässt.
Man ahnt, was passiert ist: Die Baufirma stellt an den Anfang der Absperrung
und an das Ende
.
Ich als bis zu dieser Stelle legaler Fahrbahnradler habe aber weder vor, mich auf einen ausgerechnet in einer handtuchbreiten Baustelle als benutzungspflichtig ausgewiesenen gemeinsamen Doppelzweckweg einweisen zu lassen noch nach Baustellenende mich am Benutzen der Fahrbahn hindern zu lassen.
Also rufe ich das Revier an - am Samstag, den 11. Februar. Antwort: »Ich schicke da mal eine Streife vorbei.«
Heute schreiben wir Samstag, den 18. Februar. Ich rufe wieder an: »Es geht um die Baustelle Hohe Liedt.« - »Ja, Sie hatten vor einer Woche schon mal angerufen.« (!!!) - »Ja, und die Schilder stehen da immer noch.« - »Die können wir als Polizei nicht einfach wegnehmen. Wir wenden uns nochmals an die Baufirma.« Die seien schließlich sachkundig. Aha.
Das ist die zweite bürgerliche Revolution in Hamburg nach 1848 ...
Für alle Nicht-Hamburger: Die Handelskammer befindet sich im rückwärtigen Trakt des Rathauses, die Verbindung der »Pfeffersäcke« ist also auch baulich ziemlich eng (gewesen).
Die Handelskammer-Präsis haben sich in den letzten Jahren in einem unerträglichen Maße eines politischen Mandats bedient, das sie nicht haben. Zwangsmitgliedschaft schließt politisches Mandat aus, hat man bei der verfassten Studierendenschaft schon vor Jahrzehnten entschieden und praktisch jeden AStA juristisch verfolgt, der sich kritisch zur Regierungspolitik geäußert hat, es sei denn, der »studentische Bezug« konnte deutlich herausgearbeitet werden. Im Vergleich dazu hat die Justiz der Handelskammer verdammt viel durchgehen lassen.
Die Unzufriedenheit mit dieser Anmaßung war neben den Zwangsbeiträgen und dem hohen Gehalt der Hauptgrund für den Erfolg.