Ich habe mal die Links im Generalanzeiger durchgeklickt. Und siehe da:
Warum hat man nicht die Brücke während der Bauzeit für Kfz zur Einbahnstraße gemacht? Dann hätte man links und rechts immer noch eine Radspur ..
Ich habe mal die Links im Generalanzeiger durchgeklickt. Und siehe da:
Warum hat man nicht die Brücke während der Bauzeit für Kfz zur Einbahnstraße gemacht? Dann hätte man links und rechts immer noch eine Radspur ..
fast kreuzungsfrei. Eben. An jedem fast hat es fast immer fast geknallt. Übrigens war auch in dem WDR-Breitag von "Planet Wissen" am Anfang, als die Radlerdichte in Münster und die Fahrt über diese ach so tolle Promenade gezeigt wurde, Bildmaterial zu sehen, bei dem sich mir alle Haare sträubten: Überall dort, wo eine Straße die Promenade querte, bekamen Radler
vorgesetzt. Herzlichen Glückwunsch. Wie viele sind da einfach so rüber? Es waren Stellen zu sehen, wo Radler kreuz und quer fuhren ...
Ich hätte mir gewünscht, dass die Behördenfrau zwei, drei Probleme des alten Radweges benennt (oder hat sie das getan und der NDR hat das damals rausgeschnitten?):
Er war zu schmal, man konnte nicht sicher überholen. An einer Stelle stand sogar ein Baum mitten im Weg, da führte der Asphalt links und rechts dran vorbei. Don't try this at the Autobahn!
Er hatte Gegenverkehr.
Er war teilweise sehr holprig.
Er war schlecht beleuchtet.
Um ihn dem Bedarf anzupassen, hätte man ihn wohl drei Mal so breit bauen müssen. Und natürlich Schranken für die Autos an der Zufahrt zu den Bootsstehen und Fähranlegern. Und im Süden und Norden wäre die Hälfte der Radler als »Geisterradler« an der Bordsteinkante unterwegs gewesen.
Und, ihr Alstervorlandgrünzugradwegliebhaber, Hand aufs Herz: Ihr habt doch diesen Radweg nicht als das Nonplusultra angesehen. Neunzig Prozent von Euch wären doch sofort auf den Weg vorne am Wasser gewechselt - wenn der nicht verboten wäre.
Und es fehlte der Hinweis, dass die schönen "S-Pedelecs" nicht so ohne Weiteres (Zusatzschild) auf die tollen Schnellwege dürfen ...
Ich habe mich gerade beim WDR über die Behauptung beschwert, dass die katastrophalen Radwege, die so bei etwa 15 Minuten gezeigt wurden, wegen der Blauschilder trotz des Zustandes benutzt werden müssen.
Wenn ich die Autos von hinten sehe, ist es zu spät. Ich frage mich nämlich, was eine Anwohnerinitiative tun kann, wenn sie die falschen Dinger effektiv raushaben will.
Woran erkennt man eigentlich diese Autos? Ich meine: kann man sich da an die Kreuzung stellen und nachschauen, wer da unbefugt reinfährt?
" Der Lkw-Fahrer touchierte die 48-Jährige" - aus der Polizeimeldung.
Ich muss mal nachschauen, ob in der Berichterstattung über das Geschehen auf dem Berliner Weihnachtsmarkt die Polizei geschrieben hat, dass Anis Amri die Besucher mit seinem LKW touchiert hat.
Sie fuhr auf dem Radweg. Bei so ziemlich bester baulicher Sicht. Hier:
Abendblatt:
»Der Fahrer (51) des Lkw wollte nach rechts in die Wendemuthstraße abbiegen. Dabei merkte er nicht, dass die Radfahrerin neben ihm fuhr. Die 47-Jährige sprang noch von ihrem Fahrrad ab. Sie geriet aber unter den Lkw.«
Von oben betrachtet
sieht das nicht aus wie ein Radweg, sondern wie ein vor allem von der Landwirtschaft genutzter Multifunktionsweg. On da überhaupt ein Blauschild hängt?
Und ein Überholunfall, bei dem der Radfahrer zum Sturz gebracht wird, ist "gerade noch mal gutgegangen"?
Verzweifelte Charmeoffensive gegen Diesel-Fahrverbote
Aus dem Artikel: »"Ich bin mal gespannt, wie die Bürger darauf reagieren, die am Sonntag zum Spaziergang an den Bärensee fahren, wo es keinen Bus, keine U-Bahn und keine S-Bahn gibt", sagt Müller.«
Die S-Bahn-Station Universität ist 1.400, 2.100 bzw 2.200 Meter von den einschlägigen Parkplätzen am Bärensee entfernt.
Direkt an den beiden letztgenannten Parkplätzen hält die Buslinie 92, die aus der Innenstadt kommt.
So viel zur Panikmache des Herrn Müller.
Hamburgs größte Fahrradausstellung ist eröffnet:
Radstreifen auf Landstraßen – erst getestet, dann ausgebremst
Welch Unterschied zum Test der Gigaliner! Da wurde - bei offenbar sehr unklaren und kritischen Zwischenergebnissen - ausgeweitet und verlängert, nicht etwa abgebrochen.
Also ich habe mich über diese Sendung auch geärgert. Was sollte dieses Runtermachen der Critical Mass? Minutenlang wütende Autofahrer und "ach die armen Autofahrer" - es wurde kein einziges Mal darauf hingewiesen, dass die CM außerhalb der Rush Hour stattfindet und auf welcher Rechtsgrundlage sie basiert.
Dann wurden schlecht gemachte Radfahrstreifen vorgeführt.
Dann wurde veraltetes Filmmaterial zur Fahrradstraße Harvestehuder Weg recycelt. Den gezeigten Bauzustand gibt es dort nicht mehr, man hat nämlich die gemachten Fehler weitgehend beseitigt. Ein paar Radwegsliebhaber zu zeigen, die von dem ach so tollen Radweg durch den Grünstreifen schwärmen, ohne diesen Radweg zu zeigen, ist ausgesprochen unseriös.
Alleine schon das hier:
Benutzungspflichtiger Zweirichtungsradweg in schmal, und daneben eine so gut wie leere Fahrbahn.
Natürlich wurde auch wieder die unglücklich agierende Behördenfrau vorgeführt - und die Radverkehrsbeauftragte Kirsten Pfaue war leider auch unterirdisch; das waren beides Auftritte, bei denen ich mir lebhaft vorstellen kann, warum Menschen zu den Wesen werden, die man auf Anhörungen oder öffentlichen Sitzungen erlebt und die Politiker nur niederbrüllen. Mit einer Haltung "Sie haben ein falsches Bewusstsein, Sie müssen das alles anders wahrnehmen, es ist in Wirklichkeit ganz anders" kann man nur scheitern. Die Szenen mit Kirsten Pfaue in der Grindelallee sind eigentlich ein grandioses Material für Extra3 oder die heute-Show. Da schwadroniert sie über "Es gibt bei Radstreifen keine Probleme mit parkenden Autos", während zehn Meter hinter ihr ein Pkw die Spur blockiert. Wenn der NDR gnadenlos gewesen wäre, hätte er ihr gesagt: "Drehen Sie sich mal um und überlegen Sie sich, ob Sie Ihre Ausführungen vielleicht korrigieren wollen!"
Ah, nach dem zweiten Wiederaufruf hat mein Cache reagiert. Die Vermutung ist weg.
Ist inzwischen aus dem Artikel entfernt
? Das steht da noch immer.
Bahrenfeld -
Schwerer Unfall in Bahrenfeld: Ein Lkw-Fahrer fuhr beim Einparken ein Kind an – nachdem es plötzlich auf die Fahrbahn gelaufen war.
Den Lkw-Fahrer traf wohl keine Schuld: Laut Polizeiangaben wollte der 22-Jährige rückwärts in eine Baustelle am Grotenkamp einfahren, als der Junge plötzlich auf die Straße trat.
– Quelle: ©2017
Wie kommt die Mopo zu der Behauptung, den LKW-Fahrer »treffe wohl keine Schuld«? Die Polizei hat sich nicht so geäußert, sondern:
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen befuhr der 22-jährige Fahrer eines Mercedes Sprinter / Pritschenwagen den Grotenkamp und war auf der Suche nach einem Parkplatz, um zu einer dortigen Baustelle zu gelangen. Zu diesem Zeitpunkt befand sich der 7-Jährige mit anderen Kindern und zwei Erwachsenen auf dem gegenüberliegenden Gehweg. Der 22-Jährige setzte nun sein Fahrzeug langsam zurück, um im Bereich einer eigens für die Baustelle eingerichteten Halteverbotszone erneut nach einem Parkplatz zu suchen. Dabei stieß er mit dem plötzlich unvermittelt auf die Straße getretenen 7-Jährigen zusammen, der zu Boden stürzte.
Und was sagt die StVO?
§ 9 (5) StVO
Wer ein Fahrzeug führt, muss sich beim Abbiegen in ein Grundstück, beim Wenden und beim Rückwärtsfahren darüber hinaus so verhalten, dass eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist; erforderlichenfalls muss man sich einweisen lassen.
Bürger wäre auf sein Auto angewiesen und müsse irgendwo parken. Er könne nicht mit dem Rad zur Arbeit fahren, aber er müsse seine „blöde Kiste“ nunmal irgendwo parken. HVV wäre zu teuer, Carsharing hat sich nunmal noch nicht durchgesetzt. Mit seinem privaten Auto verdiene er Geld und zahle Steuern. Das Auto wäre aber kein Privatvergnügen.
...
Schulz: Bei der Diskussion würden immer wieder ganz besondere Einzelfälle hervorgehoben, etwa die Krankenschwester, die um fünf Uhr am anderen Ende der Stadt arbeitet. Das Auto war jahrzehntelang der Primat in der Stadt, e
ad 1: Der HVV sei zu teuer? 1.000 Euro im Jahr für ganz Hamburg, rund um die Uhr? Ah, verstehe, wenn man sich ein Auto für 4.000 Euro im Jahr leistet, nur um zur Arbeit zu kommen, dann ist der HVV zu teuer ...
ad2: Hat Schulz wirklich "der Primat" gesagt? "Der" Primat ist der Typ hinterm Lenkrad, der Dich vom Rad holen will. Gemeint wäre "das Primat". ![]()
Und es geht gleich weiter:
Die Daimler-Marketing-Tochter hat ein Problem:
Hauptproblem ist, dass die 800 Fahrzeuge in Hamburg nicht genug bewegt werden. Laut Unternehmen wird jedes Leihauto täglich sieben bis acht Mal genutzt – die durchschnittliche Fahrtzeit liegt zwischen 20 und 30 Minuten. Bedeutet: Die Fahrzeuge stehen bis zu 20 Stunden am Tag einfach nur rum – an Parkuhren wird es dann ärgerlich.
Laut „Car2go“ werden die Nutzer regelmäßig über die Parkregelungen informiert – doch das fruchtet offensichtlich nicht.
– Quelle: ©2017
Was sind das denn für Parkregelungen? Wo soll man die Smarties denn abstellen, wenn nicht an Parkuhren? Etwa auf Radwegen?
Ich finde es jedenfalls eine Überraschung, dass ein Sparkassenmensch keine Ahnung hat, wie die Pendlerpauschale funktioniert. ![]()
(Ja, er kann alles absetzen, sie ist vom Verkehrsmittel unabhängig.)
Und einmal pro Woche nimmt er die Sporttasche, um fünf Trainingsanzüge nach Misburg und fünf Anzüge wieder zurückzubringen? Und wie bringt er das Fahrrad nach Misburg?