Ohne Ampel. Logisch. Die Autos kamen von schräg hinten, hatten das Autobahnschild vor der Nase - und dann folgt da ein Radfahrer dem Kreisverkehr ...
Da habe ich Anfang der 80er so etwas Ähnliches wie die CM mitgemacht, damals wurde dazu aufgerufen, den Kreisel zu umrunden. In der Gruppe. Endlosschleife.
Beiträge von Fahrbahnradler
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Das Unangenehme an dem Urteil scheint mir zu sein, dass hier nicht nur einem, der "aus Prinzip" in alle Richtungen filmt und jeden anzeigt, der seinem Auto zu nahe kommt, der Zahn gezogen wird, sondern dass darunter womöglich auch die leiden müssen, die ihre Aufnahmen nur dann vorbringen würden, wenn es gekracht hat und die Schuldfrage zur Debatte steht.
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Was ist denn daran "protected"? Der Renault ist doch noch heil!

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Wahnsinn. Und das sage ich als jemand, der früher mit Todesverachtung am Horner Kreisel über die Autobahn gefahren ist, als der hier zu sehende Radweg noch nach links führte.
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Also wenn das Autos wären, dann hätte man bestimmt schon 200 Millionen in eine sechsspurige Rennstrecke à la Mittlerer Ring investiert, oder?
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So, zurück aus Garstedt.
Die auf die Straße gepinselten Logos folgen dem Prinzip »Immer an der Wand lang«. Dooringzone? Ist da was?
Dann haben wir da einen Kreisverkehr. Der unterscheidet sich von dem anderen, weltberühmten Norderstedter Kreisverkehr (Ochsenzoll) erstens dadurch, dass er nur einspurig ist, zweitens dadurch, dass man die Planer nicht durch lebensgroße Denkmäler auf der Insel verewigt hat, und drittens dadurch, dass er zu 100 % auf einem begleitenden Radweg umrundet werden kann.
(Möchte jemand die Zebrastreifen kommentieren?)
Wobei rund, nun ja, und begleitend ...
Ich möchte mal den Verkehrsplaner und den Norderstedter OB sehen, wie sie auf diesem Radweg mit Tempo 25 um die Kurve fahren. Danach wird man vermutlich nach beiden Straßen benennen können ...
Ach ja, es gibt natürlich auch ein Leben jenseits des Kreisverkehrs:
Nur nicht für Radfahrer. Der Weg verschmälert sich hinter der Biegung auf etwa einen Meter und ist über 1,2 km hinweg nicht für Radfahrer freigegeben.
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Bus und Bahn zum Null-Tarif: Gratis-HVV: Kann das klappen?
»Eine Lösung: Umstieg auf den HVV, doch der ist teuer.«
Um das für die Nicht-Hamburger, aber vielleicht auch für manche Hamburger Zeitungsmacher geradezurücken:
Der billigste Einzelfahrschein für Erwachsene kostet 1,60 Euro. (Leider gibt es keine klare, merkbare Regel [anders als in München], wie weit so eine "Kurzstrecke" reicht.)
Dann gibt es einen "Nahbereich" für 2,20 Euro. Und der Standardfahrschein für 3,20 Euro bringt einen bis zu 50 Kilometer weit, auch von Niedersachsen einmal quer durch Hamburg nach Schleswig-Holstein.
Tageskarte Single 7,60 Euro (ab 9 Uhr 6,20 Euro), für 5 Personen ab 9 Uhr 11,80 Euro.
Monatskarte für die über 1.000 Quadratkilometer Hamburg plus Speckgürtel: 86,40 Euro rund um die Uhr oder bei Verzicht auf die Rush-Hour (6-9, 16-18 Uhr) 50,30 Euro, jeweils im Abo. -
Mehr Sicherheit durch Sichtbarkeit
»- Für Fußgänger ist lebenswichtig zu wissen, dass eine dunkel gekleidete Person in der Dämmerung erst sehr spät - in der Regel erst in ca. 25 Metern Entfernung - von Fahrzeugführern wahrgenommen werden kann. Daher können Kraftfahrzeugführer schon bei einer Fahrgeschwindigkeit von 50 km/h nicht mehr rechtzeitig genug anhalten, wenn ein Fußgänger in der Dunkelheit erkannt wird, da der übliche Anhalteweg (Reaktionszeit und Bremsweg) etwa 27 bis 29 Meter beträgt.«
Für Fahrzeugführer wäre es wichtig zu wissen, dass sie daher wegen des Sichtfahrgebotes in der Dämmerung und bei Dunkelheit maximal 45 km/h fahren dürfen.
Und für einen Polizeivertreter wäre es wichtig, darauf hinzuweisen.
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Garstedt.
Oh, jetzt geht es auch ohne Autokorrektur ...

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Da kommt ja in wenigen Jahrzehnten die U5 hin. Oder meintest du einen anderen Verlauf?
Ich meinte das, was vor einem halben Jahrhundert in der Planung war. Das war aber südlich der Sengelmannstraße ähnlich.
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Radler haben die Wahl: Radweg oder Straße.
Artikel im "Heimatspiegel"Ich muss gleich ein Car-Sharing-Mobil in Grastest zurückgeben. Da guck ich mir das doch mal an ...
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Danke - Volltreffer.
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Es wäre doch insgesamt eine Verbesserung, wenn der MIV-Verkehr durch den Stadtpark unterbunden wird, die Straße dort also gesperrt wird - ähnlich wie in München die Straße durch den Englischen Garten.
Die
HindenburgstraßeRosa-Luxemburg-StraßeOtto-Wels-Straße für Autos sperren. Da muss ich erstmal schlucken. Ich fürchte mal, das würde den Winterthurer Markt zusammenbrechen lassen.
Die Straße ist komplett auf 30 km/h reduziert, es gibt viele Zebrastreifen, und die Autofahrer wissen, dass da viele Jogger in vollem Tempo drüberheizen. Da hat der Verkehr deutlich abgenommen, aber ganz dichtmachen schätze ich als unrealistisch ein.
Wenn man in den Sechzigern die U-Bahn unterm Stadtpark gebaut hätte, dann ... -
Unfälle mit Autotüren:
Laut deren Aussage ist es meist die Fahrertür, obwohl manche hier der Meinung waren, dass Fahrer durch Ausbildung eigentlich aufmerksamer sein müssten.
Schön finde ich die Aussage, keine Parkplätze rechts von Radfahrstreifen und Schutzstreifen zuzulassen. Dann wäre für mich auch ein großer Nachteil der Fahrbahnführungen beseitigt.
Aus dem Artikel: »Sie sollten sich deshalb angewöhnen, die Fahrertür mit der rechten Hand zu öffnen.«
Dazu hatte doch mal jemand ein Video verlinkt, das nennt sich irgendwie »Dutch door opening« oder so. Man könnte es ja in der Fahrschule lehren.

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Die Jahresbilanz der Regierungsfraktionen zeigt: Hamburg ist auf einem guten Weg.
Nachdem 2015 rund 33 Kilometer Radstrecke neu gebaut wurden, waren es im vergangenen Jahr etwa 45 Kilometer. Dies entspricht einen Anstieg um 36 Prozent. Ziel der Regierungsfraktionen ist es, jährlich 50 Kilometer Radstrecken neu zu bauen.... neu zu bauen ... ah ja ...
Von den 45 Kilometern wurden allein 20 Kilometer Radwege und gemeinsame Geh- und Radwege ausgebaut oder instandbesetzt.
... ach nee, also nur 25 km neu gebaut, und der Rest ist Belag- und Schilderwechsel wie in der Langenhorner Chaussee.
Man beachte das "b" in "instandbesetzt"!
"Gerade an den Hauptverkehrsstraßen mit viel Lkw-Verkehr fühlen sich Radfahrer auf eigenen Wegen oftmals sicherer", sagt Lars Pochnicht (SPD).
Ja, ja, "fühlen" und "oftmals". Bis sie beim rechts abbiegenden Lkw-Verkehr was ganz anderes zu fühlen bekommen.
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So geht das!
Ein Freund schreibt dazu:
Die slowakische ZSSK bietet speziell im Sommer eine Übersicht von 50 Ausflugszielen auf ihrer Homepage an, die man mal besuchen sollte.
Selbstverständlich sind die Ziele mit der Eisenbahn bequem zu erreichen.
Und speziell für die Sommersaison hat man auch für Nebenstrecken einen neuartigen Fahrradwagen im Einsatz, den man aus einem völlig entkernten
Triebwagen gemacht hat, in dem ausschließlich Fahrradständer aufgestellt sind.
(im überregionalen Verkehr ist sowieso ein jedem Zug planmäßig ein Gepäckwagen eingereiht...) -
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Aus dem Abendblatt:
»Wie entwickeln sich Stadtviertel, wenn dort kein Verkehr rollt?«
* Räusper *
Wenn in diesen Vierteln, wie gefordert, keine Autos mehr rollen, werden sehr viele Fahrräder, Lastenräder, Dreiräder, Roller, Skateboards, Inliner, Kinderwagen, Gehwagen rollen können. Und dann gibt es, man glaubt es kaum, auch noch dem Verkehr, der läuft ... -
Nudelsieb nur zu hohen Feiertagen.
Na denn:
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Blöderweise reicht nicht mal das. Was, wenn beim Gucken niemand da ist - und dann geht die Fahrerin nach vorne, steigt ein, schnallt sich an, legt den Rückwärtsgang ein - und in diesen 10, 15 Sekunden ist jemand gekommen und gestürzt?